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Sport und Integration
Die Seen Tigers haben eine «Mission für soziales Engagement» ins Leben gerufen und sammeln via Crowdfunding. Sie bieten dabei grossartige Gegenleistungen.
Aus der Stadt in die Berge
Nationalgoalie Flavio Wick wechselt auf die kommende Saison von GC Amicitia Zürich zu Wacker Thun. Die Oberländer holen auch Damien Guignet von Stäfa.
Favoritensiege
In der SPAR Premium League setzen sich am Wochenende die Favoriten durch.
Basel (gegen Zug) und Stans (gegen Rotweiss Thun) bleiben aber lange im Spiel.
Die Top 7 der NLA
Drei Plätze sind noch frei in der Top 7 der NLA-Hauptrunde 2016/17. Bis nächsten Sonntag werden die drei Rückraumspieler für die ganz besondere Auswahl gesucht.
24.01.2017
Crowdfunding: Seen Tigers sammeln für den guten Zweck

Neben dem «konventionellen» Angebot eines Handballvereins gehen die Seen Tigers seit Sommer 2016 einen Schritt weiter: Die Vereinsführung hat eine «Mission für soziales Engagement» ins Leben gerufen, um mit den Mitteln und Möglichkeiten eines Handballvereins einen gesellschaftlichen Beitrag zu leisten. Konkret wird ein Mittagstraining für Jugendliche sowie ein «Integrations-Training» für Asylsuchende angeboten. Dafür sucht der Verein via Crowdfunding rund 35'000 Franken – und bietet grossartige Gegenleistungen.

Das Mittagstraining wird in einem Pilotprojekt einmal wöchentlich in Oberseen angeboten und erfreut sich seither grossem Zulauf. Christoph Meili, Präsident der Seen Tigers und Initiator des Projekts, möchte den Jugendlichen über Mittag eine Struktur, eine gesunde Verpflegung und einen Gegenpol zum kopflastigen Schulalltag bieten. Das Training ist polysportiv aufgebaut, wobei der Handball natürlich eine Hauptrolle spielt. Das Training der Asylsuchenden findet ebenfalls einmal wöchentlich statt, jeweils abwechselnd für Frauen und Männer.

Die Erfahrungen aus dem Pilotprojekt zeigen, dass das Konzept funktioniert und die Nachfrage vorhanden ist. Als nächsten Schritt planen die Seen Tigers die Ausdehnung des Mittagstrainings auf die restlichen Winterthurer Stadtteile sowie die die Ergänzung der Trainings mit einem gesunden Mittagessen. Um die Finanzierung sicherzustellen, suchen die Seen Tigers via Crowdfunding rund 35'000 Franken. Neben Hallen- und Verpflegungskosten fliesst das Geld vor allem auch in die Finanzierung von professionellen Trainern wie beispielsweise den ehemaligen Champions League-Sieger und Pfadi-Spieler Dino Bajram. Eine Gehirnerschütterung zwang Bajram vor Jahren zum Rücktritt vom Spitzensport. Nun gibt Bajram seine Erfahrung und seine Liebe zum Handballsport an die nächste Generation weiter.

Um die Spender zu motivieren, haben zahlreiche regionale, nationale und internationale Sport- und Showgrössen einen Beitrag geleistet, um das Projekt zu unterstützen. Diese Sammlerstücker können gegen einen definierten Spendenbeitrag «ersteigert» werden. Unter anderem gibt’s das Trikot der FC Winterthur-Legende Patrick Bengondo, eine pinke Gitarre von Jonas Wolf, CD’s und Wohnzimmerkonzerte verschiedener Musiker sowie ein Trikot des Schweizer Vorzeigehandballers Andy Schmid, der in den letzten 3 Jahren jeweils zum besten Spieler der deutschen Bundesliga ausgezeichnet wurde. Bereits sind knapp 10’000 Franken an Spendengeldern zusammengekommen, die Aktion läuft bis Ende März.
 


 
Über die Seen Tigers

Im Jahr 2007 schlossen sich die Handballfraktion des TV Seen und die Letten Tigers zusammen und gründeten den Handballclub Seen Tigers. Seither hat sich der Verein auf dem Handballplatz Winterthur als sportliche Nummer 3 hinter Pfadi und Yellow etabliert. Insbesondere im Junioren- und Breitensport wird bei den Tigers seit jeher viel investiert um die Begeisterung für den Handballsport in breit und nachhaltig zu wahren.

 

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Quelle: Seen Tigers

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23.01.2017
Wacker Thun holt Flavio Wick und Damien Guignet

Der neunfache Schweizer Nationalgoalie Flavio Wick (21) von GC Amicitia Zürich und der 20-jährige Rückraum-Spieler Damien Guignet von den Lakers Stäfa wechseln auf die kommende Saison hin zu Wacker Thun. André Willimann wird derweil seinen Vertrag mit den Oberländern nicht verlängern.

Der 2,03 m grosse Keeper Wick unterschrieb einen Zweijahresvertrag. Er durchlief bei Suhr Aarau von der U15 bis in die NLA sämtliche Altersstufen. Als Aktiver spielte er zunächst teilweise auch mit Doppellizenzen für Dagmersellen (1. Liga) und Möhlin (NLB), ehe er im März 2015 zu GC Amicitia Zürich wechselte. Damien Guignet ist Rechtshänder. Der 1,81 m grosse Waadtländer soll sich in der NLA bei den Berner Oberländern im Rückraum hinter Roman Caspar und Nicolas Suter entwickeln können.

Wacker Thun hat sich unter anderem auch aufgrund des sich abzeichnenden Kürzertretens vom langjährigen Stammgoalie Andreas Merz nach einem neuen Goalie umgeschaut. Zudem hat sich André Willimann dahingehend geäussert, dass er wegen des langen Fahrweges ins Training und der damit verbundenen zeitlichen Belastung seinen Vertrag mit Wacker nicht verlängern wird. André will auf jeden Fall den angestammten Arbeitsplatz im Betrieb beibehalten und so kam auch ein Umzug in die Gegend nicht in Frage.

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Quelle: sda / Wacker Thun

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23.01.2017
SPL: Vier Favoritensiege – Basel nahe an der Überraschung

In der SPAR Premium League haben sich am Wochenende die vier Teams aus der oberen Tabellenhälfte gegen die vier Teams aus der unteren Tabellenhälfte durchgesetzt. ATV/KV Basel verpasste gegen den LK Zug die Überraschung bei der 24:25 (15:13)-Heimniederlage aber nur knapp. Die Zäsur am Trennstrich beträgt nun schon sieben Punkte.

Die Baslerinnen führten gegen Zug mit 13:10 (23.) oder auch noch mit 22:21 (53.). Dann aber gelangen den Gästen aus der Zentralschweiz die entscheidenden vier Tore in Folge zum 22:25. ATV/KV kam zwar wieder heran und hatte in Ballbesitz gar noch einmal die Chance zum Ausgleich, doch Timea Mezei scheiterte mit ihrem letzten Versuch an LKZ-Keeperin Marion Betschart.

Leader Spono Eagles blieb beim 35:23 (19:10)-Heimsieg gegen Kreuzlingen jederzeit souverän. Die Partie war im Prinzip nach nicht einmal sieben Minuten (06:55) beim Stand von 8:1 (!) gelaufen. Tatiana Heini und Xenia Hodel waren mit je sechs Treffern erfolgreichste Spono-Werferinnen, Tamara Aegerter kam mit sieben Paraden auf eine starke Quote von 44 Prozent.

Zunächst mehr Mühe bekundeten Brühl gegen Yellow Winterthur und Rotweiss Thun gegen Stans. Die St. Gallerinnen feierten zwar einen standesgemässen 31:18-Kantersieg, lagen zur Pause aber erst mit 14:12 in Führung. Im zweiten Durchgang liessen sie aber dann keine Fragen offen. Stans blieb gegen Thun eine Dreiviertelstunde lang dran (17:17), musste den Favoriten in der Schlussphase aber doch noch ziehen lassen.

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Quelle: Marco Ellenberger. Bild: Felix Walker.

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23.01.2017
Swiss Handball League-Voting: Die Top 7 der NLA - Runde 3

Wer waren die besten Spieler der NLA-Hauptrunde 2016/17? Diese Frage beschäftigt die Handball-Community seit zwei Woche. Im letzten Voting werden nun die Rückraumspieler ausgewählt. Jetzt entscheiden die Fans, welche Spieler zu den Top 7 der NLA zählen. In dieser Abstimmung stehen sechs Linkshänder aus dem rechten Rückraum zur Auswahl, von denen ein Favorit ausgewählt werden kann. Zwei Stimmen haben die Teilnehmer beim linken Rückraum bzw. der Mitte, die zur Vereinfachung zusammengefasst worden sind.

Ring frei für die dritte Runde mit folgenden Protagonisten:
Rückraum Links/Mitte: Bruno Kozina (RTV 1879 Basel), Filip Maros (Pfadi Winterthur), Gabor Csaszar (Kadetten Schaffhausen), Luka Maros (Kadetten Schaffhausen), Lukas von Deschwanden (Wacker Thun), Matias Jepsen (GC Amicitia Zürich), Nicolas Suter (GC Amicitia Zürich), Ondrej Zdrahala (TSV St. Otmar St. Gallen), Patrick Romann (HSC Suhr Aarau), Roman Sidorowicz (Pfadi Winterthur), Tim Aufdenblatten (HSC Suhr Aarau), Tobias Baumgartner (BSV Bern Muri).

Rückraum Rechts: Boris Stankovic (HC Kriens-Luzern), Christoph Piske (TSV Fortitudo Gossau), Igor Milovic (TSV St. Otmar St. Gallen), Manuel Frietsch (GC Amicitia Zürich), Nikola Isailovic (Wacker Thun), Rares Jurca (RTV 1879 Basel).

Das Voting läuft bis Sonntag, 29. Januar. Alle Gewinner der Wahl werden am Dienstag, 31. Januar veröffentlicht. Unter allen Teilnehmern werden zudem 2x2 Tickets für ein NLA-Meisterschaftsspiel der Wahl verlost.
 


 

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Quelle: Matthias Schlageter

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24.01.2017
Crowdfunding: Seen Tigers sammeln für den guten Zweck

Neben dem «konventionellen» Angebot eines Handballvereins gehen die Seen Tigers seit Sommer 2016 einen Schritt weiter: Die Vereinsführung hat eine «Mission für soziales Engagement» ins Leben gerufen, um mit den Mitteln und Möglichkeiten eines Handballvereins einen gesellschaftlichen Beitrag zu leisten. Konkret wird ein Mittagstraining für Jugendliche sowie ein «Integrations-Training» für Asylsuchende angeboten. Dafür sucht der Verein via Crowdfunding rund 35'000 Franken – und bietet grossartige Gegenleistungen.

Das Mittagstraining wird in einem Pilotprojekt einmal wöchentlich in Oberseen angeboten und erfreut sich seither grossem Zulauf. Christoph Meili, Präsident der Seen Tigers und Initiator des Projekts, möchte den Jugendlichen über Mittag eine Struktur, eine gesunde Verpflegung und einen Gegenpol zum kopflastigen Schulalltag bieten. Das Training ist polysportiv aufgebaut, wobei der Handball natürlich eine Hauptrolle spielt. Das Training der Asylsuchenden findet ebenfalls einmal wöchentlich statt, jeweils abwechselnd für Frauen und Männer.

Die Erfahrungen aus dem Pilotprojekt zeigen, dass das Konzept funktioniert und die Nachfrage vorhanden ist. Als nächsten Schritt planen die Seen Tigers die Ausdehnung des Mittagstrainings auf die restlichen Winterthurer Stadtteile sowie die die Ergänzung der Trainings mit einem gesunden Mittagessen. Um die Finanzierung sicherzustellen, suchen die Seen Tigers via Crowdfunding rund 35'000 Franken. Neben Hallen- und Verpflegungskosten fliesst das Geld vor allem auch in die Finanzierung von professionellen Trainern wie beispielsweise den ehemaligen Champions League-Sieger und Pfadi-Spieler Dino Bajram. Eine Gehirnerschütterung zwang Bajram vor Jahren zum Rücktritt vom Spitzensport. Nun gibt Bajram seine Erfahrung und seine Liebe zum Handballsport an die nächste Generation weiter.

Um die Spender zu motivieren, haben zahlreiche regionale, nationale und internationale Sport- und Showgrössen einen Beitrag geleistet, um das Projekt zu unterstützen. Diese Sammlerstücker können gegen einen definierten Spendenbeitrag «ersteigert» werden. Unter anderem gibt’s das Trikot der FC Winterthur-Legende Patrick Bengondo, eine pinke Gitarre von Jonas Wolf, CD’s und Wohnzimmerkonzerte verschiedener Musiker sowie ein Trikot des Schweizer Vorzeigehandballers Andy Schmid, der in den letzten 3 Jahren jeweils zum besten Spieler der deutschen Bundesliga ausgezeichnet wurde. Bereits sind knapp 10’000 Franken an Spendengeldern zusammengekommen, die Aktion läuft bis Ende März.
 


 
Über die Seen Tigers

Im Jahr 2007 schlossen sich die Handballfraktion des TV Seen und die Letten Tigers zusammen und gründeten den Handballclub Seen Tigers. Seither hat sich der Verein auf dem Handballplatz Winterthur als sportliche Nummer 3 hinter Pfadi und Yellow etabliert. Insbesondere im Junioren- und Breitensport wird bei den Tigers seit jeher viel investiert um die Begeisterung für den Handballsport in breit und nachhaltig zu wahren.

 

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Quelle: Seen Tigers

Sport und Integration
Die Seen Tigers haben eine «Mission für soziales Engagement» ins Leben gerufen und sammeln via Crowdfunding. Sie bieten dabei grossartige Gegenleistungen.
23.01.2017
Wacker Thun holt Flavio Wick und Damien Guignet

Der neunfache Schweizer Nationalgoalie Flavio Wick (21) von GC Amicitia Zürich und der 20-jährige Rückraum-Spieler Damien Guignet von den Lakers Stäfa wechseln auf die kommende Saison hin zu Wacker Thun. André Willimann wird derweil seinen Vertrag mit den Oberländern nicht verlängern.

Der 2,03 m grosse Keeper Wick unterschrieb einen Zweijahresvertrag. Er durchlief bei Suhr Aarau von der U15 bis in die NLA sämtliche Altersstufen. Als Aktiver spielte er zunächst teilweise auch mit Doppellizenzen für Dagmersellen (1. Liga) und Möhlin (NLB), ehe er im März 2015 zu GC Amicitia Zürich wechselte. Damien Guignet ist Rechtshänder. Der 1,81 m grosse Waadtländer soll sich in der NLA bei den Berner Oberländern im Rückraum hinter Roman Caspar und Nicolas Suter entwickeln können.

Wacker Thun hat sich unter anderem auch aufgrund des sich abzeichnenden Kürzertretens vom langjährigen Stammgoalie Andreas Merz nach einem neuen Goalie umgeschaut. Zudem hat sich André Willimann dahingehend geäussert, dass er wegen des langen Fahrweges ins Training und der damit verbundenen zeitlichen Belastung seinen Vertrag mit Wacker nicht verlängern wird. André will auf jeden Fall den angestammten Arbeitsplatz im Betrieb beibehalten und so kam auch ein Umzug in die Gegend nicht in Frage.

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Quelle: sda / Wacker Thun

Aus der Stadt in die Berge
Nationalgoalie Flavio Wick wechselt auf die kommende Saison von GC Amicitia Zürich zu Wacker Thun. Die Oberländer holen auch Damien Guignet von Stäfa.
23.01.2017
SPL: Vier Favoritensiege – Basel nahe an der Überraschung

In der SPAR Premium League haben sich am Wochenende die vier Teams aus der oberen Tabellenhälfte gegen die vier Teams aus der unteren Tabellenhälfte durchgesetzt. ATV/KV Basel verpasste gegen den LK Zug die Überraschung bei der 24:25 (15:13)-Heimniederlage aber nur knapp. Die Zäsur am Trennstrich beträgt nun schon sieben Punkte.

Die Baslerinnen führten gegen Zug mit 13:10 (23.) oder auch noch mit 22:21 (53.). Dann aber gelangen den Gästen aus der Zentralschweiz die entscheidenden vier Tore in Folge zum 22:25. ATV/KV kam zwar wieder heran und hatte in Ballbesitz gar noch einmal die Chance zum Ausgleich, doch Timea Mezei scheiterte mit ihrem letzten Versuch an LKZ-Keeperin Marion Betschart.

Leader Spono Eagles blieb beim 35:23 (19:10)-Heimsieg gegen Kreuzlingen jederzeit souverän. Die Partie war im Prinzip nach nicht einmal sieben Minuten (06:55) beim Stand von 8:1 (!) gelaufen. Tatiana Heini und Xenia Hodel waren mit je sechs Treffern erfolgreichste Spono-Werferinnen, Tamara Aegerter kam mit sieben Paraden auf eine starke Quote von 44 Prozent.

Zunächst mehr Mühe bekundeten Brühl gegen Yellow Winterthur und Rotweiss Thun gegen Stans. Die St. Gallerinnen feierten zwar einen standesgemässen 31:18-Kantersieg, lagen zur Pause aber erst mit 14:12 in Führung. Im zweiten Durchgang liessen sie aber dann keine Fragen offen. Stans blieb gegen Thun eine Dreiviertelstunde lang dran (17:17), musste den Favoriten in der Schlussphase aber doch noch ziehen lassen.

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Quelle: Marco Ellenberger. Bild: Felix Walker.

Favoritensiege
In der SPAR Premium League setzen sich am Wochenende die Favoriten durch.
Basel (gegen Zug) und Stans (gegen Rotweiss Thun) bleiben aber lange im Spiel.
23.01.2017
Dimitrij Küttel verlängert bei den Kadetten Schaffhausen

Die Kadetten Schaffhausen freuen sich, die Vertragsverlängerung mit dem Schweizer Internationalen Dimitrij Küttel bekannt zu geben. Der 192 cm grosse und 90 kg schwere Küttel hat bei den Kadetten seinen Vertrag bis Ende Saison 2020 verlängert. Der 23-jährige Linkshänder ist nicht nur eine wichtige Stütze bei den Kadetten Schaffhausen, er hat sich mit seinen guten Leistungen auch einen Stammplatz in der Schweizer Nationalmannschaft erspielt.

Dimitrij Küttel spielt seit Sommer 2014 in der ersten Mannschaft der Kadetten Schaffausen und war bereits vorher eine wichtige Stütze bei den Espoirs. Als Mitglied der Swiss Handball Academy konnte Küttel Sport und Ausbildung optimal kombinieren. Der wurfgewaltige Linkshänder zeigt nicht nur im Angriff seine Shooterqualitäten – auch in der Verteidigung macht Küttel grosse Fortschritte.

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Quelle: Kadetten Schaffhausen

23.01.2017
Pascal Jenny als «Bündner des Jahres» nominiert

Der Aargauer, der einst Tore für die Schweizer Handball-Nationalmannschaft schoss und jetzt die Bären nach Arosa bringt. Pascal Jenny hat als Direktor von Arosa Tourismus viel bewegt. Vielleicht ist er auch bald Bündner des Jahres – dazu wurde er als einer von zehn Kandidaten nominiert. Ab Montag wird gewählt.

Obwohl Pascal Jenny im aargauischen Wohlen aufwuchs, war stets eine Verbindung zu Arosa vorhanden. Schon sein Ururgrossvater August Jenny war einst Kurdirektor in Arosa. Genau gesagt im Jahr 1903. In seiner Jugend spielte Jenny erfolgreich Handball. Er spielte bei Vereinen wie GC und den Kadetten Schaffhausen. Im Jahr 2006 nahm er gar mit der Schweizer Nationalmannschaft an der Europameisterschaft teil. Heute ist er Mitglied des SHV-Zentralvorstands.

Seit 2008 hat Jenny in Arosa in touristischen Angelegenheiten das Sagen. Unter anderem organisiert und betreut er zusammen mit Frank Baumann das Arosa Humor-Festival und hat mehrere Projekte wie die Schneefussball-WM nach Arosa geholt. Im Herbst 2016 gewann die Destination Arosa den Milestone-Award in der Kategorie «Innovation», die wichtigste Auszeichnung des Schweizer Tourismus.

Einen weiteren Höhepunkt erlebten Jenny und die Destination Arosa am 27. November 2016. Damals sagte das Aroser Stimmvolk Ja zum geplanten «Bärenland» bei der Mittelstation Weisshorn.

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Quelle: Die Südostschweiz

23.01.2017
Andy Schmid am Dienstag im 1ON1 auf SPORTAL HD

Die vergangenen drei Saisons erhielt der Regisseur der Rhein-Neckar Löwen am Ende des Jahres die Auszeichnung des MVP der Bundesliga – notabene als die beste Liga der Welt verschrien. Der 33-jährige Luzerner geht seinen Weg untypisch schweizerisch unbeirrt, musste er doch zwischenzeitlich auch durch bittere Zeiten. Ein Gespräch mit dem Aushängeschild des Schweizer Handballs und dem "Vorbild für die Jungen": Am Dienstag, 24. Januar, 12:15 Uhr, auf www.sportalhd.com.
 

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Quelle: SPORTAL HD

23.01.2017
Swiss Handball League-Voting: Die Top 7 der NLA - Runde 3

Wer waren die besten Spieler der NLA-Hauptrunde 2016/17? Diese Frage beschäftigt die Handball-Community seit zwei Woche. Im letzten Voting werden nun die Rückraumspieler ausgewählt. Jetzt entscheiden die Fans, welche Spieler zu den Top 7 der NLA zählen. In dieser Abstimmung stehen sechs Linkshänder aus dem rechten Rückraum zur Auswahl, von denen ein Favorit ausgewählt werden kann. Zwei Stimmen haben die Teilnehmer beim linken Rückraum bzw. der Mitte, die zur Vereinfachung zusammengefasst worden sind.

Ring frei für die dritte Runde mit folgenden Protagonisten:
Rückraum Links/Mitte: Bruno Kozina (RTV 1879 Basel), Filip Maros (Pfadi Winterthur), Gabor Csaszar (Kadetten Schaffhausen), Luka Maros (Kadetten Schaffhausen), Lukas von Deschwanden (Wacker Thun), Matias Jepsen (GC Amicitia Zürich), Nicolas Suter (GC Amicitia Zürich), Ondrej Zdrahala (TSV St. Otmar St. Gallen), Patrick Romann (HSC Suhr Aarau), Roman Sidorowicz (Pfadi Winterthur), Tim Aufdenblatten (HSC Suhr Aarau), Tobias Baumgartner (BSV Bern Muri).

Rückraum Rechts: Boris Stankovic (HC Kriens-Luzern), Christoph Piske (TSV Fortitudo Gossau), Igor Milovic (TSV St. Otmar St. Gallen), Manuel Frietsch (GC Amicitia Zürich), Nikola Isailovic (Wacker Thun), Rares Jurca (RTV 1879 Basel).

Das Voting läuft bis Sonntag, 29. Januar. Alle Gewinner der Wahl werden am Dienstag, 31. Januar veröffentlicht. Unter allen Teilnehmern werden zudem 2x2 Tickets für ein NLA-Meisterschaftsspiel der Wahl verlost.
 


 

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Quelle: Matthias Schlageter

Die Top 7 der NLA
Drei Plätze sind noch frei in der Top 7 der NLA-Hauptrunde 2016/17. Bis nächsten Sonntag werden die drei Rückraumspieler für die ganz besondere Auswahl gesucht.
23.01.2017
Noëlle Frey nächste Saison zu Rotweiss Thun

Die 47-fache Schweizer Nationalspielerin Noëlle Frey verlässt am Ende der Saison die Spono Eagles und wechselt ins Berner Oberland. Sie unterschrieb bei Rotweiss Thun einen Vertrag über zwei Jahre. Sie bringt unter anderem die Erfahrung aus vier Spielzeiten in der Bundesliga mit.

Mit ein Grund für den Wechsel ist die Zeit, welche die in Bern wohnende und arbeitende Noëlle Frey jeweils für den Weg ins Training nach Nottwil aufwenden muss. «Es war schon ein schwieriger Entscheid. Aber für mich persönlich ist es das Richtige, mit dem Pendeln aufzuhören», sagt die 25-Jährige. Und sie betont: «Ich habe ein weinendes Herz, wenn ich daran denke, von der Mannschaft wegzugehen. Doch Thun bietet wieder eine neue Chance.»

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Quelle: Spono Eagles/Rotweiss Thun

Von Nottwil nach Thun
Die Schweizer Nationalspielerin Noëlle Frey verlässt Ende Saison die Spono Eagles. Sie unterschrieb im Berner Oberland bei Rotweiss Thun für die nächsten zwei Jahre.
23.01.2017
Kadetten-Spieler kochen für die Show «KitchenCase»

Kochen im Training – so hiess am Freitagmorgen das Motto bei den Kadetten-Handballern. Sie zeichneten eine Folge der Kochshow «KitchenCase» auf, die jeweils am Sonntagabend auf SAT1 Schweiz läuft. Der Sternenkoch Torsten Götz zeigte den «Kadetten-Köchen», was sie zu tun haben.

Der Rettung der Schweizer Mittagskultur hat sich Torsten Götz verschrieben. Auf seiner Mission besucht der Spitzenkoch mit seinem «KitchenCase» Büros, Werkstätten oder auch Sportclubs und lädt die Angestellten zum gemeinsamen Koch-Event und Essen danach ein. «KitchenCase» ist nicht nur ein Designgag, sondern eine voll funktionsfähige mobile Kochinsel – ausgerüstet mit vier Herdplatten, Profisteamer und Waschbecken. Am Freitagmorgen machten Torsten Götz (früher im «Victoria-Jungfrau Grand Hotel» in Interlaken) und sein Team damit den Kadetten in der BBC-Arena seine Aufwartung. Für einmal kombinierte Trainer Lars Walther das Training mit dem Kochen mitten in der grossen Halle.

Ungewöhnlich war das allemal, und wie aufwendig Fernsehmachen ist, wurde den Kadetten eindrücklich vor Augen geführt. Klappt nur ein kleines Detail nicht wie gewünscht, muss es wiederholt werden. Die sechs Kaderspieler Christoffer Brännberger, Dimitrij Küttel, Luka Maros, Lucas Meister, Sergio Muggli und Nik Tominec waren im Kochteam dabei, während der Rest des Teams im Hintergrund so gut wie möglich trainierte und immer wieder einen Gag einstreute. So wurde es zum wahren Plausch für alle. Im Programm stehen soll die Sendung mit den Kadetten am 5. März (19.55 Uhr).

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Quelle: Schaffhauser Nachrichten

21.01.2017
Brunner/Salah leiten den Achtelfinal Brasilien vs. Spanien

Die Schweizer Referees Arthur Brunner und Morad Salah sind an der WM-Endrunde in Frankreich dank ihren bisher überzeugenden Leistungen für den Einsatz in einem Achtelfinal nominiert worden. Sie leiten heute Samstagabend (20.45 Uhr) in Montpellier die Partie zwischen Brasilien und Spanien.

Es ist für Brunner/Salah bereits das fünfte Spiel an der laufenden WM in Frankreich. In der Vorrunde leiteten sie die Begegnungen Polen vs. Norwegen, Japan vs. Frankreich, Polen vs. Japan und Frankreich vs. Polen. Der SHV wünscht seinen Schiedsrichtern in Frankreich weiterhin viel Erfolg.

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Quelle: Marco Ellenberger

21.01.2017
Schweizer Hochschulmeisterschaft am Mittwoch in Bern

Am kommenden Mittwoch wird im Zentrum für Sport und Sportwissenschaft in Bern die Schweizer Hochschulmeisterschaft im Handball ausgetragen. Acht Mannschaften haben sich angemeldet und kämpfen um den Titel. Als Titelverteidiger tritt die Uni Basel an, die sich im Herbst 2015 im Final gegen die Uni Zürich durchsetzte. Der Spielplan mit allen Informationen zur Schweizer Hochschulmeisterschaft im Handball ist im angefügten PDF zu finden.

Teilnehmer: Uni Basel (Vorjahressieger), Uni Zürich (Vizemeister), Uni Genf, HSG St. Gallen, EHS Magglingen, EPF Lausanne, Uni Bern I und Uni Bern II.
 



Schweizer Hochschulmeister seit 1992

2015: Uni Basel
2004: Uni St. Gallen
2003: Uni Bern
2002: Uni Bern
2001: Uni Bern
2000: Uni Zürich
1999: Uni Bern
1998: Uni Zürich
1997: Uni Zürich
1996: Uni Bern
1995: Uni Bern
1994: Uni Zürich
1993: Uni Bern
1992: Uni Bern
 

Dokumente:
Spielplan Schweizer Hochschulmeisterschaft 2017154 KByte

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Quelle: Marco Ellenberger

20.01.2017
Bundesliga: Manuela Brütsch verlängert bei Bad Wildungen

Die HSG Bad Wildungen Vipers kann die erste Vertragsverlängerung für die nächste Saison 2017/2018 bekanntgeben. Manuela Brütsch wird auch in der kommenden Serie im Tor der Vipers stehen. Die Schweizer Nationalspielerin geht damit bereits in ihre sechste Saison in Bad Wildungen, denn bereits seit 2012 verstärkt „Manu“ die Nordhessinnen. Als erfahrene Spielerin und starker Rückhalt für das Team zeichnet sich die Torhüterin durch ihr stets hohes Engagement aus und hat sich in der Mannschaft zu einer wichtigen Führungspersönlichkeit entwickelt.

Über die Vertragsverlängerung der Schweizerin ist auch Trainerin Tessa Bremmer sehr zufrieden: „Manu hat sich schon sehr früh entschieden, noch ein weiteres Jahr bei uns in Bad Wildungen zu bleiben. Genau das zeichnet ihren Charakter und ihre Einstellung auch aus. Sie geht immer voran – nicht nur sportlich – und ist gerade für unsere junge Mannschaft eine unersetzbare Führungspersönlichkeit.“

Als Gründe zur Vertragsverlängerung nennt Manuela Brütsch vor allem die positive Entwicklung der Mannschaft sowie des Umfelds und ihre immer noch sehr große Lust am Handball. „Trotz meines etwas fortgeschrittenen Alters ist meine Motivation und mein Spaß am Handball immer noch sehr groß und ich möchte daher weiterhin auf Bundesliganiveau spielen. Wir haben hier ein junges Team mit großem Potential. Es ist schön zu sehen, wie sich die jungen Spielerinnen entwickeln und ich gebe natürlich gerne einen Teil meiner Erfahrung weiter. Ich freue mich auf eine weitere Saison bei den Vipers und hoffe dem Team weiterhin den nötigen Rückhalt geben zu können“, kommentiert Brütsch den 1-Jahres-Kontrakt.

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Quelle: HSG Bad Wildungen

19.01.2017
Fünf Topspiele der Handball-WM live auf TV24

Die Schweizer Handball-Fans können sich freuen: TV24 zeigt fünf Top-Spiele aus Frankreich in bester HD-Qualität live und exklusiv im Schweizer Free-TV. Den Auftakt macht die letzte Gruppenbegegnung von Deutschland gegen Kroatien morgen Freitag, 20. Januar, um 17.45 Uhr.

Danach folgen je eine Top-Partie der Viertel- und Halbfinal-Begegnungen sowie das Spiel um die Bronzemedaille und das WM-Finale am 29. Januar in Paris. Das Kommentatoren-Duo bilden die beiden Schweizer Handball-Experten Iwan Ursic und Manuel Schnellmann.

Sämtliche anderen WM-Spiele aus Frankreich sind in der Schweiz via App auf dem Tablet und dem Smartphone zu sehen. Die App kann für Android und iOS (Apple) gratis heruntergeladen werden.
 



Download-Links

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Quelle: TV24. PhotoCredit: V. Michel.

WM-Topspiele live auf TV24
TV24 zeigt fünf Topspiele der WM in Frankreich live und in HD-Qualität in der Schweiz im Free-TV. Den Auftakt macht am Freitag Deutschland vs. Kroatien.
19.01.2017
TRAVELclub ist neuer Reisepartner des SHV

Der Schweizerische Handball-Verband (SHV) darf mit TRAVELclub ab sofort auf einen neuen, starken Partner in Sachen Reisen zählen. Die beiden Parteien einigten sich auf eine langfristige Zusammenarbeit als offizieller Supplier bis mindestens 2020. Start der Zusammenarbeit war per 1. Januar 2017.

TRAVELclub ist bereits unter anderem offizieller Partner des Schweizerischen Fussballverbands (SFV) sowie der Swiss Ice Hockey Federation (SIHF) und arbeitet eng mit SHV-Partner SWISS zusammen. Vom grossen Know-how des Unternehmens mit Sitz in Zürich profitiert ab sofort auch der Schweizer Handball.

«Wir versprechen uns von der neuen Partnerschaft neben der perfekten Reiseorganisation rund um unsere Nationalmannschaften vor allem den Aufbau von Fan- und Businessclubreisen, sowie Reisen an relevante internationale Handballevents wie EM-Endrunde, WM-Endrunde oder Champions League-Final4», sagt SHV-Geschäftsführer Jürgen Krucker.

Im Bereich Sportreisen ist TRAVELclub seit über 20 Jahren marktführend in der Schweiz. Nebst der Organisation aller Reisen für die obenerwähnten Verbände bietet der TRAVELclub Arrangements und Tickets zu Sport Events weltweit an und ist zudem Spezialist für Trainingslager in verschieden Sportarten.

«Wir freuen uns ausserordentlich auf die bevorstehende Zusammenarbeit mit dem SHV und sind überzeugt, dass wir die ambitionierten Ziele im Aufbau von Fan- und Clubreisen an die Auswärtsspiele der Schweizer Nationalmannschaften und an internationale Handballevents erreichen werden», sagt Victor Tinari, Geschäftsführer TRAVELclub.

Weitere Informationen: www.travelclub.ch

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Quelle: Marco Ellenberger

Neuer Reisepartner
Der Schweizerische Handball-Verband (SHV) vertraut in Sachen Reisen seit dem
1. Januar und bis mindestens 2020 auf das grosse Know-how von TRAVELclub.
19.01.2017
Regio Cup: Finalwochenende am 25. und 26. März

Am Wochenende vom 25. und 26. März werden in den sieben Regionen die regionalen Cupsieger in allen Kategorien ausgespielt. Am Samstag finden in drei Kategorien die Halbfinals statt, am Sonntag in jeweils allen sechs Kategorien die Endspiele. Die Austragungsorte für die Finalwochenenden stehen fest.
 



Nordwestschweiz: Steinlihalle, Möhlin
Ostschweiz: Buechenwaldhalle, Gossau
Romandie: Lausanne-Bergières
Zürich: Sporthalle Blumenfeld, Zürich-Affoltern
Aargau Plus: Sporthalle, Obersiggenthal
Bern-Jura: Gotthelfhalle, Thun
Innerschweiz: Avantihalle, Hochdorf

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Quelle: Marco Ellenberger

19.01.2017
Handball-Splitter SPAR Premium League

Vor dem 13. Spieltag der SPL1 ist am Tabellenende das Feld enger zusammengerückt, nachdem sowohl Kreuzlingen als auch Basel in ihren Nachholpartien punkten konnten. Am Wochenende stehen beide vor schwierigeren Aufgaben: Spono und Zug heissen die Gegner. Ausserdem trifft Brühl auf Yellow und Stans misst sich mit Thun.

Zweiter Saisonsieg. Die SG ATV/KV Basel gewann unter der Woche ihr Nachholspiel gegen Stans mit 25:19 (16:8) und bestätigte damit den Auwärtstrend der letzten Wochen. Unter dem Strich steht immer noch Platz 8, aber der sichere Rang 6 ist nur noch zwei Punkte entfernt. Im Duell mit dem LK Zug (3.) dürfte ein Sieg schwierig werden. Alle 15 Duelle seit dem Jahr 2000 gingen an die Innerschweizerinnen, die zudem über den besten Angriff der Liga verfügen und am Sonntag um 17 Uhr im Bäumlihof auf die schwächste Abwehr (Basel) der bisherigen Saison treffen.

Ebenfalls am Sonntag im Einsatz ist Aufsteiger HSC Kreuzlingen (7.). Die Frauen vom Bodensee spielten vergangenen Mittwoch in der Nachholpartie in Winterthur gegen Yellow 14:14 (6:7) und gewannen zuletzt drei Punkte in zwei Spielen. Der Anschluss zu den Sechstplatzierten Stanserinnen ist hergestellt, die Aufgabe vom Sonntag aber ganz besonders anspruchsvoll. Um 19.30 Uhr gastiert der HSC im SPZ in Nottwil bei den Spono Eagles. Die Tabellenführerinnen wollen nach der ersten Niederlage im zwölften Spiel den Umschwung schaffen und zurück auf Siegerstrasse.

Der LC Brühl (2.) trifft derweil auf Yellow Winterthur (5.) und setzt darauf, den zehnten Saisonsieg einzufahren. Mit Ausnahme der Spiele gegen Spono gewannen die Ostschweizerinnen alle Partien, darunter auch das Hinspiel in Winterthur mit 39:18. Yellow siegte letztmals 2013 gegen Brühl und spürt trotz drei Punkten aus den letzten beiden Spielen den Atem der Verfolger im Abstiegskampf. Anwurf in der Kreuzbleiche in St. Gallen ist am Samstag um 17.30 Uhr.

Noch tiefer im Abstiegskampf steckt der BSV Stans (6.) vor der Partie gegen DHB Rotweiss Thun (4.). Die Nidwalderinnen verloren zuletzt in Kreuzlingen und Basel und sind nur noch zwei Punkte vom Abstiegsplatz entfernt. Mit Rotweiss Thun wartet zudem ein Angstgegner auf das Heimteam, siegten die Gäste doch bislang bei allen Aufeinandertreffen in der SPL1. Die Frauen aus dem Berner Oberland stürzten am letzten Spieltag Leader Spono und wollen den Schwung der Überraschung mitnehmen und den Top 3 auf den Fersen bleiben. Los geht's im Eichli in Stans am Samstag um 19.30 Uhr.

SHV-Livestream
Alle Spiele sind live im Stream auf HandballTV zu sehen. Klicken Sie sich rein und seien Sie live dabei, wenn die besten Schweizer Teams um den Sieg kämpfen.

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Quelle: Matthias Schlageter

18.01.2017
Minihandball in Bern für U7 bis U11 – und für Erwachsene

Der TV Länggasse Handball organisiert am 19. März 2017 in Bern ein Minihandballturnier für die Kategorien U7 bis U11 – und zusätzlich mit einer spannenden Premiere: Es wird auch in der 3-Generationen-Form Minihandball gespielt. Dabei muss sich im Viererteam immer mindestens eine Person Ü45 (Jahrgang 1971 oder älter) sowie mindestens ein Kind U11 (Jahrgang 2006 oder jünger) auf dem Feld befinden.

Das Tagesprogramm wird nach Möglichkeit so gestaltet, dass die Kinder zusätzlich zu ihrem angestammten Nachwuchs-Team auch beim 3-Generationen-Turnier spielen können. Anmeldeschluss ist am 26. Februar. Die Ausschreibung mit allen Informationen ist unten als PDF verfügbar.
 

Dokumente:
Ausschreibung Minihandballturnier (mit 3G) in Bern178 KByte

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Quelle: TV Längasse Handball

18.01.2017
SPL: Time-Out mit Nicole Dinkel

Zum Ende der letzten Saison erklärte Nicole Dinkel nach einer beeindruckenden Karriere im Ausland, der Schweiz und im Dress der Schweizer Nationalmannschaft ihren Rücktritt vom aktiven Handball. Zuletzt spielte die mehr als 100-fache Nati-Spielerin in der deutschen Bundesliga für die Tussies Metzingen. Seit einigen Monaten lebt und arbeitet die Aargauerin nun wieder in der Schweiz. Wie es ihr nach ihrer Rückkehr ergangen ist, verrät «Dinki» im Time-Out:
 



Dein Rückzug vom Handball ist mehr als ein halbes Jahr her. Wie fühlt sich die handballlose Zeit an?
Nicole Dinkel: Ich muss ganz ehrlich gestehen, es fühlt sich wunderbar an. Es ist ein komplett neues Leben, aber auch ein Leben, das mich sehr glücklich macht, wie auch das Handball-Leben zuvor sehr schön war. Ich habe einen unglaublich tollen Job, ich habe neue Hobbys und ich bin in der Nähe von meiner Familie, was unbezahlbar ist.

Vermisst du etwas aus deiner aktiven Zeit?
Nicole Dinkel: Ich hätte es niemals für möglich gehalten, dass ich so gut vom Handball loskomme. Ich vermisse absolut nichts und denke eigentlich nie daran oder hab das Verlangen, in die Halle zu gehen.

Für was hast du heute mehr Zeit als in den letzten Jahren?
Nicole Dinkel: Ich habe mehr Zeit das Leben zu geniessen und kann Sachen machen, die ich davor nicht konnte, weil einfach die Zeit nicht da war. Ich kann Reisen gehen, einfach mal einen ganzen Sonntag wandern oder meine Ferien das ganze Jahr durch frei wählen. Alles ganz neue Erlebnisse und Situationen.

Du wolltest dir eine Rückkehr auf den Platz offenhalten. Sehen wir dich nochmals auf dem Handballfeld?
Nicole Dinkel: Sag niemals nie. Aber momentan verspüre ich kein Verlangen dies zu tun.

Wie hältst du dich heute sportlich fit?
Nicole Dinkel: Ich musste natürlich das Loch, was durch das fehlende Handballspielen plötzlich da war, irgendwie versuchen zu stopfen. Sicher auch, um nicht in ein persönliches Tief zu fallen. Da ich fit bleiben wollte, war ich des Öfteren in einem Fitnessstudio. Dort gebe ich seit September nun auch Stunden. Ich unterrichte TRX-Stunden und Functional Trainings. Nebenbei mache ich selbst viel für mich.

Hattest du zu deiner aktiven Zeit eigentlich ein bestimmtes Ritual, das du vor dem Spiel unbedingt erledigen musstest?
Nicole Dinkel: Ich war eigentlich immer sehr befreit von solchen Sachen (lacht). Am Spieltag musste ich aber schon möglichst früh die Spielklamotten anziehen.

Welches Spiel wirst du nie vergessen?
Nicole Dinkel: Das Playoff-Spiel in Schweden vor 11.000 Zuschauern, ganz zu Anfang meiner A-Nationalmannschaftszeit und das EHF-Finalspiel in Tübingen in meiner letzten Saison mit den Tussies Metzingen. Dort war die ganze Halle pink.

In welcher Halle hast du am Liebsten gespielt?
Nicole Dinkel: Immer in der Heimhalle (lacht).

Hattest oder hast du ein Vorbild, das dich in deiner Karriere inspiriert hat?
Nicole Dinkel: Konkret ein Vorbild hatte ich nicht. Ich habe immer sehr gerne Frauenspiele angeschaut und die Spielerinnen und ihr Können bewundert.

Wagen wir zum Abschluss einen Blick in die Zukunft: Was steht bei Nicole Dinkel in den nächsten ein, zwei Jahren auf dem Plan? Familie? Hausbau? Zurück ins Ausland? Oder doch ein Comeback im Handball?
Nicole Dinkel: Alles zu seiner Zeit. Was die Zukunft genau bringt, weiss man ja nie. Ein Comeback würde ich zum momentanen Zeitpunkt, zumindest als Spielerin, jedoch ausschliessen.

Vielen Dank für deine Zeit und für die Zukunft alles Gute!
 



Über Nicole Dinkel:
Geburtstag: 2. Januar 1985 Grösse: 175 cm Position: Rückraum Links Ehemalige Clubs: TSV Frick, ATV Basel-Stadt, Spono Nottwil, Frisch AUF! Göppingen, Tussies Metzingen Hobbies: Sport allgemein, Reisen.

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Quelle: Matthias Schlageter

Nicole Dinkel im Interview
Vor mehr als einem halben Jahr erklärte Nicole Dinkel ihr Karriereende. Wir haben "Dinki" getroffen und mit ihr über die Rückkehr in die Schweiz gesprochen.
18.01.2017
Stephanie Hübscher verstärkt das SHV-Team in Olten

Seit gestern Dienstag verstärkt Stephanie Hübscher (22) das Ressort Spielbetrieb und Schiedsrichter auf der Geschäftsstelle des Schweizerischen Handball-Verbands (SHV) in Olten in einem 100%-Pensum. Der SHV heisst Stephanie in seinem Team herzlich willkommen und wünscht ihr viel Freude und Zufriedenheit in ihrer neuen Aufgabe.
 

Stephanie Hübscher.

      
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Quelle: Marco Ellenberger

17.01.2017
Schnelle Mitte - Das Kurzinterview mit Jonas Affentranger

Mehr als 150 Spiele absolvierte Jonas Affentranger in den vergangenen sieben Jahren für den HSC Suhr Aarau und die Lakers Stäfa in der Nationalliga A. Seit dieser Saison ist der 27-jährige nicht mehr in der Schweiz als Handballer aktiv. Aus beruflichen Gründen lebt er seit einigen Monaten in den USA. Das hindert ihn aber nicht daran, weiter auf dem Handballfeld zu stehen.
 



Jonas, als ehemaliger NLA-Spieler bist du heute fernab der heimischen Liga aktiv. Wie bist du darauf gekommen nach New York zu gehen und was kannst du uns spannendes über die Vereinigten Staaten erzählen?
Jonas Affentranger: Den Wunsch, im Ausland zu weilen habe ich schon immer mit mir rumgetragen, aber bewusst in der Vergangenheit auf den Sport gesetzt. So kam es, dass ich mich vor drei Jahren bei meinem Arbeitgeber zu einem Assignment in den USA beworben habe. Ich mag mich noch erinnern, wie ich damals - noch im Dienste der Lakers Stäfa - mit Markus Jud über die Situation gesprochen habe. Schnell musste ich einsehen, dass sich meine Pläne nicht mit Spitzenhandball verbinden lassen. Deshalb habe ich eine Auszeit vom NLA-Handball genommen und meinen Wohnort nach New York verlegt. Hier in Manhattan wohne ich nicht unweit vom Times Square in einem verhältnismässig grosszügigen Apartment. Hektisches Treiben und andauernde Geräuschkulisse gehört nun zum Alltag und die Tage haben kaum genug Stunden, da die Auswahl unerschöpflich ist. Museen, Galerien, Unterhaltung und nicht zuletzt die Anzahl an Restaurants ist riesig. Ich kann mit gutem Gewissen sagen, in New York fühle ich mich wohl.

Dein aktueller Club heisst New York Team Handball. Wie stark sind denn amerikanische Handballteams und wie ist der Handball in den USA denn so grundsätzlich aufgestellt?
Jonas Affentranger: Handball wird in den USA mehrheitlich von Auswanderern und an Universitäten gespielt und so kommt es auch, dass die erste Mannschaft in NY keinen gebürtigen Amerikaner im Team hat. Trainiert wird ein bis zwei Mal die Woche und Meisterschaftsspiele finden in einer regionalen Gruppe statt. Da Anfahrtswege aber noch immer sehr weit sind, werden jeweils mehrere Spiele an einem Tag gespielt. Das Niveau ist bunt gemischt. Vom Anfänger bis zum ehemaligen Nationalspieler ist alles vorhanden. Wir alle spielen Handball aus Spass und aus Liebe zum Sport und versuchen so viel wie möglich den Neulingen weiterzugeben. Ein Leistungsgedanke kommt nur bei Spielen auf, in denen durchaus ansprechender Handball gespielt wird. Der Slogan «Handball verbindet» finde ich für den NY Team Handball Club sehr treffend. Leider ist die Popularität von Handball in den USA sehr bescheiden. Spricht man einen Amerikaner auf Handball an, stellt der sich eine Sportart ähnlich dem Squash vor. Das veranschaulicht den Stellenwert und die Präsenz am besten.

Letzte Saison bist du noch für deinen Stammclub Dietikon-Urdorf aufgelaufen, davor warst du mehrere Jahre in der NLA und der Junioren-Nati. Wie schätzt du aus der Ferne den Schweizer Handball ein? Bekommst du bspw. von der Entwicklung der Nationalmannschaft oder aus dem Ligaalltag etwas mit?
Jonas Affentranger: Klar verfolge ich auch aus der Ferne das eine oder andere Spiel. Gerade die knappe Niederlage gegen Deutschland, aktuelle Resultate in der EM-Quali oder die Siege am Yellow Cup zeigen die Entwicklungen des Schweizer Handballs auf. Es macht Spass die Fortschritte ehemaliger Mitspieler zu sehen.

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Quelle: Matthias Schlageter

"Ein Sport ähnlich wie Squash"
Ex-NLA-Spieler Jonas Affentranger lebt in New York und spielt dort auch Handball. Das Niveau in Übersee und seine Erlebnisse schildert er in der Schnellen Mitte.
17.01.2017
SPL1: 1'100. Spiel für den LC Brühl

Vergangene Woche siegte der LC Brühl Handball in der Meisterschaft beim Verfolgerduell in Zug. Nach mehr als 48 Jahren in der höchsten Schweizer Liga war dies der 1'100. Auftritt der Frauen aus St. Gallen. Die sportlichen Erfolge der Ostschweizerinnen und die kontinuierliche Arbeit im Spitzenhandball sind einzigartig und verdienen allerhöchsten Respekt. SHV-Vizepräsidentin Luzia Bühler, SPL-Präsidentin Sabrina Marty und weitere Kenner äussern sich zum LCB.

 

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Quelle: Matthias Schlageter

Jubiläum beim LC Brühl
Bereits zum 1'100. Mal stand der LC Brühl vergangene Woche in der höchsten Liga auf dem Feld. Über die Rolle des LCB spricht u.a. SHV-Vizepräsidentin Luzia Bühler.
17.01.2017
NLA: HSC Suhr Aarau verpflichtet Goalie Dario Ferrante

Der HSC Suhr Aarau freut sich, die Verpflichtung von Torhüter Dario Ferrante zur Saison 2017/18 bekanntzugeben. Der gebürtige Wettinger wechselt vom aktuellen NLB-Leader und Kantonsrivalen TV Endingen zum HSC Suhr Aarau, wo er einen Zwei-Jahresvertrag unterzeichnete.

Der 23-jährige Medizinstudent absolvierte seit der Saison 2010/11 bisher insgesamt 124 SHL-Spiele für die Surbtaler, zu denen er 2009 von seinem Heimatverein SV Lägern Wettingen wechselte. Er gehörte dabei auch der Schweizer U21-Nationalmannschaft an, für die er drei Länderspiele absolvierte.

Sportlicher und menschlicher Wunschspieler
Beim HSC Suhr Aarau ersetzt der 192cm grosse Dario Ferrante den 40-Jährigen Torhüter-Routinier Martin Pramuk, dessen Vertrag nicht verlängert wird. Cheftrainer Misha Kaufmann freut die Verpflichtung «seines sportlichen und menschlichen Wunschspielers» sehr: «Mit ihm und Mihailo Radovanovic verfügen wir über ein grandioses Torhüter-Duo mit grossem Potenzial und hervorragender Perspektive», so Kaufmann.

Dario Ferrante selbst zeigt sich glücklich über seinen Wechsel zur kommenden Saison: «Ich freue mich, mit dem Wechsel zum HSC Suhr Aarau den nächsten Schritt in meiner Karriere zu machen und bin froh, dass bereits jetzt Klarheit darüber herrscht. Bis dahin gilt meine volle Konzentration jedoch dem TV Endingen, mit dem ich mich im Aufstiegsrennen sowie dem Schweizer Cup Final4 befinde und die Saison entsprechend erfolgreich abschliessen möchte.»

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Quelle: HSC Suhr Aarau

16.01.2017
Regelfrage: Torhüter-Kopftreffer aus dem Spiel heraus

Seit Sommer 2016 wird auch in der Schweiz nach den neuen Regeln Handball gespielt. Der SHV hat daher die Möglichkeit eingerichtet, Regelfragen direkt beim Experten Hanspeter Knabenhans zu platzieren. Vom Formular wird auch heute noch Gebrauch gemacht, wie das nachfolgende Beispiel zeigt. Die Zusammenfassung der beantworteten Fragen ist unter dem folgenden Link zu finden.
 

 



Regelfrage von Florian S. vom 15. Januar 2017

Das ist nicht direkt eine Frage zu den neuen Regeln, sondern ein Fall, denn ich gerade erlebt habe: Ich bin Torhüter und habe nun seit längerer Zeit mal wieder einen Kopftreffer erlitten. Das besondere an diesem Kopftreffer war, dass der Kopftreffer bei einem Gegenstoss statt fand, ohne irgendwelche gegnerischen Einflüsse und der Schuss somit weder schwach noch unkontrolliert abgegeben worden ist. Ich für meinen Teil stand in meiner Abwehrhaltung und machte keine aktive Bewegung zum Ball mit meinem Kopf.

Für mich ist dies eine gesundheitsgefährdende Aktion, welche mindestens mit einer 2 Minuten Strafe geahndet werden sollte. Es wurde aber keinerlei Strafe ausgesprochen und eine kurze Zeit zur Pflege habe ich auch nicht erhalten. Anscheinend gibt es keinen "Schutzartikel" für Torhüter in diesem Fall (nur bei Siebenmeter-Würfen), was ich ziemlich fragwürdig finde.

Ich weiss, dass im Spiel in den Wurfbewegungen am Kreis und vom Flügel mit Körperkontakt Kopftreffer vorkommen, da ist auch nicht immer die komplette Wurfkontrolle beim Spieler vorhanden. Aber bei einem Gegenstoss ohne Körperkontakt keine Strafe auszusprechen finde ich unerklärlich. Das ist ein falsches Zeichen gegenüber den Torhütern. Wird der Torhüter wirklich nur beim Siebenmeter "geschützt" durch die Regeln?
 



Antwort von Regelexperte Hanspeter Knabenhans

Lieber Handballkollege

Die Frage ist sehr vielschichtig (Kopftreffer, Torwartschutz, Pflege, ...). Ich versuche deshalb, sie möglichst differenziert zu beurteilen:

  • Das Regelwerk unterscheidet zwischen Kopftreffern beim 7m und Kopftreffern aus dem Spiel. Beim 7m ist die Position des Torwarts eingeschränkt (4m-Linie) und der Werfer befindet sich nicht in Bewegung. Beim Kopftreffer aus dem Spiel gibt es für den Torwart keine Einschränkung, der Werfer ist in Bewegung. Diese Differenzen rechtfertigen eine unterschiedliche Einstufung der beiden Situationen.
  • Beim 7m hat ein Kopftreffer gemäss Regel 8:9 eine rote Karte zur Folge, "wenn der Torwart seinen Kopf nicht Richtung Ball bewegt". Was dies genau bedeutet, wurde den Spitzen-SR letzte Woche an zwei Beispielen der ersten Saisonhälfte wieder einmal erläutert.
  • Beim Kopftreffer aus dem Spiel ist eine solche ("automatische") Sanktion nicht vorgesehen (Gründe der unterschiedlichen Beurteilung siehe oben). Dies wurde bei der Vorbereitung der Schiedsrichter auf die WM in Frankreich aufgrund einer Situation an der EM der Frauen nochmals ausdrücklich bestätigt.
  • Vorbehalten bleibt allerdings eine Sanktion (Rote Karte mit Bericht) gestützt auf Regel 8:6. Wenn die Schiedsrichter hinter der Aktion eine klare Absicht erkennen, den Torwart "abzuschiessen", kann das Vergehen gleich eingestuft werden wie eine Tätlichkeit. In der Praxis ist der "Nachweis" der Absicht allerdings meist schwierig und wird wohl von Torwart und Angreifer sehr kontrovers beurteilt.

Dennoch geniesst der Torwart in solchen Situationen einen besonderen Schutz:

  • Ist der Torwart durch den Kopftreffer handlungsunfähig, müssen die Schiedsrichter das Spiel sofort unterbrechen (Guidelines S.82/83). Hier wird also der Schutz der Gesundheit jeglichen Vorteilsgedanken vorgezogen.
  • Selbst wenn der Angreifer in Ballbesitz kommt und vom Kreis aufs leere Tor werfen könnte, wird das Spiel unterbrochen und mit einem Freiwurf wieder aufgenommen - trotz Torchance nicht mit einem 7m-Wurf - der Schutz der Gesundheit geht vor.
  • Der Torwart darf nach einem Kopftreffer auf der Spielfläche gepflegt werden, ohne danach 3 Angriffe aussetzen zu müssen - im Gegensatz zur Verletzung eines Feldspielers.

Der Schutzgedanke spielt also im Regelwerk durchaus eine Rolle, er hat sogar sehr hohe Priorität. Die Frage, ob er auch durch eine entsprechende Sanktion ergänzt werden soll, hat die IHF im Zusammenhang mit dem neuen Regelwerk erneut geprüft. Dabei hat sich gezeigt, dass auch die Trainer- und Methodikkommission der IHF eine solche Änderung nicht befürwortet. Sie hätte zur Folge gehabt, dass besipielsweise Würfe vom Flügel für den Angreifer mit hohem Risiko verbunden gewesen wären (drohende Disqualifikation bei einem Kopftreffer). Dies hätte Aktionen vom Flügel grundsätzlich verändert - viele hohe Bälle wären dem Risiko des Werfers zum Opfer gefallen, was den "Zweikampf" Werfer - Torwart grundlegend verändert hätte. Diese Änderung wollten gerade auch die Trainer nicht.

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Quelle: Marco Ellenberger

16.01.2017
RA Männer: Zürich und Nordwestschweiz weiter makellos

Die Männer-Regionalauswahlen aus Zürich und der Nordwestschweiz haben sich auch am zweiten Spieltag am vergangenen Sonntag in der Saalsporthalle schadlos gehalten und führen die Tabelle nach vier Partien ohne Verlustpunkte an. Die Zürcher feierten einen 35:13-Kantersieg gegen die Romandie und einen 22:20-Erfolg gegen Bern-Jura; die Nordwestschweizer setzten sich gegen Aargau+ (22:19) sowie gegen Bern-Jura (28:19) durch.

Das Mittelfeld wird angeführt von der Ostschweiz, die in Zürich die Spiele gegen die Innerschweiz (36:22) sowie gegen Aargau+ (26:13) deutlich gewann und sich damit die ersten Punkte der laufenden Saison sicherte. Die Innerschweiz feierte beim 24:14 gegen die Romandie ihren ersten Sieg. Nach vier ausgetragenen Partien haben somit einzig die U15-Junioren aus der Westschweiz noch keinen Punkt auf ihrem Konto.

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Quelle: Marco Ellenberger

16.01.2017
RA Frauen: Innerschweiz alleine an der Tabellenspitze

Bei den Regionalauswahlen der Frauen führt die Innerschweiz die Tabelle nach vier ausgetragenen Partien mit einer makellosen Bilanz an. Die Innerschweizerinnen setzten sich am zweiten Spieltag in der Saalsporthalle am vergangenen Samstag gegen den Gastgeber und ersten Verfolger Zürich (24:21) und gegen Bern-Jura (32:18) durch.

Das Verfolgerfeld bestet aus drei Mannschaften: Zürich (6 Punkte), Ostschweiz (6) und Bern-Jura (4). Die Regionalauswahlen aus der Romandie sowie die Regionalauswahl Aargau+/Nordwestschweiz warten weiterhin auf die ersten Zähler. Die Westschweizerinnen verloren ihre Partie gegen Zürich am Samstag gleich mit 6:29. Aargau+/Nordwestschweiz zog gegen die Ostschweiz mit 9:25 den Kürzeren.

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Quelle: Marco Ellenberger

 

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