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Ein souveräner Auftakt
Die Nationalmannschaft gewinnt ihr erstes Spiel der WM-Qualifikation auswärts gegen Luxemburg mit 36:23. Am Samstag ist der gleiche Gegner in Aarau zu Gast.
06.01.2016
WM-Qualifikation: Souveräner Auftakt in Luxemburg

Die Schweizer Nationalmannschaft ist überzeugend in die WM-Qualifikation gestartet: Die SHV-Auswahl von Trainer Rolf Brack gewann auswärts gegen Luxemburg ebenso deutlich wie verdient mit 36:23 (17:8). Am Samstag (19 Uhr, Schachenhalle) ist der gleiche Gegner in Aarau zu Gast.

Es war genau der Auftakt den sich die Mannschaft von Trainer Rolf Brack erhofft hatte – aber einer, der in dieser Form nicht unbedingt erwartet werden durfte. Luxemburg, das den Niederlanden in den ersten Spielen der WM-Ausscheidung im Herbst doch einige Mühe bereitet hatte, kann ein hartnäckiger, unbequemer Gegner sein. Doch wer am Mittwoch mit der Hoffnung auf eine spannende Partie in Luxemburgs Hauptstadt reiste, der wurde früh enttäuscht. Die Schweizer starteten sehr konzentriert und konsequent, erkämpften sich in der Verteidigung zahlreiche Bälle und machten das Spiel immer wieder schnell. Zu schnell für das Heimteam. Bis zur 22. Minute waren die Gäste bereits zehnmal per Konter erfolgreich – die Partie war im Prinzip zu diesem Zeitpunkt beim Stand von 15:6 schon gelaufen.

Die SHV-Auswahl war dem überforderten Gegner vorab in der ersten Halbzeit in allen Belangen überlegen. Luxemburg fand nie ein Rezept, weder gegen die Schweizer Verteidigung – Trainer Rolf Brack liess wie zuletzt zwei Blöcke mit unterschiedlichen Systemen (5-1 und 6-0) zum Einsatz kommen –, noch gegen das Angriffsspiel der Gäste. Auch aus dem Positionsangriff fanden die Schweizer nämlich immer wieder gute und einfache Lösungen. Entsprechend hoch war auch die Effizienz: Bis zur Pause schloss die SHV-Auswahl 17 von 27 Angriffen erfolgreich ab. Erfreulich war dabei die Ausgeglichenheit: Bis zum Schlusspfiff trugen sich 13 verschiedene Spieler in die Skorerliste ein. Manuel Liniger war mit fünf Tore der erfolgreichste, und gleich sieben Spieler hatten drei oder mehr Treffer auf ihrem Konto. Mit Luca Linder (4) machte indes neben Liniger noch ein zweiter Linksaussen mit seiner Leistung positiv auf sich aufmerksam.

Rasch war klar, dass sich die Schweizer zum Auftakt dieser WM-Kampagne vor 800 Zuschauern im schmucken nationalen Sportzentrum von Luxemburg nur noch selber im Weg stehen konnten. Nach der 20:8-Führung (35.) schaltete die SHV-Auswahl dann auch tatsächlich einen Gang zurück, liess in ihrer Konsequenz etwas nach und verhalf so dem Gastgeber prompt zu seiner besten Phase. Beim Spielstand von 18:25 (46.) wurde Rolf Brack das Treiben zu bunt – und nach seiner Auszeit stellten die Schweizer die Verhältnisse rasch wieder her. Mit sechs Toren in den letzten sieben Minuten holten sie sich schliesslich einen diskussionslosen und auch in der Höhe verdienten Auswärtssieg.

Bereits am Samstag (19 Uhr) ist der gleiche Gegner in Aarau zu Gast – und die Kulisse dürfte stimmen: Für die Partie in der Schachenhalle wurden bereits 700 der 1300 Tickets abgesetzt. Der Vorverkauf läuft bei Ticketcorner. Das Spiel wird auf handballTV.ch live übertragen.
 



WM-Qualifikation Männer

Luxemburg – Schweiz 23:36 (8:17)
d’Coque, Luxemburg – 800 Zuschauer – Sr. Simone/Montinillo (It).
Torfolge: 0:3, 2:3, 2:7, 3:7, 3:9, 4:9, 4:11, 5:12, 6:12, 6:15, 7:15, 7:17, 8:17; 8:20 (33.), 11:20, 13:22, 13:23, 15:23, 16:24, 16:25, 18:25 (46.), 18:28, 19:28, 19:30, 21:30, 21:33, 22:33, 22:35, 23:36.
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Luxemburg; 3mal 2 Minuten gegen die Schweiz.
Luxemburg: Auger (10 Paraden); Tomassini (1), Muller (6), Antoine Biel, Scholten (2), Zekan (1), Meis (2), Bock (1), Wirtz (1), Leon Biel, Ley (1), Molitor (1), Schroeder (1), Scheid (1), Hoffmann (5).
Schweiz: Portmann (8 Paraden); Schmid (3/1), Fellmann (3), Liniger (5/1), Baviera (1), Sidorowicz (2), Dähler (1), Raemy (4), Küttel (4), Striffeler (2), Mühlemann, Freivogel (1), Hofstetter (4), Linder (4), Svajlen (2).
Bemerkungen: Schweiz ohne Von Deschwanden, Bringolf, Maros, Tynowski (alle verletzt) und Portner (nicht eingesetzt). Time-outs: Luxemburg (12./2:7; 55./21:31), Schweiz (30./8:17; 46./18:25).

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Quelle: Marco Ellenberger

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