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Sei dabei bei der Premiere!
Mit dem Handball Supercup am 26. August findest erstmals ein Event in der neuen Win4 Arena in Winterthur statt. Tickets für die erste Titelvergabe gibt es ab sofort.
Festival-Ambiente
Auf Initiative des HS Biel wird beim Lakelive Festival ein Beachhandballturnier stattfinden. Mit Wacker Thun und dem BSV Bern sind zwei Spitzenteams vertreten.
Titel Nummer 8
Der TV Zofingen bezwang im Final des Grossfeldcups den SV Lägern Wettingen und wiederholte damit seinen Sieg aus dem Vorjahr. Es ist der 8. Titel für die Aargauer.
Platz 4 in Göteborg
Die Schweizer U16-Juniorinnen verlieren das Spiel um Bronze gegen Rumänien mit 18:26 (8:12) und beenden die offene Europameisterschaft auf dem vierten Platz.
16.07.2018
Handball Supercup: Tickets für das erste Highlight im Win4 verfügbar!

Am Sonntag, 26. August, wird im Win4 in Winterthur der Handball Supercup 2018 ausgetragen. Bei den Männern trifft Meister Wacker Thun auf Cupsieger und Lokalmatador Pfadi Winterthur; bei den Frauen messen sich die Double-Gewinner der Spono Eagles mit dem Meisterschafts-Zweiten und Supercuptitelverteidiger LC Brühl Handball. Für das Highlight zum Saisonauftakt sind auf Ticketcorner ab sofort Tickets erhältlich.

Der erste Event in der hochmodernen Sportarena bündelt die besten Teams der vergangenen Saison an einem Ort – gleichzeitig wird der erste offizielle und prestigeträchtige Titel der Saison vergeben. Tickets für den Event gibt es ab 25 Franken. Kinder bis zwölf Jahre profitieren von einem 50 Prozent Rabatt, Jugendliche (bis 16 Jahre) erhalten Eintrittskarten mit 30 Prozent Ermässigung. Das attraktive Hospitality-Package kostet 95 Franken. Dazu sind für die Handball-Vereine wieder die beliebten Teamtickets mit 50 Prozent Rabatt im Angebot. Der Promotionscode wird den Clubs direkt per Mail zugestellt.

Mehr als nur zwei Spiele
Im Schatten der beiden Supercup-Spiele hält das erste Kräftemessen der neuen Spielzeit noch eine ganze Reihe weiterer Highlights bereit. Beim Kids-Day können Kinder der Altersklassen U9 bis U13 ihren Vorbildern nacheifern. Gleichzeitig figuriert der Anlass in der bis zu knapp 2‘000 Zuschauer fassenden Arena als offizielle Saisoneröffnung der SPAR Premium League 1 der Frauen und der Nationalliga A der Männer. Details zu den Events rund um den Supercup werden demnächst bekanntgegeben.
 



Handball Supercup
Win4, Winterthur


Sonntag, 26. August 2018
14.30 Uhr: Supercup Frauen: Spono Eagles – LC Brühl Handball
17.00 Uhr: Supercup Männer: Wacker Thun – Pfadi Winterthur

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Quelle: Matthias Schlageter

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11.07.2018
Beachhandballturnier mit SHL-Teams beim Lakelive Festival in Biel

Der HS Biel wird am diesjährigen Lakelive Festival ein Beachhandballturnier durchführen - mit prominenten Teilnehmern. Neben dem NLB-Team des HS Biel werden auch die beiden NLA-Teams von Schweizermeister Wacker Thun und dem BSV Bern am Exhibition-Turnier vom 27. Juli teilnehmen. Dabei spielen die Mannschaften im Modus jeder gegen jeden.

Der Spielort und das Datum könnten besser nicht sein. Am Eröffnungsabend vom Freitag, 27. Juli werden die Beachhandball-Partien zwischen den verschiedenen Konzerten auf dem Center Court stattfinden. Dieser bietet für circa 1'000 Zuschauer Platz. Auf der Konzertbühne werden an diesem Abend diverse Schweizer Musikgrössen wie zum Beispiel James Grunz, Pegasus sowie der Rapper Nemo auftreten.

Gespielt wird nach den offiziellen Beachhandballregeln mit zwei Halbzeiten à 10 Minuten plus 5 Minuten Pause. Spielort ist das Lakelive Festival Gelände in Biel. Der HS Biel tritt zusammen mit dem Lakelive als Veranstalter auf und hofft auf möglichst viele Zuschauer, um den Beachhandballsport präsentieren zu können. Der Schweizerische Handball-Verband hilft bei der Durchführung, indem er beispielsweise professionelle Schiedsrichter stellt.

Tickets für die Konzerte gelten auch als Eintritt für die Beachhandballspiele. Für Interessierte, die nur für die drei Spiele nach Biel kommen, sind Tickets für zehn Schweizer Franken an der Abendkasse verfügbar. Einen Vorverkauf gibt für die Beachhandballtickets nicht (für das Festival schon). 
 



Offizieller Spielplan
18:00 - 18:30: HS Biel - BSV Bern
19:30 - 20:00: Wacker Thun - HS Biel
20:45 - 21:15: BSV Bern - Wacker Thun
 


 

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Quelle: HS Biel/Alessandro Crippa

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09.07.2018
Grossfeldcup 2018: TV Zofingen verteidigt den Titel!

Achter Titel für den TV Zofingen im Grossfeldcup. Die Aargauer besiegten auf der heimischen Bezirkswiese Finalkonkurrent SV Lägern Wettingen nach Europacupformel mit 15:12 und 20:19 und verteidigten damit erfolgreich ihren Sieg aus dem Vorjahr. Die Gäste aus Wettingen verpassten es bei idealem Sommerwetter den zweiten Schweizer Meistertitel nach 2007 einzufahren. Der TV Zofingen schraubte sein Palmarès vor den Augen des SHV-Zentralpräsidenten Ulrich Rubeli damit auf acht Titel im Grossfeldwettbewerb.

Die Zofinger gehören neben Borba Luzern zu den prägendsten Mannschaften der letzten Jahre beim Handball auf Rasen. Seit 2012 teilen die beiden Teams die Titel unter sich auf. Während die Innerschweizer von 2014 bis 2016 dreimal in Serie gewannen, siegte der TV Zofingen 2012, 2013, 2017 und 2018. In diesem Jahr duellierten sich 15 Mannschaften um die Meisterschaft im Freilufthandball, die seit 1946 vergeben wird.
 

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Quelle: Matthias Schlageter

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06.07.2018
European Open: Schweizer U16-Juniorinnen in Göteborg auf Platz 4

Die Schweizer U16-Juniorinnen haben am European Open in Göteborg die ganz grosse Sensation knapp verpasst und das Spiel um die Bronzemedaille gegen Rumänien mit 18:26 (8:12) verloren. Die SHV-Auswahl von Trainer Jürgen Fleischmann beendet die offene Europameisterschaft damit auf dem hervorragenden vierten Platz. Es ist die beste Klassierung einer Schweizer Frauen-Nationalmannschaft an einem offiziellen EHF-Turnier.

Die Schweizerinnen fanden vor 800 Zuschauern im Scandinavium nicht ins Spiel und rannten schon früh einem Rückstand hinterher. Der Angriff agierte wie blockiert – und ergab sich doch einmal eine Chance, wurde sie oft nicht verwertet. In der Schlussphase setzte die SHV-Auswahl alles auf eine Karte und ging volles Risiko, wurde dafür aber nicht belohnt. Rumänien konnte mit der Drucksituation insgesamt besser umgehen und holte sich die Medaille.

«Die Niederlage schmerzt, da Rumänien eigentlich nicht stärker war. Wir sind alle sehr enttäuscht, die Mannschaft hätte sich die Medaille verdient. Wir haben aber gemerkt, dass auf diesem Niveau immer am Limit gespielt werden muss, und das konnten wir nicht jeden Tag abrufen», sagte Jürgen Fleischmann.

«Insgesamt über das ganze Turnier gesehen sind wir natürlich sehr zufrieden. Die Spielerinnen müssen aber nun in ihrer Entwicklung die nächsten Schritte machen können und brauchen künftig mehr Trainings und Spiele am Limit. Dann können wir mit dieser Generation in Zukunft in solchen Partien um den Sieg spielen.»

Die hervorragenden Leistungen der jungen Schweizerinnen wurden auch mit der Wahl von Celia Heinzer (Rückraum links) und Soraya Schaller (Torhüterin) ins All Star Team gewürdigt. Ausserdem hat sich die SHV-Auswahl dank dem vierten Platz für das European Youth Olympic Festival (EYOF) im Sommer 2019 in Aserbaidschan qualifiziert.
 


 
European Open (U16)

Schweiz – Rumänien 18:26 (8:12)
Scandinavium, Göteborg (SWE) – 800 Zuschauer.
Schweiz: Schaller/Käser; Heinzer (6), Simova (5), Annen (2), Schmid (2), Speerli (2), Altherr (1), Bächtiger, Emaldi, Emmenegger, Gwerder, Hess, Jund, Litscher.

Rangliste
1. Ungarn
2. Frankreich
3. Rumänien
4. Schweiz
5. Tschechien
6. Niederlande
7. Spanien
8. Polen
9. Island
10. Norwegen
11. Russland
12. Schweden
13. Slowakei
14. Italien
15. Finnland
16. Färöer
17. Litauen
18. Estland
19. Georgien
20. Aserbaidschan

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Quelle: Marco Ellenberger

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16.07.2018
Handball Supercup: Tickets für das erste Highlight im Win4 verfügbar!

Am Sonntag, 26. August, wird im Win4 in Winterthur der Handball Supercup 2018 ausgetragen. Bei den Männern trifft Meister Wacker Thun auf Cupsieger und Lokalmatador Pfadi Winterthur; bei den Frauen messen sich die Double-Gewinner der Spono Eagles mit dem Meisterschafts-Zweiten und Supercuptitelverteidiger LC Brühl Handball. Für das Highlight zum Saisonauftakt sind auf Ticketcorner ab sofort Tickets erhältlich.

Der erste Event in der hochmodernen Sportarena bündelt die besten Teams der vergangenen Saison an einem Ort – gleichzeitig wird der erste offizielle und prestigeträchtige Titel der Saison vergeben. Tickets für den Event gibt es ab 25 Franken. Kinder bis zwölf Jahre profitieren von einem 50 Prozent Rabatt, Jugendliche (bis 16 Jahre) erhalten Eintrittskarten mit 30 Prozent Ermässigung. Das attraktive Hospitality-Package kostet 95 Franken. Dazu sind für die Handball-Vereine wieder die beliebten Teamtickets mit 50 Prozent Rabatt im Angebot. Der Promotionscode wird den Clubs direkt per Mail zugestellt.

Mehr als nur zwei Spiele
Im Schatten der beiden Supercup-Spiele hält das erste Kräftemessen der neuen Spielzeit noch eine ganze Reihe weiterer Highlights bereit. Beim Kids-Day können Kinder der Altersklassen U9 bis U13 ihren Vorbildern nacheifern. Gleichzeitig figuriert der Anlass in der bis zu knapp 2‘000 Zuschauer fassenden Arena als offizielle Saisoneröffnung der SPAR Premium League 1 der Frauen und der Nationalliga A der Männer. Details zu den Events rund um den Supercup werden demnächst bekanntgegeben.
 



Handball Supercup
Win4, Winterthur


Sonntag, 26. August 2018
14.30 Uhr: Supercup Frauen: Spono Eagles – LC Brühl Handball
17.00 Uhr: Supercup Männer: Wacker Thun – Pfadi Winterthur

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Quelle: Matthias Schlageter

Sei dabei bei der Premiere!
Mit dem Handball Supercup am 26. August findest erstmals ein Event in der neuen Win4 Arena in Winterthur statt. Tickets für die erste Titelvergabe gibt es ab sofort.
16.07.2018
U20-Nationalmannschaft: Zwei Unentschieden in Rumänien

Die Schweizer U20-Nationalmannschaft hat auf ihrer Testspielreise nach Rumänien zwei Achtungserfolge erzielt. Das Team von Cheftrainer Marcel Tobler und Assistenztrainer Thomas Sedioli spielte gegen den EM-Teilnehmer zweimal Unentschieden. Die Testspielreise war die Generalprobe für die in wenigen Tagen startende EHF-Championship.

Beim 27:27 (16:14) im ersten Test brachten sich die Schweizer in der Schlussphase um den verdienten Lohn. Die U20 spielte während 50 Minuten konstant, diszipliniert und erfrischend auf. In den letzten zehn Minuten leistete sich die Junioren jedoch zu viele individuelle Fehler, so dass die Gastgeber noch zum Ausgleich kamen. Erfolgreichste Werfer waren Jannic Störchli und Noah Haas mit je fünf Treffern. Timothy Reichmuth und Michael Kusio waren viermal erfolgreich.

Haas und Reichmuth (je 7 Tore) waren nur einen Tag später die treibenden Kräfte beim zweiten Aufeinandertreffen. Die zweite Partie spielte sich mit exakt umgekehrtem Spielverlauf ab. Während im ersten Spiel die Schweizer vorwiegend in Führung waren und am Schluss den Ausgleich hinnehmen mussten, rannten sie im zweiten Duell einem Rückstand hinterher. Nach 50 Spielminuten lag die Schweiz noch mit vier Treffern zurück; mit grosser Moral gelang den U20 Junioren jedoch zwei Sekunden vor Spielende der 33:33-Ausgleichstreffer.

Für die Junioren geht es am Donnerstag schon wieder weiter. Dann reist das Team zur EHF-Championship nach Mazedonien. In Skopje trifft der Schweizer Nachwuchs auf den Gastgeber, Grossbritannien, Italien und die Ukraine.

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Quelle: Matthias Schlageter

16.07.2018
Zarko Sesum wechselt von Göppingen zu den Kadetten Schaffhausen

Die Kadetten Schaffhausen freuen sich, die Verpflichtung des serbischen Nationalspielers Zarko Sesum bekannt zu geben. Sesum unterschrieb bei den Kadetten Schaffhausen einen Drei-Jahres Vertrag und stösst auf die Saison 2018/19 zum Team von Neo-Coach Petr Hrachovec.

Der 195 cm grosse linke Rückraum-Spieler stösst von Frisch Auf! Göppingen zu den Munotstädtern. Vor seinem Engagement bei Göppingen spielte Sesum von 2007 - 2010 bei KC Veszprém und danach vier Jahre für die Rhein-Neckar Löwen. Mit den Löwen gewann er 2013 den EHF-Pokal. Dies wiederholte er 2016 und 2017 mit seinem bisherigen Verein, Frisch Auf! Göppingen. Mit der serbischen Nationalmannschaft wurde Zarko Sesum an der EM 2012 im eigenen Land die Silbermedaille. Im Sommer 2012 nahm er an den Olympischen Spielen in London teil und bei der Weltmeisterschaft 2013 belegte er mit der Nationalmannschaft den 10. Platz.

Manager David Graubner zur Neuverpflichtung: „Mit Zarko konnten wir einen Führungsspieler auf und neben dem Feld verpflichten. Qualitativ ein grosser Gewinn für die Kadetten. Ich freue mich auf seine Zeit bei uns.“ Zarko Sesum äussert sich selbst wie folgt: „Ich freue mich sehr, dass ich für die Kadetten Schaffhausen spielen darf. Die Kadetten sind eine sehr gute und attraktive Adresse sowohl national wie auch international. Wir haben sehr gute Gespräche geführt und ich möchte dazu beitragen, dass wir in der Zukunft zusammen erfolgreich spielen.“

Zarko Sesum verstärkt ab 2018/19 das Kader der Kadetten Schaffhausen.

      
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Quelle: Kadetten Schaffhausen

13.07.2018
Bestandene Trainer-Prüfung: Herzliche Gratulation!

Toni Kern (GC Amicitia Zürich) hat die Berufsprüfung Trainer Leistungssport mit eidg. Fachausweis erfolgreich absolviert. Der Schweizerische Handball-Verband gratuliert ganz herzlich und wünscht ihm weiterhin viel Freude und Begeisterung in der Ausübung seiner Trainertätigkeit.

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Quelle: Christian Müller

12.07.2018
NLA: Gossau verpflichtet slowakischen Internationalen Patrik Hruscak

Mit dem Zuzug von Patrik Hruscak konnte Fortitudo Gossau die Kaderplanung für die kommende Saison erfolgreich abschliessen. Der 29-jährige Hruscak ist slowakischer Internationaler und spielte seit 2014 in Deutschland, zuletzt in der 1. Bundesliga bei den Eulen Ludwigshafen.

Der 2.06 m grosse Linkshänder ist ein echter Shooter und wird den Rücktritt von Niels Ham kompensieren und zudem für die notwendigen einfachen Tore sorgen. Er ist hoch motiviert, mit seinem neuen Team ambitionierte Ziele zu erreichen und hat einen Zweijahres-Vertrag unterschrieben.

Patrik Hruscak ist verheiratet und Vater eines Kindes. Er hat ein abgeschlossenes Ingenieur- und auch Sportstudium. Neben dem sportlichen Schwerpunkt will er in der Schweiz auch die ersten beruflichen Schritte angehen.

Gossaus sportlicher Leiter Sandro Wirz, freut sich über den Zuzug: „Mit Patrik haben wir nun eine starke Truppe beisammen, mit der wir in die nächste Saison starten werden.“

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Quelle: TSV Fortitudo Gossau

11.07.2018
Beachhandballturnier mit SHL-Teams beim Lakelive Festival in Biel

Der HS Biel wird am diesjährigen Lakelive Festival ein Beachhandballturnier durchführen - mit prominenten Teilnehmern. Neben dem NLB-Team des HS Biel werden auch die beiden NLA-Teams von Schweizermeister Wacker Thun und dem BSV Bern am Exhibition-Turnier vom 27. Juli teilnehmen. Dabei spielen die Mannschaften im Modus jeder gegen jeden.

Der Spielort und das Datum könnten besser nicht sein. Am Eröffnungsabend vom Freitag, 27. Juli werden die Beachhandball-Partien zwischen den verschiedenen Konzerten auf dem Center Court stattfinden. Dieser bietet für circa 1'000 Zuschauer Platz. Auf der Konzertbühne werden an diesem Abend diverse Schweizer Musikgrössen wie zum Beispiel James Grunz, Pegasus sowie der Rapper Nemo auftreten.

Gespielt wird nach den offiziellen Beachhandballregeln mit zwei Halbzeiten à 10 Minuten plus 5 Minuten Pause. Spielort ist das Lakelive Festival Gelände in Biel. Der HS Biel tritt zusammen mit dem Lakelive als Veranstalter auf und hofft auf möglichst viele Zuschauer, um den Beachhandballsport präsentieren zu können. Der Schweizerische Handball-Verband hilft bei der Durchführung, indem er beispielsweise professionelle Schiedsrichter stellt.

Tickets für die Konzerte gelten auch als Eintritt für die Beachhandballspiele. Für Interessierte, die nur für die drei Spiele nach Biel kommen, sind Tickets für zehn Schweizer Franken an der Abendkasse verfügbar. Einen Vorverkauf gibt für die Beachhandballtickets nicht (für das Festival schon). 
 



Offizieller Spielplan
18:00 - 18:30: HS Biel - BSV Bern
19:30 - 20:00: Wacker Thun - HS Biel
20:45 - 21:15: BSV Bern - Wacker Thun
 


 

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Quelle: HS Biel/Alessandro Crippa

Festival-Ambiente
Auf Initiative des HS Biel wird beim Lakelive Festival ein Beachhandballturnier stattfinden. Mit Wacker Thun und dem BSV Bern sind zwei Spitzenteams vertreten.
10.07.2018
Abwehrspezialist Viktor Glatthard läuft 2018/19 für Haslum HK auf

Bereits seit einigen Monaten war bekannt, dass Viktor Glatthard den Schweizer Handball-Meister Wacker Thun verlassen wird. Der 24-jährige Abwehrspezialist unterschrieb nun beim norwegischen Spitzenteam Haslum HK einen Einjahresvertrag. Haslum, ein Vorort von Oslo, hat in der letzten Saison in der höchsten Liga Norwegens die Playoff-Halbfinals erreicht.

Neben seiner sportlichen Tätigkeit wird der Berner Oberländer in Norwegen auch als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich Verhaltenspsychologie im Oslo Science Park arbeiten.

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Quelle: Wacker Thun/sda

10.07.2018
HC GS Stäfa: GV mit neuem Präsidenten und finanziellem Gewinn

An der 56. Generalversammlung des Handball-Club Gelb-Schwarz Stäfa trat Präsident Daniel Bacher nach acht Amtsjahren zurück. Abgelöst wird er vom bisherigen Vorstandsmitglied Silvio Solenthaler. Bei einem Umsatz von beinahe 400 000 Franken resultierte für den Verein mit 475 Mitgliedern ein kleiner Gewinn. Obwohl ein Defizit von 33 000 Franken budgetiert gewesen war, resultierte im vergangenen Vereinsjahr bei einem Aufwand von 388 000 Franken ein Gewinn von 2‘200 Franken.

„Unglaublich viele Leute tragen dazu bei, dass wir als Verein erfolgreich sind”, sagte Silvio Solenthaler mit Verweis darauf, dass im Herbst in sämtlichen Altersstufen Juniorenteams in den nationalen Topligen die Meisterschaft werden in Angriff nehmen können. Der bisherige Leiter Technik Männer steht neu dem leicht veränderten Vorstand vor. Der bisherige Präsident Daniel Bacher gab das Zepter ab. Er sei froh, einen finanziell gesunden und mit rund 60 ehrenamtlichen Funktionären funktionierenden Verein übergeben zu können, sagte Bacher. “Ohne Geschäftsführer Stefan Oberholzer ginge es aber nicht mehr.”

Ebenfalls aus dem Vorstand zurück trat Corinna Alder (Leiterin Technik Frauen). Neu gewählt wurden Andreas Erni und Martin Güttinger, beide Väter von Handball spielenden Kindern. Unter dem Dach von “Handball Stäfa” sollen der Verein HC GS Stäfa und die für den Spielbetrieb des NLB-Teams Lakers Stäfa zuständige GS Players AG gemeinsam in die Zukunft gehen.

Vermehrte Anstrengungen will der HC GS Stäfa unter der Leitung von Steffi Peterer in der Schiedsrichterrekrutierung betreiben. Junge Aspiranten sollen an Spielturnieren im Animationsbereich - betreut von erfahrenen Schiedsrichtern - erste Erfahrungen sammeln können. Höhepunkte des kommenden Vereinsjahres sind das Schülerturnier am 4. November, die Expo eine Woche später, das Silvesterchlausen und der Sponsoring-Parcours im Januar.

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Quelle: Handball-Club Gelb-Schwarz Stäfa

09.07.2018
Grossfeldcup 2018: TV Zofingen verteidigt den Titel!

Achter Titel für den TV Zofingen im Grossfeldcup. Die Aargauer besiegten auf der heimischen Bezirkswiese Finalkonkurrent SV Lägern Wettingen nach Europacupformel mit 15:12 und 20:19 und verteidigten damit erfolgreich ihren Sieg aus dem Vorjahr. Die Gäste aus Wettingen verpassten es bei idealem Sommerwetter den zweiten Schweizer Meistertitel nach 2007 einzufahren. Der TV Zofingen schraubte sein Palmarès vor den Augen des SHV-Zentralpräsidenten Ulrich Rubeli damit auf acht Titel im Grossfeldwettbewerb.

Die Zofinger gehören neben Borba Luzern zu den prägendsten Mannschaften der letzten Jahre beim Handball auf Rasen. Seit 2012 teilen die beiden Teams die Titel unter sich auf. Während die Innerschweizer von 2014 bis 2016 dreimal in Serie gewannen, siegte der TV Zofingen 2012, 2013, 2017 und 2018. In diesem Jahr duellierten sich 15 Mannschaften um die Meisterschaft im Freilufthandball, die seit 1946 vergeben wird.
 

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Quelle: Matthias Schlageter

Titel Nummer 8
Der TV Zofingen bezwang im Final des Grossfeldcups den SV Lägern Wettingen und wiederholte damit seinen Sieg aus dem Vorjahr. Es ist der 8. Titel für die Aargauer.
06.07.2018
European Open: Schweizer U16-Juniorinnen in Göteborg auf Platz 4

Die Schweizer U16-Juniorinnen haben am European Open in Göteborg die ganz grosse Sensation knapp verpasst und das Spiel um die Bronzemedaille gegen Rumänien mit 18:26 (8:12) verloren. Die SHV-Auswahl von Trainer Jürgen Fleischmann beendet die offene Europameisterschaft damit auf dem hervorragenden vierten Platz. Es ist die beste Klassierung einer Schweizer Frauen-Nationalmannschaft an einem offiziellen EHF-Turnier.

Die Schweizerinnen fanden vor 800 Zuschauern im Scandinavium nicht ins Spiel und rannten schon früh einem Rückstand hinterher. Der Angriff agierte wie blockiert – und ergab sich doch einmal eine Chance, wurde sie oft nicht verwertet. In der Schlussphase setzte die SHV-Auswahl alles auf eine Karte und ging volles Risiko, wurde dafür aber nicht belohnt. Rumänien konnte mit der Drucksituation insgesamt besser umgehen und holte sich die Medaille.

«Die Niederlage schmerzt, da Rumänien eigentlich nicht stärker war. Wir sind alle sehr enttäuscht, die Mannschaft hätte sich die Medaille verdient. Wir haben aber gemerkt, dass auf diesem Niveau immer am Limit gespielt werden muss, und das konnten wir nicht jeden Tag abrufen», sagte Jürgen Fleischmann.

«Insgesamt über das ganze Turnier gesehen sind wir natürlich sehr zufrieden. Die Spielerinnen müssen aber nun in ihrer Entwicklung die nächsten Schritte machen können und brauchen künftig mehr Trainings und Spiele am Limit. Dann können wir mit dieser Generation in Zukunft in solchen Partien um den Sieg spielen.»

Die hervorragenden Leistungen der jungen Schweizerinnen wurden auch mit der Wahl von Celia Heinzer (Rückraum links) und Soraya Schaller (Torhüterin) ins All Star Team gewürdigt. Ausserdem hat sich die SHV-Auswahl dank dem vierten Platz für das European Youth Olympic Festival (EYOF) im Sommer 2019 in Aserbaidschan qualifiziert.
 


 
European Open (U16)

Schweiz – Rumänien 18:26 (8:12)
Scandinavium, Göteborg (SWE) – 800 Zuschauer.
Schweiz: Schaller/Käser; Heinzer (6), Simova (5), Annen (2), Schmid (2), Speerli (2), Altherr (1), Bächtiger, Emaldi, Emmenegger, Gwerder, Hess, Jund, Litscher.

Rangliste
1. Ungarn
2. Frankreich
3. Rumänien
4. Schweiz
5. Tschechien
6. Niederlande
7. Spanien
8. Polen
9. Island
10. Norwegen
11. Russland
12. Schweden
13. Slowakei
14. Italien
15. Finnland
16. Färöer
17. Litauen
18. Estland
19. Georgien
20. Aserbaidschan

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Quelle: Marco Ellenberger

Platz 4 in Göteborg
Die Schweizer U16-Juniorinnen verlieren das Spiel um Bronze gegen Rumänien mit 18:26 (8:12) und beenden die offene Europameisterschaft auf dem vierten Platz.
06.07.2018
Karin Weigelt: «Wer es nicht probiert, hat schon verloren»

Nach 128 Länderspielen und 400 Toren ist Schluss: Mit der Saison 2017/18 ist auch die beeindruckende Karriere von Karin Weigelt zu Ende gegangen. Die 34-jährige St. Gallerin, die ihre Laufbahn beim LC Brühl startete, spielte in den vergangenen elf Jahren in Deutschland, Norwegen und Frankreich und hielt so in ganz Europa die Schweizer Fahne hoch. Im grossen Interview erzählt sie von ihrer Karriere, von ihren Erlebnissen in anderen Ländern und was sie in Zukunft machen will.

Wir sagen ganz einfach: Danke, Karin!
 



Karin Weigelt, vor einem Monat war für dich Schluss mit Handball – nach insgesamt 16 Jahren Spitzensport und zuletzt elf Jahren im Ausland. Wie fühlt es sich heute an?

Karin Weigelt: Momentan eigentlich noch gar nicht so speziell, weil ich jetzt sowieso noch Ferien gehabt hätte. Aber es ist natürlich schon anders. Ich bin zurück in die Schweiz gezogen, und bei mir im Kopf hat ein Prozess stattgefunden. Ein bisschen komisch ist es schon, wenn ich daran denke, dass ich keine Saisonvorbereitung mehr machen muss.

Du hast in Deutschland, Norwegen und Frankreich gespielt. Was hat dich in deiner Zeit im Ausland am meisten geprägt?

Karin Weigelt: Ich habe sehr viele Sachen mitgenommen. Nicht nur aus den Ländern und Kulturen, sondern vor allem auch durch das Leben als Spitzensportlerin. Aus der Zusammenarbeit mit so vielen verschiedenen Menschen und aus immer wieder neue Situationen, auf die ich mich einlassen musste. Mit meinen Mannschaften habe ich immer einen klaren Plan verfolgt, und daneben wollte ich möglichst viel Positives mitnehmen. Es waren viele Reisen, viele Abenteuer. Das ganze Leben mit all diesen Begegnungen hat mich sicher sehr geprägt.
 

«In Norwegen wurde die Schweiz oft mit Österreich verwechselt.»


Als du in den neuen Ländern begonnen hast: Was für ein Bild hatten deine Teamkolleginnen jeweils vom Handball in der Schweiz?

Karin Weigelt: Die wussten teilweise nicht viel, besonders in Norwegen oder in Frankreich. Da ging es aber dann nicht nur um den Handball, sondern um ganz grundsätzliches. In Frankreich haben sie am Anfang nicht verstanden, warum ich nicht fliessend Französisch spreche. Ich habe ihnen dann erklärt, dass die Schweiz auch einen deutschsprachigen Teil hat. In Norwegen wurde die Schweiz oft mit Österreich verwechselt. Irgendwann lernt man aber, das mit Humor zu nehmen. Und ich habe das auch immer als Chance gesehen, um als Schweizerin zu zeigen, was wir draufhaben.

Quasi als Botschafterin für die Schweiz und den Schweizer Handball.

Karin Weigelt: Ja klar, je länger je mehr. Eigene Traditionen und typisch schweizerische Eigenschaften fallen einem erst mit einem gewissen Abstand zur Heimat auf und nehmen plötzlich einen wichtigen Platz ein. Ich habe mich immer sehr mit meiner Herkunft identifiziert und habe so auch gelernt, liebgewonnene Schweizer Traditionen in anderen Ländern zu zeigen und weiterzugeben. Die Chance, genau dasselbe auch in einem fremden Land zu erfahren und mitzumachen, hat mich unglaublich fasziniert. Ich würde fast sagen, dass sich dadurch Deutschland, Norwegen und Frankreich für immer ein kleines Stückchen meines Herzens sichern konnten.

Das Engagement in diesen Ländern war also immer auch zusätzliche Motivation?

Karin Weigelt: Ich glaube tatsächlich, dass ich nicht so lange Handball gespielt hätte, wenn ich in der Schweiz geblieben wäre. Da hätte mir irgendwann die Herausforderung gefehlt. Es war spannend, andere Mannschaften, Ligen, Länder und Menschen kennenzulernen. Es war immer eine grosse Motivation, das mit dem Handball zu verbinden.
 

«Meine Eltern haben mir damals gesagt, dass ich jederzeit zurückkommen kann, wenn es nicht klappt.»


War es denn damals, als du es bei Brühl in die NLA geschafft hast, bereits deine Intention, eine Karriere im Ausland zu starten?

Karin Weigelt: Nein, nicht bewusst. Vroni Keller hat mich damals immer motiviert, ich solle doch den nächsten Schritt wagen. Dann hat sich alles ergeben: Am Stadtwerk Cup 2006 hat sie für mich den Kontakt zu Renate Wolf und Bayer Leverkusen hergestellt, und dann kam eins nach dem anderen – bis ich gesagt habe, dass ich das machen will. Von mir selbst aus hätte ich wohl nicht die Initiative ergriffen. Du brauchst immer Leute im Leben, die dich fördern, unterstützen und an dich glauben. Gerade Vroni war für mich in dieser Zeit und auch bis heute eine wichtige Bezugsperson.

In der Schweiz gibt es derzeit mehrere talentierte Spielerinnen, die mit einem Wechsel ins Ausland liebäugeln. Was würdest du ihnen auf den Weg mitgeben?

Karin Weigelt: Ich würde ihnen Mut machen, unbedingt alles zu probieren. Die Erfahrungen, die es im Ausland zu machen gibt, sind einzigartig und mit nichts aufzuwiegen. Meine Eltern haben mir damals auch immer gesagt, dass ich jederzeit zurückkommen kann, wenn es nicht klappt. Wer es aber nicht probiert, der hat schon verloren. Unseren jungen und hoffnungsvollen Spielerinnen sage ich darum: Gebt Vollgas, wagt den Schritt – und dann könnt ihr irgendwann auch mit gutem Gewissen in den Spiegel schauen und euch sagen, dass ihr alles versucht habt, was möglich war.
 

«Ich bin von dieser Mannschaft begeistert.»


Die Nationalmannschaft hat eine ebenso bewegte wie beeindruckende Saison hinter sich. Zuerst der Trainerwechsel, dann die Sensation gegen die Ukraine und dann das bekannte Ende gegen Kroatien. Wie hast du diese Monate erlebt?

Karin Weigelt: Die Monate waren intensiv. Nicht nur für mich, sondern für die ganze Mannschaft. Es hat nach dem Trainerwechsel ein Umdenken und eine Veränderung im Bewusstsein stattgefunden. Obwohl das Ende mit den beiden deutlichen Niederlagen natürlich enttäuschend war, bin ich von dieser Mannschaft begeistert. Wir wollten, wir haben alles versucht, haben Emotionen hineingebracht und Wille gezeigt. Wir haben uns mit der Aufgabe identifiziert, uns bestmöglich vorbereitet und alles gegeben. Am Ende zählten da nicht nur die Resultate, sondern auch das gemeinsame Erlebnis in dieser Saison und das Gefühl, das wir mit dieser Mannschaft erleben konnten.

Nun ziehst du einen Schlussstrich. Warum gerade jetzt?

Karin Weigelt: Für mich ist der Zeitpunkt gut gewählt und fühlt sich richtig an. Ich hatte immer das Ziel, dann aufzuhören, wenn ich kann – und nicht, weil ich muss. Ich durfte bis zuletzt auf hohem Niveau spielen. Die Entscheidung fiel auch aus Respekt vor dem Körper. Ich hatte in meiner ganzen Karriere nur wenige Verletzungen. Trotzdem merke ich, dass ich keine Zwanzig mehr bin.

Jetzt bist du zurück in der Ostschweiz. Wo siehst du derzeit deine grössten Herausforderungen im «Leben nach deiner Handball-Karriere»?

Karin Weigelt: Eine grosse Herausforderung ist derzeit, dass ich noch wenig Struktur in meinem Alltag habe. In den vergangenen 16 Jahren war jede Saison, jeder Tag im Voraus durchgeplant. Jetzt ist das auf einmal weg. Das ist zwar schön, aber gar nicht so einfach. Mir sind quasi auf einen Schlag mein Job, mein grösstes Hobby und ein Teil meines sozialen Umfelds weggebrochen. Diese Lücke muss erst wieder aufgefüllt werden.

Wird man dich auch künftig in Handball-Hallen antreffen?

Karin Weigelt: Was meine aktive Karriere angeht, habe ich ganz klar einen Schlussstrich gezogen. Aber mein Herz schlägt immer noch für den Handball. Mein ganzes Leben drehte sich darum. Ich habe eine besondere Beziehung zu diesem Sport, viele Freunde und Kollegen. Das will ich mir erhalten. Ich kann mir auch gut vorstellen, Ansprech- und Begleitperson zu sein, wenn eine Spielerin den Schritt ins Ausland wagen will.
 

«Ich will die Begeisterung und die Leidenschaft, die ich über all die Jahre im Sport erleben durfte, auf meine zukünftige Aufgabe übertragen.»


Das heisst, dass nun auch andere von deinen Erfahrungen profitieren sollen?

Karin Weigelt: Ich würde mich sehr freuen, wenn ich meine Erfahrungen weitergeben und bei Bedarf auch mal beratend zur Seite stehen kann. Ich habe über all die Jahre ein grosses Netzwerk im europäischen Frauenhandball aufgebaut. Das möchte ich ohnehin gerne weiterhin pflegen – und da kann ich sicher auch die eine oder andere Türe öffnen.

Das bringt uns abschliessend noch zum Thema Zukunft. Du hast einen eidgenössischen Abschluss in Marketingkommunikation, bist PR-Fachfrau und hast einen Master in Sportmanagement. Wie soll deine berufliche Zukunft in der Schweiz aussehen?

Karin Weigelt: Ich bin offen für Neues. Das kann in der Kommunikationsbranche, in der Vermarktung, in der Organisation von Events oder auch ganz was anderes sein. Ich setze mich da jetzt aber nicht unter Druck. Mir ist wichtig, eine Aufgabe zu finden, mit der ich mich identifizieren und hinter der ich stehen kann. Natürlich freue ich mich erst recht, wenn ich dabei meine Erfahrungen und mein Netzwerk einbringen kann. Ich will die Begeisterung und Leidenschaft, die ich über all die Jahre im Sport erleben durfte, auf meine künftige Aufgabe übertragen.
 

Das erste Nati-Portrait (2004)...

 

...und das letzte Nati-Portait (2017).

    
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Quelle: Marco Ellenberger

Danke, Karin!
Nach 128 Länderspielen und 400 Toren ist mit Abschluss der vergangenen Saison die beeindruckende Karriere von Karin Weigelt zu Ende gegangen. Das grosse Interview.
06.07.2018
Michal Szyba verlässt die Kadetten Schaffhausen

Die Kadetten Schaffhausen und Michal Szyba haben sich in gegenseitigem Einverständnis per Ende Juni getrennt. Der 30-jährige polnische Nationalspieler ist im Sommer 2016 zu den Kadetten Schaffhausen gestossen. Vor seinem Engagement bei den Kadetten stand Szyba beim polnischen Klub KS Azoty-Pulawy und beim slowenischen Club RK Gorenje Velenje unter Vertrag. Michal Szyba gewann mit den Kadetten Schaffhausen zwei Mal den Supercup und wurde einmal Schweizer Meister.

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Quelle: Kadetten Schaffhausen

06.07.2018
Capoccia/Jucker für die U18 EHF Championships aufgeboten

Die beiden neuen Schweizer EHF-Referees Andreas Capoccia und Beat Jucker wurden von der Europäischen Handball Föderation (EHF) für die U18 Championships vom 10. bis 19. August in Tulln (AUT) aufgeboten. An diesem Turnier stehen unter anderem die Nationalmannschaften aus Tschechien, der Slowakei oder der Niederlande im Einsatz. Die besten Teams können sich für die EHF EURO (EM-Endrunde) der U20-Junioren in zwei Jahren qualifizieren.

Die Schweizer U18-Junioren (Jahrgänge 2000 und jünger) spielen gleichzeitig die EHF Championships in Georgien. Die Mannschaft von Trainer Nico Peter trifft in der Vorrunde auf Mazedonien, Estland, Färöer, Litauen und Luxemburg.

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Quelle: Marco Ellenberger

06.07.2018
TSV St. Otmar St. Gallen schliesst mit kleinem Gewinn ab

Anlässlich der ordentlichen Abteilungsversammlung der St.Otmar Handballer blickte Präsident Hans Wey auf ein sportlich und strukturell schwieriges Jahr zurück. Nicht nur das erneute Verpassen der NLA-Finalrunde sorgte für Unzufriedenheit, sondern auch die Probleme im Nachwuchsbereich und die Unstimmigkeiten um den Trainerwechsel von Predrag Borkovic zu Vedran Banic.

«Im Nachwuchsbereich sind wir ausgeblutet und stehen vor einem Neuanfang. Dieser soll durch intensive Arbeit im Animationsbereich und die verstärkte Zusammenarbeit mit dem SV Fides und Goldach-Rorschach in positive Bahnen gelenkt werden. Nach der Verpflichtung des dänischen 250fachen Internationalen Bo Spellerberg glaube ich auch, dass unser Finalrundenziel realistisch ist», führte Hans Wey aus. Er wurde als Präsident in seinem Amt für weitere zwei Jahre bestätigt, wie auch Barbara Jungclaus, Uwe Jungclaus und Ivo Wolgensinger. Für die zurückgetretenen Dominique Gmür, Köbi Hörler, Christian Pfister und Ralph Friedlein wurden Beat Kaiser als Sportchef und Stefan Risi als Beisitzer neu in den Vorstand gewählt.

Finanziell steht St.Otmar aus einer soliden Basis. Wie schon im Vorjahr wurde ein positiver Rechnungsabschluss präsentiert. Bei einem Ertrag von 1,63 Mio. Franken resultierte ein minimer Gewinn von Fr. 1'868.--  Franken. Das erhöhte Budget für das anstehende Vereinsjahr sieht bei einem Aufwand von 1,9 Mio. Franken einen Verlust von 10‘000 Franken vor.

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Quelle: Fritz Bischoff

06.07.2018
European Open: U16-Juniorinnen spielen in Göteborg um Platz 3

Die Schweizer U16-Juniorinnen (Jahrgänge 2002 und jünger) haben am European Open in Göteborg ein weiteres Ausrufezeichen gesetzt: Die SHV-Auswahl von Trainer Jürgen Fleischmann besiegte die Niederlande zum Abschluss der Hauptrunde gleich mit 23:11 (9:8) und spielt am Freitag sensationell um die Bronzemedaille. Der Gegner um 18.30 Uhr heisst Rumänien.

Die Basis zum überraschenden Kantersieg gegen die Niederlande lag erneut in der stabilen Verteidigung. Nach der ausgeglichenen ersten Halbzeit liessen die Schweizerinnen im zweiten Durchgang nur noch drei Gegentore zu. Torhüterin Soraya Schaller ragte dabei mit einer Abwehrquote von gegen 70 Prozent heraus.

Das Angriffsspiel war breit abgestützt und die SHV-Auswahl spielte ihre auf den verschiedenen Positionen vorhandene individuelle Klasse aus. Malin Altherr traf neunmal – sie notiert nach sieben Spielen bei 35 persönlichen Treffern und steht damit auf Platz drei der Turnier-Torschützenliste.

Ein Tor fehlt für den Final
Die Schweizerinnen haben in Göteborg fünf ihrer bisherigen sieben Spiele gewonnen. Die einzige Niederlage gab es gegen Frankreich (16:23) – in der Endabrechnung fehlte der SHV-Auswahl ein einziges (!) Tor für den Einzug in den Final. Weil Frankreich, die Niederlande und die Schweiz die Hauptrunde punktgleich abschlossen, entschied die Tordifferenz aus den drei Direktbegegnungen: Und zwar für Frankreich (+6) und knapp gegen die Schweiz (+5).

Wie die Junioren vor sieben Jahren
Den jungen Schweizerinnen bietet sich am Freitag in Schweden dennoch eine historische Chance: Sie könnten die erste EHF-Medaille in der Geschichte des Schweizer Frauenhandballs gewinnen. Im Jahr 2011 gelang dieses Kunststück am European Open in Göteborg den Schweizer Junioren: Die 1992er-Generation um Nikola Portner, Kevin Jud oder Nicolas Raemy holte sich damals Bronze und damit die erste Medaille für die Schweiz an einem offiziellen Turnier der EHF.

Auf Rumänien trafen die Schweizer Juniorinnen bereits in der Vorrunde des European Open. Dort trennten sich die beiden Mannschaften mit einem 18:18-Unentschieden.
 


 
European Open (U16)

Niederlande – Schweiz 11:23 (8:9)
Lisebergshallen, Göteborg (SWE) – 300 Zuschauer.
Schweiz: Schaller/Käser; Altherr (9), Annen (4), Heinzer (3), Gwerder (2), Simova (2), Speerli (2), Emmenegger (1), Bächtiger, Emaldi, Hess, Jund, Litscher, Schmid.

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Quelle: Marco Ellenberger

Eine historische Chance
Die Schweizer U16-Juniorinnen spielen am European Open in Göteborg am Freitag sensationell um die Bronzemedaille. Gegen die Niederlande gibt es einen Kantersieg.
05.07.2018
European Open: U16-Juniorinnen gewinnen gegen Polen

Die Schweizer U16-Juniorinnen haben am European Open in Göteborg den nächsten Coup gelandet und Polen in der Hauptrunde mit 26:20 (11:8) besiegt. Die SHV-Auswahl von Trainer Jürgen Fleischmann konnte sich dabei wieder auf eine stabile Verteidigung verlassen. Angefeuert wurde die Equipe von rund 80 Junioren der HSG Nordwestschweiz, die am Partille Cup teilnehmen.

Dank schnellem Umschalten um guten Würfen von den Halbpositionen lag die Schweiz zur Pause mit drei Toren vorne. Zu Beginn des zweiten Durchgangs folgte eine heikle Phase mit mehreren Strafen. Vorab Malin Altherr mit guten Eins-gegen-Eins-Aktionen brachte die Schweizerinnen wieder mit vier, fünf Toren in Führung. Das liess sie sich in der Folge nicht mehr nehmen.

Am Donnerstag um 11.30 Uhr trifft die Schweiz in ihrem letzten Hauptrunden-Spiel auf Tabellenführer Niederlande.
 


 
European Open (U16)

Schweiz – Polen 26:20 (11:8)
Lisebergshallen, Göteborg (SWE) – 450 Zuschauer – Sr. Pinto/Santos (POR)
Schweiz: Schaller/Käser; Altherr (11), Heinzer (5), Jund (3), Emmenegger (2), Schmid (2), Annen (1), Hess (1), Simova (1), Bächtiger, Emaldi, Gwerder, Litscher, Speerli.

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Quelle: Marco Ellenberger

Sieg gegen Polen
Die Schweizer U16-Juniorinnen gewinnen am European Open in Göteborg gegen Polen mit 26:20 (11:8) und erhalten sich damit die Chance auf einen Platz in den Top 4.
04.07.2018
European Open: U16-Juniorinnen verlieren gegen Frankreich

Die Schweizer U16-Juniorinnen haben zum Auftakt der Hauptrunde am European Open ihre erste Niederlage bezogen. Die SHV-Auswahl von Trainer Jürgen Fleischmann verlor in Göteborg gegen Frankreich mit 16:23 (8:12). Am Mittwoch um 20.30 Uhr trifft die Schweiz auf Polen.

Nach einem guten Start mit guter Deckungsarbeit folgte vor der Pause ein kleiner Einbruch. Die Schweizerinnen nahmen zu viele überhastete Abschlüsse und hatten Mühe mit der offensiven Verteidigung Frankreichs. Der Pausenrückstand konnte im zweiten Durchgang nicht mehr wettgemacht werden; auch, weil die SHV-Auswahl zu viele Chancen ausliess.

Die offene Europameisterschaft (European Open) im Rahmen des «Partille Cup» wird in diesem Jahr erstmals in der Kategorie Frauen U16 gespielt und wurde von der EHF aufgewertet: Die besten Teams können sich für das European Youth Olympic Festival (EYOF) qualifizieren. Bis vor zwei Jahren wurde das Turnier in der Kategorie FU18 ausgetragen. Insgesamt haben sich 20 Nationen für das European Open eingeschrieben.
 


 
European Open (U16)

Frankreich – Schweiz 23:16 (12:8)
Vallhala, Göteborg (SWE) – 289 Zuschauer – Sr. Petersen/Petersen (SWE).
Schweiz: Schaller/Käser; Annen (3), Altherr (2), Gwerder (2), Heinzer (2), Schmid (2), Bächtiger (1), Emmenegger (1), Hess (1), Litscher (1), Speerli (1), Emaldi, Jund, Simova.

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Quelle: Marco Ellenberger / Foto: Valentin Bamert (master cup 2018).

Erste Niederlage
Im fünften Spiel des European Open muss die U16 ihre erste Niederlage hinnehmen: Zum Auftakt der Hauptrunde verliert die SHV-Equipe gegen Frankreich mit 16:23 .
03.07.2018
SPORTADD ist ab sofort neuer Offizieller Supplier des SHV

Der Schweizerische Handball-Verband (SHV) rüstet seine Nationalmannschaften ab sofort und bis mindestens Ende Saison 2019/20 mit dem Handballharz INTENSE GRIP von SPORTADD aus. SPORTADD ist damit ab sofort Offizieller Supplier des SHV und exklusiver Harz-Lieferant sämtlicher Schweizer Handball-Nationalmannschaften.

Über SPORTADD
SPORTADD gehört zur Firmengruppe Sportpaint, ehemals Con-Sport. Seit vielen Jahren sind wir unter anderem spezialisiert auf Handball, Harz und Reinigungsprodukte. Neben INTENSE GRIP, einem natürlichen Handballharz für perfektes Ballhandling bieten wir mit INTENSE CLEAN eine Produktlinie für die Reinigung nach dem Spiel.

Unser professionelles know how steht für die Entwicklung innovativer Produkte. Mit INTENSE GRIP bieten wir den Zusatz den die Spieler benötigen um optimale sportliche Leistung abzurufen. Mit INTENSE CLEAN sorgen wir für die problemlose Reinigung nach dem Spiel.

 

Sportadd - Intense Grip from Sportadd on Vimeo.

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Quelle: Marco Ellenberger

Offizieller Harz-Lieferant
SPORTADD mit seinem Produkt INTENSE GRIP ist ab sofort Offizieller Supplier des SHV und exklusiver Harz-Lieferant der Schweizer Handball-Nationalmannschaften.
03.07.2018
European Open: U16 nach Sieg gegen Russland in den Top 8

Die Schweizer U16-Juniorinnen haben an der offenen Europameisterschaft in Göteborg dank einem Sieg gegen Russland vorzeitig die Hauptrunde der besten acht Mannschaften erreicht. Die SHV-Auswahl setzte sich am Dienstagmorgen gegen die Sbornaja überraschend mit 18:14 (9:5) durch. Der Coup hatte sich bereits am Montag angedeutet, als die Schweizerinnen zunächst die Slowakei besiegten und sich danach gegen Rumänien ein Remis erkämpften.

Am Nachmittag schloss die Equipe von Trainer Jürgen Fleischmann die Vorrunde mit einem 21:16-Sieg gegen Estland ab. Damit sind die Schweizerinnen nach vier Spielen in Göteborg weiterhin unbesiegt. Ob es gar für den Gruppensieg reicht, hängt vom Resultat der Partie zwischen Rumänien und Estland (16.15 Uhr) ab. Das erste Spiel der Hauptrunde steht am Mittwochvormittag auf dem Programm. 

Die offene Europameisterschaft (European Open) im Rahmen des «Partille Cup» wird in diesem Jahr erstmals in der Kategorie Frauen U16 gespielt und wurde von der EHF aufgewertet: Die besten Teams können sich für das European Youth Olympic Festival (EYOF) qualifizieren. Bis vor zwei Jahren wurde das Turnier in der Kategorie FU18 ausgetragen. Insgesamt haben sich 20 Nationen für das European Open eingeschrieben.
 


 
European Open (U16)

Russland – Schweiz 14:18 (5:9)
Vallhala, Göteborg (SWE) – 80 Zuschauer – Sr. Hantos/Rozsaheyi (HUN).
Schweiz: Schaller/Käser; Altherr (5), Heinzer (3), Speerli (3), Annen (2), Jund (2), Emmenegger (1), Litscher (1), Schmid (1), Bächtiger, Emaldi, Gwerder, Hess, Simova.

Schweiz – Estland 21:16 (11:9)
Vallhala, Göteborg (SWE) – 69 Zuschauer – Sr. Pinto/Santos (POR).
Schweiz: Schaller/Käser; Annen (4), Heinzer (4), Emmenegger (2), Gwerder (2), Schmid (2), Simova (2), Altherr (1), Bächtiger (1), Jund (1), Litscher (1), Speerli (1), Emaldi, Hess.

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Quelle: Marco Ellenberger / Foto: Valentin Bamert (master cup 2018).

In den Top 8
Die Schweizer U16-Juniorinnen schafffen am European Open in Göteborg dank einem überraschenden Sieg gegen Russland vorzeitig den Sprung in die Hauptrunde.
03.07.2018
Kein Schweizer Exploit an der U18-Beach-Europameisterschaft

Im montenegrinischen Ulcinj sind am vergangenen Wochenende die U18-Beachhandball-Europameisterschaften über die Bühne gegangen. Den Schweizer Teams gelang dabei kein Exploit. Dennoch blicken die beiden Trainer auch auf das Positive in diesem Turnier zurück.

Junioren
Die Junioren wurden in eine echte Hammergruppe eingeteilt. Mit dem Vize-Weltmeister Italien und dem Dritten aus dem Vorjahr, Deutschland, hatte man ein ungemein schwieriges Los gezogen. Hinzu kam der Gastgeber aus Montenegro. Die erste Hälfte im Startspiel verschliefen die Schweizer regelrecht, forderten den deutschen Favoriten aber in der zweiten umso mehr. Erst im Golden Goal wurde sie entschieden – zu Ungunsten der Schweizer.

Im Spiel gegen Italien war das Motto bereits "siegen oder fliegen", denn mit einer zweiten Niederlage wäre das Vorrunden-Aus der Schweizer besiegelt gewesen. Das Spiel fand in strömenden Regen statt und sogar die Anzeigetafel fiel zeitweise aus, sodass von Hand gezählt werden musste. Italien gewann beide Halbzeiten denkbar knapp mit je einem Punkt Unterschied (22:21 und 16:15).

Im abschliessenden Gruppenspiel  gegen Montenegro liess sich die Schweiz nicht hängen und gewann deutlich (20:11 und 18:5). Es folgten die Klassierungsspiele der Plätze 9-12 gegen die Niederlande, die Ukraine und Griechenland.

Im letzten Jahr zog man gegen die Niederländer noch den Kürzeren, revanchierte sich dafür heuer. In einem spannenden und umkämpften Spiel gewannen die Schweizer Junioren im Shootout.

Gegen die Ukraine war es vor allem der gegnerische Torhüter, der die Schweizer Equipe mit seinen Paraden zur Verzweiflung trieb und seinen Farben den Sieg sicherte. Die Niederlage war dennoch nicht allzu hoch (16:23 und 16:19). Im Abschlussspiel gegen die Griechen waren die Schweizer wiederum das bessere, schlussendlich auch das glücklichere Team. Die Mannschaft von Marco Bodmer beendet das Turnier dank einem 2:0-Sieg (20:15 und 24:23) auf dem 10. Rang.

Nach der dritten EM in Folge für die Mannschaft, reiste Marco Bodmer mit gemischten Gefühlen in die Schweiz zurück. "Von sechs Spielen haben wir drei gewonnen und wir sind auch bei den Niederlagen nie wirklich dominiert worden." Gegen starke Gegner wie Italien und Deutschland habe man eine gute Figur abgegeben und drei von vier Halbzeiten nur mit einem Punkt Unterschied verloren. Zudem habe die Mannschaft charakterlich einen Schritt nach vorne gemacht. Bodmer meint weiter: "Wir haben uns auch nach den beiden Niederlagen zum Start nicht aufgegeben und unser Spiel weiter durchgezogen, das hat mir gefallen." Zudem habe sich die Mannschaft in der Abwehr ungemein verbessert und stellte in ihrer Vorrundengruppe und dann in der Platzierungsrunde über die beste Abwehr.

Juniorinnen
Eine einfache Gruppe hatten auch die Juniorinnen nicht, das war im Vorfeld des Turniers schon klar. Zum Start spielte die Mannschaft von Manuela Strebel gegen Italien und zeigte eine beherzte Leistung. Da es im Angriff eine Schippe mehr gebraucht hätte, um zu gewinnen, unterlagen die Schweizerinnen in beiden Halbzeiten mit je 9:14.

In der zweiten Partie gab es für die Schweizer Equipe gar nichts zu holen. Gegen die nachmaligen Europameisterinnen aus Ungarn waren die beiden Halbzeiten eine klare Angelegenheit. Die Schweiz unterlag mit 6:22 und 12:22.

Mit der zweiten Niederlage am ersten Tag war das Aus der jungen Frauen schon so gut wie besiegelt. Die Hoffnung auf das Weiterkommen kam nach dem 2:0-Sieg gegen die Türkei (9:8 und 14:9) noch einmal zurück. Nachdem man aber den Spanierinnen wie vor einem Jahr wiederum nur knapp unterlegen war, gab es keine Chancen auf das Erreichen der Viertelfinals mehr.

In der Platzierungsrunde spielten die Schweizerinnen gegen Griechenland, Montenegro und Rumänien. Gegen die Gastgeberinnen hatten die Schweizerinnen keine Mühe und gewannen deutlich (24:16 und 16:8). Gegen Griechenland und Rumänien musste je das Shootout über die siegreiche Nation entscheiden. Gegen die Griechinnen behielten die Schweizerinnen einen kühlen Kopf und gewannen dank drei abgewehrten Würfen mit 5:4. In einem an Dramatik kaum zu überbietenden Shootout gegen Rumänien scheiterten fast alle Schützinnen, sodass es am Ende nur 3:2 für Rumänien hiess.

Dadurch beendeten die Schweizerinnen das Turnier auf dem 15. Platz (17 Teilnehmer). Manuela Strebel zeigte gemischte Gefühle nach dem Turnier: "Einerseits waren wir besser, als dass dies der 15. Platz zeigt. Andererseits haben wir auch gesehen, dass wir nur besser werden können, wenn wir wirklich an uns glauben und das wird auch in Zukunft der Weg sein." Die Fortschritte der Mannschaft gegenüber ihren Anfängen vor drei Jahren seien eklatant. Ob es in einer anderen Vorrundengruppe für den Viertelfinal gereicht hätte, ist Manuela Strebel nicht so wichtig: "Es kann sein, dass es dann zu einer besseren Klassierung gereicht hätte. Wichtiger ist aber, dass wir viel Positives aus Montenegro mitnehmen können."

Ausblick
Im nächsten Jahr wird keine EM für die Jahrgänge 2000 und jünger stattfinden, sondern nur für 2002 und jünger. Die aktuellen Spielerinnen und Spieler der Nachwuchs-Nationalteams werden beim BHV Wasserschloss in die Teams der Aktiven eingebunden (z.B. Beachqueens) und das Ziel ist es, in einigen Jahren  an Europameisterschaften der Aktiven für Furore zu sorgen.

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Quelle: Alessandro Crippa

03.07.2018
Finalturnier Grossfeldcup am Samstagvormittag in Zofingen

Am Samstagvormittag wird auf der Bezirkswiese in Zofingen das Finalturnier des Schweizerischen Grossfeldcups ausgetragen. Der gastgebende TV Zofingen trifft ab 10 Uhr auf den SV Lägern Wettingen und auf die SG Yellow/Pfadi/U19 Winterthur, die sich über Vorrundenturniere qualifiziert haben. Gespielt wird jeweils zweimal 25 Minuten. Der TV Zofingen könnte den Wettbewerb zum zweiten Mal in Folge und zum achten Mal insgesamt gewinnen.

Finalturnier Grossfeldcup
Samstag, 7. Juli, Bezirkswiese, Zofingen


10.00 Uhr: TV Zofingen – SV Lägern Wettingen
11.00 Uhr: SV Lägern Wettingen – SG Yellow/Pfadi/U19 Winterthur
12.00 Uhr: TV Zofingen – SG Yellow/Pfadi/U19 Winterthur

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Quelle: Marco Ellenberger

03.07.2018
Intensiver Filmtag für den neuen Rahmentrainingsplan (RTP)

Am vergangenen Samstag hat der Schweizerische Handball-Verband (SHV) in Schaffhausen in Zusammenarbeit mit einem dreiköpfigen Team des Philippka-Verlags einen intensiven Filmtag für den neuen Rahmentrainigsplan (RTP) durchgeführt. Mit der U16-Nationalmannschaft der Frauen, der U18-Nationalmannschaft der Männer sowie den beiden Regionalauswahlen der Ostschweiz waren vier Demoteams vor Ort, die Sequenz für Sequenz gefilmt und fotografiert wurden. Entstanden sind 14'000 Fotos und rund vier Stunden Videomaterial.

Mit diesen Szenen werden die geforderten technischen und taktischen Grundlagen im neuen Online-Rahmentrainingsplan illustriert und erklärt. In einer ersten Etappe wird der SHV im kommenden Herbst einen ersten Teil des neuen Rahmentrainingsplans als neues Online-Tool aufschalten. Dieser ist die künftige Grundlage für die Ausbildung der Schweizer Handballerinnen und Handballer. Die Trainerausbildung baut selbstverständlich ebenfalls auf dieser Basis auf.

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Quelle: Christian Müller

14'000 Fotos
Am Samstag hat der SHV einen Filmtag für den neuen Rahmentrainingsplan (RTP) durchgeführt. Die erste Etappe steht ab Herbst in einem Online-Tool zur Verfügung.
03.07.2018
Stanislaw Nowak wird neuer Trainer der PSG Lyss

Nach dem bitteren Abstieg in die 2. Liga schaut der Handballverein PSG Lyss nach vorne und hat für die kommende Saison 2018/19 den polnisch stämmigen Handball-Lehrer Stanislaw Nowak als neuen Trainer verpflichtet. Der 56-jährige Deutsche kann auf eine lange Karriere als Profihandballspieler, Spielertrainer und Trainer zurückblicken. Die letzten 23 Jahre war Nowak vor allem in der deutschen Landes- und Bezirksoberliga als Trainer tätig und sucht nun im Seeland eine neue Herausforderung.

Präsident Daniel Stähli freut sich sehr über die Verpflichtung von Stanislaw Nowak und hofft, dass «man für Nowak noch eine geeignete Stelle als Fachkraft im Bereich Lagerlogistik findet.» Nowak wird die 1. Mannschaft der PSG Lyss ab August übernehmen und versuchen, den Wiederaufstieg in die interregionale Liga zu realisieren.

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Quelle: PSG Lyss

02.07.2018
European Open: Drei Punkte am ersten Tag für die Schweizer U16

Die Schweizer U16-Juniorinnen (Jahrgänge 2002 und jünger) sind nach dem ersten Tag der offenen Europameisterschaft in Göteborg überraschend auf Kurs in Richtung Hauptrunde. Die SHV-Auswahl besiegte am Vormittag die Slowakei deutlich mit 24:13 (14:6) und erkämpfte sich am Nachmittag gegen den Gruppenfavoriten Rumänien ein beachtenswertes 18:18 (8:8)-Remis.

Im Spiel gegen die Slowakei starteten die Schweizerinnen mit guter Deckung und mit vielen Abschlüssen über die Kreisposition. Dazu kam viel Power aus dem Rückraum. Das Spiel war bereits zur Pause (14:6) entschieden, und der Sieg ging auch in dieser Höhe in Ordnung. Gegen Rumänien lag die SHV-Auswahl zehn Minuten vor Schluss mit fünf Toren zurück, kämpfte sich dann aber dank offensiver Verteidigung und grossem Einsatz wieder zurück.

Am Dienstag treffen die Schweizerinnen zunächst auf Russland (9.15 Uhr) und nach dem Mittag (13.00 Uhr) auf Estland. Um sich für die Hauptrunde der besten acht Mannschaften zu qualifizieren, ist nach der Vorrunde der zweite Platz gefordert.

Die offene Europameisterschaft (European Open) im Rahmen des «Partille Cup» wird in diesem Jahr erstmals in der Kategorie Frauen U16 gespielt und wurde von der EHF aufgewertet: Die besten Teams können sich für das European Youth Olympic Festival (EYOF) qualifizieren. Bis vor zwei Jahren wurde das Turnier in der Kategorie FU18 ausgetragen. Insgesamt haben sich 20 Nationen für das European Open eingeschrieben.
 



European Open (U16)

Schweiz – Slowakei 24:13 (14:6)
Vallhala, Göteborg (SWE).
Schweiz: Käser/Schaller; Heinzer (6), Altherr (3), Annen (3), Jund (3), Schmid (3), Simova (3), Emaldi (1), Litscher (1), Speerli (1), Bächtiger, Emmenegger, Gwerder, Hess.

Rumänien – Schweiz 18:18 (8:8)
Vallhala, Göteborg (SWE) – 105 Zuschauer.
Schweiz: Käser/Schaller; Gwerder (6), Altherr (4), Heinzer (4), Annen (3), Jund (1), Bächtiger, Emaldi, Emmenegger, Hess, Litscher, Schmid, Simova, Speerli.

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Quelle: Marco Ellenberger / Foto: Valentin Bamert.

Auf Hauptrunden-Kurs
Die Schweizer U16-Juniorinnen besiegen zum Auftakt des European Open in Göteborg die Slowakei mit 24:13 und erkämpfen sich gegen Rumänien ein 18:18-Remis.
02.07.2018
Patrice Hitz ins neue European Handball League Board gewählt

Vertreter von 28 nationalen Ligen sowie der SEHA-League und der Benelux-Liga haben sich am Freitag in Wien zur ersten Versammlung der Europäischen Handball Ligen (EHL) getroffen. Der Hauptpunkt auf der Agenda war die Wahl der Mitglieder des neuen European Handball League Boards (EHLB), das künftig die Interessen der Ligen innerhalb der Strukturen des europäischen Verbands (EHF) vertreten wird.

Als Mitglied des EHLB wurde auch Patrice Hitz vom BSV Bern Muri gewählt. Er bildet künftig zusammen mit Nikolas Larsson (SWE, Vorsitzender), Frank Bohmann (GER, Vize-Vorsitzender), Stefano Podini (ITA), Alf Mangor Johannessen (NOR) und Thierry Wagner (LUX) das Gremium. Die Amtsdauer läuft vorerst bis zum EHF Kongress 2021 in Luxemburg.

Der Schweizerische Handball-Verband (SHV) freut sich sehr über die Wahl von Patrice Hitz in dieses künftig bedeutungsvolle strategische Gremium und gratuliert ihm herzlich. Damit ist die Schweiz nun in allen drei Gremien vertreten: SHV-Leistungssportchef Ingo Meckes ist Mitglied des Nations Board, das die Interessen der Nationen vertritt; SHV-Vizepräsident Peter Leutwyler sitzt im Forum Club Handball, das für die Interessen der europäischen Top-Vereine einsteht.

Zusätzlich ist die Schweiz mit Roland Schneider im Court of Appeal (Rekursgericht) und Yvonne Leuthold im Court of Handball (erste Rechtsinstanz) auch in zwei Rechtsgremien der EHF vertreten.

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Quelle: eurohandball.com / Marco Ellenberger

EHLB-Mitglied
Patrice Hitz wurde am Freitag als Mitglied des neuen European Handball League Boards gewählt. Damit ist die Schweiz in allen drei strategischen Gremien vertreten.

 

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