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Die Entscheidungen
Am Wochenende fallen in sieben Regionen in der Schweiz die Entscheidungen im Regiocup. Hier sind die Spielpläne der verschiedenen Finalturniere zu finden.
Alle auf einem Feld
Am Wochenende hat im Rahmen eines Minihandballturniers die 3-Generationen-Spielform Premiere gefeiert. Jung (U11) und Routiniert (Ü45) spielen gemeinsam.
Erfolgreicher Rückhalt
Matias Schulz ist 5-facher Panamerika-Sieger, spielte 7 WM-Turniere und bei Olympia in Rio und London. Jetzt will der Argentinier in der Schweiz seine Spuren hinterlassen.
Talente gesucht
Am Samstag, 10. Juni, findet in allen Regionen die Sichtung der Regionalauswahlen statt. Ab sofort kann die Anmeldung für die Sichtung vorgenommen werden.
22.03.2017
Regiocup-Finalwochenende: Das sind die Spielpläne

Am nächsten Wochenende vom 25. und 26. März werden an sieben verschiedenen Orten in der Schweiz die regionalen Cupsieger ermittelt. Am Samstag finden in jeweils drei Kategorien die Halbfinals statt, am Sonntag in bis zu sechs verschiedenen Kategorien die Endspiele. Die Spielpläne pro Veranstaltung sind in den angefügten Dokumenten zu finden. Während dem Wochenende wird via Liveticker und Match-Center aktuell über sämtliche Spiele und Resultate informiert. Das Match-Center ist unter m.handball.ch auch optimiert für Mobile verfügbar.
 



Austragungsorte und Veranstalter

Aargau Plus/SC Siggenthal: Sporthalle, Obersiggenthal
Bern-Jura/DHB Rotweiss Thun: Gotthelfhalle, Thun
Innerschweiz/HR Hochdorf: Avantihalle, Hochdorf
Nordwestschweiz/TV Möhlin: Steinlihalle, Möhlin
Ostschweiz/TSV Fortitudo Gossau: Buechenwaldhalle, Gossau
Romandie/FSG Lausanne Ville Cugy: Lausanne-Bergières
Zürich/TV Unterstrass: Sporthalle Blumenfeld, Zürich-Affoltern
 

Dokumente:
Spielplan Aargau Plus77 KByte
Spielplan Bern-Jura75 KByte
Spielplan Innerschweiz60 KByte
Spielplan Nordwestschweiz83 KByte
Spielplan Ostschweiz46 KByte
Spielplan Romandie79 KByte
Spielplan Zürich74 KByte

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Quelle: Marco Ellenberger

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22.03.2017
Premiere für die 3-Generationen-Spielform in Bern

Der TV Länggasse Bern hat am vergangenen Wochenende ein Minihandballturnier in vier Kategorien durchgeführt. Als Premiere wurde dabei in der Kategorie 3G (3 Generationen) gespielt. Die Vorgabe: Auf dem Feld stehen muss immer ein Erwachsener Ü45, sowie ein Kind U11. Die erste Durchführung war ein voller Erfolg – und die Spielform vielleicht schon bald der neue Familien-Trendsport.

Da am 3-Generationen-Turnier teils sogar ganz junge Kinder mitspielten (ab 4-jährig) und sich die Erwachsenen auf dem Feld sehr zurücknahmen, entwickelte sich auf wunderbare Weise ein Förderprogramm für all jene Kinder, welche noch nicht in der Kategorie U7 mitspielen konnten. Das schien für alle Teilnehmenden zu stimmen – und die Freude war entsprechend gross. Unter den Spielerinnen und Spielern waren auch ehemalige NLA-Cracks anzutreffen, die ihre Kinder erstmals Handball-Luft schnuppern liessen. Viele interessierte Zuschauer, die neu von der Spielform erfuhren, stellten in Aussicht, im nächsten Jahr ebenfalls eine Mannschaft zu melden.

Die anderen Kategorien am Minihandballturnier bildeten gemäss Kinderhandballkonzept des SHV die Stufen U7, U9 und U11. Insgesamt waren in Bern 20 Mannschaften mit mehr als 150 Aktiven zwischen 4 und 70 Jahren engagiert. Während dem ganzen Turnier stand dank der optimalen Infrastruktur im Gym Neufeld eine separate Halle für beaufsichtigtes Spielen zur Verfügung. Alle Teilnehmenden wurden zum Schluss mit einem Diplom mit dem eigenen Teamfoto ausgezeichnet sowie mit einem T-Shirt der Mobiliar ausgestattet.

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Quelle: Marco Ellenberger (Text), Max Stalder (Bild).

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22.03.2017
NLA: Pfadi-Goalie Matias Schulz will in der Schweiz sesshaft werden

Ein Mann mit grosser Erfahrung steht bei Pfadi Winterthur zwischen den Pfosten. Die Rede ist für einmal nicht von Torwart-Oldie Arunas Vaskevicius sondern von seinem kongenialen Partner Matias Schulz. Der Deutsch-Argentinier spielt seit dieser Saison für Pfadi und hat auf nationaler und internationaler Ebene schon einiges erlebt. Jetzt will er in der Schweiz sesshaft werden.

Erst spät stiess der 165-fache Nationalspieler im Sommer zu Pfadi. Noch im August 2016 stand Matias Schulz für sein Heimatland Argentinien an den Olympischen Spielen in Rio im Tor. Für den erfahrenen Goalie war dies ein ganz spezielles Erlebnis. «Für jeden Handballer ist es ein Traum bei den Olympia antreten zu dürfen». Matias Schulz meint, dass das olympische Turnier den grössten Stellenwert im Handball einnimmt, da bei nur zwölf teilnehmenden Teams, die Qualifikation für den Event sehr schwer ist. Zudem habe man nur alle vier Jahre die Möglichkeit bei Olympia zu spielen. Eine Weltmeisterschaft, so vergleicht Schulz, findet öfter statt und man qualifiziert sich leichter.

Unzufrieden aber dennoch gefeiert
Die letzte Weltmeisterschaft in Frankreich, bei der er Anfang des Jahres 2017 spielte, hat der 35-jährige noch in bester Erinnerung. «Die Vorbereitung war schwieriger als vor Olympia. Auch unser Gefühl war ganz anders als im Sommer. In Rio waren wir mit unserer Leistung zufrieden, haben beispielsweise Tunesien besiegt und gegen Kroatien und Katar knapp verloren. Im Januar in Frankreich waren unsere Auftritte dagegen nicht zufriedenstellend und mit der WM haben wir noch eine Rechnung offen». (Argentinien wurde bei der WM 18. von 24 Teams, Anm. d. Red.)

Die Unterstützung in der Heimat hatten die Handballer in Frankreich auf sicher. Argentinien ist eine sportverrückte Nation, das weiss man nicht erst seit den Erfolgen des argentinischen Fussballs um Diego Maradona und Lionel Messi. Matias Schulz erklärt, dass das argentinische Volk nicht nur dem Fussball zujubelt, sondern auch andere Sportarten unterstützt. «Wenn eine Teamsport-Mannschaft antritt steht das ganze Land hinter dem Team. Im Basketball haben wir mit Emanuel Ginobili noch einen weiteren echten Superstar, im Tennis im Dezember zum ersten Mal den Davis Cup gewonnen, auch Feldhockey, Rugby und natürlich Handball werden frenetisch unterstützt».

Via Spanien und Frankreich nach Winterthur
Nach zwei Jahren im französischen Nantes und zuvor sechs Jahren bei verschiedenen spanischen Teams, war für ihn im Sommer 2016 die Zeit gekommen, etwas Neues auszuprobieren. «Ich hatte schon seit einiger Zeit Lust in ein deutschsprachiges Land zu kommen. In der Nähe von Winterthur habe ich Verwandte und als ich dann die Möglichkeit bekam, für Pfadi spielen zu können, haben wir schnell die Entscheidung getroffen in die Schweiz zu ziehen – auch um uns als Familie weiter zu entwickeln». Geht es nach dem zweifachen Familienvater, dann bleiben er und sein Anhang noch länger als die vorerst vereinbarten zwei Jahre in der Schweiz. «Wir haben uns bewusst für die Schweiz entschieden und planen längerfristig zu bleiben».

Schulz ist auch in die Schweiz gekommen, um mit Pfadi sportlich erfolgreich zu sein. Die erste Chance auf einen Titel verpassten er und seine Teamkollegen im Cup Viertelfinal, als gegen die Stadtzürcher von GC Amicitia überraschend das Aus kam. Für Schulz kein Grund zur Besorgnis. «Natürlich waren wir sehr enttäuscht nach dem Aus in Zürich. Man darf aber eine ganze Saison nicht an einem schlechten Spiel festmachen». Er sieht sein Team in Takt und voll auf Kurs. «Die Meisterschaft läuft gut. Wir haben Kriens-Luzern und Thun etwas distanzieren können und sind nicht weit entfernt von Schaffhausen. Wenn jetzt die entscheidende Phase mit den Playoffs beginnt, sind wir dort, wo wir leistungsmässig hingehören und bereit voll anzugreifen».
 



Über Matias Schulz:
Geburtstag: 12. Februar 1982 Grösse: 190 cm Position: Tor Wurfhand: Rechts Aktueller Club: Pfadi Winterthur Ehemalige Clubs: HBC Nantes, BM Granollers, Helvetia Anaitasuna, BM Badajoz, BM Antequera, Dessau Rosslauer HV, Sag Polvorines. Erfolge: Panamerika-Meister 2004, 2010, 2011, 2012 und 2014, Olympia-Teilnahme 2012 und 2016, 7 WM-Teilnahmen, 2. Platz Copa del Rex (ESP) 2014, 2. Platz Coupe de France 2015, Meister Coupe de la Ligue 2015, 2. Platz EHF Cup 2016.
 



Swiss Handball League: Nationalliga A
Finalrunde: Nachholpartie 5. Spieltag
Pfadi Winterthur - Kadetten Schaffhausen
Mittwoch, 22. März 2017, 19.30 Uhr, Eulachhalle Winterthur
LIVE auf HandballTV

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Quelle: Matthias Schlageter

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21.03.2017
Wir suchen den nächsten Andy Schmid und die nächste Karin Weigelt

Am Samstag, 10. Juni 2017, findet in allen Regionen die Sichtung der Regionalauswahlen statt. Die Regionalauswahl (RA) ist die erste Auswahlmannschaft in der Leistungssport-Pyramide des Schweizerischen Handballs. Wir suchen nicht unbedingt die momentan besten Junioren (2003 bis 2004) und Juniorinnen (2002 bis 2004), sondern diejenigen, die mittel- und längerfristig über das grösste Potential verfügen, aber bereits jetzt einige Talentfaktoren (technisch, taktisch, athletisch etc.) mitbringen.

Ebenfalls melden sollen sich die Spielerinnen und Spieler der Jahrgänge 2005 und 2006 (jüngere nur nach Absprache), die Interesse am Besuch einer Sportschule haben. Spielerinnen und Spieler der Regionalauswahlen müssen bereit sein, künftig drei und mehr Handballtrainings pro Woche zu absolvieren. Weitere Informationen zu den Regionalauswahlen und die Daten sind hier zu finden:

Im Rahmen des RA-Selektionstages werden auch die PISTE-Tests gemacht. Wer den späteren Besuch einer Sportklasse in Erwägung zieht, muss den PISTE-Test zwingend absolvieren, da auf Basis dieser Kriterieren die Swiss Olympic Talent-Cards verteilt werden. Diese sind für Sportschul-Angebote Pflicht.

Anmeldung online mit dem nachstehenden Link. Anmeldeschluss ist am 30. April 2017. Auch Spielerinnen und Spieler, die jetzt bereits in der RA/TA sind, müssen sich über diesen Link für die Sichtung anmelden!

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Quelle: Christian Müller

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22.03.2017
Regiocup-Finalwochenende: Das sind die Spielpläne

Am nächsten Wochenende vom 25. und 26. März werden an sieben verschiedenen Orten in der Schweiz die regionalen Cupsieger ermittelt. Am Samstag finden in jeweils drei Kategorien die Halbfinals statt, am Sonntag in bis zu sechs verschiedenen Kategorien die Endspiele. Die Spielpläne pro Veranstaltung sind in den angefügten Dokumenten zu finden. Während dem Wochenende wird via Liveticker und Match-Center aktuell über sämtliche Spiele und Resultate informiert. Das Match-Center ist unter m.handball.ch auch optimiert für Mobile verfügbar.
 



Austragungsorte und Veranstalter

Aargau Plus/SC Siggenthal: Sporthalle, Obersiggenthal
Bern-Jura/DHB Rotweiss Thun: Gotthelfhalle, Thun
Innerschweiz/HR Hochdorf: Avantihalle, Hochdorf
Nordwestschweiz/TV Möhlin: Steinlihalle, Möhlin
Ostschweiz/TSV Fortitudo Gossau: Buechenwaldhalle, Gossau
Romandie/FSG Lausanne Ville Cugy: Lausanne-Bergières
Zürich/TV Unterstrass: Sporthalle Blumenfeld, Zürich-Affoltern
 

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Spielplan Aargau Plus77 KByte
Spielplan Bern-Jura75 KByte
Spielplan Innerschweiz60 KByte
Spielplan Nordwestschweiz83 KByte
Spielplan Ostschweiz46 KByte
Spielplan Romandie79 KByte
Spielplan Zürich74 KByte

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Quelle: Marco Ellenberger

Die Entscheidungen
Am Wochenende fallen in sieben Regionen in der Schweiz die Entscheidungen im Regiocup. Hier sind die Spielpläne der verschiedenen Finalturniere zu finden.
22.03.2017
Premiere für die 3-Generationen-Spielform in Bern

Der TV Länggasse Bern hat am vergangenen Wochenende ein Minihandballturnier in vier Kategorien durchgeführt. Als Premiere wurde dabei in der Kategorie 3G (3 Generationen) gespielt. Die Vorgabe: Auf dem Feld stehen muss immer ein Erwachsener Ü45, sowie ein Kind U11. Die erste Durchführung war ein voller Erfolg – und die Spielform vielleicht schon bald der neue Familien-Trendsport.

Da am 3-Generationen-Turnier teils sogar ganz junge Kinder mitspielten (ab 4-jährig) und sich die Erwachsenen auf dem Feld sehr zurücknahmen, entwickelte sich auf wunderbare Weise ein Förderprogramm für all jene Kinder, welche noch nicht in der Kategorie U7 mitspielen konnten. Das schien für alle Teilnehmenden zu stimmen – und die Freude war entsprechend gross. Unter den Spielerinnen und Spielern waren auch ehemalige NLA-Cracks anzutreffen, die ihre Kinder erstmals Handball-Luft schnuppern liessen. Viele interessierte Zuschauer, die neu von der Spielform erfuhren, stellten in Aussicht, im nächsten Jahr ebenfalls eine Mannschaft zu melden.

Die anderen Kategorien am Minihandballturnier bildeten gemäss Kinderhandballkonzept des SHV die Stufen U7, U9 und U11. Insgesamt waren in Bern 20 Mannschaften mit mehr als 150 Aktiven zwischen 4 und 70 Jahren engagiert. Während dem ganzen Turnier stand dank der optimalen Infrastruktur im Gym Neufeld eine separate Halle für beaufsichtigtes Spielen zur Verfügung. Alle Teilnehmenden wurden zum Schluss mit einem Diplom mit dem eigenen Teamfoto ausgezeichnet sowie mit einem T-Shirt der Mobiliar ausgestattet.

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Quelle: Marco Ellenberger (Text), Max Stalder (Bild).

Alle auf einem Feld
Am Wochenende hat im Rahmen eines Minihandballturniers die 3-Generationen-Spielform Premiere gefeiert. Jung (U11) und Routiniert (Ü45) spielen gemeinsam.
22.03.2017
NLA: Pfadi-Goalie Matias Schulz will in der Schweiz sesshaft werden

Ein Mann mit grosser Erfahrung steht bei Pfadi Winterthur zwischen den Pfosten. Die Rede ist für einmal nicht von Torwart-Oldie Arunas Vaskevicius sondern von seinem kongenialen Partner Matias Schulz. Der Deutsch-Argentinier spielt seit dieser Saison für Pfadi und hat auf nationaler und internationaler Ebene schon einiges erlebt. Jetzt will er in der Schweiz sesshaft werden.

Erst spät stiess der 165-fache Nationalspieler im Sommer zu Pfadi. Noch im August 2016 stand Matias Schulz für sein Heimatland Argentinien an den Olympischen Spielen in Rio im Tor. Für den erfahrenen Goalie war dies ein ganz spezielles Erlebnis. «Für jeden Handballer ist es ein Traum bei den Olympia antreten zu dürfen». Matias Schulz meint, dass das olympische Turnier den grössten Stellenwert im Handball einnimmt, da bei nur zwölf teilnehmenden Teams, die Qualifikation für den Event sehr schwer ist. Zudem habe man nur alle vier Jahre die Möglichkeit bei Olympia zu spielen. Eine Weltmeisterschaft, so vergleicht Schulz, findet öfter statt und man qualifiziert sich leichter.

Unzufrieden aber dennoch gefeiert
Die letzte Weltmeisterschaft in Frankreich, bei der er Anfang des Jahres 2017 spielte, hat der 35-jährige noch in bester Erinnerung. «Die Vorbereitung war schwieriger als vor Olympia. Auch unser Gefühl war ganz anders als im Sommer. In Rio waren wir mit unserer Leistung zufrieden, haben beispielsweise Tunesien besiegt und gegen Kroatien und Katar knapp verloren. Im Januar in Frankreich waren unsere Auftritte dagegen nicht zufriedenstellend und mit der WM haben wir noch eine Rechnung offen». (Argentinien wurde bei der WM 18. von 24 Teams, Anm. d. Red.)

Die Unterstützung in der Heimat hatten die Handballer in Frankreich auf sicher. Argentinien ist eine sportverrückte Nation, das weiss man nicht erst seit den Erfolgen des argentinischen Fussballs um Diego Maradona und Lionel Messi. Matias Schulz erklärt, dass das argentinische Volk nicht nur dem Fussball zujubelt, sondern auch andere Sportarten unterstützt. «Wenn eine Teamsport-Mannschaft antritt steht das ganze Land hinter dem Team. Im Basketball haben wir mit Emanuel Ginobili noch einen weiteren echten Superstar, im Tennis im Dezember zum ersten Mal den Davis Cup gewonnen, auch Feldhockey, Rugby und natürlich Handball werden frenetisch unterstützt».

Via Spanien und Frankreich nach Winterthur
Nach zwei Jahren im französischen Nantes und zuvor sechs Jahren bei verschiedenen spanischen Teams, war für ihn im Sommer 2016 die Zeit gekommen, etwas Neues auszuprobieren. «Ich hatte schon seit einiger Zeit Lust in ein deutschsprachiges Land zu kommen. In der Nähe von Winterthur habe ich Verwandte und als ich dann die Möglichkeit bekam, für Pfadi spielen zu können, haben wir schnell die Entscheidung getroffen in die Schweiz zu ziehen – auch um uns als Familie weiter zu entwickeln». Geht es nach dem zweifachen Familienvater, dann bleiben er und sein Anhang noch länger als die vorerst vereinbarten zwei Jahre in der Schweiz. «Wir haben uns bewusst für die Schweiz entschieden und planen längerfristig zu bleiben».

Schulz ist auch in die Schweiz gekommen, um mit Pfadi sportlich erfolgreich zu sein. Die erste Chance auf einen Titel verpassten er und seine Teamkollegen im Cup Viertelfinal, als gegen die Stadtzürcher von GC Amicitia überraschend das Aus kam. Für Schulz kein Grund zur Besorgnis. «Natürlich waren wir sehr enttäuscht nach dem Aus in Zürich. Man darf aber eine ganze Saison nicht an einem schlechten Spiel festmachen». Er sieht sein Team in Takt und voll auf Kurs. «Die Meisterschaft läuft gut. Wir haben Kriens-Luzern und Thun etwas distanzieren können und sind nicht weit entfernt von Schaffhausen. Wenn jetzt die entscheidende Phase mit den Playoffs beginnt, sind wir dort, wo wir leistungsmässig hingehören und bereit voll anzugreifen».
 



Über Matias Schulz:
Geburtstag: 12. Februar 1982 Grösse: 190 cm Position: Tor Wurfhand: Rechts Aktueller Club: Pfadi Winterthur Ehemalige Clubs: HBC Nantes, BM Granollers, Helvetia Anaitasuna, BM Badajoz, BM Antequera, Dessau Rosslauer HV, Sag Polvorines. Erfolge: Panamerika-Meister 2004, 2010, 2011, 2012 und 2014, Olympia-Teilnahme 2012 und 2016, 7 WM-Teilnahmen, 2. Platz Copa del Rex (ESP) 2014, 2. Platz Coupe de France 2015, Meister Coupe de la Ligue 2015, 2. Platz EHF Cup 2016.
 



Swiss Handball League: Nationalliga A
Finalrunde: Nachholpartie 5. Spieltag
Pfadi Winterthur - Kadetten Schaffhausen
Mittwoch, 22. März 2017, 19.30 Uhr, Eulachhalle Winterthur
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Erfolgreicher Rückhalt
Matias Schulz ist 5-facher Panamerika-Sieger, spielte 7 WM-Turniere und bei Olympia in Rio und London. Jetzt will der Argentinier in der Schweiz seine Spuren hinterlassen.
22.03.2017
NLA: Millionenspende für die Ballsporthalle Moos in Gümligen

Anlässlich des Bärenclubanlasses des BSV Bern Muri wurde in der altehrwürdigen Mooshalle Gümligen mit über 180 Personen die grosse Spendenaktion zur Finanzierung der Ballsporthalle gestartet. Der Präsident der Stiftung Jugendförderung Berner Handball, Prof. Daniel Buser, konnte als Initialzündung des Projekts grossartige Nachrichten verkünden.

Der Berner Unternehmer und Mäzen Hansjörg Wyss unterstützt das Projekt mit einer Spende von 1,5 Millionen Franken. Wyss zu seinem Engagement: "Ich engagiere mich für dieses Projekt, weil die Stiftung Jugendförderung Berner Handball einen wichtigen Beitrag an die Gesellschaft leistet, indem den Kindern ein polysportives Sportprogramm angeboten und eine sinnvolle Freizeitgestaltung ermöglicht wird".

Finanzierung Grossteils durch Spendengelder
Das Gesamtprojekt hat ein Volumen von 16,5 Millionen Franken. Ein namhafter Teil soll durch Spenden gedeckt werden. Stiftungspräsident Buser dankt Hansjörg Wyss von Herzen: "Mit dieser grossartigen Spende und dem Bekenntnis zum Jugendsport setzen wir für die Finanzierung der Ballsporthalle Moos Gümligen ein weiteres, wichtiges Signal an potenzielle Geldgeber."

Ballsporthalle für Kinder und Jugendliche
Am 6. Februar erfolgte der Spatenstich der neuen Ballsporthalle. Die Eröffnung und Inbetriebnahme ist für den Herbst 2018 geplant. Die Ballsporthalle soll in erster Linie Kindern und Jugendlichen Bewegung ermöglichen. Die Stiftung Jugendförderung Berner Handball hat seit ihrer Gründung im Jahr 2010 das polysportive Programm «Sport bewegt» Jahr für Jahr stark ausgebaut und mit ihren verschiedenen Aktivitäten bereits über 3'500 Kinder bewegt.

Neben der Stiftung Jugendförderung Berner Handball und dem BSV Bern Muri als Hauptmieter, wird die Halle den Sportarten Futsal, Volleyball und Unihockey zur Verfügung stehen. Der Schweizerische Fussball- , Handball- und Volleyballverband haben die Ballsporthalle Moos zudem als Leistungszentrum definiert, damit die verschiedenen Junioren- und A-Nationalmannschaften von einer optimalen Trainings- und Wettkampfinfrastruktur profitieren können.

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Quelle: BSV Bern Muri

21.03.2017
Karin Weigelt und Manuela Brütsch im gegenseitigen Interview

Grossartiges Panorama, beste Trainingsbedingungen und gute Stimmung: Wir haben die Frauen-Nationalmannschaft vergangene Woche im Trainingslager in Mürren besucht. Wie Karin Weigelt manchmal unter der Dusche ihre Teamkolleginnen "belastet", und was Manuela Brütsch für einen Sport gewählt hätte, wenn sie nicht Handballerin geworden wäre, erfahrt ihr im Video. Die beiden grossen Routiniers im gegenseitigen Interview.
 

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Quelle: Matthias Schlageter

21.03.2017
Wir suchen den nächsten Andy Schmid und die nächste Karin Weigelt

Am Samstag, 10. Juni 2017, findet in allen Regionen die Sichtung der Regionalauswahlen statt. Die Regionalauswahl (RA) ist die erste Auswahlmannschaft in der Leistungssport-Pyramide des Schweizerischen Handballs. Wir suchen nicht unbedingt die momentan besten Junioren (2003 bis 2004) und Juniorinnen (2002 bis 2004), sondern diejenigen, die mittel- und längerfristig über das grösste Potential verfügen, aber bereits jetzt einige Talentfaktoren (technisch, taktisch, athletisch etc.) mitbringen.

Ebenfalls melden sollen sich die Spielerinnen und Spieler der Jahrgänge 2005 und 2006 (jüngere nur nach Absprache), die Interesse am Besuch einer Sportschule haben. Spielerinnen und Spieler der Regionalauswahlen müssen bereit sein, künftig drei und mehr Handballtrainings pro Woche zu absolvieren. Weitere Informationen zu den Regionalauswahlen und die Daten sind hier zu finden:

Im Rahmen des RA-Selektionstages werden auch die PISTE-Tests gemacht. Wer den späteren Besuch einer Sportklasse in Erwägung zieht, muss den PISTE-Test zwingend absolvieren, da auf Basis dieser Kriterieren die Swiss Olympic Talent-Cards verteilt werden. Diese sind für Sportschul-Angebote Pflicht.

Anmeldung online mit dem nachstehenden Link. Anmeldeschluss ist am 30. April 2017. Auch Spielerinnen und Spieler, die jetzt bereits in der RA/TA sind, müssen sich über diesen Link für die Sichtung anmelden!

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Quelle: Christian Müller

Talente gesucht
Am Samstag, 10. Juni, findet in allen Regionen die Sichtung der Regionalauswahlen statt. Ab sofort kann die Anmeldung für die Sichtung vorgenommen werden.
21.03.2017
Portugal-Heimspiel: Zweite Vorverkaufsphase gestartet

Die Schweizer Handball-Nationalmannschaft bestreitet ihr wegweisendes EM-Qualifikations-Heimspiel gegen Portugal in Biel. Die SHV-Auswahl von Trainer Michael Suter ist am Donnerstag, 4. Mai, erstmals in der TISSOT Arena zu Gast. Anpfiff ist um 19 Uhr. Bei SHV-Partner Ticketcorner wurde diese Woche die zweite Phase des Vorverkaufs eröffnet.

Im Verkauf sind nun rund zwei Drittel der total 6'000 Plätze. Nummerierte Sitzplätze sind in drei Kategorien verfügbar (35 Franken, 45 Franken, 65 Franken), dazu gibt es Stehplätze für 20 Franken. Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre profitieren von 30 Prozent Rabatt. Der SHV bietet ausserdem attraktive VIP-Tickets an; diese sind für 195 Franken erhältlich.

Für das Heimspiel in Biel sind selbstverständlich auch wieder die beliebten Teamtickets mit 50 Prozent Rabatt verfügbar. Der entsprechende Rabatt-Code wird sämtlichen Vereinen der Schweiz heute mit einem separaten Mail zugestellt. Unter dem Motto «Tous ensemble» soll wie schon im vergangenen Herbst im Zürcher Hallenstadion gegen Deutschland eine Ambiance geschaffen werden, in der die Schweiz über sich hinauswachsen kann.

 


 
Erleben Sie hochklassigen Handball als VIP-Gast!

Für das Heimspiel in der TISSOT Arena bietet der Schweizerische Handball-Verband (SHV) attraktive VIP-Angebote an. Geniessen Sie hochklassigen Handball in gediegener Atmosphäre, profitieren Sie von einem kurzweiligen Programm und erhalten Sie Insider-Informationen zum Spiel aus erster Hand. Das VIP-Ticket ist für 195 Franken (zuzüglich MwSt.) verfügbar. Bei Bedarf stellt Ihnen der SHV auch gerne ein auf Ihre Bedürfnisse angepasstes, individuelles VIP-Angebot in einer eigenen Loge zusammen.

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Quelle: Marco Ellenberger

Hol dir dein Ticket!
Die Schweiz trifft am Donnerstag, 4. Mai, in Biel auf Portugal. Für das Heimspiel in der TISSOT Arena wurde bei Ticketcorner die zweite Vorverkaufs-Phase gestartet.
21.03.2017
St. Gallen: St. Otmar und Fides beschliessen Zusammenarbeit

Die beiden St. Galler Handballvereine SV Fides und TSV St. Otmar Handball vereinbaren ab der Saison 2017/2018 eine Zusammenarbeit in den Bereichen Leistungssport Herren und Junioren ab U13. Ziel dieser Vereinbarung ist es den leistungsorientierten Nachwuchsspielern in der Stadt St. Gallen auf allen Stufen ein attraktives Angebot mit den entsprechenden Perspektiven bieten zu können und eine leistungsgerechte Ausbildung und Förderung zu gewährleisten. Talentierte Junioren können dabei noch zusätzlich durch die Otmar-Handballschule gefördert werden.

Gemäss Vereinbarung soll beim Übergang vom Nachwuchs- in den Aktivbereich die gemeinsame, leistungsgerechte Ausbildung und Förderung aller leistungsorientieren Spielern fortgeführt werden. Um Handball auf allen Leistungsstufen anbieten zu können, soll nebst den beiden ersten Mannschaften der jeweiligen Vereine (NLA und 1. Liga) eine Spielgemeinschaft möglichst auf Stufe 2. Liga geführt werden. Diese Kooperation ist auch einer der Gründe, weshalb der TSV St. Otmar in der laufenden Saison den Aufstiegsverzicht der eigenen 2. Liga Mannschaft bekannt gegeben hat.

Der SV Fides und der TSV St. Otmar Handball sind überzeugt, dass mit dieser Zusammenarbeit der Handballstandort St. Gallen gestärkt und die nationale Wettbewerbsfähigkeit im Leistungssport Handball auf den Stufen SHL, 1. Liga und Elite-Junioren verbessert wird.

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Quelle: TSV St. Otmar St. Gallen/SV Fides St. Gallen

21.03.2017
NLA: Georges Greiner neuer Präsident von Wacker Thun

An der ausserordentlichen Hauptversammlung von Wacker Thun wählten die Mitglieder von Wacker Thun Georges Greiner als Nachfolger von Reto Zwahlen, der bekanntlich seine Demission an der letzten ordentlichen Hauptversammlung im August 2016 einreichte. Greiner wurde aufgrund von einem von der Findungskommission unterbreiteten und vom Vorstand von Wacker Thun getragenen Vorschlag von den 87 anwesenden Mitgliedern einstimmig für die kommenden 4 Jahre, bis zur Hauptversammlung 2021, gewählt.

Wacker Thun ist glücklich und überzeugt mit dem 65-jährigen Georges Greiner einen versierten Nachfolger von Reto Zwahlen gefunden zu haben. Greiner spielte früher aktiv Handball beim Turnverein Städtisches Gymnasium Bern (TSG) als Junior und in der NLB-Mannschaft. Danach war er Spieler, Spielertrainer und Trainer bei der HG Bödeli (zuletzt NLB). Beruflich war er zuletzt sechzehn Jahre Oberrichter in Bern zuerst als Präsident des Wirtschaftsstrafgerichts und dann des Handelsgerichts, Dozent an der Hochschule Luzern und sieben Jahre Ersatzrichter am Bundesgericht.

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Quelle: Wacker Thun

21.03.2017
WinCity: Grundsteinlegung für neues Sportzentrum erfolgt

Ein weiterer Meilenstein in der Geschichte des neuen Sportzentrums WinCity ist erfolgreich gesetzt. Vergangene Woche begrüsste Jürg Hofmann, Delegierter des Verwaltungsrats WinCity AG, die geladenen Gäste mitten auf der Baustelle und um den grossen Moment der Grundsteinlegung zu zelebrieren.

Gegen siebzig Gäste aus den Bereichen Sport, Sport-Verbände, Politik, Wirtschaft, Investoren, Bau und Medien, fanden sich auf dem Baugelände im Deutweg ein, als eine in silberfarben glänzende Stahl-Box mit allerlei symbolträchtigen Gegenständen und Erinnerungsstücken der Sportvereine sowie zahlreichen Glückwünschen der Prominenz, in der extra offen gelassenen Lücke im Fundament einbetoniert wurde, wo ab 2018 Sportlerinnen und Sportler verschiedener Winterthurer Sportteams ihren Ballspielen nachgehen werden.

 

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Quelle: WinCity AG

20.03.2017
Positive Bilanz nach Länderspiel-Doublette gegen Weissrussland

Im zweiten Test gegen Weissrussland vom Sonntag entglitt dem Schweizer Handball-Nationalteam in den letzten 47 Sekunden eine Zweitore-Führung. Bei den beiden Länderspielen gegen den WM-Teilnehmer hinterliess Michael Suters Equipe gleichwohl einen vielversprechenden Eindruck.

Die unvorteilhafte Schlussminute wird dem verjüngten SHV-Ensemble vermutlich als lehrreiche Lektion in Erinnerung bleiben. Suters Ärger über den späten Ausgleich hielt sich in Grenzen, der Ausbildner hat das grosse Bild im Kopf: "Aus solchen Sequenzen können junge Spieler immer etwas mitnehmen. Vielleicht ist es für die Entwicklung der Mannschaft fast besser, wie es am Ende gelaufen ist."  

Suter sah während der für ihn aufschlussreichen Testspiel-Doublette am Wochenende in 120 mehrheitlich guten Minuten gegen einen physisch imponierenden Kontrahenten "alle Facetten des Handball-Sports". Der Nationalcoach sprach von "zwei sehr erfrischenden Auftritten" und vom Plus, trotz erheblicher personeller Engpässe "immer wieder Lösungen gefunden zu haben".  

Obschon die Schweizer im Aufbau am Tag nach dem 32:28-Erfolg neben den verletzten Stammkräften Lenny Rubin, Lukas von Deschwanden und Luka Maros wie vereinbart auch noch ohne den Weltklasse-Mittelmann Andy Schmid auszukommen hatten, büssten sie in der gegnerischen Zone kaum an Durchschlagskraft ein. In der ersten Hälfte der zweiten Partie erreichten sie gar eine auf internationalem Level aussergewöhnliche Angriffseffizienz von 83 Prozent; nach 13 Partien unter Suter sind sie in der Offensive bei einem ansprechenden Mittel von 27,5 Treffern angelangt.

"In vielen Momenten näherten wir uns dem Maximum", bilanzierte Suter. "Und das interessiert mich als Trainer am meisten." Er habe generell auf und neben dem Feld eine ausgesprochene Dynamik ausgemacht. Da müsse mental einiges stimmen, von ungefähr komme eine solche Entwicklung auf dem Parkett nicht. Seine Spielidee sei inzwischen verankert, so Suter: "Jedem ist klar, was zu spielen ist. Sonst wäre eine solche Leistung bei so vielen Abwesenden gar nicht möglich."

Seit Suters Einstand im vergangenen Juni hat sich eine Gruppe gebildet, die weniger von einzelnen Figuren abhängt und von der Konkurrenz entsprechend schwieriger zu berechnen ist. "Da wächst etwas zusammen", sagt der Trainer sieben Wochen vor der Fortsetzung der EM-Ausscheidung (gegen Portugal) über sein Team. "Jeder kommt gerne in die Nationalmannschaft." Das war nicht immer so.  

Auch eine internationale Grösse wie der Bundesliga-Star Schmid fühlt sich im Umfeld der aufstrebenden Talente wohl. Die von Suter angestrebte Winner-Mentalität ist für den Regisseur des deutschen Champions Rhein-Neckar Löwen deutlich erkennbar: "Wir machen 60 Minuten lang Tempo, das ist eine neue Art und Weise." Er habe das Camp am Samstag mit "starken Eindrücken und viel Drive" verlassen und konzentriere sich nun mit einem positiven Gefühl auf das Champions-League-Derby gegen den THW Kiel.

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Quelle: Sven Schoch (sda)

«Jedem ist klar, was zu spielen ist»
Der Schweizer Nationaltrainer Michael Suter zog gegenüber der Agentur sda am Sonntag eine positive Bilanz nach den beiden Länderspielen gegen Weissrussland.
20.03.2017
NLA: Topscorer Lukas von Deschwanden bleibt in Thun

Der auf dem Transfermarkt stark umworbene Schweizer Nationalspieler und je zweifache MVP sowie Topscorer der Swiss Handball League, Lukas von Deschwanden, bleibt Wacker Thun treu und unterschrieb für weitere zwei Jahre bei den Berner Oberländern.

Der 27-jährige Urner – darum auch „Uri“ genannt - von Deschwanden begann seine Handballkarriere in Altdorf und kam via dem HC Kriens-Luzern im Sommer 2009 zu Wacker Thun und gewann mit Wacker bisher einmal die Meisterschaft (2012/2013) und dreimal den Schweizer Cup (2011/2012, 2012/2013 und 2016/2017).International erreichte der 192cm grosse und 90kg schwere Rechtshänder mit den Thunern das Finale im EHF Challenge Cup (2011/2012), die zweite Runde im EHF Cup (2012/2013) und die Gruppenphase der EHF Champions League (2013/2014). Am 1. Oktober 2013 debütierte von Deschwanden in der Schweizer A-Nationalmannschaft (21:19 Sieg gegen Katar, mit 4 persönlichen Treffern) und spielte bis heute 42 Länderspiele, in denen er 135 Tore erzielte.

Lukas von Deschwanden studiert an der Universität Bern Sportwissenschaft und wird im Sommer 2017 seinen Abschluss machen. Nach eigenen Angaben ist von Deschwanden „sehr glücklich, darf ich weiterhin vor dem besten Publikum der Schweiz Handballspielen. Ich freue mich bereits heute, mit meinen Teamkollegen, dem ganzen Vorstand, der grossen Wacker-Familie, den vielen Sponsoren und allen Sympathisanten dieses tollen Vereins, weitere Titel zu feiern“.

Ebenso erfreut zeigt sich Wacker Thun, dass sich "Uri" für zwei weitere Jahre für die Berner Oberländer entschieden hat. Jegliche Anstrengungen den sympathischen Klassehandballer in Thun zu behalten haben sich gelohnt und werden sich langfristig nur positiv auswirken. Lukas ist ein hochbegabter Sportler, ein toller Mensch und ein grossartiger Kämpfer. Er ist ein zentraler Baustein, damit Wacker Thun auch weiterhin das Potential besitzt unter den "grossen" im Schweizer Handball mitzumischen. Die Tatsache, dass er sich für Thun und gegen deutlich besser dotierte Angebote aus dem In- und Ausland entschieden hat zeigt seine loyale Art und macht in für Wacker Thun umso wichtiger!

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Quelle: Wacker Thun

20.03.2017
Im Fokus der SPL: Folge 4 mit Flavia Kuster

"Im Fokus der SPL" heisst die neue Rubrik der SPAR Premium League, in der die Spielerinnen von einer ganz anderen Seite vorgestellt werden. Wir blicken über das Handballfeld hinaus und stellen euch die Gesichter und Persönlichkeiten für einmal ganz privat vor.

In Folge 4 treffen wir Flavia Kuster vom BSV Stans. Sie ist nicht nur die BSV-Abwehrchefin, sondern auch Motivatorin und Team-Event Organisatorin. Im Video verrät sie einen ihrer Träume, die für sie beste Erfindung und als langjährige Stanser Spielerin weiss sie, was den Nidwalder Verein besonders ausmacht. Ausserdem kommen auch noch die Mitspielerinnen Samira Schardt und Steffie Seerup zu Wort.

 

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Quelle: Matthias Schlageter

#8 Flavia Kuster
Die SPAR Premium League hat viele spannende Gesichter und Persönlichkeiten - "Im Fokus der SPL" nähert sich dem Menschen hinter der Handballerin.
20.03.2017
LC Brühl: Wenger und Mustafoska verlängern für ein Jahr

Das SPL-Team des LC Brühl formiert sich für die kommende Saison: Jessica Wenger und Azra Mustafoska tragen auch in der Spielzeit 2017/18 das Trikot des LC Brühl. Die beiden langjährigen Leistungsträgerinnen unterzeichneten eine Vertrag für die nächste Saison und werden dem amtierenden Cupsieger weiter zur Verfügung stehen. Der Verein freut sich, die Verträge von zwei wichtigen Spielerinnen um ein weiteres Jahr verlängert zu haben.

„Jessica Wenger und Azra Mustafoska sind wichtige Stützen für das Team“, sagt Brühls Trainer Werner Bösch. Die Linkshänderin Jessica Wenger nimmt dann die zehnte Saison im Brühler Trikot in Angriff. Diese Saison musste sie verletzungsbedingt eine Zeit lang pausieren, doch seit einigen Wochen ist sie nach ihrem Kreuzbandriss wieder auf dem Spielfeld. Die gebürtige Bernerin Azra Mustafoska wird ab Sommer die neunte Saison für Brühl spielen. Die Rückraumspielerin zeichnet sich durch grosse Sprungkraft aus, sie gilt als gefährliche Werferin. „Beide bringen viel Erfahrung mit“, sagt Werner Bösch, „Azra Mustafoska und Jessica Wenger sind Vorbilder, sowohl auf wie auch neben dem Spielfeld.“ Die Trainercrew zeigt sich glücklich, beide Spielerinnen weiterhin im Kader zu haben.

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Quelle: LC Brühl

20.03.2017
Seen Tigers: Stars signieren Trikots für guten Zweck

Mehrere aktuelle und ehemalige Handball-Stars setzen ein Zeichen. Sie haben ihre Shirts signiert und dem 1. Liga-Spitzenreiter Seen Tigers überlassen. Dieser verkauft die Leibchen in einem Crowdfunding, um damit eines seiner spannenden Integrationsprojekte zu finanzieren.

Filip Jicha, Roman Sidorowicz, Arunas Vaskevicius, Markus Baur, Dino Bajram, Daniel Stahl und natürlich Andy Schmid sowie viele mehr. Es sind klingende Namen, welche die Winterthurer Seen Tigers zur Unterstützung ihres neusten Projektes bewegen konnte. Sie hatten sich bei Handballgrössen im In- und Ausland auf die Suche nach besonderen Erinnerungsstücken gemacht.

Verwendet werden diese nun in einer Crowdfunding-Aktion, mit welcher die Seen Tigers das Geld zusammen bringen wollen, um ihr jüngstes Integrationsprojekt zu finanzieren – einen Mittagstisch verbunden mit einem polysportiven Training für benachteiligte Kinder und Jugendliche. Der Verein will dieses gratis anbieten, um das Integrationsziel nicht zu gefährden.

Damit verfolgen sie ihre Mission, die soziale Durchmischung voranzutreiben, wie Präsident Christoph Meili erklärt: "Die Seen Tigers wollen das bereits bestehende Engagement deutlich ausbauen und die sportliche Tätigkeit noch stärker mit einem sozialen Einsatz verbinden, um Veränderungen in der Gesellschaft herbeizuführen."

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Quelle: Seen Tigers

19.03.2017
Schweiz und Weissrussland trennen sich am Sonntag remis

Die Schweizer Nationalmannschaft und Weissrussland haben sich im zweiten Länderspiel in Schaffhausen mit 31:31 (19:16)-Unentschieden getrennt. Vor 550 Zuschauern in der BBC Arena gelang dem Weissrussen Aliaksei Schinkel drei Sekunden vor Schluss der Ausgleich. Während der Partie hatte die SHV-Auswahl phasenweise mit bis zu vier Toren geführt.

Eine Halbzeit lang spielerische Leichtigkeit, eine Halbzeit lang harte Arbeit: Die Schweiz erlebte am Sonntag in der zweiten Partie gegen Weissrussland alle Facetten des Handballs. Die SHV-Auswahl von Trainer Michael Suter legte offensiv los wie die Feuerwehr und beeindruckte mit einer überragenden Quote: Sie schloss 18 der ersten 20 Angriffe erfolgreich ab. Die Heimmannschaft fand in der ungewohnten Zusammensetzung immer wieder gute Lösungen, und praktisch jeder Wurf sass.

Ohne Andy Schmid war die Verantwortung auf viele Schultern verteilt: Roman Sidorowicz führte gut Regie, Lucas Meister war am Kreis erneut stark, Zoran Markovic gelang eine bemerkenswerte erste Halbzeit und Routinier Manuel Liniger traf von der Siebenmeterlinie. Die 19:16-Führung zur Pause war verdient – vertuschte dank der guten Offensive aber auch etwas die Tatsache, dass die Schweiz in der Abwehr erneut Mühe bekundete gegen die physisch starken weissrussischen Angriffe.

Im zweiten Durchgang drehte der Wind. Den Schweizern, die aufgrund der Absenzen nur mit 14 Spielern angetreten waren, schwanden langsam die Kräfte und die zuvor vorhandene Leichtigkeit ging verloren. Die Schweizer taten jedoch das, was in dieser Situation nötig ist: Sie nahmen den Kampf an und hielten mit allen Mitteln dagegen. Weissrussland fand immer besser in die Partie, lief aber ganz lange einem Rückstand hinterher, weil die SHV-Auswahl ib den richtigen Momenten immer wieder offensive Nadelstiche setzte. Nach 50 Minuten führte die Schweiz, bei der Trainer Michael Suter in der Zwischenzeit die Deckung gegen die starken gegnerischen Shooter auf eine offensivere Variante umgestellt hatte, noch mit 28:26. Dann aber gelang den Gästen aus Osteuropa mit drei Treffern in Folge der Umschwung.

Dass die Mannschaft von Trainer Michael Suter nach dem 28:29 (56.) noch einmal die richtige Antwort hatte, lag einerseits an Torhüter Simon Kindle, der erneut eine starke Schlussphase zeigte, und andererseits wohl auch am unbeirrbaren Glauben und Willen, den diese Mannschaft mittlerweile ausstrahlt. Roman Sidorowicz, Ron Delhees und Dimitrij Küttel gelang innert drei Minuten tatsächlich die Wende zum 31:29, ehe sich die Weissrussen in der letzten Minute noch einmal die Chance auf den Ausgleich erkämpften.

Die Schweizer, die kurz vor Schluss mit einer Entscheidung der (guten) Referees haderten, brachten die Führung nicht über die Zeit. Der weissrussische Ausgleich war aber keineswegs gestohlen, im Gegenteil: Die Mannschaft von Trainer Juri Schewzow war ein ebenbürtiger Gegner, dem im Vergleich zum Vortag eine Steigerung gelang. Die SHV-Auswahl wahrte derweil mit dem Remis im vierten Länderspiel dieser Saison gegen den WM-Achtelfinalisten ihre Ungeschlagenheit.
 


 
Nationalmannschaft Männer

Schweiz – Weissrussland 31:31 (19:16)
BBC Arena, Schaffhausen – 550 Zuschauer – Sr. Brunner/Salah (SUI).
Torfolge: 2:0, 2:1, 3:1, 3:3, 4:3, 7:6, 7:7, 9:7, 10:8, 10:9, 12:9, 13:10, 13:11, 15:11 (20.), 19:15, 19:16; 19:17, 21:17 (33.), 21:19, 22:19, 22:21, 23:22, 25:22, 25:24, 27:26, 28:26, 28:29 (56.), 31:29 (59), 31:31.
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen die Schweiz; 5mal Minuten gegen Weissrussland.
Schweiz: Kindle/Wick (19. bis 35.); Meister (5), Liniger (9/6), Svajlen, Lier (1), Alili, Sidorowicz (7), Delhees (3), Röthlisberger, Küttel (2), Markovic (4), Dähler, Getzmann.
Weissrussland: Tschernikow/Miskewitsch (ab 12.); Browka (3/1), Gaidutschenko (4), Chimalkow, Schinkel (1), Uschal, Serhei (1), Sontschik, Aliochin (4), Wailupow (1), Patsikailik, Karwatski (7), Padschiwalow, Bochan (2), Kulesch (8).
Bemerkungen: Schweiz ohne Schmid, Portner (beide Verein), Raemy (rekonvaleszent), Rubin, Von Deschwanden, Vernier, Tynowski (alle verletzt) und Maros (angeschlagen). Miskewitsch hält Penalty von Liniger, der im Nachschuss zum 11:9 (15.) trifft. Browka schiesst Penalty an die Latte (25./18:14). Time-outs: Schweiz (29./19:16, 54./28:28, 60./31:30); Weissrussland (19./14:11, 43./25:24, 59./31:29).
 

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Quelle: Marco Ellenberger (Text), Daniel Küttel (Bild).

Alle Facetten
Das zweite Länderspiel zwischen der Schweiz und Weissrussland in Schaffhausen endet 31:31 (19:16). Der Ausgleich der Gäste fällt drei Sekunden vor Schluss.
19.03.2017
U19-Juniorinnen für starke Auftritte schlecht belohnt

Die erfrischend aufspielenden Schweizer U19-Juniorinnen haben die EM-Qualifikation im weissrussischen Schlobin ohne Niederlage abgeschlossen: Sie feierten im letzten Spiel gegen Georgien beim 37:19 (18:8) dank einer erneut überzeugenden Leistung den geforderten Kantersieg. Weil Portugal sein letztes Spiel gegen Weissrussland deutlich mit 40:23 (21:10) gewann, bleibt trotz Punktgleicheit aufgrund der Tordifferenz aber nur der undankbare zweite Platz.

Die Schweizerinnen mussten am Sonntagmittag machtlos mit ansehen, wie Portugal einerseits seiner Favoritenrolle gerecht wurde, aber andererseits Gastgeber Weissrussland auch nicht mehr allzu viel Widerstand leistete. So blieb das Turnier in Schlobin für die SHV-Auswahl trotz drei überzeugenden und bemerkenswerten Auftritten ohne verdientes Happy End. Die Portugiesinnen (+36) wiesen in der Endabrechnung die klar bessere Tordifferenz als die Schweiz (+26) aus und schafften den Sprung an die Endrunde in Slowenien vom kommenden Sommer.

Die Geschichte des Schweizer Spiels vom Sonntag war derweil schnell erzählt: In den ersten zehn Minuten der ersten Halbzeit und der ersten Viertelstunde der zweiten Halbzeit verwarfen die Schweizerinnen zu viele Bälle und konnten so die Tordifferenz jeweils nicht entscheidend ausbauen. In der übrigen Spielzeit zeigte die SHV-Auswahl starken Tempohandball, nachdem jeweils geduldig die langen Angriffe der Georgierinnen verteidigt wurden. Inbesondere in der Endphase zeigten die Schweizerinnen ihren tollen Kampfgeist, und so fiel das letzte Tor zwei Sekunden vor Schluss.

Die Mannschaft von Trainer Pavel Streicher setzte aber in Weissrussland trotz des am Ende denkbar knappen und unglücklichen Ausgangs ein internationales Ausrufezeichen. Vor allem das 25:25-Remis gegen Portugal – in der Gruppe an Nummer 1 gesetzt und an der letzten EM-Endrunde auf dem 13. Platz klassiert – lässt aufhorchen. Wie die Schweizerinnen die starke Leistung gegen Weissrussland (32:24) und Georgien (37:19) in der Folge bestätigten, war mehr als beeindruckend. Am Ende blieb für drei grossartige Auftritte ganz einfach nur ein schlechter Lohn.
 



U19-EM-Qualifikation Frauen

Schweiz – Georgien 37:19 (18:8)
Schlobin (BLR) – 1700 Zuschauer – Sr. Duplii/Kaverina (UKR).
Strafen: 4mal 2 Minuten gegen die Schweiz; 5mal 2 Minuten gegen Georgien.
Schweiz: Fässler/Giger/Ukaj; Csebits (9), Gautschi (8), Albrecht (5), Eberhart (5), Stutz (3), Hess (2), Hodel (2), Zumstein (2), Kähr (1), Eugster, Ingold, Muntwyler, Zingg.

Freitag, 17. März
Portugal – Schweiz 25:25 (15:13)
Weissrussland – Georgien 34:24 (16:13)

Samstag, 18. März
Georgien – Portugal 15:34 (7:19)
Schweiz – Weissrussland 32:24 (14:12)

Sonntag, 19. März
Schweiz – Georgien 37:19 (18:8)
Portugal – Weissrussland 40:23 (21:10)

Tabelle
1. Portugal 3/5 (+36)
2. Schweiz 3/5 (+26)
3. Weissrussland 3/2
4. Georgien 3/0

Modus: Der Gruppensieger qualifiziert sich für die EM-Endrunde vom 27. Juli bis 6. August in Slowenien. Alle Angaben nach mitteleuropäischer Zeit (MEZ).

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Quelle: Schweiz Frauen U19

Spektakel ohne Happy End
Die beeindruckenden Schweizer U19-Juniorinnen besiegen Georgien zum Abschluss der EM-Qualifikation mit 37:19 (18:8) – aber scheitern aufgrund der Tordifferenz.
18.03.2017
Die Schweiz gegen Weissrussland im ersten Spiel souverän

Die Schweizer Nationalmannschaft hat das erste von zwei Länderspielen in Schaffhausen gegen Weissrussland mit 32:28 (17:14) gewonnen. Der Sieg der SHV-Auswahl von Trainer Michael Suter geriet vor 670 Zuschauern in der BBC Arena nie in Gefahr. Nach gewissen Abstimmungsproblemen in der Startphase kriegte die Schweiz den Gegner mit fortlaufender Spieldauer in den Griff. Die zweite Partie wird morgen Sonntag um 15 Uhr angepfiffen (live auf handballTV.ch).

Die Schweiz, die aufgrund der zahlreichen Absenzen – neben Nicolas Raemy, Lukas von Deschwanden, Lenny Rubin, Pascal Vernier und Cédrie Tynowski fehlte auch noch Luka Maros (Knieprobleme) – in neuen Formationen spielen musste, konnte die fehlenden Automatismen in der Startphase nicht verbergen. Es fehlte zu Beginn offensiv wie auch defensiv das Selbstverständnis und die Stabilität, was den Gästen eine 10:8-Führung (17.) ermöglichte. Mit fortlaufender Spieldauer und nach einem Time-out nach einer Viertelstunde kam aber immer mehr Ordnung ins SHV-Ensemble.

An der Basis des Umschwungs stand die Achse mit Mittelmann Andy Schmid und Kreisläufer Lucas Meister. Der elffache Torschütze Schmid brillierte als umsichtiger Regisseur und lenke den Angriff gekonnt, und Meister liess sich von der weissrussischen Deckung nie kontrollieren. Der 20-Jährige beeindruckte ganz allgemein: Er blieb bei seinen sechs Toren ohne Fehlwurf, holte fünf Siebenmeter heraus und übernahm zudem auch während 60 Minuten eine zentrale Rolle in der Defensive. Eine gute Note verdiente sich auch Keeper Simon Kindle, der in der etwas hektischen Schlussphase mehrere Würfe spektakulär abwehrte und auf ein Total von zehn Paraden kam.

Dadurch, dass die Schweizer in der Offensive immer wieder gute Lösungen fanden, fiel es nie ins Gewicht, dass sich der defensive Mittelblock über die gesamte Spielzeit schwer tat gegen die weissrussische Kombination aus wurfgewaltigen Rückraumspielern und physisch starken Kreisläufern. Die junge Nationalmannschaft aus Osteuropa war am Samstagabend ein guter Gradmesser; und die SHV-Auswahl löste die ihr gestellte Aufgabe in der ungewohnten Zusammensetzung auf durchaus erfreuliche und erfrischende Weise. Die 32 Tore aus 57 Angriffen (56 Prozent) bei nur sechs technischen Fehlern unterstreichen das auch statistisch.
 


 
Nationalmannschaft Männer

Schweiz – Weissrussland 32:28 (17:14)
BBC Arena, Schaffhausen – 670 Zuschauer – Sr. Meyer/Buache (SUI).
Torfolge: 1:0, 2:1, 2:3, 3:4, 5:4 (10.), 5:7, 8:10 (17.), 11:10, 13:12, 13:13, 15:13, 15:14, 17:14; 19:17, 21:17, 24:20, 24:22, 25:23 (50.), 28:23 (52.), 32:27, 32:28.
Strafen: Keine gegen die Schweiz; 5mal 2 Minuten inkl. Disqualifikation Bochan (49.) gegen Weissrussland.
Schweiz: Wick (bis 14. und für 1 Penalty)/Kindle; Schmid (11/4), Meister (6), Liniger (1/1), Svajlen, Lier (2), Sidorowicz (2), Delhees (3), Röthlisberger, Küttel (3), Markovic (2), Dähler (2), Getzmann.
Weissrussland: Miskewitsch; Browka (4/3), Gaidutschenko (3), Chimalkow, Schinkel (2), Uschal (2), Serhei, Sontschik (1), Aliochin (4), Wailupow (1/1), Patsikailik, Karwatski, Padschiwalow (2), Bochan (1), Kulesch (8).
Bemerkungen: Schweiz ohne Alili (nicht eingesetzt), Portner (Verein), Raemy (rekonvaleszent), Rubin, Von Deschwanden, Vernier, Tynowski (alle verletzt) und Maros (angeschlagen). Miskewitsch hält Penalty von Liniger (20./11:10). Kindle hält Penalty von Wailupow (25./13:12). Schmid schiesst Penalty an den Pfosten (49./25:22). Time-outs: Schweiz (14./6:8, 46./24:22); Weissrussland (19./11:10).
 

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Quelle: Marco Ellenberger (Text), Alexander Wagner (Foto/Archiv).

Den Meister gezeigt
Die Schweiz gewinnt das erste Länderspiel gegen Weissrussland in Schaffhausen mit 32:28 (17:14). Der 20-jährige Kreisläufer Lucas Meister zeigt eine Topleistung.
18.03.2017
EM-Qualifikation: U19-Juniorinnen besiegen Weissrussland

Die Schweizer U19-Juniorinnen haben sich am Samstag die Türe zur Teilnahme an der EM-Endrunde aufgestossen: Die Mannschaft von Trainer Pavel Streicher besiegte an der EM-Qualifikation Gastgeber Weissrussland diskussionslos mit 32:24 (14:12). Die Entscheidung fällt am Sonntag im Fernduell mit Portugal: Die Schweiz braucht gegen Georgien einen Sieg, Portugal könnte danach gegen Weissrussland gleichziehen. Sollten beide Mannschaften ihre Spiele gewinnen, würde die Tordifferenz über das Weiterkommen entscheiden.

In der übervollen und stimmungsgeladenen Halle starteten die Schweizerinnen gut, doch auch Weissrussland fand schnell ins Spiel. In der Folge bekundete die SHV-Auswahl Mühe im Angriff und produzierte viele unnötige technische Fehler, weshalb die Gastgeberinnen im Skore jeweils vorlegen konnten. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit fingen sich die Schweizerinnen und gingen bis zur Pause mit zwei Toren in Führung (14:12).

Die zweite Halbzeit ist schnell erzählt: Die Gäste aus der Schweiz lieferten eine abgeklärte Leistung, verteidigten hart, und liessen sich auch in doppelter Unterzahl nicht aus dem Konzept bringen. Die SHV-Auswahl machte weiter Druck und überlief damit die gegnerische Abwehr ein ums andere Mal. Auch heute kämpften die Schweizerinnen bis zum Schluss; kurz vor Ende der Partie fiel per Siebenmeter der 32. und letzte Treffer. Dieses Tor könnte in der Endabrechnung Gold wert sein, weil Portugal gegen Georgien deutlich mit 34:15 gewann und bezüglich Tordifferenz vorlegen konnte.
  



U19-EM-Qualifikation Frauen

Schweiz – Weissrussland 32:24 (14:12)
Schlobin (BLR) – 1700 Zuschauer – Sr. Hatipoglu/Simsek (TUR).
Strafen: 5mal 2 Minuten gegen die Schweiz; 2mal 2 Minuten gegen Weissrussland.
Schweiz: Fässler/Giger/Ukaj; Hodel (12), Csebits (8), Eberhart (4), Gautschi (3), Hess (2), Zingg (2), Albrecht (1), Eugster, Ingold, Kähr, Muntwyler, Stutz, Zumstein.

Freitag, 17. März
Portugal – Schweiz 25:25 (15:13)
Weissrussland – Georgien 34:24 (16:13)

Samstag, 18. März
Georgien – Portugal 15:34 (7:19)
Schweiz – Weissrussland 32:24 (14:12)

Sonntag, 19. März
10.00 Uhr: Schweiz – Georgien
12.00 Uhr: Portugal – Weissrussland

Tabelle
1. Portugal 2/3 (+19)
2. Schweiz 2/3 (+8)
3. Weissrussland 2/2
4. Georgien 2/0

Modus: Der Gruppensieger qualifiziert sich für die EM-Endrunde vom 27. Juli bis 6. August in Slowenien. Alle Angaben nach mitteleuropäischer Zeit (MEZ).

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Quelle: Marco Ellenberger

Die Türe aufgemacht
Die Schweizer U19-Juniorinnen feiern einen beeindruckenden 32:24-Sieg gegen Weissrussland und haben alle Chancen für die Teilnahme an der EM-Endrunde.
17.03.2017
Schweizer Juniorinnen erkämpfen sich ein Auftakt-Remis

Die Schweizer U19-Juniorinnen (Jahrgänge 1998 und jünger) haben sich zum Auftakt der EM-Qualifikation im weissrussischen Schlobin ein bemerkenswertes 25:25-Unentschieden gegen Portugal erkämpft. Der Punktgewinn gegen den 13. der U17-Europameisterschaft ist hoch einzuschätzen. Morgen Samstag (13.30 Uhr, Livestream) treffen die Schweizerinnen auf den Gastgeber.

Gegen Portugal gelang der Schweizer Auswahl in voller Halle vor 1700 Zuschauern ein verdienter Punktgewinn. Dabei begann das Spiel denkbar schlecht: Portugal lag schnell drei Toren in Führung. Das Schweizer Team machte hinten wie vorne zu viele Fehler und lag Mitte der ersten Halbzeit mit sechs Toren zurück. In der Folge drehte die SHV-Auswahl in der Abwehr auf und kam so auch zu einfachen Toren über die erste und zweite Welle. Zur Pause war der Anschluss entsprechend wieder hergestellt und Portugal führte nur noch mit zwei Toren (15:13).

Der Start in die zweite Halbzeit gelang den Schweizerinnen nach Mass: Innert wenigen Minuten glich die SHV-Auswahl aus und ging wenig später sogar das erste Mal in Führung. Doch Portugal kam rasch zurück. Nach einem verworfenen Siebenmeter seitens der Schweiz begingen die Schweizerinnen mehrere Fehler und nach 55 Spielminuten lagen die Portugiesinnen mit 25:20 in Führung. Die Schweizerinnen bewiesen aber Charakter, stabilisierten die Abwehr und nach dem fast schon erlösend wirkenden 21. Treffer zeigten sie ihre ganze Kampfkraft. Nach dem 25:25-Ausgleich hatte Portugal 40 Sekunden für den letzten Angriff, aber die Schweizerinnen hielten dem Druck mit guter Abwehrarbeit stand.
 



U19-EM-Qualifikation Frauen

Portugal – Schweiz 25:25 (15:13)
Schlobin (BLR) – 1700 Zuschauer – Sr. Hatipoglu/Simsek (TUR).
Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Portugal; 1mal 2 Minuten gegen die Schweiz.
Schweiz: Fässler/Giger/Ukaj; Gautschi (7), Hodel (6), Csebits (5), Stutz (2), Zumstein (2), Albrecht (1), Eugster (1), Hess (1), Eberhart, Ingold, Kähr, Muntwyler, Zingg.

Freitag, 17. März
13.30 Uhr: Portugal – Schweiz 25:25 (15:13)
16.00 Uhr: Weissrussland – Georgien

Samstag, 18. März
11.00 Uhr: Georgien – Portugal
13.30 Uhr: Schweiz – Weissrussland (Livestream)

Sonntag, 19. März
10.00 Uhr: Schweiz – Georgien
12.00 Uhr: Portugal – Weissrussland

Modus: Der Gruppensieger qualifiziert sich für die EM-Endrunde vom 27. Juli bis 6. August in Slowenien. Alle Angaben nach mitteleuropäischer Zeit (MEZ).

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Quelle: Schweiz Frauen U19

Aufholjagd
Die Schweizer U19-Juniorinnen gewinnen zum Auftakt der EM-Qualifikation beim 25:25-Unentschieden gegen Portugal einen Punkt – und das nach 20:25-Rückstand.
17.03.2017
Schweiz am Wochenende ohne Rubin und Von Deschwanden

Die Schweizer Nationalmannschaft muss in den beiden Länderspielen vom Wochenende in Schaffhausen gegen Weissrussland auf die beiden Thuner Lukas von Deschwanden und Lenny Rubin verzichten. Von Deschwanden fehlt aufgrund eines gebrochenen Daumens, Rubin zog sich am Mittwoch im NLA-Spiel zwischen dem HC Kriens-Luzern und Wacker Thun eine Knieverletzung zu.

Nationaltrainer Michael Suter hat vorerst keinen Spieler nachnominiert. Ihm stehen für die Begegnungen in der BBC Arena 16 Spieler zur Verfügung, wobei Andy Schmid nur die Partie vom Samstag bestreiten wird. Danach kehrt er für die Champions League-Vorbereitung zu den Rhein-Neckar Löwen zurück. Mit Nicolas Raemy, Pascal Vernier, Cédrie Tynowski, Lenny Rubin und Lukas von Deschwanden fehlen fünf Akteure aufgrund von Verletzungen.

Die Schweiz trifft am Samstag (18 Uhr) und am Sonntag (15 Uhr) in der Schaffhauser BBC Arena auf WM-Teilnehmer Weissrussland. Beide Partien werden live auf handballTV.ch übertragen. Der Vorverkauf läuft bei Ticketcorner.
 


 
Nationalmannschaft Männer

Aufgebot für die Spiele gegen Weissrussland


Alili Albin (Kadetten Schaffhausen, 8 Länderspiele/12 Tore)
Dähler Jonas (Wacker Thun, 50/92)
Delhees Ron (Kadetten Schaffhausen, 8/8)
Getzmann Simon (BSV Bern Muri, 10/13)
Kindle Simon (Kadetten Schaffhausen, 7/0)
Küttel Dimitrij (Kadetten Schaffhausen, 24/58)
Lier Marvin (Pfadi Winterthur, 27/49)
Liniger Manuel (Kadetten Schaffhausen, 210/891)
Markovic Zoran (Kadetten Schaffhausen, 10/17)
Maros Luka (Kadetten Schaffhausen, 19/37)
Meister Lucas (Kadetten Schaffhausen, 14/39)
Röthlisberger Samuel (BSV Bern Muri, 9/1)
Schmid Andy (Rhein-Neckar Löwen/GER, 160/708)
Sidorowicz Roman (Pfadi Winterthur, 34/76)
Svajlen Michal (Pfadi Winterthur, 69/103)
Wick Flavio (GC Amicitia Zürich, 9/1)

Bemerkungen: Schweiz ohne Raemy (rekonvaleszent), Von Deschwanden, Rubin, Vernier und Tynowksi (alle verletzt).
 



Länderspiele Männer

Schweiz – Weissrussland
Samstag, 18. März, 18 Uhr, BBC Arena, Schaffhausen

Schweiz – Weissrussland
Sonntag, 19. März, 15 Uhr, BBC Arena, Schaffhausen

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Quelle: Marco Ellenberger

Zwei Ausfälle
Die Schweizer Nationalmannschaft muss in den Länderspielen vom Wochenende gegen Weissrussland auf Lenny Rubin und Lukas von Deschwanden (Bild) verzichten.
16.03.2017
EM-Qualifikation: U19-Juniorinnen in Weissrussland

Die Schweizer Juniorinnen der Jahrgänge 1998 und jünger (U19) spielen am Wochenende die EM-Qualifikation im weissrussischen Schlobin (rund 200 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Minsk). Die SHV-Auswahl von Trainer Pavol Streicher trifft neben dem Gastgeber auf Portugal und Georgien. Nur der Gruppensieger qualifiziert sich für die EM-Endrunde vom kommenden Sommer in Slowenien.

Die Schweiz bestreitet die Ausscheidung mit dem Förderkader, in dem seit Anfang November die hoffnungsvollsten Nachwuchs-Spielerinnen vereint sind und bestmöglich ausgebildet werden. Von den 16 Akteurinnen, die in Schlobin dabei sind, wären fünf Spielerinnen noch für die jüngere Nachwuchsstufe (Jahrgänge 2000 und jünger) spielberechtigt. Teamleaderin ist Xenia Hodel, die auch bereits 14mal in der A-Nationalmannschaft zum Einsatz gekommen ist. Die Equipe wird in Weissrussland von Pavol Streicher, Christoph Sahli und Torhütertrainerin Laura Innes betreut.

Favorit des Turniers ist Portugal, das mit dieser Mannschaft an der U17-Europameisterschaft im Jahr 2015 den 13. Platz belegte. Weissrussland, die Schweiz und Georgien scheiterten damals in der Qualifikation. Die Weissrussinnen mit Heimvorteil rechnen sich aber ebenfalls Chancen auf die Teilnahme an der kommenden Endrunde aus. Georgien tritt auf dem Papier als Aussenseiter an. Für die junge, hoffnungsvolle Schweizer Equipe geht es in Schlobin darum, wertvolle Erfahrungen zu sammeln und, wenn möglich, vielleicht einem der Favoriten ein Bein zu stellen.
 


 
Nationalmannschaft Frauen U19
Aufgebot für die EM-Qualifikation in Weissrussland


Albrecht Fabienne (LC Brühl)
Csebits Catherine (IK Skovbakken/DEN)
Eberhart Emilia (HV Herzogenbuchsee)
Eugster Stefanie (HV Herzogenbuchsee)
Fässler Zoe (LC Brühl)
Gautschi Daphne (LK Zug)
Giger Andrea (LC Brühl)
Hess Dimitra (HV Herzogenbuchsee)
Hodel Xenia (Spono Eagles)
Ingold Lisa HV (Herzogenbuchsee)
Kähr Charlotte (GC Amicitia Zürich)
Muntwyler Lina (GC Amicitia Zürich)
Stutz Leah (LK Zug)
Ukaj Kristina (Spono Eagles)
Zingg Belinda (ATV/KV Basel)
Zumstein Kira (DHB Rotweiss Thun)
 



EM-Qualifikation Frauen U19
Schlobin (Weissrussland)


Freitag, 17. März
13.30 Uhr: Portugal – Schweiz
16.00 Uhr: Weissrussland – Georgien

Samstag, 18. März
11.00 Uhr: Georgien – Portugal
13.30 Uhr: Schweiz – Weissrussland (Livestream)

Sonntag, 19. März
10.00 Uhr: Schweiz – Georgien
12.00 Uhr: Portugal – Weissrussland

Alle Angaben nach mitteleuropäischer Zeit (MEZ).

Modus: Der Gruppensieger qualifiziert sich für die EM-Endrunde vom 27. Juli bis 6. August in Slowenien.

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Quelle: Marco Ellenberger

Mission Weissrussland
Die Schweizer U19-Juniorinnen bestreiten am Wochenende in Schlobin (BLR) die EM-Qualifikation. Die Gegner sind Gastgeber Weissrussland, Portugal und Georgien.
16.03.2017
Defensivspezialist Samuel Röthlisberger im Interview

Die Schweiz trifft am Samstag (18 Uhr) und Sonntag (15 Uhr) in der Schaffhauser BBC Arena zweimal auf Weissrussland. Im Aufgebot der SHV-Auswahl steht auch der 20-jährige Samuel Röthlisberger, der nächste Saison in die Bundesliga wechselt. Der Berner im Interview über den Karriereschritt, grosse Namen und seine Rolle in der Nationalmannschaft. Die beiden Partien gegen Weissrussland werden auf handballTV.ch live übertragen. Der Vorverkauf läuft bei Ticketcorner.
 


 
Samuel Röthlisberger, mit dem Wechsel nach Stuttgart hast du einen grossen Karriereschritt vor dir. Was erhoffst du dir von der nächsten Saison in Deutschland?
Samuel Röthlisberger: Ich mache diesen Schritt, um jetzt voll auf die Karte Handball zu setzen. Durch ein professionelles Umfeld und die Möglichkeit, mich jede Woche mit Gegnern auf Weltklasse-Niveau zu messen, will ich mich stetig verbessern und weiterentwickeln.

Deine Gegner heissen ab Herbst nun plötzlich Domagoj Duvnjak, Kentin Mahé oder Andy Schmid. Wie hört sich das an?
Samuel Röthlisberger: Das hört sich natürlich genial an und bringt eine grosse Vorfreude mit sich – allerdings wird auch der Druck enorm sein. Weil sich Stuttgart zurzeit noch im Abstiegskampf befindet, ist es noch nicht ganz sicher, ob die Gegner nächste Saison dann diese Namen tragen. Ich drücke ihnen aber die Daumen und bin zuversichtlich, dass sie diese Herausforderung meistern und den Ligaerhalt schaffen.

Mit der Nationalmannschaft stehen zwei Spiele gegen Weissrussland auf dem Programm. Worum geht es für die SHV-Auswahl an diesem Wochenende?
Samuel Röthlisberger: Die beiden Spiele sind für uns die unmittelbare Vorbereitung auf die beiden Begegnungen in der EM-Qualifikation gegen Portugal – sie sind darum extrem wichtig. Wir wollen uns von Tag zu Tag verbessern und weiter als Mannschaft zusammenwachsen. Nach diesem Wochenende und den beiden Spielen gegen Weissrussland wollen wir optimal für die anstehenden Aufgaben vorbereitet sein.

Wie siehst du deine Rolle in der Mannschaft von Trainer Michael Suter?
Samuel Röthlisberger: Ich sehe mich ganz klar als Defensivspezialist, der noch viel Verbesserungspotential hat. Ich bin sehr stolz darauf, ein Teil dieses Teams zu sein und meinen Beitrag zu leisten, den Schweizer Handball wieder an die Spitze zu führen.
 



Nationalmannschaft Männer

Länderspiele: Schweiz – Weissrussland
Samstag, 18. März, 18 Uhr, BBC Arena, Schaffhausen
Sonntag, 19. März, 15 Uhr, BBC Arena, Schaffhausen

EM-Qualifikation: Schweiz – Portugal
Donnerstag, 4. Mai, 19 Uhr, TISSOT Arena, Biel

Der Vorverkauf für alle drei Spiele läuft bei Ticketcorner. Die Spiele gegen Weissrussland werden auf handballTV.ch live übertragen.
 

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Quelle: Marco Ellenberger

«Das hört sich genial an»
Der 20-jährige Nationalspieler Samuel Röthlisberger wechselt nächste Saison in die Bundesliga. Am Wochenende trifft er mit der Schweiz zweimal auf Weissrussland.
16.03.2017
NLA: Ein souveränes Spitzenduo und ein grosser Verlierer

In der NLA-Finalrunde feierten die ersten drei Teams allesamt Siege. Pfadi Winterthur gab dabei auch im fünften Meisterschaftsspiel in diesem Jahr keinen Punkt ab. Am Tabellenende ist der RTV 1879 Basel der grosse Verlierer des Spieltages, Gossau schöpft neue Hoffnung.

Die Winterthurer bekundeten beim 29:20-Heimsieg gegen den BSV Bern Muri keinerlei Probleme. In der 15. Minute führten sie bereits 9:4. Eine sehr gute Note verdiente sich bei Pfadi Torhüter Matias Schulz hinter einer starken Verteidigung. Auch das Gegenstoss-Spiel funktionierte beim Heimteam. Mit der Leistung im Positionsangriff dagegen war Trainer Adrian Brüngger nicht zufrieden. Die Berner warten derweil weiter auf den ersten Sieg in der Finalrunde. Positiv ist allerdings, dass die jungen Spieler ihre Chance nutzen.

Die Winterthurer liegen in der Rangliste weiterhin drei Punkte hinter Leader Kadetten Schaffhausen, der Suhr Aarau vor heimischem Publikum 31:17 abfertigte. Der Titelverteidiger überzeugte als Kollektiv; elf der zwölf Feldspieler trugen sich in die Torschützenliste ein. Goalie Simon Kindle brillierte mit 21 Paraden. Im ersten Heimspiel der Saison gegen die Aargauer hatten die Kadetten noch 24:33 verloren.

Die beiden Topteams treffen am kommenden Mittwoch in Winterthur aufeinander. Am 15. Dezember des vergangenen Jahres fügten die Kadetten den Pfadern mit 24:23 die einzige Heimniederlage in dieser Spielzeit zu. Gewinnen sie erneut, ist ihnen der 1. Platz kaum mehr zu nehmen.

Cupsieger Wacker Thun wahrte dank eines 23:21-Auswärtssieges gegen Kriens-Luzern die kleine Chance, sich doch noch den Heimvorteil für die Playoffs zu sichern. Der Rückstand auf die Winterthurer beträgt weiterhin vier Punkte. Wacker und das ebenfalls für die entscheidende Meisterschaftsphase qualifizierte Kriens-Luzern boten den Zuschauern keine hochstehende Partie, was angesichts der vielen Verletzten auf beiden Seiten kein Wunder war. Bei den Thunern fiel zudem in der 10. Minute Aufbauer Lenny Rubin mit einer Knieverletzung aus. Sollte der Schweizer Internationale wie bereits in der Qualifikation länger pausieren müssen, wäre das für die Berner Oberländer ein herber Dämpfer.

In der Abstiegsrunde gelang Fortitudo Gossau mit dem 30:29 beim RTV Basel ein wichtiger Sieg. Der Tabellenletzte liegt nun nur noch drei Punkte hinter den Baslern und besitzt wieder realistische Chancen, den Ligaerhalt zu schaffen. St. Otmar St. Gallen verlor zu Hause denkbar knapp mit 25:26 gegen GC Amicitia Zürich.

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Quelle: sda

Mit Biss zum Saisonendspurt
An der Spitze sind die Kadetten und Pfadi weiter souverän. In der Abstiegszone ist Basel der grosse Verlierer des 6. Spieltags der Final- und Abstiegsrunde.
16.03.2017
HSC Suhr Aarau: GEMEINSAM zu 10'000 Zuschauern

Der HSC Suhr Aarau befindet sich als NLA-Aufsteiger und Finalrunden-Teilnehmer mit bisher 6’539 Zuschauerinnen und Zuschauern in zehn Heimspielen (653 im Schnitt) sensationell auf dem 2. Platz des Zuschauer-Rankings der Swiss Handball League 2016/17. Nur Cupsieger Wacker Thun weist bessere Werte (12'341 Zuschauer in 11 Heimspielen – 1121 im Schnitt) aus.

Für die vier verbleibenden Heimspiele lanciert der HSC Suhr Aarau nun die Aktion «GEMEINSAM ZU 10’000» und möchte dabei mit einem Schnitt von 865 Zuschauern pro Spiel die magische Marke von gesamthaft 10'000 Schachenhallen-Besucherinnen und -Besuchern in der Saison 2016/17 knacken -  als einziger Schweizer Handballverein neben Wacker Thun. Zur Realisierung erwartet die Zuschauer an den letzten vier Heimspielen folgende Besonderheiten:

Fanklatschen sponsored by Manor Aarau
Um das SHL-Team des HSC Suhr Aarau lautstark nach vorne zu peitschen und zu unterstützen, stehen am Halleneingang Fanklatschen zur Verfügung. Auf geht’s HSC – falten wir sie zusammen!

Der Finalrunden-Pass
Beim Spielbesuch erhalten die Zuschauer einen Finalrunden-Pass, den sie an allen weiteren Heimspielen vorweisen und abstempeln lassen können. Er gilt nicht als Ticket, berechtigt aber zur Teilnahme am Gewinnspiel bzw. der Verlosung von drei attraktiven Preisen in der Halbzeitpause des letzten Finalrunden-Heimspiels vom Samstag, 8. April 2017 (vorausgesetzt Sie sind an diesem Spiel anwesend).

«Bring a friend»-Ticket – 2 Eintrittstickets zum Preis von einem
Nach Abpfiff der Heimspiele vom 26. März, 2. und 5. April 2017 erhalten die Zuschauerinnen und Zuschauer ein «Bring a friend»-Ticket, das zur kostenlosen Mitnahme einer Begleitperson an eines der nächsten Finalrunden-Heimspiele 2016/17 berechtigt.

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Quelle: HSC Suhr Aarau

 

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