de  |  fr Seite durchsuchen
Schrift vergrössern Home Kontakt Sitemap
   
Home /

News Handball Schweiz



Liveticker
Livestreams
Mobiliar Topscorer
       
«Das soll uns den Kick geben»
Die Schweizer Frauen können sich am Mittwoch (20 Uhr, Sursee) mit einem Sieg gegen Kroatien für die EM qualifizieren. Nationaltrainer Martin Albertsen im Interview.
Neuer U20-Nationaltrainer
Damian Gwerder übernimmt ab 1. August 2018 die U20-Nationalmannschaft der Frauen. Der Muotathaler folgt nach acht Jahren auf Pavol Streicher.
Minihandball Festival
Am Wochenende findet in Obersiggenthal das Schweizerische Minihandball Festival statt. Angemeldet sind 122 Mannschaften mit weit über 1'000 Kindern.
Ausschreibung BHSM
Am Wochenende vom 23. und 24. Juni findet auf den St. Jakob Sportanlagen in Basel die Beachhandball Schweizermeisterschaft statt. Jetzt bis am 6. Juni einschreiben.
25.05.2018
Martin Albertsen: «Wir brauchen die achte Frau auf der Tribüne»

Die Schweizer Frauen-Nationalmannschaft kann am nächsten Mittwoch in Sursee (20 Uhr, Stadthalle) Geschichte schreiben: Mit einem Heimsieg gegen Kroatien würde sie sich erstmals überhaupt für eine EM-Endrunde qualifizieren. Nationaltrainer Martin Albertsen erzählt im Interview, was es braucht, um die Sensation zu schaffen. Für das Spiel wurden bereits 1'400 Tickets abgesetzt, der Vorverkauf läuft bei Ticketcorner. Die Partie wird live auf handballTV.ch sowie auf srf.ch/sport übertragen.
 


 
Martin Albertsen, wie gross ist die Vorfreude auf die Länderspiele von nächster Woche?

Martin Albertsen: Die Vorfreunde und das Interesse sind enorm. Ich werde von vielen Leuten darauf angesprochen. Man weiss, dass die Schweiz gegen Kroatien eine historische Chance hat, das wurde auch über die Landesgrenze hinaus wahrgenommen.

Was braucht es, um den Sprung an die EM zu schaffen?

Martin Albertsen: Um die Sensation gegen Kroatien und den Sprung an die EM-Endrunde zu schaffen, brauchen wir die ganze Schweiz. Die Zuschauer sind ein ganz wichtiger Teil – wir brauchen eine achte Frau auf der Tribüne und maximale Unterstützung. Auf dem Feld müssen wir zusammenstehen und dafür sorgen, dass der Funke überspringt, damit man in der ganzen Halle ein gemeinsames Gefühl spürt. Es ist mein Traum, das Spiel in so einer Ambiance zu spielen und zu gewinnen.

Wie sieht der spielerische Plan gegen Kroatien aus?

Martin Albertsen: Wir benötigen dieselbe kompakte, aggressive und taktisch gut eingestellte Abwehr wie im März gegen die Ukraine. Dazu braucht es auch erneut starke Torhüterinnen und einen guten Rückzug. Vorne müssen wir clever spielen und möglichst wenig Fehler machen. Auch Kroatien wird in so einem Spiel nämlich nervös sein und Fehler machen – am Ende wird es unter anderem darauf ankommen, wer weniger Bälle verliert und darum mehr Torversuche hat.

Ihr bereitet euch seit gestern Donnerstag in Bietigheim auf das grosse Spiel vor. Was erwartest du dir von diesen zusätzlichen Trainingstagen?

Martin Albertsen: Wir wollen das als Team in dieser Woche in Gang bringen. Die Trainingstage in Bietigheim mit Spielerinnen aus meiner Vereinsmannschaft (SG BBM Bietigheim, Red.) helfen uns, den Rhythmus, die Schnelligkeit und die Bewegung auf das Niveau zu bringen, das wir gegen Kroatien brauchen. Anfang nächste Woche geht es dann in Sursee noch um das Feintuning direkt vor dem Spiel.

Es ist – wie schon oft gesagt – eine historische Chance. Die Schweiz kann sich erstmals für eine EM-Endrunde qualifizieren. Was bedeutet das in der Vorbereitung auf das Spiel?

Martin Albertsen: Für mich geht es vor allem darum, dass unsere Frauen diese Situation geniessen. Das hat noch niemand erlebt, und das soll uns den Kick geben für den nächsten Entwicklungsschritt als Nationalmannschaft. Niemand hat im vergangenen Herbst gedacht, dass wir so eine Chance erhalten würden. Umso mehr wollen wir sie jetzt packen. Wir sind dabei der krasse Aussenseiter – aber wir bleiben mit beiden Füssen am Boden und machen alles für die Sensation. Jetzt brauchen wir eine gute Vorbereitung und ein gutes Umfeld; dann kommt automatisch der Glaube, dass wir das gemeinsam schaffen können.
 


 
EM-Qualifikation

Mittwoch, 30. Mai
Ukraine – Norwegen (19.00 Uhr in Kiew)
Schweiz – Kroatien (20.00 Uhr in Sursee) – live auf srf.ch/sport und handballTV.ch

Samstag, 2. Juni
Kroatien – Ukraine (18.00 Uhr in Vukovar)
Norwegen – Schweiz (18.15 Uhr in Larvik) – live auf ehfTV.com

Tabelle
1. Norwegen 4/8
2. Schweiz 4/4
3. Kroatien 4/2 (-13)
4. Ukraine 4/2 (-16)

Modus: Die beiden besten Mannschaften jeder Gruppe sowie der Beste aller Gruppendritten qualifizieren sich für die EM-Endrunde vom 29. November bis 16. Dezember 2018 in Frankreich.

Teilen mit:

Quelle: Marco Ellenberger

« schliessen
24.05.2018
Damian Gwerder ab Sommer neuer U20-Frauen-Nationaltrainer

Damian Gwerder wird ab 1. August 2018 für mindestens zwei Saisons neuer Trainer der U20-Nationalmannschaft der Frauen. Der Innerschweizer folgt auf den als Landestrainer beim Badischen Handballverband beschäftigten Pavol Streicher, der aufgrund einer Umstrukturierung im süddeutschen Handball dem SHV nach acht Jahren als U20-Nationaltrainer künftig nicht mehr zur Verfügung steht.

Damian Gwerder war in den vergangenen zehn Jahren in der SPAR Premium League bei den Frauen des LK Zug engagiert und führte den Verein zu vier Meistertiteln (2010 sowie 2013 bis 2015) und zwei Cupsiegen (2014 und 2015). Davor trainierte der Muotathaler unter anderem die SG Stans/Zentralschweiz in der Swiss Handball League und war von 2004 bis 2006 neben Arno Ehret Assistenztrainer der Schweizer Männer-Nationalmannschaft. Davor war er bereits Assistenztrainer der U21-Nationalmannschaft der Männer.

Die Tätigkeit des U20-Nationaltrainers umfasst auch die Co-Leitung des Förderkaders mit den talentiertesten Juniorinnen sämtlicher Jahrgänge.

Der Schweizerische Handball-Verband (SHV) dankt Pavol Streicher ganz herzlich für sein grosses Engagement in den vergangenen Jahren und freut sich, mit Damian Gwerder einen hervorragenden Nachfolger gefunden zu haben. Der SHV wünscht beiden Trainern in ihren kommenden Aufgaben viel Freude und Erfolg.

Teilen mit:

Quelle: Marco Ellenberger

« schliessen
23.05.2018
Minihandball Festival am Wochenende in Obersiggenthal

Am kommenden Wochenende vom 26. und 27. Mai wird in Obersiggenthal das Schweizerische Minihandball Festival durchgeführt. 122 Mannschaften mit weit über 1'000 Kindern aus der ganzen Schweiz messen sich an zwei Tagen in den Spielformen Minihandball, Softhandball und Mini-Beachhandball. Die Veranstalter des SC Siggenthal bieten ein reichhaltiges Rahmenprogramm.

Am Minihandball Festival soll den Kindern die Freude an der sportlichen Betätigung vermittelt und der Handballsport als sinnvoll Freizeitbeschäftigung nähergebracht werden. Jedes Jahr treffen sich die jüngsten Handballerinnen und Handballer im Alter von 7 bis 11 Jahren zum Grossanlass, der nach 2015 zum zweiten Mal in Siggenthal stattfindet.

Eines der vielen Highlights ist der Auftritt der Swiss Old Stars am Samstag. Eine Auswahl von ehemaligen Schweizer Nationalspielern trifft um 12.20 Uhr in der Sporthalle Obersiggenthal auf den SC Siggenthal Selection. Die elf angemeldeten ehemaligen Nationalspieler kommen gemeinsam auf 1'224 Länderspiele und 1'710 Tore für die Schweiz.

Weitere Informationen zum Minihandbal Festival wie bspw. die Spielpläne oder Informationen zur Anreise sind unter www.minihandballfestival.ch zu finden.

Teilen mit:

Quelle: Marco Ellenberger

« schliessen
23.05.2018
Ausschreibung Beachhandball Schweizermeisterschaft 2018

Am Wochenende vom 23. und 24. Juni findet in Basel auf der St. Jakob Sportanlage die Beachhandball Schweizermeisterschaft statt. Lokaler Organisator ist der Verein Copaca-Bale.ch. Ab sofort können sich Mannschaften für das Turnier einschreiben. Anmeldeschluss ist Mittwoch, der 6. Juni.

Hinweise: Bei diesem Turnier handelt es sich um die offizielle Beachhandball Schweizermeisterschaft. Es ist kein EBT-Turnier. Ausländische Teams sind nicht zugelassen.
 



Kategorien
Samstag, 23. Juni 2018: Junioren und Juniorinnen

  • U14: Jahrgang 2004 und jünger
  • U16: Jahrgang 2002 und jünger
  • U18: Jahrgang 2000 und jünger

Sonntag, 24. Juni 2018: Aktive

  • Ladies
  • Men

Startgeld und Depotgeld
Startgeld: CHF 100.--
Depotgeld: CHF 100.--

Es wird eine Rechnung durch den SHV im Vorfeld der Veranstaltung an die Kontaktadresse des gemeldeten Teams mit CHF 200.-- gestellt. Im Anschluss der Veranstaltung wird das Depotgeld von CHF 100.-- an die Zahlungsadresse retourniert. Ein allfälliges Nichtantreten, bzw. eine Absage nach der erfolgten Anmeldung wird mit dem Startgeld und Depotgeld von insgesamt CHF 200.-- verrechnet.

Verpflegung vor Ort
Pasta (Hörnli mit Bolognese und Napoli) ist für die Teams eingeplant. Der Caterer vor Ort muss bei diesem Produkt eine Anzahl der Abnahme wissen. Die Abnahme der Pasta vor Ort ist eine Pflicht für alle Teams. Bei Nichtabnahme wird dies den Teams vor Ort in Rechnung gestellt. Es gibt zwei Varianten:

Variante A: Hörnli mit Bolognese Sauce: CHF 10.--/Person
Variante B: Hörnli mit Napoli Sauce: CHF 8.--/Person

Anmeldung
Per Mail an hf@handball.ch mit folgenden Angaben:

  • Teamname
  • Zugehörigkeit Mitgliedsverein SHV
  • Teilnahme Kategorie
  • Pasta (Anzahl Portionen Variante A oder B)
  • Daten Kontaktperson (Name, Adresse, Mobile, Mail, IBAN Post- oder Bankkonto)

​Anmeldeschluss: Mittwoch, 6. Juni 2018.

Alle teilnehmenden Mannschaften sind verpflichtet, Ressourcen für den Zeitnehmertisch sowie für die Bedienung der elektronischen Anzeigen zu stellen; im Grundsatz genügt dazu eine Person pro Feld und Spiel.

Kontakt
Joel Hintermann
+41 79 280 34 22
joel.hintermann@handball.ch

Teilen mit:

Quelle: Daniel Willi

« schliessen
25.05.2018
Martin Albertsen: «Wir brauchen die achte Frau auf der Tribüne»

Die Schweizer Frauen-Nationalmannschaft kann am nächsten Mittwoch in Sursee (20 Uhr, Stadthalle) Geschichte schreiben: Mit einem Heimsieg gegen Kroatien würde sie sich erstmals überhaupt für eine EM-Endrunde qualifizieren. Nationaltrainer Martin Albertsen erzählt im Interview, was es braucht, um die Sensation zu schaffen. Für das Spiel wurden bereits 1'400 Tickets abgesetzt, der Vorverkauf läuft bei Ticketcorner. Die Partie wird live auf handballTV.ch sowie auf srf.ch/sport übertragen.
 


 
Martin Albertsen, wie gross ist die Vorfreude auf die Länderspiele von nächster Woche?

Martin Albertsen: Die Vorfreunde und das Interesse sind enorm. Ich werde von vielen Leuten darauf angesprochen. Man weiss, dass die Schweiz gegen Kroatien eine historische Chance hat, das wurde auch über die Landesgrenze hinaus wahrgenommen.

Was braucht es, um den Sprung an die EM zu schaffen?

Martin Albertsen: Um die Sensation gegen Kroatien und den Sprung an die EM-Endrunde zu schaffen, brauchen wir die ganze Schweiz. Die Zuschauer sind ein ganz wichtiger Teil – wir brauchen eine achte Frau auf der Tribüne und maximale Unterstützung. Auf dem Feld müssen wir zusammenstehen und dafür sorgen, dass der Funke überspringt, damit man in der ganzen Halle ein gemeinsames Gefühl spürt. Es ist mein Traum, das Spiel in so einer Ambiance zu spielen und zu gewinnen.

Wie sieht der spielerische Plan gegen Kroatien aus?

Martin Albertsen: Wir benötigen dieselbe kompakte, aggressive und taktisch gut eingestellte Abwehr wie im März gegen die Ukraine. Dazu braucht es auch erneut starke Torhüterinnen und einen guten Rückzug. Vorne müssen wir clever spielen und möglichst wenig Fehler machen. Auch Kroatien wird in so einem Spiel nämlich nervös sein und Fehler machen – am Ende wird es unter anderem darauf ankommen, wer weniger Bälle verliert und darum mehr Torversuche hat.

Ihr bereitet euch seit gestern Donnerstag in Bietigheim auf das grosse Spiel vor. Was erwartest du dir von diesen zusätzlichen Trainingstagen?

Martin Albertsen: Wir wollen das als Team in dieser Woche in Gang bringen. Die Trainingstage in Bietigheim mit Spielerinnen aus meiner Vereinsmannschaft (SG BBM Bietigheim, Red.) helfen uns, den Rhythmus, die Schnelligkeit und die Bewegung auf das Niveau zu bringen, das wir gegen Kroatien brauchen. Anfang nächste Woche geht es dann in Sursee noch um das Feintuning direkt vor dem Spiel.

Es ist – wie schon oft gesagt – eine historische Chance. Die Schweiz kann sich erstmals für eine EM-Endrunde qualifizieren. Was bedeutet das in der Vorbereitung auf das Spiel?

Martin Albertsen: Für mich geht es vor allem darum, dass unsere Frauen diese Situation geniessen. Das hat noch niemand erlebt, und das soll uns den Kick geben für den nächsten Entwicklungsschritt als Nationalmannschaft. Niemand hat im vergangenen Herbst gedacht, dass wir so eine Chance erhalten würden. Umso mehr wollen wir sie jetzt packen. Wir sind dabei der krasse Aussenseiter – aber wir bleiben mit beiden Füssen am Boden und machen alles für die Sensation. Jetzt brauchen wir eine gute Vorbereitung und ein gutes Umfeld; dann kommt automatisch der Glaube, dass wir das gemeinsam schaffen können.
 


 
EM-Qualifikation

Mittwoch, 30. Mai
Ukraine – Norwegen (19.00 Uhr in Kiew)
Schweiz – Kroatien (20.00 Uhr in Sursee) – live auf srf.ch/sport und handballTV.ch

Samstag, 2. Juni
Kroatien – Ukraine (18.00 Uhr in Vukovar)
Norwegen – Schweiz (18.15 Uhr in Larvik) – live auf ehfTV.com

Tabelle
1. Norwegen 4/8
2. Schweiz 4/4
3. Kroatien 4/2 (-13)
4. Ukraine 4/2 (-16)

Modus: Die beiden besten Mannschaften jeder Gruppe sowie der Beste aller Gruppendritten qualifizieren sich für die EM-Endrunde vom 29. November bis 16. Dezember 2018 in Frankreich.

Teilen mit:

Quelle: Marco Ellenberger

«Das soll uns den Kick geben»
Die Schweizer Frauen können sich am Mittwoch (20 Uhr, Sursee) mit einem Sieg gegen Kroatien für die EM qualifizieren. Nationaltrainer Martin Albertsen im Interview.
25.05.2018
Referee Nino Cristallo tritt nach 34 Schiedsrichter-Jahren zurück

Der langjährige Spitzen-Schiedsrichter Gioachino (Nino) Cristallo beendet nach 34 Jahren seine Karriere. Er begann 1984 als Referee und leitete seit 2004 Spiele der NLA. Während diesen 14 Jahren war er ein sicherer Wert in der höchsten Liga. Als Höhepunkt leitete er im Jahr 2010 zusammen mit seinem Partner Daniel Baumann den Cupfinal der Männer.

Der Schweizerische Handball-Verband (SHV) bedankt sich bei Nino Cristallo ganz herzlich für das langjährige grosse Engagement und wünscht ihm alles Gute für die Zukunft.
 

Gioachino (Nino) Cristallo.

      
Teilen mit:

Quelle: Abteilung Schiedsrichter (ASR)

25.05.2018
Thierry Gasser, David Fricker und Arie Thür nach Kreuzlingen

Der HSC Kreuzlingen (1. Liga) hat im Hinbilck auf die nächste Saison Thierry Gasser und David Fricker vom NLA-Club TSV St. Otmar verpflichtet. Dazu kommt Arie Thür von Liga-Konkurrent Appenzell, der von St. Otmar ausgebildet wurde und in der vergangenen Saison ebenfalls siebenmal für die St. Gallerin der NLA zum Einsatz kam.

«Wir werden vermehrt auf talentierte Spieler aus der Region setzen», sagt Kreuzlingens Clubpräsident Patrick Müller. Um den neuen Cheftrainer Marcel Keller wolle man ein Team bauen, dass sich mittelfristig in der NLB behaupten kann. In diesem Jahr verpassten die Thurgauer die mögliche Promotion in die zweithöchste Spielklasse gegen den späteren Aufsteiger Wädenswil um nur gerade einen einzigen Treffer.

Nach dem verletzungsbedingten Ausfall gleich beider Kreisläufer fehlte es der Mannschaft in der Finalrunde an der nötigen Breite. Für die nächste 1.-Liga-Saison wollen die HSC-Verantwortlichen dieses Manko korrigieren und mit einem breiteren Kader einen neuerlichen Anlauf in Richtung zweithöchste Spielkasse unternehmen.

Thierry Gasser: Polyvalent einsetzbar
Der 19-jährige Thierry Gasser absolvierte in der abgelaufenen Saison total 24 Spiele mit dem NLA-Team des TSV St. Otmar St. Gallen sowie acht Einsätze mit dem 1.-Ligisten HC Arbon. Während der 1,90 m grosse und 90 kg schwere Rechtshänder auf höchster Stufe 24 Treffer erzielte, war er bei den Oberthurgauern der Torgarant schlechthin. Durchschnittlich erzielte der Rückraumspieler für den HCA acht Treffer pro Partie.

In der Saison 2016/17 bestritt Gasser zudem drei Europacup-Einsätze mit dem TSV St. Otmar. Für die Schweizer U21-Nationalmannschaft stand der gebürtige Rorschacher insgesamt zehn Mal im Einsatz und erzielte dabei 16 Treffer. Gasser ist sowohl im linken Rückraum wie auch als Mittespieler einsetzbar.

David Fricker: Talentierter Linkshänder
Auch der gleichaltrige David Fricker spielte in der letzten Saison mit einer Talentförderlizenz (TFL) sowohl für den TSV St. Otmar St. Gallen in der NLA (23 Einsätze) als auch für den HC Arbon in der 1. Liga (17 Einsätze/54 Tore). Der 1,78 m grosse und 73 kg leichte Fricker ist ein vielversprechendes Talent, das auf dem rechten Flügel den Abgang von Milan Kozak (35) in die 2. Mannschaft kompensieren soll. Der 19-jährige Linkshänder wurde beim TSV St. Otmar St. Gallen ausgebildet und feierte dort unter dem heutigen HSC-Cheftrainer Marcel Keller bereits nationale Meistertitel bei den Junioren.

Arie Thür: Torgefährlicher Rückraumspieler
Der 20-jährige Linkshänder ging zuletzt für die SG TV Appenzell auf Torejagd und war einer der besten Feldtorschützen der 1. Liga-Finalrunde. Er wurde im Nachwuchs des NLA-Clubs TSV St. Otmar St. Gallen ausgebildet. Der 20-Jährige absolvierte in der abgelaufenen Saison 2017/18 insgesamt sieben Partien für die Olmastädter. «Er wird unserem rechten Rückraum zu noch mehr Durchschlagskraft verhelfen. Arie ist noch jung und ein hoffnungsvolles Talent», sagt Patrick Müller.

Teilen mit:

Quelle: HSC Kreuzlingen

25.05.2018
Beat Nagel für die U20 Championship in Montenegro nominiert

Der Schweizer Delegierte Beat Nagel wurde von der Europäischen Handball Föderation (EHF) für die U20 Championship in Montenegro aufgeboten. Vom 20. bis 29. Juli stehen in Podgorica elf Nationen im Einsatz und tragen im Rahmen der einen von zwei «B-Europameisterschaften» internationale Spiele aus. Topteams am Turnier in Montenegro sind unter anderem Tschechien, die Slowakei, Österreich oder die Niederlande.

Die Schweizer U20-Junioren stehen an der zeitgleich stattfindenden U20 Championship in Mazedonien im Einsatz. Die SHV-Auswahl von Trainer Marcel Tobler trifft dort in ihrer Vorrundengruppe auf Italien, Mazedonien, die Ukraine und Grossbritannien. Die besten 16 Nationalmannschaften des Jahrgangs spielen – ebenfalls zeitgleich – die «U20 EURO», also die A-Europameisterschaft. Diese wird in Slowenien ausgetragen.

Teilen mit:

Quelle: Marco Ellenberger

25.05.2018
Beachhandball-Turnier für Kinder am 10. Juni in Brig

Am Samstag, 18. August, wird in Basel die Schweizermeisterschaft im Mini-Beachhandball ausgetragen. Der KTV Visp organisiert am Sonntag, 10. Juni, in Brig ein Kids-Beachhandball-Turnier, an dem sich Teams vom Kindergartenalter bis zur 6. Primarschulstufe im Sand messen und vorbereiten können. Weitere Informationen und das Anmeldeformular sind auf der Website des KTV Visp zu finden.

Teilen mit:

Quelle: Handballförderung

24.05.2018
SPL1: Verstärkung aus Dänemark für Yellow Winterthur

Yellow Winterthur hat für die neue Saison die 20-jährige Dänin Agnethe Leonora Boysen verpflichtet.  Die Rückraumspielerin stösst von Ringkøbing Håndbold, wo sie die letzten zwei Saisons in der höchsten Dänischen Liga gespielt hat, zu den Winterthurerinnen und ersetzt dort Topscorerin Nicoline Berthelsen, welche den umgekehrten Weg geht und in ihre Heimat zurückkehrt.

Boysen konnte die Verantwortlichen von Yellow bei einem Aufenthalt in Winterthur davon überzeugen, dass sie sowohl sportlich als auch menschlich sehr gut ins Team passt und daher zur gewünschten Verstärkung werden kann. Boysen, welche aus einer handballbegeisterten Familie stammt - beide Elternteile waren aktive Handballer, ihr Bruder Rasmus spielt bei Ribe-Esbjerg in der Dänischen Eliteliga, begann ihre Handballlaufbahn bei Ikast Håndbold, absolvierte zwei Schuljahre in einem Handballinternat, bevor sie zu ihrem heutigen Klub wechselte und nun den Schritt in die Schweiz wagt.

Agnethe Boysen (20) verstärkt ab der kommenden Saison Yellow Winterthur in der SPAR Premium League.

      
Teilen mit:

Quelle: Yellow Winterthur

24.05.2018
SPL1: Fabiola Hostettler wechselt von Thun zum LC Brühl Handball

Fabiola Hostettler wechselt von Rotweiss Thun zum LC Brühl. Nachdem bereits seit einiger Zeit klar war, dass die Kreisläuferin Thun verlassen wird, ist nun ihre neue sportliche Heimat bekannt. Mit dem Wechsel zum Rekordmeister nach St. Gallen setzt sich bei Brühl die Tradition fort, dass seit 2009 stets mindestens eine Berner Oberländerinnen im SPL-Kader figuriert.

Ihre handballerische Ausbildung hat Fabiola Hostettler seit 2009 beim DHB Rotweiss Thun durchlaufen mit Zugehörigkeit zum SPL-Team ab der Saison 2015/16. Es folgten Aufgebote in Lehrgängen des A-Nationalkaders im Jahr 2017. Im September 2018 nimmt sie ihr Studium, Kommunikation, Journalismus & Unternehmenskommunikation, an der zhaw Winterthur auf. Der LC Brühl nutzte den beruflich bedingten geographischen Wechsel der Spielerin und ist überzeugt eine Kreisläuferin mit defensiven wie offensiven Qualitäten mit Potential verpflichtet zu haben.

Teilen mit:

Quelle: LC Brühl Handball

24.05.2018
Damian Gwerder ab Sommer neuer U20-Frauen-Nationaltrainer

Damian Gwerder wird ab 1. August 2018 für mindestens zwei Saisons neuer Trainer der U20-Nationalmannschaft der Frauen. Der Innerschweizer folgt auf den als Landestrainer beim Badischen Handballverband beschäftigten Pavol Streicher, der aufgrund einer Umstrukturierung im süddeutschen Handball dem SHV nach acht Jahren als U20-Nationaltrainer künftig nicht mehr zur Verfügung steht.

Damian Gwerder war in den vergangenen zehn Jahren in der SPAR Premium League bei den Frauen des LK Zug engagiert und führte den Verein zu vier Meistertiteln (2010 sowie 2013 bis 2015) und zwei Cupsiegen (2014 und 2015). Davor trainierte der Muotathaler unter anderem die SG Stans/Zentralschweiz in der Swiss Handball League und war von 2004 bis 2006 neben Arno Ehret Assistenztrainer der Schweizer Männer-Nationalmannschaft. Davor war er bereits Assistenztrainer der U21-Nationalmannschaft der Männer.

Die Tätigkeit des U20-Nationaltrainers umfasst auch die Co-Leitung des Förderkaders mit den talentiertesten Juniorinnen sämtlicher Jahrgänge.

Der Schweizerische Handball-Verband (SHV) dankt Pavol Streicher ganz herzlich für sein grosses Engagement in den vergangenen Jahren und freut sich, mit Damian Gwerder einen hervorragenden Nachfolger gefunden zu haben. Der SHV wünscht beiden Trainern in ihren kommenden Aufgaben viel Freude und Erfolg.

Teilen mit:

Quelle: Marco Ellenberger

Neuer U20-Nationaltrainer
Damian Gwerder übernimmt ab 1. August 2018 die U20-Nationalmannschaft der Frauen. Der Muotathaler folgt nach acht Jahren auf Pavol Streicher.
24.05.2018
Abschiedsspiel für Caspar, Glatthard, Rubin und von Deschwanden

Mit Roman Caspar, Lukas von Deschwanden, Viktor Glatthard und Lenny Rubin, werden Wacker Thun vier wichtige Spieler und Persönlichkeiten verlassen. Roman, "Uri", "Vigä" und Lenny haben die „Wackerfamilie“ über Jahre geprägt und in ihr Herz geschlossen. Wie es sich in einer Familie gehört, werden Familienmitglieder, die ein neues Abenteuer in Angriff nehmen, gebührend gefeiert und mit den besten Glückwünschen verabschiedet. Aus diesem Grund findet am Samstag, 26. Mai, in der Lachenhalle in Thun die öffentliche Verabschiedung der vier Spieler statt. Ab 15 Uhr ist das Catering geöffnet, die Abschiedsspiele beginnen ab 16 Uhr. Ausserdem werden die Partien des «Final 4» der EHF Champions League aus Köln übertragen.

Für die Abschiedsspiele haben sich die Organisatoren etwas spannendes ausgedacht: Jeder zu verabschiedende Spieler hat Weggefährten und Freunde eingeladen, die ihn während der bisherigen Karriere begleitet haben. Gespielt wird ein kleines Turnier mit insgesamt vier Spielen zu je 20 Minuten. Für Spass, Unterhaltung, die eine oder andere Überraschung auf dem Feld und vor allem gemütliches Beisammensein wird gesorgt sein.

Teilen mit:

Quelle: Wacker Thun

24.05.2018
Geldspielgesetz: Finanzierung von Breiten- und Spitzensport sichern

Der Schweizer Sport wird zu einem grossen Teil durch die Erträge der Lotteriegesellschaften finanziert. Jedes Jahr gelangen 120 Millionen Franken via kantonale Sportfonds sowie über Swiss Olympic an Sportverbände, Sportvereine und Sportinfrastrukturen in der Schweiz. Aus Sportlersicht braucht es am 10. Juni 2018 ein JA zum Geldspielgesetz.

Das neue Geldspielgesetz sichert dem Sport diese unerlässliche Finanzierungsquelle. Es sorgt dafür, dass die Geldspiele modernisiert, gleichzeitig aber auch sozialverträglich angeboten werden. Es macht aber keinen Sinn, die Schweizer Lotteriegesellschaften und Spielbanken zur Einhaltung von strengen Auflagen und zu Abgaben zu verpflichten, wenn im Internet gleichzeitig ein riesiges Angebot unkontrollierter Geldspiele zugänglich ist und genutzt wird.

Heute fliessen geschätzte 250 Millionen Franken pro Jahr ungehindert aus der Schweiz ab und fehlen zur Finanzierung von Sport, Kultur und AHV. Zudem schüren die illegalen Online-Anbieter aus Offshore-Staaten wie Malta, Gibraltar, Antigua etc. die Spielsucht und verursachen damit Sozialkosten. Das Referendum und die Kampagne gegen das Geldspielgesetz werden fast im Alleingang von diesen Offshore-Anbietern finanziert.

Das vom Parlament klar angenommene Geldspielgesetz unterbindet den Zugang zu Internet-Geldspielseiten aus Offshore-Standorten. Die eingeblendete Stopp-Seite weist darauf hin, dass die aufgerufene Geldspiel-Site in der Schweiz illegal ist und weder Schutzmassnahmen noch Gewähr für die Auszahlung der erzielten Gewinne bietet.

Die Erfahrungen aus Ländern wie Frankreich, Italien, Spanien, Dänemark oder Belgien zeigen, dass die Sperre des Zugangs zu illegalen Geldspielseiten wirkungsvoll ist. Es ist zwar möglich, die Sperre zu umgehen. Der damit verbundene Aufwand ist für «Normalverbraucher» aber zu hoch. Aus diesen Ländern sind auch keine technischen Probleme mit der Zugangssperre bekannt.

Weiter ist klar, dass es sich hier nicht um einen Präzedenzfall für andere Wirtschaftszweige handelt. Das ist reine Angstmacherei der Gesetzesgegner. Geldspiel ist kein normales Gut wie Kleider oder Schuhe; fast alle Länder regulieren es wegen Spielsucht-, Geldwäscherei- und Betrugsgefahren.

Teilen mit:

Quelle: Swiss Olympic

23.05.2018
Minihandball Festival am Wochenende in Obersiggenthal

Am kommenden Wochenende vom 26. und 27. Mai wird in Obersiggenthal das Schweizerische Minihandball Festival durchgeführt. 122 Mannschaften mit weit über 1'000 Kindern aus der ganzen Schweiz messen sich an zwei Tagen in den Spielformen Minihandball, Softhandball und Mini-Beachhandball. Die Veranstalter des SC Siggenthal bieten ein reichhaltiges Rahmenprogramm.

Am Minihandball Festival soll den Kindern die Freude an der sportlichen Betätigung vermittelt und der Handballsport als sinnvoll Freizeitbeschäftigung nähergebracht werden. Jedes Jahr treffen sich die jüngsten Handballerinnen und Handballer im Alter von 7 bis 11 Jahren zum Grossanlass, der nach 2015 zum zweiten Mal in Siggenthal stattfindet.

Eines der vielen Highlights ist der Auftritt der Swiss Old Stars am Samstag. Eine Auswahl von ehemaligen Schweizer Nationalspielern trifft um 12.20 Uhr in der Sporthalle Obersiggenthal auf den SC Siggenthal Selection. Die elf angemeldeten ehemaligen Nationalspieler kommen gemeinsam auf 1'224 Länderspiele und 1'710 Tore für die Schweiz.

Weitere Informationen zum Minihandbal Festival wie bspw. die Spielpläne oder Informationen zur Anreise sind unter www.minihandballfestival.ch zu finden.

Teilen mit:

Quelle: Marco Ellenberger

Minihandball Festival
Am Wochenende findet in Obersiggenthal das Schweizerische Minihandball Festival statt. Angemeldet sind 122 Mannschaften mit weit über 1'000 Kindern.
23.05.2018
Finalturnier der Regionalauswahlen am Wochenende im GoEasy

Am Wochenende findet in der GoEasy Arena in Siggenthal das Finalturnier der Regionalauswahlen statt. Die Nachwuchstalente aller sieben Regionen wollen nach dem Saisonende in den Ligen nochmals alles in die Waagschale werfen; es geht auch darum, sich den beiden Nationaltrainern Jürgen Fleischmann und Thomas Umbricht gut zu präsentieren und sich auf diese Weise noch für den Förderlehrgang im Sommer zu empfehlen.

Neben der Chance, das Turnier als persönliches Sprungbrett zu nutzen, kämpfen die Auswahlen um den Schweizermeister-Titel der Regionalauswahlen. Bei den Frauen sind den Auswahlen aus der Ostschweiz und aus dem Zürcher Handballverband sowie aufgrund des guten Torverhältnisses auch der Auswahl aus der Innerschweiz die Halbfinal-Teilnahmen kaum mehr zunehmen. Die Regionalauswahl Aargau/Nordwestschweiz könnte mit einem hohen Sieg gegen die Romandie noch in die Top-4 hinein rutschen. Die Equipe aus Bern-Jura will das mit einem guten Spiel gegen die favorisierten Zürcherinnen verhindern.

Im Männerturnier sind aktuell die drei Teams aus OST, ZHV und AG+ mit je sechs Punkten an der Spitze, gefolgt von Bern-Jura mit vier und den Mannschaften der Innerschweiz, Romandie und Nordwestschweiz mit je zwei Zählern. Da am Samstag jedes Team nochmals um vier Punkte spielt, sind aber noch verschiedene Platzierungskonstellationen möglich und es wird auch darum gehen, sich für eine gute Ausgangslage in den K.o.-Spielen vom Sonntag zu positionieren.

Für Spannung und tollen Nachwuchshandball ist an diesem Wochenende auf jeden Fall gesorgt und man darf gespannt sein, wer sich für die Finals vom Sonntag (Frauen 14 Uhr, Männer 15.30 Uhr) qualifiziert.
 

Dokumente:
Spielplan Finalturnier Regionalauswahlen 201865 KByte

Teilen mit:

Quelle: Nico Peter

23.05.2018
Ausschreibung Beachhandball Schweizermeisterschaft 2018

Am Wochenende vom 23. und 24. Juni findet in Basel auf der St. Jakob Sportanlage die Beachhandball Schweizermeisterschaft statt. Lokaler Organisator ist der Verein Copaca-Bale.ch. Ab sofort können sich Mannschaften für das Turnier einschreiben. Anmeldeschluss ist Mittwoch, der 6. Juni.

Hinweise: Bei diesem Turnier handelt es sich um die offizielle Beachhandball Schweizermeisterschaft. Es ist kein EBT-Turnier. Ausländische Teams sind nicht zugelassen.
 



Kategorien
Samstag, 23. Juni 2018: Junioren und Juniorinnen

  • U14: Jahrgang 2004 und jünger
  • U16: Jahrgang 2002 und jünger
  • U18: Jahrgang 2000 und jünger

Sonntag, 24. Juni 2018: Aktive

  • Ladies
  • Men

Startgeld und Depotgeld
Startgeld: CHF 100.--
Depotgeld: CHF 100.--

Es wird eine Rechnung durch den SHV im Vorfeld der Veranstaltung an die Kontaktadresse des gemeldeten Teams mit CHF 200.-- gestellt. Im Anschluss der Veranstaltung wird das Depotgeld von CHF 100.-- an die Zahlungsadresse retourniert. Ein allfälliges Nichtantreten, bzw. eine Absage nach der erfolgten Anmeldung wird mit dem Startgeld und Depotgeld von insgesamt CHF 200.-- verrechnet.

Verpflegung vor Ort
Pasta (Hörnli mit Bolognese und Napoli) ist für die Teams eingeplant. Der Caterer vor Ort muss bei diesem Produkt eine Anzahl der Abnahme wissen. Die Abnahme der Pasta vor Ort ist eine Pflicht für alle Teams. Bei Nichtabnahme wird dies den Teams vor Ort in Rechnung gestellt. Es gibt zwei Varianten:

Variante A: Hörnli mit Bolognese Sauce: CHF 10.--/Person
Variante B: Hörnli mit Napoli Sauce: CHF 8.--/Person

Anmeldung
Per Mail an hf@handball.ch mit folgenden Angaben:

  • Teamname
  • Zugehörigkeit Mitgliedsverein SHV
  • Teilnahme Kategorie
  • Pasta (Anzahl Portionen Variante A oder B)
  • Daten Kontaktperson (Name, Adresse, Mobile, Mail, IBAN Post- oder Bankkonto)

​Anmeldeschluss: Mittwoch, 6. Juni 2018.

Alle teilnehmenden Mannschaften sind verpflichtet, Ressourcen für den Zeitnehmertisch sowie für die Bedienung der elektronischen Anzeigen zu stellen; im Grundsatz genügt dazu eine Person pro Feld und Spiel.

Kontakt
Joel Hintermann
+41 79 280 34 22
joel.hintermann@handball.ch

Teilen mit:

Quelle: Daniel Willi

Ausschreibung BHSM
Am Wochenende vom 23. und 24. Juni findet auf den St. Jakob Sportanlagen in Basel die Beachhandball Schweizermeisterschaft statt. Jetzt bis am 6. Juni einschreiben.
23.05.2018
Grossfeldcup: Nachmeldungen sind bis Ende Mai möglich

Zwischen Anfang Juni und Anfang Juli wird der Grossfeldcup ausgetragen. Die Vorrunde wird gespielt in Baden (9. Juni) und Winterthur (16. und 17. Juni), das Finalturnier findet am 7. Juli in Zofingen statt. Bisher haben sich 14 Teams angemeldet. Nachmeldungen sind bis Ende Mai möglich. Alle Informationen sind unter dem nachstehenden Link zu finden.

Angemeldete Mannschaften: STV Baden 1, STV Baden 2, Pfadi Winterthur FIVE, Seen Tigers Winterthur, Yellow Winterthur SPL, HC Bruggen, Grün-Weiss Effretikon, SV Lägern Wettingen, TV Appenzell, SG Yellow/Pfadi/U19 Winterthur, HC Rüti-Rapperswil-Jona, HC Andelfingen, TSV Frick Herren 2, TV Zofingen.

Teilen mit:

Quelle: Marco Ellenberger

23.05.2018
«Swiss Old Stars» am Minihandball Festival in Siggenthal

Am Samstag im Rahmen des Minihandball Festivals in Siggenthal können die «Swiss Old Stars» wieder einmal bewundert werden. Eine illustre Auswahl des CeHI Swiss Handball Network (Club der ehemaligen Handball-Internationalen) trifft auf den SC Siggenthal Selection.

Bei den Swiss Old Stars haben sich elf ehemalige Internationale mit total 1'224 Länderspielen und 1'710 Toren für die Schweiz angemeldet, darunter auch Rekord-Nationalspieler Max Schär. Anpfiff in der Sporthalle Obersiggenthal ist am Samstag um 12.20 Uhr.

«Swiss Old Stars»
Kader für das Spiel in Siggenthal

Bläuenstein Patrick (Jahrgang 1974, Kadetten Schaffhausen, 3 Länderspiele/0 Tore)
Ebi Alex (1964, RTV 1879 Basel, 69/179)
Ebinger Antoine (1976, BSV Bern Muri, 164/0)
Lima Carlos (1970, Grasshopper Club Zürich, 181/353)
Müller Walter (1957, Grasshopper Club Zürich, 94/101)
Schär Max (1953, Handball Emme, 279/724)
Schärer Urs (1970, Yellow Winterthur, 177/221)
Schelbert Mark (1986, HSC Suhr Aarau, 1/1)
Stauber Pascal (1979, RTV 1879 Basel, 116/0)
Vukelic Marko (1987, Seen Tigers, 64/131)
Wickli Edi (1949, GC Amicitia Zürich, 76/0) – Coach

Weitere Informationen unter www.cehi.ch.

Teilen mit:

Quelle: Marco Ellenberger

22.05.2018
SPL-PLAYOFF-FINAL: SPONO EAGLES HOLEN SICH DAS DOUBLE!

Die Spono Eagles sind Schweizer Meister im Frauenhandball! Das Team vom Sempachersee besiegte im entscheidenden Showdown im heimischen SPZ den LC Brühl vor 750 Zuschauern mit 25:21 (9:9) und gewinnt damit nach dem Cupsieg auch die Meisterschaft der SPAR Premium League.

Am Ende sah es fast genauso aus wie vor etwas mehr als drei Wochen beim Cupfinal in Zürich. Spono-Captain Patrizia Ramseier bekam den Pokal überreicht und jubelte anschliessend unter dem Konfettiregen mit ihren Mitspielerinnen. Dieses Mal ging es jedoch nicht um den Cup, sondern die Meisterschaftstrophäe wurde vergeben. Und wieder waren es die Spono Eagles, die am Ende die Nase vorne hatten und den letztjährigen Doublegewinner LC Brühl auch im zweiten Wettbewerb entthronten. Zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte gelang den Nottwilerinnen damit das Double aus Meisterschaft und Cup.

Die Eagles waren es auch, die zu Spielbeginn den besseren Start erwischten. Nach Treffern von Lisa Frey, Xenia Hodel und Sabrina Amrein führte die Heimmannschaft nach vier Minuten mit 3:1. Brühl hatte jedoch eine Antwort parat und erzielte durch Laura Oberli in der achten Minute die erste Führung (4:3). Es sollte der letztmalige Vorsprung für die Titelverteidigerinnen am Dienstagabend bleiben.

Im Schatten der am Spielfeldrand postierten, im Licht schimmernden Trophäe, war die erste Halbzeit nicht von spielerischem Glanz geprägt. Beiden Mannschaften war die Nervosität deutlich anzumerken. Abspielfehler und Fehlwürfe prägten das Angriffsspiel beider Mannschaften, die sich allerdings auch in der Defensivarbeit nichts schenkten und ordentlich zupackten. Bis zum Pausenpfiff konnte sich weder das Heimteam von Urs Mühlethaler noch die Gastmannschaft von Werner Bösch absetzen, so dass es mit 9:9 in die Pause ging.

Spono kam mit grossem Tempo aus der Kabine und stellte in den Anfangsminuten des zweiten Durchgangs die Basis für den späteren Sieg. In gerade einmal drei Minuten zogen die Eagles auf 14:10 davon und zwangen Brühl zu einem frühen zweiten Timeout. Speziell die gut aufgelegte Sabrina Amrein, die vom linken Flügel sieben ihrer acht Versuche im Tor unterbrachte, konnte von der Deckung der St. Gallerinnen nicht gestoppt werden. Tamara Aegerter im Tor war erneut ein wichtiger Faktor im Spiel der Eagles, die sich aber auch selbst das Leben schwer machten.

Bereits in der 38. Minute kassierte Schlüsselspielerin Ivana Ljubas nach der dritten Zeitstrafe die rote Karte und war fortan zum Zuschauen verdammt. Die Gäste schienen einen Moment lang davon profitieren zu können, als sie in der 40. Minute wieder bis auf zwei Treffer an Spono herankamen (14:16). Die Eagles erholten sich aber schnell von der vermeintlichen Schwächung und stellten das sichere Polster wieder her. Brühl versuchte alles, um den Rückstand aufzuholen und spielte dabei zeitweise mit sieben Feldspielerinnen, allein es wollte nicht gelingen. Der Rückstand, den sich die St. Gallerinnen zu Beginn der zweiten Halbzeit einfingen, war schlichtweg gegen an diesem Abend bessere Nottwilerinnen nicht aufzuholen.

Daran konnten auch die agile Laura Spatz (6/1) und die treffsichere Martina Goricanec (4 von 4) nichts ändern. Spono hatte mit Sabrina Amrein und der erneut starken Lisa Frey (6/2) stets die bessere Antwort parat. Am Ende setzten sich die Spono Eagles unter dem grossen Jubel der mit 750 Zuschauern bis auf den letzten Platz gefüllte SPZ Sporthalle mit 25:21 durch.

Der fünfte Meistertitel für die Frauenmannschaft aus Nottwil ist nach einer souveränen Spielzeit hochverdient. Die Eagles waren vom ersten Spieltag der Hauptrunde bis zum dritten Playoff-Finalspiel das Mass der Dinge und die Mannschaft, an der sich die Konkurrenz vergeblich die Zähne ausbiss. Rekordmeister Brühl war mit Spono noch am ehesten auf einem Level. Unter dem Strich fehlte dem Doublesieger der Vorsaison aber auch das Quäntchen, um erneut ganz vorne an der Spitze zu stehen.
 



Spielstatistik
Spono Eagles – LC Brühl 25:21 (9:9)
SPZ Nottwil: 750 Zuschauer. - SR: Boskoski/Stalder. - Strafen: 3mal 2 Minuten inkl. Disqualifikation Ljubas (38.) gegen Spono, 6mal 2 Minuten gegen Brühl.
Spono Eagles: Aegerter/Schüpbach; Wick (2), Frey (6/2), Ramseier (2), Spaar, Matter (2), Hodel (1), Amrein (7), Calchini, Wyder, Ljubas (5/2), Irman.
LC Brühl: Dokovic/Fabia Schlachter; Fabienne Albrecht, Ussia, Altherr (1), Özcelik, Goricanec (4), Mustafoska, Wenger, Fudge (5), Marina Schlachter (1), Oberli (3), Spatz (6/1), Murer (1).
Bemerkungen: Spono ohne Arnet, Aselmeyer, Heini, Troxler; Brühl ohne Kerstin Kündig, Rebecca Kündig, Stefanie Albrecht. Verschossene Penaltys: 1:1
 



Stimmen zum Spiel
Urs Mühlethaler, Trainer Spono: "In der Pause haben wir uns vorgenommen unsere gute Deckung noch besser zu nutzen und die Gegenstösse konsequenter zu fahren. Das ist uns gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit perfekt gelungen. Der zweite Punkt, der heute den Ausschlag zu unseren Gunsten bewirkt hat, war, dass wir den Ausfall von Ivana Ljubas als Mannschaft unglaublich souverän weggesteckt und kompensiert haben. Mit Blick auf die gesamte Saison haben wir uns diesen Titel verdient. Wir standen seit dem ersten Spieltag an der Tabellenspitze und haben diesen Platz mit harter Arbeit verteidigt. Alle Spitzenteams werden zur nächsten Saison einen Umbruch im Team haben. Unser Hunger ist aber ganz sicher noch nicht gestillt. Unser Motto lautet: Auf zu neuen Abenteuern!"

Werner Bösch, Trainer Brühl: "Wir haben zu viele freie Würfe nicht im Tor untergebracht. Anfang der zweiten Halbzeit sind wir dann zu hektisch und treffen ein, zwei falsche Entscheidungen. Dem Rückstand, den wir dadurch kassieren, laufen wir dann dem Rest vom Spiel hinterher. In den kleinen Details war Spono heute einfach besser. Deshalb gratuliere ich den Spono Eagles an dieser Stelle auch herzlich zum Titel. Sie waren das dominanteste Team und sind verdient Schweizer Meister geworden. Ich bin extrem stolz auf meine Mannschaft. Bis auf wenige Kleinigkeiten hat sie sich heute gut präsentiert. Das war bei der deutlichen Niederlage am Samstag ganz anders. Klar wäre es schön gewesen sich mit einem Titel zu verabschieden, aber dieses Jahr hat es einfach nicht sollen sein."

Patrizia Ramseier, Captain Spono: "Unsere Abwehr ist in der zweiten Halbzeit sehr kompakt gestanden, was es uns ermöglicht hat, leichte Tore zu erzielen. Das war heute der Schlüssel zum Sieg. Heute, wie auch während der ganzen Saison, ist es uns gelungen, das Spiel zu dominieren und dem Gegner unseren Plan aufzuzwingen. Von daher denke ich, dass wir die beste Mannschaft waren und verdientermassen Meister geworden sind. Meine Karriere mit dem Double zu beenden, ist das Schönste, was ich mir je hätte vorstellen können. Ab jetzt wird gefeiert und das wird richtig abgehen."
 



SPAR Premium League 1 - Playoff-Final
Spono Eagles – LC Brühl 2:1

Die Spono Eagles sind Schweizer Meister 2017/18!

Teilen mit:

Quelle: Matthias Schlageter/Bild: Alexander Wagner

22.05.2018
Nationalmannschaft: Das Aufgebot für die WM-Playoffs

Die Schweizer Nationalmannschaft trifft am Dienstag, 5. Juni, in einem Testspiel in Aalborg auswärts auf Dänemark und danach in den WM-Playoffs auf Norwegen. Das Hinspiel wird am 9. Juni in Stavanger ausgetragen, das Rückspiel am 12. Juni in der Bossard Arena in Zug. Nationaltrainer Michael Suter hat 17 Spieler für den Lehrgang nominiert.

Im Schweizer Aufgebot steht wie angekündigt auch Mittelmann Andy Schmid von den Rhein-Neckar Löwen. Verzichten muss Michael Suter auf die verletzten Stefan Huwyler, Ron Delhees, Dimitrij Küttel, Pascal Vernier und Cédrie Tynowski. Mit den letztgenannten fallen gleich vier Linkshänder aus – dafür kehrt Nicolas Raemy in die Nationalmannschaft zurück.

Auftakt zum Lehrgang am 29. Mai
Die Nationalmannschaft beginnt den Lehrgang am kommenden Dienstag in Magglingen. Bis am darauffolgenden Samstag stehen total fünf Trainingstage auf dem Programm. Am Montag, 4. Juni, reist die SHV-Auswahl nach Dänemark.

Zweite Vorverkaufsphase gestartet
Für das Heimspiel vom 12. Juni in Zug wurden bisher rund 1'600 Tickets abgesetzt. Bei Ticketcorner wurde in den vergangenen Tagen die zweite Vorverkaufsphase gestartet. Erhältlich sind weiterhin Sitzplätze in drei Kategorien (35 Franken, 55 Franken, 75 Franken) und Stehplätze (20 Franken). Jugendliche (bis 16 Jahre) profitieren von 30 Prozent, Kinder (bis 12 Jahre) von 50 Prozent Ermässigung. Das Spiel mit Anpfiff um 18.15 Uhr wird live auf SRF zwei übertragen.

Attraktive Hospitality-Angebote
Der Schweizerische Handball-Verband (SHV) bietet für das Handball-Länderspiel in der Bossard Arena attraktive Angebote mit Hospitality an. Tickets für «Dine & View» sowie für die «EVZ Lounge by Hublot» sind für jeweils 195 Franken erhältlich. Für Team- oder Kundenanlässe erstellt der SHV (mue@handball.ch) gerne individuelle Angebote – es stehen Logen und Cornerboxen für 10 bis 20 Personen zur Verfügung.

Die im Jahr 2010 eröffnete Bossard Arena bietet beim Heimspiel gegen Norwegen Platz für maximal 7'200 Zuschauer (4'800 Sitzplätze, 2'400 Stehplätze). Das attraktive Heimstadion des EV Zug genügt höchsten Ansprüchen und bietet beste und topmoderne Infrastruktur in allen Bereichen.
 


 
Nationalmannschaft Männer
Aufgebot für die Spiele gegen Dänemark und Norwegen


Alili Albin (1996, HC Kriens-Luzern, 19 Länderspiele/17 Tore)
Arn Kaspar (1994, BSV Bern Muri, 2/1)
Gerbl Maximilian (1995, Kadetten Schaffhausen, 12/27)
Lier Marvin (1992, Pfadi Winterthur, 41/67)
Markovic Zoran (1995, Kadetten Schaffhausen, 18/42)
Maros Luka (1994, Kadetten Schaffhausen, 31/75)
Meister Lucas (1996, Kadetten Schaffhausen, 27/85)
Portner Nikola (1993, Montpellier/FRA, 69/1)
Raemy Nicolas (1992, Wacker Thun, 49/155)
Röthlisberger Samuel (1996, Stuttgart/GER, 25/5)
Rubin Lenny (1996, Wacker Thun, 16/65)
Schmid Andy (1983, Rhein-Neckar Löwen/GER, 165/743)
Sidorowicz Roman (1991, Pfadi Winterthur, 42/94)
Tominec Nik (1991, Kadetten Schaffhausen, 2/3)
Von Deschwanden Lukas (1989, Wacker Thun, 48/169)
Wick Flavio (1995, Wacker Thun, 15/1)
Winkler Marc (1988, Wacker Thun, 6/0)

Bemerkungen: Schweiz ohne Delhees, Huwyler, Küttel, Tynowski und Vernier (alle verletzt).
 


 
Nationalmannschaft Männer

Testspiel: Dänemark – Schweiz
Dienstag, 5. Juni, 20.15 Uhr, Aalborg (DEN)

WM-Qualifikation: Norwegen – Schweiz
Samstag, 9. Juni, 19.15 Uhr, Stavanger (NOR)

WM-Qualifikation: Schweiz – Norwegen
Dienstag, 12. Juni, 18.15 Uhr, Bossard Arena, Zug

Teilen mit:

Quelle: Marco Ellenberger

17 Mann für Juni
Die Schweizer Nationalmannschaft trifft am 5. Juni in einem Testspiel auswärts auf Dänemark und danach in den WM-Playoffs zweimal auf Norwegen. Das Aufgebot.
22.05.2018
Nachwuchs-Meistertitel für Kadetten, Pfadi, Suhr Aarau und Pilatus

An den vergangenen Wochenenden wurden die Schweizermeistertitel in den verschiedenen Junioren-Kategorien ausgespielt. Die Goldmedaillen gingen an die Kadetten Schaffhausen (U19), Pfadi Winterthur (U17), den HSC Suhr Aarau (U15) und die SG Pilatus (U13). Der Schweizerische Handball-Verband (SHV) gratuliert allen Mannschaften, die sich für die verschiedenen Finalspiele qualifiziert haben, für die gute Arbeit und die erfolgreiche Saison.

Im Playoff-Final der U19-Junioren zwischen den Kadetten Schaffhausen und dem HSC Suhr Aarau fiel die Entscheidung bereits im Hinspiel. Die Schaffhauser setzten sich vor eigenem Publikum diskussionslos mit 39:26 durch und verschafften sich damit eine Differenz, welche die Aargauer nicht mehr wettmachen konnten. Der HSC gewann zwar ein attraktives Rückspiel vor 580 Zuschauern in der Schachenhalle mit 29:26, der Titel ging aber in die Nordostschweiz.

Viel enger ging es bei den U17-Junioren zu. Pfadi Winterthur und GC Amicitia schenkten sich über zwei Spiele gar nichts – am Ende entschied ein einziger Treffer. Die Winterthurer gewannen das Hinspiel vor über 500 Fans mit 27:26 und erkämpften sich im Rückspiel in Zürich (ebenfalls vor knapp 500 Zuschauern) ein 26:26-Unentschieden. Und das auch noch auf dramatische Weise: Den entscheidenden Treffer zum Ausgleich erzielte Henri Dörflinger fünf Sekunden vor Schluss. Beim vorherigen Stand von 26:25 für GC Amicitia hätten die Stadtzürcher aufgrund der mehr erzielten Auswärtstore die Hände am Pokal gehabt.

Bei den U15-Junioren im Playoff-Final zwischen dem HSC Suhr Aarau und GC Amicitia Zürich war bereits das erste Spiel wegweisend. Die Aargauer gewannen auswärts mit 28:19 und legten damit entscheidend vor. Die Stadtzürcher verdienten sich im Rückspiel in der Schachenhalle zwar ein 27:27-Remis, kamen aber trotz zwischenzeitlicher Vier-Tore-Führung nicht mehr in die Nähe des Meistertitels.

Eine letztlich klare Sache war der Final bei den U13-Junioren. Die SG Pilatus gewann gegen den TV Endingen zunächst das Heimspiel vor über 300 Fans mit 28:25 und setzte sich dann auch im Auswärtsspiel in Siggenthal (vor 350 Zuschauern) mit 36:30 durch. Beide Mannschaften mussten in jeweils einem Spiel auf einen wichtigen Leistungsträger verzichten. Die Luzerner übernahmen im Rückspiel von Beginn an das Zepter und liessen keine Zweifel über den Ausgang der Partie aufkommen.
 

Kadetten Schaffhausen (U19)

 

Pfadi Winterthur (U17)

 

HSC Suhr Aarau (U15)

 

SG Pilatus (U13)

Teilen mit:

Quelle: Marco Ellenberger

22.05.2018
SPL-PLAYOFF-FINAL: Titelentscheidung und Abschiedsvorstellung

Die Finalissima um den Meistertitel in der SPAR Premium League 1 (SPL1) wird am Dienstag in Nottwil nicht nur bei den Beteiligten auf dem Feld und den Fans und Freunden auf der Tribüne für (An-) Spannung und (Vor-) Freude sorgen. Die Partie, die um 19.30 Uhr im SPZ in Nottwil angepfiffen wird, ist auch ein Zahlenspiel von einschneidendem Charakter.

1 – 6 – 11 – 15 – 27 oder anders ausgedrückt: 1'346 Mal Frauenhandball auf Spitzenniveau. Das letzte Spiel der Saison wird nicht nur über den Meister der Spielzeit 2017/18 entscheiden. Es ist auch gleichzeitig das letzte Pflichtspiel für Azra Mustafoska (Rang 1 meiste Einsätze in der SPL), Jessica Wenger (6.), Patrizia Ramseier (11.), Laura Oberli (15.) und Tamara Aegerter (27.).

Rekordspielerin Azra Mustafoska startete ihre Karriere im Berner Oberland, wo sie später auch fünf Spielzeiten für Rotweiss Thun in der höchsten Liga aktiv war. Es folgten acht Saisons in der Ostschweiz beim LC Brühl, ihre jetzige, neunte Spielzeit wird mit dem alles entscheidenden dritten Finalspiel nun zu Ende gehen. Gelingt ihrem Team der Sieg, dann würde sie im 352. Spiel den Pokal als Captain in Empfang nehmen.

Den Start in ihre Karriere erlebte Jessica Wenger bei den Juniorinnen von Yellow Winterthur. Nach zwei Jahren beim TV Uster wechselte sie 2008 zum LC Brühl. Dort spielt die Linkshänderin noch heute. 291 Mal stand sie für Uster und Brühl auf dem Feld. 237 Spiele absolvierte ihre Teamkollegin Laura Oberli bislang in ihrer Karriere auf höchstem Niveau. Uster, ZMC Amicitia, Zug und zuletzt Brühl lauteten ihre Stationen im Spitzenhandball. Nun wollen beide gemeinsam mit einem weiteren Titel die aktive Karriere ausklingen lassen.

Auch Patrizia Ramseier, Captain bei Spono, verfügt über reichlich Erfahrung auf höchstem Niveau. Spielt die Kreisläuferin auch am Dienstagabend, dann wird es ihr 264. Einsatz sein. Damit würde sie zum Abschluss in die Top 10 der meisten Einsätze vorrücken. Viel lieber wäre ihr aber vermutlich nach dem Schlusspfiff den Pokal in den Händen halten zu können.

Das ist sicherlich auch ganz nach dem Geschmack von Tamara Aegerter. Die Torhüterin zeigte in Finalspiel 2, ihrem 204. Auftritt auf höchste Niveau, dass sie auch auf der Zielgeraden der Karriere noch zu den Besten gehört. Aegerter, die 2015 von Rotweiss Thun nach Nottwil wechselte, hatten grossen Anteil am Ausgleich der Spono Eagles in der best-of-3-Serie, die nun ihren Abschluss finden wird.

Final 3 wird für eine Reihe von weiteren Personen eine Abschiedsvorstellung werden. Auf Seiten der Eagles verlassen Xenia Hodel (Deutschland) und Lisa Frey (Dänemark) für ihre Karriere die Schweiz. Die Schuhe an den Nagel hängen wird zudem Tatiana Heini. Assistenztrainer Martin Accola zieht sich ebenso zurück wie sein Gegenüber, Brühl Co-Trainer Marco von Ow. Der Cheftrainer der St. Gallerinnen, Werner Bösch, wechselt zum Männerhandball und wird bei den Kadetten Schaffhausen u.a. Assistenztrainer beim NLA-Team.

Der Showdown um den Titel mit gleichzeitiger Abschiedsvorstellung einiger grosser Persönlichkeiten im Schweizer Frauenhandball wird live auf srf.ch/sport und auf handballTV im Stream übertragen.
 



SPAR Premium League 1 - Playoff-Final
Spono Eagles - LC Brühl Handball 1:1

Das nächste Spiel
Di, 22. Mai, 19.30 Uhr, SPZ Nottwil, live auf srf.ch/sport und handballTV

Teilen mit:

Quelle: Matthias Schlageter

Showdown um den Titel
Spiel 3 in der SPL1-Finalserie wird die Entscheidung in der Meisterschaft bringen. Die Partie ist aber für einige Spielerinnen noch mehr, nämlich das letzte Spiel der Karriere.
21.05.2018
SHL-PLAYOFF-FINAL: Interviews nach dem Schlusspfiff

Jubel und ausgelassene Stimmung auf der einen Seite, Enttäuschung und Trauer auf der Gegenseite. Der Grad zwischen Freud und Leid ist nach einer derartig intensiven Playoff-Serie zwischen Wacker Thun und Pfadi Winterthur schmal. MySports ist nach dem Schlusspfiff auf Stimmenfang gegangen und hat beide Lager zum Ausgang der Serie befragt:

Marc Winkler, Wacker Thun

Roman Caspar, Wacker Thun

Adrian Brüngger, Pfadi Winterthur

Marcel Hess, Pfadi Winterthur

Teilen mit:

Quelle: MySports

21.05.2018
SHL-PLAYOFF-FINAL: WACKER THUN IST SCHWEIZER MEISTER!

Wacker Thun ist Schweizer Meister! Die Berner Oberländer siegten im vierten Playoff-Finalspiel mit 24:23 (13:10) gegen Pfadi Winterthur und gewinnen damit die Serie mit 3:1. Die Entscheidung zu Gunsten der Thuner fiel zwei Sekunden vor Spielende, als Luca Linder aus zentraler Position traf. Es ist der zweite Meistertitel für Wacker.

Spannender und dramatischer hätte ein Finalspiel um den Schweizer Meistertitel nicht sein können. In den letzten zehn Sekunden der Partie fielen vor 2'670 Zuschauern, darunter mehrere einhundert Gästefans, noch zwei Treffer. Erst jubelte Pfadi über eine erfolgreiche Aufholjagd – die Verlängerung stand kurz bevor. Zwei Sekunden vor der Schlusssirene war der letzte und langanhaltende Jubel der Saison dann doch den Männern in Grün vorbehalten. Doch der Reihe nach:

Der Start in die Partie ähnelte stark den vorherigen Spielen. Pfadi ging zwar mit 1:0 in Führung, verpasste aber im Anschluss abermals seine Chancen zu nutzen. Die Folge: Wacker Thun lag nach elf Minuten mit 5:1 in Front. Anders als in Spiel 3, als Wacker auf und davon zog, konnte Pfadi den Anschluss  aber wieder schaffen. Der Ausgleich oder gar die Führung wollte der Heimmannschaft jedoch nicht gelingen. Gegen Ende der ersten Halbzeit war Wacker, das erneut auf einen blendend aufgelegten Marc Winkler zwischen den Pfosten zählen konnte, wieder am Drücker. Mit einem 3-Tore-Vorsprung für Thun (13:10) ging es in die Kabine.

Kurz nach der Pause erhöhten die Gäste den Vorsprung sogar auf fünf Tore (32./15:10). Pfadi legte im Angesicht der drohenden Niederlage aber all sein Können in die Waagschale und kämpfte sich ins Spiel zurück. Angeführt von Roman Sidorowicz und Jonas Langerhuus, die sich beide im zweiten Abschnitt steigerten, verkürzte Winterthur den Rückstand. In der 44. Minute traf Abwehrmann Michal Svajlen ins leere Thuner Tor und brachte die Seinen so erstmals seit Mitte der ersten Halbzeit wieder bis auf ein Tor heran (18:19).

Dramatische Schlussphase
Die letzten fünf Minuten waren dann aber definitiv nichts für schwache Nerven. Beim Stand von 23:20 für Thun kassierte zunächst Wacker-Topscorer Lukas von Deschwanden seine dritte Zeitstrafe, was für ihn das vorzeitige Spielende bedeutete. Dann verkürzten Marcel Hess und Filip Maros für Pfadi. 20 Sekunden vor Spielende nahm Pfadi sein letztes Timeout und erzielte in der Folge durch Jonas Langerhuus den 23:23-Ausgleichstreffer. Dies war gleichzeitig der erstmalige Gleichstand seit der dritten Spielminute (1:1). Martin Rubin zog daraufhin seine letzte Auszeitmöglichkeit – zehn Sekunden waren dabei noch auf der Spieluhr.

Die letzte Szene der Saison spielte sich dann wie folgt ab: drei, vier Pässe, dann kommt der Ball zu Lenny Rubin. Der steigt bei neun Metern hoch, wird dabei von zwei Verteidigern attackiert, wodurch der eingelaufene Luca Linder am Kreis frei wird. Der linke Flügel bekommt in zentraler Position den Ball zu fassen und trifft aus sechs Metern ins Winterthurer Tor. Der Jubel bei den Wacker-Spielern und ihrem Anhang kannte daraufhin keine Grenzen mehr. Zum dritten Mal entscheidet in der Finalserie ein Tor in den Schlusssekunden über den Ausgang der Partie. Und zum zweiten Mal haben die Berner Oberländer dabei das bessere Ende auf ihrer Seite. Statt einer Verlängerung gibt es die Goldmedaillen und den Meisterpokal für Wacker Thun – zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte nach 2013.

Verdienter Meister
Mit Wacker Thun hat die Swiss Handball League den logischen und verdienten Titelträger erhalten. Die Berner Oberländer waren sowohl nach der Hauptrunde, als auch nach der Finalrunde an der Tabellenspitze. Zudem verloren sie in den Playoffs nur eine von zehn Partien. Mit Marc Winkler hatte Thun den auffälligsten und konstantesten Goalie aller zehn NLA-Teams. Lukas von Deschwanden und Lenny Rubin waren in puncto Treffsicherheit nur schwer zu stoppen. Am Ende türmen die beiden Schweizer Nationalspieler, die unisono die Schweiz in diesem Sommer in Richtung Deutschland verlassen, an der Spitze der Torjägerliste. In Sachen Zusammenhalt, Identifikation und Emotionalität setzt Wacker Thun wahrlich Massstäbe für die nationale Konkurrenz.

Starker Zweiter
Für Pfadi Winterthur bleibt neben dem Gewinn des Schweizer Cups die Erkenntnis, dass eine abermalige Saison mit vielen verletzungsbedingten Ausfällen am Ende nur hauchdünn nicht doppelt vergoldet wurde. In den entscheidenden Momenten fehlte es der Equipe von Adrian Brüngger an Cleverness und Durchsetzungsvermögen. Exemplarisch dafür war das über die gesamte Finalserie hinweg mässig erfolgreiche Überzahlspiel. Unter dem Strich darf man in Winterthur aber mit der Leistung der Mannschaft zufrieden sein. Bei aller Kritik war ein Schritt nach vorne deutlich ersichtlich – auch wenn es für ganz vorne 2017/18 nicht reichte.
 



Spielstatistik
Pfadi Winterthur – Wacker Thun 23:24 (10:13)
Zielbauarena: 2’670 Zuschauer. - SR: Buache/Meyer. - Strafen: 7mal 2 Minuten gegen Winterthur, 6mal 2 Minuten inkl. Disqualifikation von Deschwanden (56.) gegen Thun.
Pfadi Winterthur: Schulz/Vaskevicius; Bräm, Ott, Filip Maros (1), Joël Tynowski, Hess (2), Pecoraro, Kasapidis, Langerhuus (5), Sidorowicz (4), Lier (4/3), Kuduz (1), Jud (4/1), Freivogel, Svajlen (2).
Wacker Thun: Wick/Winkler; Linder (4), Rubin (5), Raemy (3), Dähler (1), Suter (1), Giovanelli, Glatthard, Lanz (1), Caspar (1), Friedli (1), von Deschwanden (7), Sorgen, Guignet, Krainer.
Bemerkungen: Pfadi ohne Cedrié Tynowski, Vernier, Heer; Wacker ohne Huwyler (alle verletzt). Verschossene Penaltys: 3:1.
 



Swiss Handball League
Nationalliga A - Playoff-Final
Wacker Thun – Pfadi Winterthur 3:1

Wacker Thun ist Schweizer Meister 2017/18!
 

Teilen mit:

Quelle: Matthias Schlageter/Bild: Alexander Wagner

Jubel in Grün
Wacker Thun ist Schweizer Meister 2017/18! Die Berner Oberländer gewinnen die Playoff-Serie gegen Pfadi Winterthur und krönen sich zum zweiten Mal zum Titelträger.
21.05.2018
SHL-PLAYOFF-FINAL: 2. Titel für Thun oder Finalissima am Donnerstag?

Am Pfingstmontag um 17 Uhr kommt es in der Zielbauarena in Winterthur zum vierten und wohlmöglich schon entscheidenden Finalspiel in der Playoff-Serie um den Schweizer Meistertitel in der Nationalliga A der Swiss Handball League. Wacker Thun gastiert mit einem 2:1-Vorsprung in der Serie bei Pfadi und braucht nur noch einen Sieg, um den zweiten Meistertitel der Vereinsgeschichte einzufahren. Pfadi muss gewinnen, um am Donnerstag eine Finalissima in Thun zu erzwingen.

Jubelt Wacker in der fremden Halle? Nimmt man die Eindrücke aus Spiel 3, dann kann der Sieger am Montag auch nur Wacker Thun heissen. Die Berner Oberländer waren Pfadi nach zuvor zwei ausgeglichenen Duellen am vergangenen Freitag in allen Belangen überlegen. Goalie Marc Winkler zeigte sein bis anhin bestes Finalspiel und Flavio Wick kann spätestens seit dem Playoff-Final den Titel "7-Meter-Killer" für sich beanspruchen. Das Team von Martin Rubin zeigte zudem eine grössere mannschaftliche Geschlossenheit wie in Spiel 1 und 2. Dadurch konnte Wacker es auch verkraften, dass erneut nicht alle Torjäger auf ihren durchschnittlichen Wert an Toren pro Partie kamen. Aber, der klare Thuner Sieg war auch zu einem nicht unerheblichen Teil auf die Schwäche des Finalgegners zurückzuführen.

Die erste Halbzeit im letzten Spiel war Pfadis schlechtester Auftritt der gesamten Playoffs. Nach einer solchen Klatsche kann und muss es am Montag einfach besser werden. Die Spieler von Adrian Brüngger sind fest entschlossen eine Reaktion zu zeigen. Die Mannschaft muss vor allem in der ersten Halbzeit deutlich mehr Zug in Richtung Thuner Tor entwickeln. Sechs, sieben und acht Tore erzielten die Pfader bislang jeweils in den ersten 30 Minuten der drei Finalspiele. Ausserdem zieht sich die mangelhafte Chancenauswertung schon die komplette Serie wie ein roter Faden durch das Angriffsspiel von Pfadi. Schalten die Winterthurer diese Schwäche nicht komplett oder zumindest teilweise ab, kann auch ihr bislang bester Akteur in der Finalserie, Goalie Matias Schulz, kaum noch etwas retten.

Spiel 4 der Playoff-Finalserie kann im Internet als Stream auf srf.ch/sport und auf handballTV verfolgt werden. Im Fernsehen zeigt MySports den Match ebenfalls live.
 



Swiss Handball League
Nationalliga A - Playoff-Final
Wacker Thun –  Pfadi Winterthur 2:1

Ergebnisse
Wacker Thun – Pfadi Winterthur 22:23 n.V. (18:18, 9:7)
Pfadi Winterthur – Wacker Thun 23:24 (8:12)
Wacker Thun - Pfadi Winterthur 32:23 (16:6)

Spieltermine
Mo, 21. Mai, 17 Uhr, Zielbauarena Winterthur, live auf srf.ch/sport, handballTV und MySports
ev. Do, 24. Mai, 19.30 Uhr, Lachenhalle Thun, live auf srf.ch/sport, handballTV und MySports

 

Teilen mit:

Quelle: Matthias Schlageter/Bild: Martin Deuring

Alles blickt nach Winterthur
Pfadi Winterthur empfängt Wacker Thun zu Spiel 4 in der Playoff-Finalserie um den Schweizer Meistertitel. Fällt bereits die Entscheidung oder gibt es die Finalissima?
21.05.2018
Einsatz für Stefan Vitzthum in der EM-Qualifikation

Der Schweizer Delegierte Stefan Vitzthum wurde vom Europäischen Handballverband EHF für eine Partie in der EM-Qualifikation der Frauen aufgeboten: Er überwacht am Donnerstag, 31. Mai, in Innsbruck das Spitzenspiel der Gruppe 4 zwischen Österreich und Rumänien. Die Österreicherinnen hatten sich zu Beginn der Ausscheidung sensationell gegen Olympiasieger Russland durchgesetzt. Die Sbornaja liegt derzeit in der Gruppe nur auf Platz 3.

Teilen mit:

Quelle: Marco Ellenberger

19.05.2018
SPL-PLAYOFF-FINAL: Spono gewinnt in St. Gallen und stellt auf 1:1

Die Serie geht weiter. Finalrundensieger Spono Eagles gewinnt das zweite Playoff-Endspiel um den Titel in der SPAR Premium League 1 auswärts beim LC Brühl mit 31:24 (18:13) und gleicht damit in der Serie zum 1:1 aus. Am kommenden Dienstag kommt es nun zum Showdown um den Meistertitel.

Die Spono Eagles mussten nach der Auftaktniederlage am Donnerstag vor heimischer Kulisse nun am Samstag in St. Gallen gewinnen, um die Meisterschaftschancen aufrecht zu erhalten. Und das Team von Urs Mühlethaler liess von der ersten Sekunde an keine Zweifel aufkommen, in der Kreuzbleiche nicht als Sieger vom Feld zu gehen. Nach 108 Sekunden führten die Eagles bereits mit 3:0. Nach 4:14 Minuten sah sich Brühl-Coach Werner Bösch gezwungen sein erstes Timeout zu nehmen – 5:0 stand es zu jenem Zeitpunkt bereits für Spono.

Diesem 5-Tore-Rückstand sollte den Brühlerinnen noch für eine lange Zeit nachrennen. Zwar fing sich der Titelverteidiger Mitte der ersten Halbzeit für einen kurzen Moment, als Marina Schlachter in der 17. Minute zum 10:12 verkürzte. An eine Wende war aber vor mehr als 1'000 Zuschauern nicht zu denken. Das Gegenteil war der Fall. Spono zeigte sich im Gegensatz zu Final 1 von einer deutlichen besseren Seite, spielte Angriffe konsequent aus und kam dank einigen Paraden von Tamara Aegerter zu leichten Toren im Tempogegenstoss. Bis zum Pausenpfiff setzten sich die Eagles wieder auf die besagten fünf Tore ab – mit 18:13 für die Gäste ging es in die Kabine.

Der Start in die zweite Halbzeit war das Abbild des ersten Durchgangs. Wieder gelang Brühl in der Offensive nichts, Spono hingegen traf erneut fünfmal in Serie und vergrösserte den Vorsprung auf 23:13. Bereits in Minute 36 rief Werner Bösch seine Spielerinnen erneut zu einer Auszeit zusammen. Zwar gelang dem Heimteam in der Folge der ein oder andere erfolgreiche Abschluss in der Offensive. Allein, die Partie war bereits verloren. Mehr als Ergebniskosmetik liessen auch weiterhin konzentrierte Eagles nicht mehr zu. Am Ende jubelten die Spono-Spielerinnen gemeinsam mit den zahlreichen mitgereisten Fans über den 31:24-Auswärtssieg.

Den Nottwilerinnen ist es nur 46 Stunden nach der Heimniederlage gelungen im Kollektiv deutlich präsenter und zielstrebiger zu sein. Davon profitierte allen voran Lisa Frey, der zehn Tore gelangen, acht davon aus dem Spiel heraus. Am Donnerstag war sie bereits siebenfache Torschützin, erzielte dabei aber ihre Treffer ausschliesslich per 7-Meter. Auf der Goalieposition zeigten die Eagles ebenfalls eine Leistungssteigerung. Tamara Aegerter, die in der 17. Minute von Lea Schüpbach übernahm, zeigte eine hervorragende Leistung und erstickte die Aufholversuche der Brühlerinnen mit ihren Paraden im Keim. Auch Sabrina Amrein wusste zu gefallen.

Beim LC Brühl war hingegen von Beginn an der Wurm drin. Am Ende trafen die beiden Routiniers Kathryn Fudge und Azra Mustafoska mit je fünf Toren noch am Häufigsten. Topscorer Mustafoska war dabei aber ausschliesslich per 7-Meter erfolgreich. Ansonsten war die Leistung der St. Gallerinnen in allen Mannschaftsteilen ungenügend, um vor heimischer Kulisse eine reelle Chance auf den Meistertitel zu haben. Brühl muss sich definitiv steigern, wenn es am Dienstag in der Finalissima auswärts in Nottwil den Eagles im Kampf um den Titel die Stirn bieten will.
 



Spielstatistik
LC Brühl – Spono Eagles 24:31 (13:18)
Kreuzbleiche St. Gallen: 1'200 Zuschauer. - SR: Castineiras/Zwahlen. - Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Brühl, 4mal 2 Minuten gegen Spono.
LC Brühl: Dokovic/Fabia Schlachter; Fabienne Albrecht (2), Ussia, Altherr (1), Özcelik (2), Goricanec (1), Mustafoska (5/5), Rebecca Kündig (1), Fudge (5), Marina Schlachter (3), Oberli, Spatz (3), Murer (1).
Spono Eagles: Aegerter/Schüpbach; Wick (1), Frey (10/2), Ramseier, Spaar, Matter (1), Hodel (3), Amrein (5), Calchini (1), Wyder (2), Ljubas (4), Irman (4).
Bemerkungen: Brühl ohne Kerstin Kündig, Stefanie Albrecht, Wenger; Spono ohne Arnet, Aselmeyer, Heini, Troxler. Verschossene Penaltys: 0:1
 



SPAR Premium League 1 - Playoff-Final
Spono Eagles – LC Brühl Handball 1:1

Nächstes Spiel
Di, 22. Mai, 19.30 Uhr, SPZ Nottwil, live auf srf.ch/sport und handballTV

Teilen mit:

Quelle: Matthias Schlageter

Ausgleich im Frauenfinal
Die Spono Eagles gewinnen Final 2 in der Playoff-Serie um den Schweizer Meistertitel gegen den LC Brühl mit 31:24. Jetzt kommt es am Dienstag zum Showdown.
19.05.2018
NLB-Playoff-Final: Der RTV 1879 Basel steigt in die NLA auf

Jubel in Basel. Der RTV 1879 Basel hat auch das dritte Playoff-Finalspiel um den Aufstieg in die Nationalliga A (NLA) der Swiss Handball League für sich entschieden. Die Basler bezwangen den STV Baden nach einer nervenaufreibenden Partie mit 29:25 (18:11) und kehren nur ein Jahr nach dem Abstieg direkt wieder in die höchste Schweizer Spielklasse zurück.

In der 24. Spielminute war eigentlich schon alles für die Aufstiegsparty des RTV 1879 Basel angerichtet. Youngster Silas Steiner hatte soeben zum 17:8 für die Gastgeber getroffen. Nach zwei Siegen in den ersten beiden Duellen und einer 9-Tore-Führung kurz vor der Pause deutete nichts mehr darauf hin, dass der Gegner STV Baden in der Serie noch einmal zurückkommen würde. Fast nichts. 18 Minuten später erzielte Badens Captain Pascal Bühler den 20:20-Ausgleichstreffer. Und die Badener waren drauf und dran sich in den Aufstiegs-Playoffs zurückzumelden.

Aber der Reihe nach: Beim Stand von 2:0 Siegen für Basel war klar, gewinnt der RTV auch Spiel 3, dann würde das Team vom Rheinknie den direkten Wiederaufstieg unter Dach und Fach bringen. Unter gütiger Mithilfe der Gäste stand es nach vier Minuten 3:0 für Basel und vieles deutete auf einen ähnlichen Verlauf wie in Spiel 2, als Baden sich mit zu vielen individuellen Fehlern selbst aus dem Spiel nahm. Am 3-Tore-Rückstand änderte sich in der Startviertelstunde aber nichts. Nach 15 Minuten lagen die Aargauer mit 6:9 in Rückstand, blieben aber auf Tuchfühlung. Gerade einmal zwei weitere STV-Tore bis zur 27. Minute bedeuteten aber den scheinbaren KO für «Städtli». Auch der Pausenstand von 11:18 aus Sicht der Gäste liess wenig Platz für Optimismus bei Baden.

Durchgang zwei sollte dann aber nichts für schwache Nerven werden. Baden zeigte die beste Halbzeit der Playoff-Serie und Basel verlor im Angesicht des bevorstehenden Aufstiegs völlig den Faden. Innerhalb von zwölf Minuten egalisierte «Städtli» den Rückstand, oder anders gesagt: der RTV gab einen 7-Tore-Vorsprung mehr als leichtsinnig aus der Hand. Der erste ausgeglichene Spielstand seit dem Anpfiff schien das Team von Samir Sarac aber wieder wach zu rütteln. Basel berappelte sich und agierte in der Schlussviertelstunde zumindest wieder etwas souveräner als nach dem zwischenzeitlichen Blackout. Die Entscheidung zu Gunsten der Gastgeber fiel dann zwischen der 56. und 57. Minute, als RTV-Goalie Aistis Pazemeckas drei Würfe in Serie parierte. Am Ende siegte Basel mit 29:25.

Der Aufstieg des RTV 1879 Basel ist nach einer souveränen und nahezu makellosen Saison hochverdient. Die Basler dominierten nicht nur die Hauptrunde nach Belieben und vom ersten Spieltag an. Sie waren auch in den drei Playoff-Spielen um den Aufstieg klar überlegen. Der RTV gewann schlussendlich 26 seiner 29 Meisterschaftsspiele und misst sich ein Jahr nach dem Abstieg nun wieder mit den Topclubs der Schweiz. Der STV Baden kann auf eine erfolgreiche Spielzeit zurückblicken und wird, sofern das Team zusammenbleibt, auch im kommenden Jahr ein Anwärter auf die Spitzenplätze der NLB sein.

Teilen mit:

Quelle: Matthias Schlageter

Basel zurück im Oberhaus
Der Aufsteiger in die NLA heisst RTV 1879 Basel. Dank einem 3:0 in den Aufstiegs-Playoffs gegen Baden kehrt der RTV nach nur einem Jahr zurück in die höchste Liga.

 

Anzeige
web by zynex | hosting by ssn Schweizerischer Handball-Verband, Tannwaldstr. 2, Postfach 1750, 4600 Olten
Tel. +41 31 370 70 00 - Fax +41 31 370 70 09 - shv-fsh@handball.ch
Impressum | Datenschutz