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Neuer Abwehrchef
Die Kadetten Schaffhausen investieren während der Saison in ihr Kader und verpflichten den Serben Bojan Beljanski, der die Verteidigung organisieren soll.
Adler im Höhenflug
Die Spono Eagles gewinnen zum Ende der ersten Saisonphase, auch Titelverteidiger LC Brühl und der HSC Kreuzlingen feierten Siege vor der mehrwöchigen Pause.
Hinspielsieg
Wacker Thun gewinnt das Hinspiel der 3. Runde des EHF Cups gegen die Österreicher von ALPLA HC Hard mit 19:17 und hat ein kleines Polster für das Rückspiel.
Attraktive Herausforderung
Wacker Thun und Pfadi Winterthur bestreiten ihre Hinspiele in der 3. Runde des EHF Cups. Die Gegner aus Österreich und Schweden sind stark, aber nicht unbesiegbar.
20.11.2017
Neuer Abwehrchef für die Kadetten Schaffhausen

Die Kadetten Schaffhausen verpflichten den 31-jährigen Bojan Beljanski per 1. Januar 2018. Beljanski erhält bei den Kadetten Schaffhausen einen 2.5 Jahres Vertrag. Seine zentrale Aufgabe wird sein, die Abwehr des amtierenden Schweizer Meisters zu organisieren.

Beljanski ist serbischer Nationalspieler und stösst von Bregenz Handball zu den Kadetten Schaffhausen. Der 197 cm grosse und 107 kg schwere Beljanski spielte in der Saison 2011/12 für den HC Kriens-Luzern bevor er in die Bundesliga zu Frisch Auf Göppingen wechselte. Auf das Jahr 2015 wechselte er dann zu Bregenz Handball. Mit der serbischen Nationalmannschaft wurde Beljanski Vizemeister bei den Handball Europameisterschaften von 2012. Im gleichen Jahr nahm er auch an den Olympischen Spielen von London teil. Beljanski steht im Aufgebot für die EM 2018 in Kroatien und wird als Vorbereitung mit Serbien am Yellow Cup auflaufen. Beljanksi durchlief die serbische Handball-Schule in Backa Palanka und galt als eines der grössten Kreislauftalente Serbiens. Beljanski ist verheiratet und Vater zweier Kinder.

Trainer Peter Kukucka meint zur Neuverpflichtung: „Mit Bojan bekommen wir einen erfahrenen Spieler, der die Schweizer Handballszene gut kennt. Er wird für uns eine Verstärkung im Mittelblock sein.“Teammanager David Graubner zur Verpflichtung: „Ich bin mir sicher, dass ein so erfahrener Spieler in der momentanen Situation für uns genau der richtige ist, um Ruhe und Stabilität in unsere Abwehr zu bringen und die vielen jungen Spieler um ihn herum zu führen.“ Präsident Giorgio Behr dazu: „Mit dem erfahrenen Chef der Abwehr im serbischen Nationalteam , der nach vielen Jahren in Deutschland, der Schweiz sowie in Österreich gut Deutsch spricht, können wir die Lücke schliessen, welche der langjährige Captain der Kadetten sowie der Schweizer Nationalmannschaft David Graubner mit dem Wechsel in die Geschäftsführung hinterliess." Bojan Beljanski freut sich auf seine neue Aufgabe: „Ich freue mich, dass ich zu den Kadetten kommen kann, einem Team, das jedes Jahr an der Champions League teilnimmt und ein mehrfacher Schweizermeister und Pokalsieger ist. Ich hoffe, dass ich mit meiner Erfahrung meinem Team helfen kann. Ich versuche mich schnell zu integrieren. Ich bin voll motiviert und bereit, mich in den Dienst der Mannschaft zu stellen.“

Gleichzeitig geben die Kadetten Schaffhausen bekannt, dass der Vertrag mit Vladyslav Ostroushko in gegenseitigem Einvernehmen per 31.Dezember 2017 aufgelöst wird.

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Quelle: Kadetten Schaffhausen

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20.11.2017
Auf einen Blick: Der 10. Spieltag der SPAR Premium League 1

Die Spono Eagles gehen mit einer makellosen Bilanz in die sechswöchige Pause der SPAR Premium League 1 (SPL1). Der Meister der Saison 2015/16 bleibt auch im zehnten Spiel siegreich. Auch Titelverteidiger LC Brühl Handball und der HSC Kreuzlingen feierten zum Abschluss der ersten Saisonphase Erfolge.

Im Spitzenspiel der SPL1 setzten sich die Spono Eagles mit 34:32 (17:15) beim Drittplatzierten LK Zug durch. Die Gastgeberinnen lagen während der ganzen Partie nie in Führung. Zug gestaltete das Spiel aber bis kurz vor der Pause ausgeglichen (29./14:14). Das Team von Damian Gwerder verschlief jedoch den Start in den zweiten Durchgang und schaffte es trotz neun Toren von Sibylle Scherer nicht die schnelle 5-Tore-Hypothek zu kehren. Die Spono Eagles zeigten über 60 Minuten eine abgezockte Leistung und fanden in den entscheidenden Situationen die richtigen Lösungen. Xenia Hodel, Patrizia Ramseier und Neli Irman erzielten je sieben Tore für die Gäste. Damit stehen die Eagles nach zehn Spielen und 20 von 20 möglichen Punkten souverän an der Tabellenspitze. Die Entwicklung in der Vorsaison wird Spono aber Warnung genug sein, um nicht in verfrühte Euphorie zu verfallen. Damals gewannen die Notwillerinnen sogar die ersten elf Spiele; das Playoff-Final verpasste die Mannschaft von Urs Mühlethaler im Frühling aber dennoch.

Vom Start weg alles unter Kontrolle hatte der LC Brühl beim Heimspiel gegen Yellow Winterthur. Bereits nach 15 Minute führten die St. Gallerinnen mit 8:2. Zur Pause vergrösserte der Titelverteidiger das Polster auf acht Tore (30./15:7). Goalie Sladana Dokovic parierte bei ihrem 30-minütigen Einsatz zehn Würfe, Mobiliar Topscorerin Azra Mustafoska war mit acht Toren die erfolgreichste Werferin. Stark auf Seiten von Yellow war die rechte Flügelspielerin Anina Veit, die sechs Tore beisteuerte. Doch auch sie konnte die 32:21-Niederlage nur bedingt im Rahmen halten. Brühl siegte im fünften Spiel nacheinander und feierte den neunten Sieg im zehnten Spiel, Yellow kassierte im fünften Auswärtsspiel der Saison die vierte Niederlage. Damit geht der LC Brühl auf Rang 2, Yellow Winterthur auf Platz 6 liegend in die mehrwöchige Pause.

Dritter Saisonsieg für den HSC Kreuzlingen. Im letzten Spiel des Jahres besiegten die Frauen vom Bodensee Aufsteiger HV Herzogenbuchsee deutlich mit 32:21 (17:9). Alle elf Feldspielerinnen des HSC trugen sich dabei in die Torschützenliste ein. Erfolgreichste Werferinnen waren einmal mehr Jennifer Grathwohl (6 Tore) und Martina Strmsek (5). Aber auch Jacqueline Meier (5) und Torhüterin Nadine Stein (12 Paraden/50%-Quote) bestimmten das Spiel der Gastgeberinnen. Herzogenbuchsee war in der Offensive zu abhängig von Sarah Baumgartner, die acht Tore beisteuerte. Nach einem guten Start der Oberaargauerinnen (8./3:1) fehlte es der Mobiliar Topscorerin an Unterstützung ihrer Mitspielerinnen. Mehrere minutenlange Phasen ohne Torgerfolg sorgten für das klare Ergebnis zu Ungunsten der Gäste. Kreuzlingen behauptete damit mit dem Sieg Rang 5, Herzogenbuchsee bleibt vorerst auf dem letzten Platz.  

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Quelle: Matthias Schlageter/Bild: Andrea Kaufmann

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18.11.2017
EHF Cup Männer: Thun siegt, verpasst aber ein grösseres Polster

Wacker Thun gewinnt das Hinspiel in der 3. Runde des EHF Cups gegen den österreichischen Meister ALPLA HC Hard vor 1'180 Zuschauern mit 19:17 (13:8). Die Mannschaft um die herausragenden Lenny Rubin und Marc Winkler verpasste es dabei aber nach einer zwischenzeitlichen 6-Tore-Führung sich ein grösseres Polster herauszuspielen.

Thun erwischte den besseren Start und lag von Beginn an in Führung. Dies verdankten die Gastgeber Lenny Rubin, gegen den die Abwehr der Männer vom Bodensee im ersten Durchgang kein Mittel fanden. Zweiter Garant auf Seiten von Wacker war Goalie Marc Winkler, dem schon in den ersten zehn Minuten vier Paraden gelangen. Nach drei Toren in Serie führte Wacker nach 21 Minuten erstmals komfortabel mit vier Treffern (9:5).

Hard, trainiert vom Schweizer U21 Nationaltrainer Petr Hrachovec, konnte im ersten Durchgang nicht an die Leistungen aus der Vergangenheit, speziell nicht an den erfrischenden Auftritt aus der Champions League-Qualifikation, anknüpfen. Die Österreicher rieben sich in zahlreichen Situationen erfolglos auf. Nur acht Tore erzielte der Tabellenführer der österreichischen Meisterschaft in der ersten Halbzeit.

Negativer Höhepunkt aus Sicht von Hard waren die Schlusssequenzen im ersten Durchgang. Sekunden vor der Pause parierte Winker erneut einen Angriff der Österreicher. Den folgenden langen Pass der Abwehr erreichte Luca Linder als Erster. Hards bis anhin erfolgreichster Werfer Dominik Schmid (3) griff dabei ebenfalls nach dem Ball, kam aber Nuancen zu spät und fällte den Angreifer. Die Folge: direkte rote Karte für Schmid und nach Rubins achtem Tor die erstmalige 5-Tore-Führung (13:8).

Durchgang zwei lässt sich in Kürze etwa so zusammenfassen: die Gäste kommen angestachelt aus der Kabine und spielten fortan zielstrebiger; bei Wacker lief in der Offensive nicht mehr viel zusammen; beide Teams leisteten sich technische Fehler und lieferten sich Diskussionen mit den Schiedsrichtern aus Italien und dem belgischen Delegierten.

Für die sportlichen Höhepunkt im zweiten Abschnitt sorgten erneut Marc Winkler und sein Pendant auf der Gegenseite, Thomas Hurich. Während dem ab der 22. Minute im Goal von Hard stehenden Hurich 13 Paraden (60%-Quote) gelangen, entschärfte Winkler binnen 60 Minuten 20 Angriffe der Gäste (55%-Quote). Hurich war massgeblich dafür verantwortlich, dass Thun in der zweiten Halbzeit nur noch sechs Tore erzielte; die Gastgeber verdankten ihrem Torhüter den schlussendlich knappen 19:17-Erfolg.

Die Österreicher waren zwar zu keiner Zeit des Spiels in Führung und lagen zwischenzeitlich mit sechs Treffern in Rückstand (46./17:11). Nach der gelungenen Aufholjagd war der Jubel bei den Gästen nach dem Schlusspfiff dennoch gross. Wacker Thun verpasste es derweil, sich ein grösseres Polster für das Rückspiel am kommenden Samstag (19 Uhr) herauszuspielen. In der Offensive hing zu viel an Lenny Rubin (11/4); dennoch sind die Chancen auf das Vorstossen in die Gruppenphase in Takt.

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Quelle: Matthias Schlageter

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16.11.2017
EHF Cup Männer: Hinspiele der 3. Runde mit Wacker und Pfadi

Internationaler Auftritt für die beiden Topclubs der Nationalliga A: Pfadi Winterthur gastiert in der dritten Runde des EHF Cups am Sonntag in Schweden. Gastgeber ist der Lugi HF aus Lund. Ligakonkurrent Wacker Thun bestreitet bereits am Samstag sein Heimspiel gegen den österreichischen Meister ALPLA HC Hard.

Mit den Österreichern kehrt ein guter Bekannter in die Schweiz zurück. Hard wird in der zweiten Spielzeit von Petr Hrachovec trainiert. Der 45-jährige ist zudem Cheftrainer der Schweizer U21-Nationalmannschaft der Männer und hat auch im Schweizer Vereinshandball eine erfolgreiche Vergangenheit. Als Spieler war der Tscheche für die Kadetten Schaffhausen aktiv, die er auch als Trainer betreute. Bis zum Ende der Saison 2015/16 amtete er als Co-Trainer bei Pfadi Winterthur.

Die "Roten Teufel vom Bodensee" liegen in der heimischen HLA nach zwölf Runden auf Rang 1 und gewannen bis jetzt zehn Partien. Torgefährlichster Spieler bei Hard ist aktuell der österreichische Nationalspieler Dominik Schmid. Die Österreicher steigen erst jetzt in den Wettbewerb ein, nachdem sie in der Qualifikation zur Champions League nur hauchdünn scheiterten. Gegner Wacker Thun befindet sich derweil momentan in sehr guter Verfassung. Speziell Lukas von Deschwanden ist in bestechender Form aus seiner Verletzung zurückgekehrt. Für die Berner Oberländer gilt es ein Polster herauszuspielen, mit dem sie kommendes Wochenende die Reise nach Hard antreten können.

Zunächst auf Auswärtsreise geht es für Pfadi Winterthur. Lund, 20 Kilometer nordöstlich von Malmö gelegen, ist das Ziel der Winterthurer. Aktuell ist der Lugi HF in der schwedischen Eliteliga auf Rang vier klassiert. Im EHF Cup geben sie nach zwei Runden mit Freilos nun gegen Pfadi die erste Visitenkarte ab. Insbesondere in der Offensive ortet Pfadi Trainer Adi Brüngger nach einem ersten Videostudium bei den Schweden noch Potential. In der Abwehr würden sie gut und im Verhältnis zur Angriffsquote ausgeglichen arbeiten. Erfolgreichste Offensivkräfte der Schweden sind der linke Flügel Hampus Jildenbäck (Bild), Mittelmann Alfred Jönsson und der 205cm grosse Kreisläufer Jakob Wickman-Modigh.

Die Winterthurer wollen nach ihren Teilnahmen an der Gruppenphase 2015 und 2016 und dem letztjährigen Ausscheiden in Runde 3 gegen den späteren Titelträger Frisch AUF! Göppingen, wieder Geschichte schreiben. Gerade zur richtigen Zeit ist dazu der Mannschaftsbestand wieder nahezu vollständig. Auch wenn aufgrund der Abwesenheiten einige Mechanismen noch nicht optimal sein können, will man mit konzentrierter, konsequenter Deckungsarbeit und Disziplin im Angriff den erneuten Sprung in die Gruppenphase schaffen.
 



Men’s EHF Cup
3. Runde, Hinspiele
Wacker Thun – ALPLA HC Hard (AUT)
Samstag, 18. November, 17.30 Uhr, Lachenhalle Thun
Die Partie kann auf handballTV.ch als kommentierter Stream mitverfolgt werden.

Lugi HF Lund (SWE) - Pfadi Winterthur
Sonntag, 19. November, 18 Uhr, Sparbanken Skåne Arena Lund
Das Spiel kann im EHF-Liveticker (ticker.ehf.eu) verfolgt werden.

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Quelle: Matthias Schlageter/Pfadi Winterthur

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20.11.2017
Trainer Werner Bösch verlängert seinen Vertrag beim LC Brühl Handball

Der LC Brühl Handball konnte mit Trainer Werner Bösch den Vertrag vorzeitig um ein weiteres Jahr verlängern. Der Österreicher wird somit die erste Mannschaft bis mindestens 2019 trainieren. Seit 2015 trägt er die Verantwortung für das Team in der SPAR Premium League 1 und konnte schon einige Erfolge feiern. Er gewann mit den Brühlerinnen einen Schweizer Meister Titel, zwei Cupsiege und den Supercup.

Werner Bösch, Trainer LC Brühl Handball

      
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Quelle: LC Brühl Handball

20.11.2017
Neuer Abwehrchef für die Kadetten Schaffhausen

Die Kadetten Schaffhausen verpflichten den 31-jährigen Bojan Beljanski per 1. Januar 2018. Beljanski erhält bei den Kadetten Schaffhausen einen 2.5 Jahres Vertrag. Seine zentrale Aufgabe wird sein, die Abwehr des amtierenden Schweizer Meisters zu organisieren.

Beljanski ist serbischer Nationalspieler und stösst von Bregenz Handball zu den Kadetten Schaffhausen. Der 197 cm grosse und 107 kg schwere Beljanski spielte in der Saison 2011/12 für den HC Kriens-Luzern bevor er in die Bundesliga zu Frisch Auf Göppingen wechselte. Auf das Jahr 2015 wechselte er dann zu Bregenz Handball. Mit der serbischen Nationalmannschaft wurde Beljanski Vizemeister bei den Handball Europameisterschaften von 2012. Im gleichen Jahr nahm er auch an den Olympischen Spielen von London teil. Beljanski steht im Aufgebot für die EM 2018 in Kroatien und wird als Vorbereitung mit Serbien am Yellow Cup auflaufen. Beljanksi durchlief die serbische Handball-Schule in Backa Palanka und galt als eines der grössten Kreislauftalente Serbiens. Beljanski ist verheiratet und Vater zweier Kinder.

Trainer Peter Kukucka meint zur Neuverpflichtung: „Mit Bojan bekommen wir einen erfahrenen Spieler, der die Schweizer Handballszene gut kennt. Er wird für uns eine Verstärkung im Mittelblock sein.“Teammanager David Graubner zur Verpflichtung: „Ich bin mir sicher, dass ein so erfahrener Spieler in der momentanen Situation für uns genau der richtige ist, um Ruhe und Stabilität in unsere Abwehr zu bringen und die vielen jungen Spieler um ihn herum zu führen.“ Präsident Giorgio Behr dazu: „Mit dem erfahrenen Chef der Abwehr im serbischen Nationalteam , der nach vielen Jahren in Deutschland, der Schweiz sowie in Österreich gut Deutsch spricht, können wir die Lücke schliessen, welche der langjährige Captain der Kadetten sowie der Schweizer Nationalmannschaft David Graubner mit dem Wechsel in die Geschäftsführung hinterliess." Bojan Beljanski freut sich auf seine neue Aufgabe: „Ich freue mich, dass ich zu den Kadetten kommen kann, einem Team, das jedes Jahr an der Champions League teilnimmt und ein mehrfacher Schweizermeister und Pokalsieger ist. Ich hoffe, dass ich mit meiner Erfahrung meinem Team helfen kann. Ich versuche mich schnell zu integrieren. Ich bin voll motiviert und bereit, mich in den Dienst der Mannschaft zu stellen.“

Gleichzeitig geben die Kadetten Schaffhausen bekannt, dass der Vertrag mit Vladyslav Ostroushko in gegenseitigem Einvernehmen per 31.Dezember 2017 aufgelöst wird.

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Quelle: Kadetten Schaffhausen

Neuer Abwehrchef
Die Kadetten Schaffhausen investieren während der Saison in ihr Kader und verpflichten den Serben Bojan Beljanski, der die Verteidigung organisieren soll.
20.11.2017
NLB: Rundschau auf den 9. Spieltag

Im Verfolgerduell behielt der TV Möhlin gegen die SG GS / Kadetten Espoirs SH knapp die Oberhand. Die Truppe von Zoltan Cordas setzte sich nach mässigem Start doch noch durch. 24:26 lautete das Endergebnis. Der wieder genesene Shooter Patrik Vizes erzielte dabei neun Treffer für die Gäste, die weiterhin auf Rang 2 liegen.

In der erweiterten Verfolgergruppe mussten die Lakers Stäfa eine bittere Pille schlucken. In Solothurn setzte es für die Seebuben eine 36:25-Niederlage ab. Aus dem Solothurner Kollektiv, im dem alle Feldspieler mindestens einen Treffer erzielten, ragten Marco Kurth (12 Treffer) und Rados Dukanovic (10 Paraden, 46% Quote) heraus. Die SG TV Solothurn liegt neu mit zwölf Punkten auf dem dritten Tabellenrang.

Aufsteiger Biel beeindruckt weiter. Im Auswärtsspiel beim TV Birsfelden gewannen die Seeländer deutlich mit 23:31. Zum Bieler Matchwinner avancierte Erik L’och, der 13 Tore erzielte - und das aus ebenso vielen Versuchen! Die HSG Siggenthal/Vom Stein Baden konnte vor Heimpublikum einen knappen 30:28-Sieg gegen HC KTV Altdorf bejubeln. Mit sieben Toren in den letzten 20 Minuten setzte Tano Baumann dabei am linken Flügel ein dickes Ausrufezeichen.

Es geht also doch. Der BSV Stans hat sein erstes Punktepaar im Trockenen. Die Nidwaldner siegten zu Hause gegen Steffisburg mit 26:25. Der letzte Stanser Treffer fiel allerdings schon über vier Minuten vor dem Ende, als Alain Schumacher zum 26:24 einnetzte. Cedric Manse verkürzte danach noch einmal, zu mehr reichte es aber den Berner Oberländern nicht mehr. Dank dem Sieg hat der BSV Stans den Anschluss an die Mannschaften über dem Strich hergestellt.

Zu seinem zweiten Sieg in Folge kam der HC Horgen im Mittelfeldduell mit der SG Yellow/Pfadi Espoirs. Die Mannschaft von Zsolt Györi siegte nach einer ausgeglichenen Startphase doch noch recht deutlich mit 23:29. Die Winterthurer mussten auf ihren Captain und Topscorer Joel Bräm verzichten, der mit dem Fanionteam zum EHF Cup-Spiel nach Schweden flog. Bei Horgen war Mathias Müller mit 13 Toren die Figur des Abends.

Am Mittwochabend treffen zum Abschluss der 9. Runde in der Badener Aue die Topteams STV Baden und RTV 1879 Basel aufeinander.

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Quelle: Alessandro Crippa

20.11.2017
Auf einen Blick: Der 10. Spieltag der SPAR Premium League 1

Die Spono Eagles gehen mit einer makellosen Bilanz in die sechswöchige Pause der SPAR Premium League 1 (SPL1). Der Meister der Saison 2015/16 bleibt auch im zehnten Spiel siegreich. Auch Titelverteidiger LC Brühl Handball und der HSC Kreuzlingen feierten zum Abschluss der ersten Saisonphase Erfolge.

Im Spitzenspiel der SPL1 setzten sich die Spono Eagles mit 34:32 (17:15) beim Drittplatzierten LK Zug durch. Die Gastgeberinnen lagen während der ganzen Partie nie in Führung. Zug gestaltete das Spiel aber bis kurz vor der Pause ausgeglichen (29./14:14). Das Team von Damian Gwerder verschlief jedoch den Start in den zweiten Durchgang und schaffte es trotz neun Toren von Sibylle Scherer nicht die schnelle 5-Tore-Hypothek zu kehren. Die Spono Eagles zeigten über 60 Minuten eine abgezockte Leistung und fanden in den entscheidenden Situationen die richtigen Lösungen. Xenia Hodel, Patrizia Ramseier und Neli Irman erzielten je sieben Tore für die Gäste. Damit stehen die Eagles nach zehn Spielen und 20 von 20 möglichen Punkten souverän an der Tabellenspitze. Die Entwicklung in der Vorsaison wird Spono aber Warnung genug sein, um nicht in verfrühte Euphorie zu verfallen. Damals gewannen die Notwillerinnen sogar die ersten elf Spiele; das Playoff-Final verpasste die Mannschaft von Urs Mühlethaler im Frühling aber dennoch.

Vom Start weg alles unter Kontrolle hatte der LC Brühl beim Heimspiel gegen Yellow Winterthur. Bereits nach 15 Minute führten die St. Gallerinnen mit 8:2. Zur Pause vergrösserte der Titelverteidiger das Polster auf acht Tore (30./15:7). Goalie Sladana Dokovic parierte bei ihrem 30-minütigen Einsatz zehn Würfe, Mobiliar Topscorerin Azra Mustafoska war mit acht Toren die erfolgreichste Werferin. Stark auf Seiten von Yellow war die rechte Flügelspielerin Anina Veit, die sechs Tore beisteuerte. Doch auch sie konnte die 32:21-Niederlage nur bedingt im Rahmen halten. Brühl siegte im fünften Spiel nacheinander und feierte den neunten Sieg im zehnten Spiel, Yellow kassierte im fünften Auswärtsspiel der Saison die vierte Niederlage. Damit geht der LC Brühl auf Rang 2, Yellow Winterthur auf Platz 6 liegend in die mehrwöchige Pause.

Dritter Saisonsieg für den HSC Kreuzlingen. Im letzten Spiel des Jahres besiegten die Frauen vom Bodensee Aufsteiger HV Herzogenbuchsee deutlich mit 32:21 (17:9). Alle elf Feldspielerinnen des HSC trugen sich dabei in die Torschützenliste ein. Erfolgreichste Werferinnen waren einmal mehr Jennifer Grathwohl (6 Tore) und Martina Strmsek (5). Aber auch Jacqueline Meier (5) und Torhüterin Nadine Stein (12 Paraden/50%-Quote) bestimmten das Spiel der Gastgeberinnen. Herzogenbuchsee war in der Offensive zu abhängig von Sarah Baumgartner, die acht Tore beisteuerte. Nach einem guten Start der Oberaargauerinnen (8./3:1) fehlte es der Mobiliar Topscorerin an Unterstützung ihrer Mitspielerinnen. Mehrere minutenlange Phasen ohne Torgerfolg sorgten für das klare Ergebnis zu Ungunsten der Gäste. Kreuzlingen behauptete damit mit dem Sieg Rang 5, Herzogenbuchsee bleibt vorerst auf dem letzten Platz.  

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Quelle: Matthias Schlageter/Bild: Andrea Kaufmann

Adler im Höhenflug
Die Spono Eagles gewinnen zum Ende der ersten Saisonphase, auch Titelverteidiger LC Brühl und der HSC Kreuzlingen feierten Siege vor der mehrwöchigen Pause.
20.11.2017
EHF Cup Männer: Pfadi erkämpft sich in Schweden ein Remis

Pfadi Winterthur rang den Schweden von Lugi HF im Hinspiel der 3. Runde des EHF Cups nach einer kämpferisch überzeugenden Leistung ein 29:29 (13:17) ab. Damit hat der Tabellenzweite der Nationalliga A im Rückspiel kommenden Sonntag alle Möglichkeiten den Einzug in die Gruppenphase zu realisieren.

Für Pfadi lief es speziell im ersten Durchgang nicht wunschgemäss. Zahlreiche technische Fehler sorgten einerseits für einfache Tore der schwedischen Gastgeber und brachten andererseits keine Sicherheit in das Angriffsspiel der Pfader. Zur Pause resulierte daraus ein 4-Tore-Rückstand (13:17), der im Laufe der zweiten Halbzeit sogar bis auf sechs Tore anwuchs.

Der Tabellenvierte der schwedischen Spitzenliga war vor heimischer Kulisse der erwartet anspruchsvolle Gegner für die Winterthurer. Pfadi brauchte lange, um den Schlüssel zum Erfolg zu finden. Massgeblichen Anteil für eine fulminante Schlussviertelstunde, in der Pfadi sechs Tore mehr als Lund erzielte, hatte Yannick Ott, der auf der Spielmacherposition die richtigen Lösungen und Lücken fand. Erfolgreichster Angreifer bei Pfadi war Meisterschafts-Topscorer Marvin Lier, dem acht Tore gelangen. Roman Sidorowicz erzielte sieben Treffer. Fünfmal erfolgreich war Ante Kuduz, dem der wichtigste Treffer der Partie gelang, als er Sekunden vor Schluss zum umjubelten 29:29 Ausgleich traf. 

Damit schaffte sich die Equipe von Adrian Brüngger eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel am kommenden Sonntag um 15 Uhr in Winterthur (Sporthalle Oberseen). «Ein Unentschieden auswärts ist als Resultat okay. Die Ausgangslage ist vernünftig. Aber man soll sich nicht in Sicherheit wiegen», lässt sich der Cheftrainer im Landbote zitieren. Ganz sicher benötigt Pfadi in der ungewöhnlichen Heimspielstätte eine Leistung am Maximum, um zum dritten Mal innert vier Jahren in die mit klangvollen Namen besetzte EHF Cup-Gruppenphase einziehen zu können. 

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Quelle: Matthias Schlageter

20.11.2017
NLA: Kriens mit wichtigem Erfolg, Kadetten mit Pflichtsieg

In den NLA-Handballspielen vom Sonntag feierten die Kadetten Schaffhausen mit 31:22 (16:11) einen Pflichtsieg gegen Fortitudo Gossau. Der HC Kriens-Luzern besiegte etwas überraschend den BSV Bern Muri mit 27:25 (13:15) und steht kurz vor dem Einzug in die Finalrunde.

Die Kadetten Schaffhausen stiessen in der Tabelle mit dem Sieg und dank der Niederlage des BSV Bern Muri vom 5. auf den 3. Platz vor. Der Meister zog von Beginn an davon und feierte einen souveränen Start-/Zielsieg. Gleich vier Spieler waren bei Schaffhausen mit sechs Toren erfolgreich. Neben dem Iraner Pouya Norouzi waren auch die drei Schweizer Manuel Liniger, Dimitrij Küttel und Zoran Markovic entscheidend am Heimsieg beteiligt. Die Kadetten verzichteten wenige Tage nach dem Aus in der Champions League gleich auf fünf ausländische Spieler (Csaszar, Brännberger, Stevanovic, Ostroushko und Szyba) und setzten stattdessen fast ausschliesslich auf einheimische Akteure. Die Gäste rutschten nach der Niederlage aufgrund des schlechteren Torverhältnis von Rang 8 auf den 9. Platz zurück.

Die interessanteste Partie des Wochenendes lieferten sich Kriens-Luzern und Bern Muri. Die Innerschweizer feierten dabei den dritten Sieg in Folge; der BSV musste nach drei Siegen - einer davon auswärts bei den Kadetten - wieder einmal als Verlierer vom Parkett. Das Spiel bot ein permanentes Auf und Ab, zehnmal wechselte die Führung. Drei Minuten vor Schluss führte der BSV Bern Muri mit 24:23. Luca Engler, Peter Schramm, Christian Wipf und Claudio Vögtli führten mit vier Toren hintereinander innerhalb von zweieinhalb Minuten zum 27:24 die Wende herbei. Damit schlossen die Innerschweizer auf Rang 5 liegend punktemässig bis auf einen Zähler zu den Berner auf, die auf Platz 4 liegen.

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Quelle: sda/Matthias Schlageter

20.11.2017
Minihandball-Festival 2018 im aargauischen Nussbaumen

Das nächste Minihandball-Festival findet am 26. und 27. Mai 2018 im aargauischen Nussbaumen statt. Veranstalter ist der SC Siggenthal mit OK-Präsident Marco Bodmer und OK-Vizepräsident Paul Keller. Anmeldungen für das Minihandball-Festival können ab Januar gemacht werden. Allgemeine Fragen im Vorfeld sind an das Ressort Handballförderung des SHV (hf@handball.ch) zu richten.

Jedes Jahr treffen sich die jüngsten Handballerinnen und Handballer im Alter von 7 bis 11 Jahren, um sich mit anderen Teams aus der ganzen Schweiz zu messen. Nach 2015 findet der Grossanlass bereits zum zweiten Mal in Nussbaumen statt, unter der Organisation des SC Siggenthal. Ende Mai 2018 werden wiederum ca. 1‘200 bis 1’500 Kindern aus der ganzen Schweiz erwartet. Die Spielerinnen und Spieler messen sich in den Sportarten Mini-Handball, Softhandball und Mini-Beachhandball. Mit diesem Festival soll den Kindern die Freude an der sportlichen Betätigung vermittelt und der Handballsport als sinnvolle Freizeitbeschäftigung näher gebracht werden.

Der Veranstalter
Der SC Siggenthal ist einer der grössten Handballvereine in dieser Region und hat sich zum Ziel gesetzt den Handball zur Sportart Nr. 1 im Siggenthal zu machen. Inzwischen repräsentiert er 110 Aktive (Frauen und Männer) und 120 Juniorinnen und Junioren.

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Quelle: Handballförderung

18.11.2017
EHF Cup Männer: Thun siegt, verpasst aber ein grösseres Polster

Wacker Thun gewinnt das Hinspiel in der 3. Runde des EHF Cups gegen den österreichischen Meister ALPLA HC Hard vor 1'180 Zuschauern mit 19:17 (13:8). Die Mannschaft um die herausragenden Lenny Rubin und Marc Winkler verpasste es dabei aber nach einer zwischenzeitlichen 6-Tore-Führung sich ein grösseres Polster herauszuspielen.

Thun erwischte den besseren Start und lag von Beginn an in Führung. Dies verdankten die Gastgeber Lenny Rubin, gegen den die Abwehr der Männer vom Bodensee im ersten Durchgang kein Mittel fanden. Zweiter Garant auf Seiten von Wacker war Goalie Marc Winkler, dem schon in den ersten zehn Minuten vier Paraden gelangen. Nach drei Toren in Serie führte Wacker nach 21 Minuten erstmals komfortabel mit vier Treffern (9:5).

Hard, trainiert vom Schweizer U21 Nationaltrainer Petr Hrachovec, konnte im ersten Durchgang nicht an die Leistungen aus der Vergangenheit, speziell nicht an den erfrischenden Auftritt aus der Champions League-Qualifikation, anknüpfen. Die Österreicher rieben sich in zahlreichen Situationen erfolglos auf. Nur acht Tore erzielte der Tabellenführer der österreichischen Meisterschaft in der ersten Halbzeit.

Negativer Höhepunkt aus Sicht von Hard waren die Schlusssequenzen im ersten Durchgang. Sekunden vor der Pause parierte Winker erneut einen Angriff der Österreicher. Den folgenden langen Pass der Abwehr erreichte Luca Linder als Erster. Hards bis anhin erfolgreichster Werfer Dominik Schmid (3) griff dabei ebenfalls nach dem Ball, kam aber Nuancen zu spät und fällte den Angreifer. Die Folge: direkte rote Karte für Schmid und nach Rubins achtem Tor die erstmalige 5-Tore-Führung (13:8).

Durchgang zwei lässt sich in Kürze etwa so zusammenfassen: die Gäste kommen angestachelt aus der Kabine und spielten fortan zielstrebiger; bei Wacker lief in der Offensive nicht mehr viel zusammen; beide Teams leisteten sich technische Fehler und lieferten sich Diskussionen mit den Schiedsrichtern aus Italien und dem belgischen Delegierten.

Für die sportlichen Höhepunkt im zweiten Abschnitt sorgten erneut Marc Winkler und sein Pendant auf der Gegenseite, Thomas Hurich. Während dem ab der 22. Minute im Goal von Hard stehenden Hurich 13 Paraden (60%-Quote) gelangen, entschärfte Winkler binnen 60 Minuten 20 Angriffe der Gäste (55%-Quote). Hurich war massgeblich dafür verantwortlich, dass Thun in der zweiten Halbzeit nur noch sechs Tore erzielte; die Gastgeber verdankten ihrem Torhüter den schlussendlich knappen 19:17-Erfolg.

Die Österreicher waren zwar zu keiner Zeit des Spiels in Führung und lagen zwischenzeitlich mit sechs Treffern in Rückstand (46./17:11). Nach der gelungenen Aufholjagd war der Jubel bei den Gästen nach dem Schlusspfiff dennoch gross. Wacker Thun verpasste es derweil, sich ein grösseres Polster für das Rückspiel am kommenden Samstag (19 Uhr) herauszuspielen. In der Offensive hing zu viel an Lenny Rubin (11/4); dennoch sind die Chancen auf das Vorstossen in die Gruppenphase in Takt.

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Quelle: Matthias Schlageter

Hinspielsieg
Wacker Thun gewinnt das Hinspiel der 3. Runde des EHF Cups gegen die Österreicher von ALPLA HC Hard mit 19:17 und hat ein kleines Polster für das Rückspiel.
18.11.2017
NLA: GC Amicitia gelingt der Befreiungsschlag

GC Amicitia Zürich darf sich in der NLA wieder berechtigte Hoffnungen auf die Finalrunde machen. Nach fünf Niederlagen in Serie feierten die Stadtzürcher bei Suhr Aarau einen 26:24-Sieg. Damit liegen sie bei vier noch ausstehenden Spielen nur noch zwei Punkte hinter den sechstplatzierten Aargauern, die zum vierten Mal hintereinander verloren.

Nachdem GC Amicitia in der 18. Minute noch 5:9 in Rückstand gelegen hatte, ging es in der 37. Minute beim 13:12 zum zweiten Mal nach dem 1:0 in Führung. In der Folge lagen die Gäste mit Ausnahme des 13:13 stets vorne. Manuel Frietsch zeichnete sich bei den Stadtzürchern als achtfacher Torschütze aus. 

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Quelle: sda

17.11.2017
VELUX EHF Champions League: Kadetten-Aus nach miserablem Start

Die Kadetten Schaffhausen müssen die Hoffnungen auf die Barrage für die Achtelfinal-Qualifikation begraben. Die Mannschaft von Trainer Peter Kukucka verlor zu Hause gegen die spanische Equipe Ademar Leon nach einer Aufholjagd 23:24 (10:15).

In der vergangenen Saison gehörten die Kadetten in der Königsklasse zu den Top 16, waren Mannschaften wie der FC Barcelona oder Paris Saint-Germain die Gegner. Nach nur einem Sieg in 14 Partien wurden die Schaffhauser jedoch degradiert. Insofern ging es für den Schweizer Meister in der laufenden Champions League auch darum, sich wieder für höhere Aufgaben zu empfehlen.

Das misslang gründlich. Nach acht von zehn Runden in der Gruppe C liegen die Kadetten lediglich auf dem 5. und zweitletzten Platz. Gegen Ademar Leon verloren die Schaffhauser nach vier Auswärtsniederlagen nun erstmals auch vor heimischem Publikum. Dabei gab zu denken, dass die Gastgeber in dieser für sie eminent wichtigen Partie zu Beginn überhaupt nicht bereit waren. Nach 14 Minuten lagen sie 2:10 zurück, in der 22. Minute stand es 5:14.

Allerdings starteten die Kadetten in der Folge eine unglaubliche Aufholjagd. Bis zur Pause kamen sie auf 10:15 heran. In der 46. Minute betrug der Rückstand beim 17:19 noch zwei Tore. Massgeblichen Anteil an der Aufholjagd hatte der 22-jährige Aufbauer Zoran Markovic, der achtmal erfolgreich war. Zwar lagen die Schaffhauser kurz darauf 17:21 (48.) zurück, in der 55. Minute aber brachte der Iraner Pouya Norouzi das Heimteam beim 22:21 erstmals nach dem 1:0 in Führung. Der Effort wurde jedoch nicht belohnt. Vier Sekunden vor dem Ende scheitere Andrija Pendic mit einem Penalty an Vladimir Cupara und verpasste somit das 24:24.

Trainer Peter Kukucka erklärte nach der Begegnung, dass ein Sieg nicht verdient gewesen wäre. Es war für ihn absolut unverständlich, dass einige Spieler trotz einer akribischen Vorbereitung nicht bereit waren. Trotz des vorzeiten Aus stehen in der Champions League noch zwei Partien an. Am 25. November treffen die Schaffhauser auswärts auf Gorenje Velenje. Am 30. November beenden die Kadetten die Kampagne mit einem Heimspiel gegen Dinamo Bukarest.

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Quelle: sda

16.11.2017
EHF Cup Männer: Hinspiele der 3. Runde mit Wacker und Pfadi

Internationaler Auftritt für die beiden Topclubs der Nationalliga A: Pfadi Winterthur gastiert in der dritten Runde des EHF Cups am Sonntag in Schweden. Gastgeber ist der Lugi HF aus Lund. Ligakonkurrent Wacker Thun bestreitet bereits am Samstag sein Heimspiel gegen den österreichischen Meister ALPLA HC Hard.

Mit den Österreichern kehrt ein guter Bekannter in die Schweiz zurück. Hard wird in der zweiten Spielzeit von Petr Hrachovec trainiert. Der 45-jährige ist zudem Cheftrainer der Schweizer U21-Nationalmannschaft der Männer und hat auch im Schweizer Vereinshandball eine erfolgreiche Vergangenheit. Als Spieler war der Tscheche für die Kadetten Schaffhausen aktiv, die er auch als Trainer betreute. Bis zum Ende der Saison 2015/16 amtete er als Co-Trainer bei Pfadi Winterthur.

Die "Roten Teufel vom Bodensee" liegen in der heimischen HLA nach zwölf Runden auf Rang 1 und gewannen bis jetzt zehn Partien. Torgefährlichster Spieler bei Hard ist aktuell der österreichische Nationalspieler Dominik Schmid. Die Österreicher steigen erst jetzt in den Wettbewerb ein, nachdem sie in der Qualifikation zur Champions League nur hauchdünn scheiterten. Gegner Wacker Thun befindet sich derweil momentan in sehr guter Verfassung. Speziell Lukas von Deschwanden ist in bestechender Form aus seiner Verletzung zurückgekehrt. Für die Berner Oberländer gilt es ein Polster herauszuspielen, mit dem sie kommendes Wochenende die Reise nach Hard antreten können.

Zunächst auf Auswärtsreise geht es für Pfadi Winterthur. Lund, 20 Kilometer nordöstlich von Malmö gelegen, ist das Ziel der Winterthurer. Aktuell ist der Lugi HF in der schwedischen Eliteliga auf Rang vier klassiert. Im EHF Cup geben sie nach zwei Runden mit Freilos nun gegen Pfadi die erste Visitenkarte ab. Insbesondere in der Offensive ortet Pfadi Trainer Adi Brüngger nach einem ersten Videostudium bei den Schweden noch Potential. In der Abwehr würden sie gut und im Verhältnis zur Angriffsquote ausgeglichen arbeiten. Erfolgreichste Offensivkräfte der Schweden sind der linke Flügel Hampus Jildenbäck (Bild), Mittelmann Alfred Jönsson und der 205cm grosse Kreisläufer Jakob Wickman-Modigh.

Die Winterthurer wollen nach ihren Teilnahmen an der Gruppenphase 2015 und 2016 und dem letztjährigen Ausscheiden in Runde 3 gegen den späteren Titelträger Frisch AUF! Göppingen, wieder Geschichte schreiben. Gerade zur richtigen Zeit ist dazu der Mannschaftsbestand wieder nahezu vollständig. Auch wenn aufgrund der Abwesenheiten einige Mechanismen noch nicht optimal sein können, will man mit konzentrierter, konsequenter Deckungsarbeit und Disziplin im Angriff den erneuten Sprung in die Gruppenphase schaffen.
 



Men’s EHF Cup
3. Runde, Hinspiele
Wacker Thun – ALPLA HC Hard (AUT)
Samstag, 18. November, 17.30 Uhr, Lachenhalle Thun
Die Partie kann auf handballTV.ch als kommentierter Stream mitverfolgt werden.

Lugi HF Lund (SWE) - Pfadi Winterthur
Sonntag, 19. November, 18 Uhr, Sparbanken Skåne Arena Lund
Das Spiel kann im EHF-Liveticker (ticker.ehf.eu) verfolgt werden.

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Quelle: Matthias Schlageter/Pfadi Winterthur

Attraktive Herausforderung
Wacker Thun und Pfadi Winterthur bestreiten ihre Hinspiele in der 3. Runde des EHF Cups. Die Gegner aus Österreich und Schweden sind stark, aber nicht unbesiegbar.
16.11.2017
Handball-Splitter SPAR Premium League 1

Letzter Pflichtspieleinsatz der Mannschaften aus der SPAR Premium League 1. Leader Spono Eagles steht vor einer anspruchsvollen Aufgabe in Zug, Titelverteidiger LC Brühl hat gegen Yellow Winterthur einen Sieg fest eingeplant, Kreuzlingen und Herzogenbuchsee kämpfen um Punkte im hinteren Teil der Tabelle. Rotweiss Thun kämpft derweil um das Wunder im Challenge Cup.

HSC Kreuzlingen (5.) - HC Herzogenbuchsee (7.)
Ein einziges Mal standen sich beide Teams bisher in einem Meisterschaftspflichtspiel gegenüber. Beim 42:31 für Kreuzlingen sorgten der HSC Kreuzlingen und der HV Herzogenbuchsee sogleich für den aktuellen Torrekord der Saison. Im Rückspiel im Egelsee in Kreuzlingen am Samstag um 16 Uhr sind die Gastgeberinnen favorisiert. Die Frauen vom Bodensee verloren zuletzt zwar gegen Spono und Zug, hielten aber über weite Strecken mit den Spitzenteams mit. Aufsteiger Herzogenbuchsee kassierte sechs Niederlagen in Serie und musste dabei speziell in fremden Hallen deutliche Schlappen hinnehmen.

LC Brühl Handball (2.) - Yellow Winterthur (6.)
Bis ins Jahr 2013 muss man in der Statistik zurückgehen, um den letzten Sieg von Yellow über den LC Brühl zu finden. Seitdem gab es in 14 Spielen nichts zu holen für die Winterthurerinnen. Das Hinspiel in Winterthur endete 30:22 für den Titelverteidiger. Am Samstag um 17.30 Uhr in der Kreuzbleiche in St. Gallen wird sich an der Situation allem Anschein nach nicht viel ändern, auch wenn Brühl-Taktgeberin und Ex-Yellow-Akteurin Kerstin Kündig bei den Gastgeberinnen ausfällt. Die St. Gallerinnen wollen vor der Nationalmannschaftspause den neunten Sieg im zehnten Spiel einfahren und damit Rang 2 in der Tabelle festigen.

LK Zug (3.) - Spono Eagles (1.)
Knifflige Aufgabe für den bislang noch ungeschlagenen Leader aus Nottwil. Der LK Zug gewann bislang alle vier Heimspiele und wird den Eagles alles abverlangen. Auch wenn das Playoff-Final noch weit entfernt ist, können im Frühling Nuancen über den Einzug ins Meisterschaftsfinal entscheiden. Jeder Punkt kann dabei eine gewichtige Rolle spielen. Deshalb werden sich die beiden Spitzenteams am Samstag um 18 Uhr in der Zuger Sporthalle nichts schenken. Ein ähnlich offener Schlagabtausch wie im Hinspiel im September, das Spono mit 32:24 gewann, darf beim Duell der beiden torgefährlichsten Mannchaften erwartet werden. 

Challenge Cup
Eine riesengrosse Herausforderung steht Rotweiss Thun bevor. In der 3. Runde im Challenge Cup (Samstag, 15 Uhr) gehen die Berner Oberländerinnen mit einer schier unmöglich Hypothek von 19 Toren (17:36) in das Rückspiel gegen die Türkinnen von Ardesen. Das Team von Trainer Peter Bachmann will versuchen sich vor heimscher Kulisse besser zu verkaufen und wennmöglich ein Erfolgserlebnis herbeizuführen. Auf nationaler Ebene ist dies bereits am Mittwoch gelungen, als man auswärts bei GC Amicitia Zürich mit 23:16 (11:4) den sechsten Saisonsieg einfuhr. In einer niveauarmen Begegnung, die durch zahlreiche technische Fehler und Fehlwürfe geprägt war, verdiente sich allen voran die Thuner Defensive um die starke Torhüterin Karmen Korenic (45%-Abwehrquote) ein Sonderlob.

Das Spiel im Challenge Cup kann, ebenso wie alle SPL1-Partien, live und exklusiv auf handballTV.ch im Stream verfolgt werden.

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Quelle: Matthias Schlageter

16.11.2017
Handball-Splitter Swiss Handball League

In der zehnten Runde der Nationalliga A (NLA) stehen am Wochenende drei Partien auf dem Plan. In Aarau stehen sich der heimische HSC und GC Amicitia Zürich gegenüber, der HC Kriens-Luzern empfängt den BSV Bern Muri und Schaffhausen hat Fortitudo Gossau zu Gast.

Rückblick Mittwochspartien
Die zwei weiteren Duelle des 10. Spieltags fanden aufgrund von Einsätzen im Europa-Cup bereits am Mittwoch statt. Wacker Thun kam mit dem 29:24 (14:13) gegen St. Otmar St. Gallen zum achten Sieg und bleibt Leader. Die St. Galler warten auch nach dem vierten Versuch auf den ersten Auswärtspunkt der Saison. Die Ostschweizer machten den Berner Oberländern das Leben an diesem Abend aber schwer. Zur Pause lagen sie nur mit einem Treffer zurück, ehe Wacker Thun mit einem Zwischenspurt vom 16:16 zum 20:16 für die Vorentscheidung sorgte. Matchwinner war Lukas von Deschwanden, der zwölf Tore erzielte.
Pfadi Winterthur geriet in Endingen 30:21 nicht in Bedrängnis. Die Mannschaft von Adrian Brüngger lag gegen den Aufsteiger nur ganz zu Beginn in Rückstand. Bis zur Pause erspielte sie sich einen komfortablen 17:10-Vorsprung. Bester Torschütze der Partie war der ehemaliger Endinger Marvin Lier mit acht Toren. Pfadi liegt weiterhin auf Rang 2, der Rückstand auf Wacker Thun beträgt zwei Punkte.

HSC Suhr Aarau (6.) - GC Amicitia Zürich (9.)
Dreimal verliess der gastgebende HSC zuletzt das Feld als Verlierer, GC Amicitia verlor gar die letzten fünf Partien. Das Duell am Samstag um 18 Uhr im Schachen in Aarau ist damit ein kleiner Krisengipfel. Gelingt den Gastgebern ein Sieg, würde das Team von Misha Kaufmann die Tür zur Finalrunde weit aufstossen. Gewinnen die Gäste, wären die Zürcher wieder mittendrin, wenn es um die Verteilung der Finalrundeplätze geht. Das Hinspiel ging mit 26:15 deutlich an die Aargauer. Im Vergleich zur Partie Ende September muss Suhr Aarau aber auf seinen Topscorer Milan Skvaril verzichten, der in der Offensive schmerzlich vermisst wird.

HC Kriens-Luzern (5.) - BSV Bern Muri (3.)
Bereits zum dritten Mal stehen sich in dieser Saison Kriens-Luzern und Bern Muri gegenüber. Das Hinspiel in der Meisterschaft entschieden die Hauptstädter ebenso für sich, wie das Cup-Viertelfinal vor einem Monat. Beide Male siegten die Berner mit 32:25. Die Gastgeber konnten nach einem wackligen Saisonstart zuletzt zwei Siege in Serie einfahren und einen beruhigenden Vorsprung zu den Plätzen 7-10 aufbauen. Die Gäste sind fester Bestandteil der Spitzengruppe und können mit einem Sieg wieder bis auf zwei Punkte an Leader Thun herankommen. Anwurf in der Krauerhalle in Kriens ist am Sonntag um 17 Uhr. 

Kadetten Schaffhausen (4.) - Fortitudo Gossau (8.)
Am Sonntag um 17.30 Uhr ist Fortitudo Gossau beim Meister in der BBC Arena zu Gast. Die Fürstenländer konnten in 18 Duellen noch nie gegen Schaffhausen punkten und zeigten zuletzt gegen Pfadi ihre schwächste Saisonleistung. Die kommende Aufgabe wird nicht leichter, auch wenn die Kadetten nach dem entscheidenden Champions League-Spiel zuerst wieder in den Ligaalltag finden müssen. Die mit internationalen Profis gespickte Equipe sollte im Normalfall aber dennoch das Spiel für sich entscheiden können. Aber aufgepasst: Schaffhausen war bislang alles andere als heimstark. Nur eins von vier Ligaheimspielen gewann der Titelverteidiger.

Nationalliga B
Die Samstagsspiele der NLB lauten: Birsfelden - Biel, Solothurn - Stäfa, Kadetten Espoirs - Möhlin, Siggenthal/Vom Stein - Altdorf, Stans - Steffisburg und Yellow/Pfadi Espoirs - Horgen. Das Topspiel zwischen Baden und Basel findet erst am Mittwoch statt.

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Quelle: Matthias Schlageter

16.11.2017
Sporthalle in Birsfelden nach einem Brand vorübergehend geschlossen

Am Sonntag, 12. November, war die Sporthalle Birsfelden Ziel eines Blitzeinschlags, welcher zu Schäden an der Elektronik geführt hat. Unter anderem musste danach die NLA-Basketballpartie der Starwings gegen Winterthur abgesagt werden. Im Zuge der Reparaturarbeiten zu Beginn der Woche ist es dann am Dienstagvormittag zu einem Brand gekommen, welcher erheblichen Sachschaden verursacht hat und die Sporthalle vorübergehend unbenutzbar macht.

Die Verantwortlichen des TV Birsfelden und der HSG Nordwest haben bisher bewusst nicht frühzeitiger aktiv kommuniziert, da man zuerst das Ausmass des Schadens abwarten und entsprechende provisorische Massnahmen einleiten wollte.

Die angesetzten Spiele für den kommenden Samstag unter anderem das NLB-Spiel gegen HS Biel, können dank der Mithilfe des Partnervereins GTV Basel im Freien Gymnasium in Basel durchgeführt werden:

13:15, MU15, TV Birsfelden - HC Vikings Liestal
15:00, MU17, TV Birsfelden - SG Wahlen Laufen
17:00, NLB, TV Birsfelden - HS Biel

Nebst den Meisterschaftsspielen muss natürlich auch der Trainingsbetrieb umorganisiert werden. Bei zwölf Mannschaften, viele davon im Leistungssport aktiv, ist dies eine Mammutaufgabe. Die Verantwortlichen sind jedoch extrem dankbar für den grossartigen Unterstützungswillen, welchen diverse Handballorganisationen bis hin zum NLB-Lokalrivalen RTV 1879 Basel, den Birsfeldern entgegenbringen.

Trotz der Möglichkeit durch die grossartige Unterstützung externen Partner den Meisterschafts- und Trainingsbetrieb in einem geordneten Rahmen aufrecht zu erhalten, entsteht natürlich dem TV Birsfelden ein beträchtlicher Schaden. Da ist einerseits der direkte Schaden an Mobiliar durch den Brand, wie auch zusätzliche Kosten für externe Hallenmieten bis hin zu Mindereinnahmen bei den Zuschauern und im Restaurationsbetrieb. Der Schaden wird in den fünfstelligen Bereich geschätzt, variiert aber natürlich je nach Länge, welche der TVB im Exil verbringen muss.

Die Austragungsorte für zukünftige Meisterschaftsspiele werden jeweils zeitgerecht proaktiv kommuniziert.

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Quelle: TV Birsfelden

16.11.2017
VELUX EHF Champions League: Alles auf Angriff gegen Ademar Leon

Die Kadetten Schaffhausen stehen in der Champions League am Scheideweg. Nachdem der Schweizer Meister viermal in der Fremde als Verlierer vom Feld gehen musste, stehen die Kadetten im heutigen Heimspiel gegen Ademar Leon aus Spanien vor der letzten Chance auf das Weiterkommen.

Da kommt es gelegen, dass die Kadetten in der BBC Arena antreten; alle drei bisherigen Spiele vor heimischer Kulisse konnte das Team von Peter Kukucka gewinnen. Nach zwei Niederlagen in Serie, zuletzt mit 22:26 bei Elverum, sind die Munotstädter auf Rang 5 in der Tabelle abgerutscht. In der ausgeglichenen Gruppe C müssen die Kadetten wohl alle drei noch verbleibenden Spiele gewinnen, um auf einen der beiden ersten Plätze zu kommen.

Leon, die aktuell mit 8 Zählern zwei Punkte vor Schaffhausen liegen, haben selbstredend auch noch die Barrage für die Achtelfinals im Blick. Dabei können die Spanier auf den zuletzt formstarken linken Rückraum José Fernandez Sanchez bauen. Der 24-jährige erzielte nach seiner Rückkehr von einer Verletzung in den letzten drei Runden 20 Tore und wird die Kadetten-Abwehr besonders fordern.
 



VELUX EHF Champions League
Gruppe C, 8. Spieltag
Kadetten Schaffhausen – Ademar Leon (ESP)
Donnerstag, 16. November, 20.15 Uhr, BBC Arena Schaffhausen

MySports überträgt live im Basis-Kanal ab 20 Uhr

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Quelle: Matthias Schlageter

Letzte Chance
Die Kadetten Schaffhausen stehen in der Champions League mit dem Rücken zur Wand. Das Heimspiel gegen die Spanier aus Leon muss gewonnen werden.
16.11.2017
Der Stäfner Weg: Vier Eigengewächse verlängern bei den Lakers

Die Lakers Stäfa können langfristig mit vier Spielern planen, die allesamt das Handball-Einmaleins in Handball-Stäfa erlernt haben. Captain Lukas Maag, Christian Vernier und Luca Frei bleiben den Gelb-Schwarzen mindestens bis Sommer 2020 erhalten. Louis Barth hat seinen im Sommer auslaufenden Vertrag um ein Jahr verlängert.

«Unser oberstes Credo ist, im Kader nur minimalste Änderungen vorzunehmen und jungen Stäfnern Entwicklungsmöglichkeiten zu bieten», sagt Christian Rieger, Verwaltungsrat der GS Players AG. Weiterlaufende Verträge besitzen die Eigengewächse Nicola Brunner, Ramon Schlumpf und Francesco Ardielli. Mit Cédric Zimmermann, Moritz Bächtiger und Luzian Lechner stehen drei weitere Talente im Kader, die ihre sportliche Ausbildung in Stäfa absolviert haben.

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Quelle: Lakers Stäfa

16.11.2017
Starkes Teilnehmerfeld am 32. Stadtwerk-Cup in St. Gallen

Am Wochenende vom 16./17. Dezember 2017 findet in der Sporthalle Kreuzbleiche bereits zum 32. Mal der Stadtwerk-Cup, das internationale Handballturnier des LC Brühl Handball, statt. Dann trifft das SPL-Team des LC Brühl auf attraktive Gegner aus ganz Europa.

Unter anderem kommt Titelverteidiger TuS Metzingen nach St. Gallen. Die „Tussies“ sind in der deutschen Bundesliga aktuell auf Rang drei platziert. Der HC Lada aus Russland wird nach der Teilnahme im Jahr 2014 auch dieses Jahr wieder dabei sein. Die Russinnen wurden in der vergangenen Saison in ihrer Liga Vizemeister, weshalb man auf spannende Aufeinandertreffen hoffen darf. Der dritte Teilnehmer kommt wiederum aus Deutschland. Das Team der Neckarsulmer Sport-Union stieg in der letzten Saison in die erste deutsche Bundesliga auf und sicherte sich den Ligaerhalt. Mit Neckarsulm kehrt mit Seline Ineichen eine Schweizer-Nationalspielerin in ihr Heimatland zurück.

Iuventa Michalovce aus der Slowakei sowie DHC Slavia Praha aus der Tschechischen Republik vervollständigen das diesjährige Teilnehmerfeld. Die beiden Teams spielen in derselben, landesübergreifenden Meisterschaft. Die letzte Begegnung Ende Oktober konnte Iuventa mit 33:28 für sich entscheiden. Aktuell haben beide Teams gleich viele Zähler auf dem Konto, allerdings weist Iuventa das bessere Torverhältnis auf und ist deshalb, zwei Plätze besser als Praha, auf dem zweiten Tabellenrang platziert.

Auch in diesem Jahr finden in den Spielpausen des Stadtwerk-Cups die Finalspiele der Handballschüeleri, welches dieses Jahr Rekordteilnehmerzahlen vermerken darf, statt. Am Samstag spielen die Kinder ab 16:30 Uhr, sonntags ab 13:15 Uhr um den Sieg in ihrer Kategorie.

Der Eintritt am Stadtwerk-Cup ist dank der Unterstützung der Mobiliar, welche erneut das Eintritts-Sponsoring übernommen hat, frei.

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Quelle: LC Brühl Handball

Internationales Flair
Zum 32. Mal richtet der LC Brühl den Stadtwerk-Cup aus. Das Teilnehmerfeld ist auch in diesem Jahr gespickt mit attraktiven europäischen Vereinsmannschaften.
16.11.2017
NLB: Vier Spiele Sperre für Solothurn-Spieler Nicolo Moggi

Die Disziplinarkommission Leistungssport hat Nicolo Moggi von B-Ligist SG TV Solothurn für vier Spiele gesperrt. Zudem wurde der 22-jährige mit einer Geldstrafe belegt. Der Kreisläufer leistete sich im Anschluss an die Meisterschaftspartie gegen die SG GS/Kadetten Espoirs Schaffhausen verbale Entgleisungen in Richtung der Schiedsrichter, die daraufhin einen Rapport erstellten. Die Disziplinarkommission erachtete das Verhalten des Spielers als grobe Unsportlichkeit, wodurch diese Strafe zu Stande kommt. Die SG TV Solothurn hat gegen das Urteil Rekurs eingelegt. Ein abschliessendes Urteil ist noch offen.

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Quelle: Matthias Schlageter

15.11.2017
Schweizer Aufgebot für das Vierländerturnier in Tschechien
Die Schweizer Frauen-Nationalmannschaft bestreitet vom 23. bis 25. November ein Vierländerturnier im tschechischen Cheb. Neben dem Gastgeber treffen die Schweizerinnen auf Österreich sowie auf das Recruit-Team des norwegischen Handball-Verbandes, das aus Spielerinnen des erweiterten Nationalkaders besteht. Nach dem Rücktritt von Nationaltrainer Jesper Holmris wird die Schweizer Nationalmannschaft interimistisch von Werner Bösch und Urs Mühlethaler betreut. Die beiden haben 13 Spielerinnen für das Turnier aufgeboten.

Sie müssen dabei auf die verletzten Kerstin Kündig, Romy Bachmann und Catherine Csebits verzichten. Ausserdem stehen Sibylle Scherer, Laura Berger, Jenny Murer und Zerin Özcelik aufgrund beruflicher Verpflichtungen nicht zur Verfügung. Zu ihren Debüts in der SHV-Auswahl kommen Flügelspielerin Michelle Schmied von Rotweiss Thun sowie Rückraumspielerin Chantal Wick von den Spono Eagles. Die beiden grossen Routiniers in der Mannschaft sind erneut die in der Bundesliga engagierten Karin Weigelt und Manuela Brütsch mit ihren 122, beziehungsweise 118 Länderspielen.

Mit den beiden Coaches Werner Bösch vom LC Brühl sowie Urs Mühlethaler von den Spono Eagles wird die Mannschaft in Tschechien wie geplant von einem interimistischen Trainerteam betreut. Parallel dazu befindet sich der Schweizerische Handball-Verband (SHV) in Gesprächen mit möglichen Nachfolgern für den zurückgetretenen Nationaltrainer Jesper Holmris.
 


Nationalmannschaft Frauen
Aufgebot für das Vierländerturnier in Tschechien

Amrein Sabrina (1996, Spono Eagles, 3 Länderspiele/3 Tore)
Brütsch Manuela (1984, Bad Wildungen/GER, 118/0)
Dokovic Sladana (1995, LC Brühl Handball, 11/0)
Frey Noëlle (1992, DHB Rotweiss Thun, 50/86)
Frey Lisa (1995, Spono Eagles, 41/100)
Gautschi Daphne (2000, Metz/FRA, 3/2)
Hodel Xenia (1998, Spono Eagles, 17/51)
Ineichen Seline (1990, Neckarsulm/GER, 42/22)
Matter Judith (1993, Spono Eagles, 3/1)
Schmied Michelle (1996, DHB Rotweiss Thun, 0/0)
Wick Chantal (1994, Spono Eagles, 0/0)
Weigelt Karin (1984, Göppingen/GER, 122/377)
Wyder Pascale (1995, Spono Eagles, 24/17)

Bemerkungen: Schweiz ohne Kündig, Csebits, Bachmann (alle verletzt), Scherer, Berger, Murer und Özcelik (alle dispensiert/Beruf).
 


Vierländerturnier in Cheb/Tschechien

Die Schweizer Spiele:
Donnerstag, 23. November, 17.00 Uhr: Norwegen (Recruit-Team) – Schweiz
Freitag, 24. November, 15.25 Uhr: Tschechien – Schweiz
Samstag, 25. November, 13.55 Uhr: Schweiz – Österreich
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Quelle: Marco Ellenberger

Aufgebot und Interimslösung
Die Schweizer Frauen bestreiten in der kommenden Woche ein Vierländerturnier in Tschechien. Sie werden interimistisch von Werner Bösch und Urs Mühlethaler betreut.
15.11.2017
NLA: Generalprobe für die EHF Cup-Teilnehmer Pfadi und Wacker

Bereits am Mittwochabend finden zwei Partien des 10. Spieltags der Nationalliga A (NLA) statt. Der Grund dafür sind die Einsätze von Pfadi Winterthur und Wacker Thun in der 3. Runde des EHF Cups. Beide Teams bestreiten am Wochenende ihr Hinspiel und messen sich deshalb vorab in der Meisterschaft mit Teams aus dem Tabellenkeller.

Leader Wacker Thun hat den TSV St. Otmar St. Gallen (7.) zu Gast. Die Ostschweizer treten nach drei Heimspielen in Serie und fast sechs Wochen wieder einmal auf fremdem Terrain an. Die Statistik macht den St. Gallern dabei wenig Mut. Von den letzten 13 Duellen mit den Berner Oberländern gelang dem Team um Mobiliar Topscorer Severin Kaiser gerade ein mickriger Sieg. Blickt man auf die Form von Thun, dann ist die Mannschaft von Martin Rubin klarer Favorit. Zuletzt gab es vier Siege nacheinander und die Gewissheit, dass der Rückraum um Lenny Rubin, Nicolas Suter und dem wiedergenesenen Lukas von Deschwanden in glänzender Verfassung ist. Anwurf in der Lachenhalle in Thun ist um 19.30 Uhr.

30 Minuten später gastiert Pfadi Winterthur bei Aufsteiger TV Endingen (10.). Die Surbtaler mussten zuletzt in der heimischen GoEasy Arena eine bittere Heimklatsche verkraften, als die Kadetten beim 23:38 kein Mitleid mit den abstiegsbedrohten Aargauern hatten. Ähnliches ist auch den Gästen aus Winterthur zuzutrauen, die mit dem Rückenwind eines 33:17-Kantersiegs über Gossau anreisen. Beide Teams stehen sich in dieser Saison zum ersten Mal gegenüber - es wird aller Voraussicht nach auch das einzige Duell bleiben. Ein Grund mehr beim Duell der stärksten (Pfadi) gegen die schwächste (Endingen) Abwehr einen guten Eindruck zu hinterlassen und am besten noch zwei Punkte mitzunehmen. Los geht's um 20 Uhr.

Beide Partien können auf handballTV.ch live als Stream verfolgt werden.

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Quelle: Matthias Schlageter

14.11.2017
NLB: Möhlin-Trainer Zoltan Cordas kehrt in seine Heimat zurück

Der TV Möhlin und Trainer Zoltan Cordas (55) gehen nach drei Spielzeiten getrennte Wege. Cordas wird den per Ende Saison auslaufenden Vertrag beim B-Ligisten Möhlin nicht verlängern und in seine Heimat nach Oberösterreich zurückkehren.

Zoltan Cordas verfügte bereits vor seinem Engagement in Möhlin über einen ausgezeichneten Ruf als sehr professioneller und zielorientierter Handballcoach. Der 55-jährige stellte diese Attribute auch eindrucksvoll in den vergangenen zweieinhalb Jahren beim TV Möhlin unter Beweis. Unter seiner Führung wurde das Kader kontinuierlich verjüngt und gleich in seinem ersten Jahr als Trainer, der Saison 2015/16, landete das auf dem 4. Platz der NLB, punktegleich mit der drittplatzierten SG GS/Kadetten Espoirs aus Schaffhausen. Im Schweizer Cup Achtelfinal besiegten Cordas Schützlinge zudem den A-Ligisten RTV Basel in der ausverkauften Steinlihalle, bevor sich Möhlin im Viertelfinal gegen Pfadi Winterthur geschlagen geben musste.

Der schnelle, attraktive Handball, sowie sein Konzept mit jungen und motivierten Spieler aus dem eigenen Nachwuchs zu spielen stiess in Möhlin auf grosse Zustimmung und so wurde Cordas Vertrag um zwei Jahre verlängert. Die Saison 2016/17 beendete die Mannschaft wieder auf Platz 4, nur einen Punkt hinter Baden.

In der derzeit laufenden Saison 2017/18 legte Möhlin den besten Start seit dem Wiederaufstieg in die NLB hin. Erst der STV Baden konnte die Siegesserie der jungen Wilden nach 6 Siegen in Folge stoppen. Die beiden Cup-Erfolge gegen die NLA-Teams GC Amicitia Zürich und TV Endingen zeigten eindrücklich, dass mit Zoltan Cordas der Erfolg zurück nach Möhlin kam, und im Viertelfinal gegen den Ligakrösus Kadetten Schaffhausen eroberte die Mannschaft trotz Niederlage die Herzen der Möhliner Handball-Fans.

„Das dreijährige Projekt, das Kader zu verjüngen und mit eigenen Junioren zu besetzen ist geglückt“, sagt Zoltan Cordas. „Die Mannschaft ist bereit für einen neuen Trainer.“

Den charismatischen Handballlehrer zieht es nun zurück in seine oberösterreichische Heimat nach Linz, wo seine Trainerkarriere begann. Simon Mahrer, Präsident des TV Möhlin meint: „Zoltan hat die Handball-Euphorie zurück nach Möhlin gebracht; auch bei mir persönlich. Ich bedaure seinen Wegzug ausserordentlich und wünsche ihm nur das allerbeste auf seinem weiteren Lebensweg!“

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Quelle: TV Möhlin

"Das Projekt ist geglückt"
Zoltan Cordas, Trainer des B-Ligisten TV Möhlin, tritt Ende der Saison zurück und kehrt in seine Heimat zurück. Seine Aufgabe in Möhlin sieht er als abgeschlossen an.
13.11.2017
Auf einen Blick: Der 9. Spieltag der SPAR Premium League 1

Würde ein Handballspiel nur 40 Minuten dauern, dann hätten der HSC Kreuzlingen und GC Amicitia Zürich einerseits zwei Punkte mehr auf dem Konto. Andererseits wäre beiden Teams eine Überraschung gegen favorisierte Gegner gelungen. Da die Spielzeit bekanntlich 60 Minuten dauert, mussten beide Teams jedoch ohne Zählbares das Feld verlassen.

In Zug läuft die 44. Spielminute als Nives Egli die Gastgeberinnen zum ersten Mal in Führung bringt. Zuvor zeigten die Gäste aus Kreuzlingen eine Leistung am oberen Limit ihres Leistungsvermögens und brachten damit den letztjährigen Playoff-Final-Teilnehmer in arge Bedrägnis. Ab der 5. Minute führten die Frauen vom Bodensee fast 40 Minuten lang das Spiel an. Dabei lagen sie mehrfach bis zu 4 Tore in Front, ohne das der LK Zug ein Rezept zur Wende fand. Zahlreiche technische Fehler, Fehlwürfe und eine 15-minütige Phase ohne eigenen Treffer (37. bis 52.) sorgten für die Wende, die die Zugerinnen gnadenlos ausnutzten und schlussendlich mit 32:24 (14:17) gewannen. Beste Werferinnen beim LKZ waren Sibylle Scherer (8/1 Tore), Martina Traber und Nives Egli (je 7). Zug liegt damit weiterhin auf Rang 3, Kreuzlingen bleibt 5.

Ganze 53 Minute dauerte es in Zürich, als Maria Randers die Gäste aus Winterthur erstmals in Führung brachte. Yellow sollte es im Anschluss nur ein weiteres Mal gelingen einen Vorsprung herauszuspielen. Luana Feller erzielte in der Schlussminute das 20:19; es sollte der letzte Treffer der Partie bleiben. Zuvor diktierte GC Amicitia Zürich die Partie, führte mehrfach mit 4 Toren und war dem zweiten Saisonsieg ganz nahe. Angeführt von der starken Torhüterin Desirée Ligue (15 Paraden) und Hannah Bopp (6 Tore) ging den Aufsteigerinnen nach einer beherzten Partie im Schlussspurt jedoch die Puste aus. Yellow zeigte nach einer verpatzten ersten Halbzeit (8:12) und zuvor sechs Spielen ohne Sieg Moral und wurde für die Hartnäckigkeit belohnt. Damit schliessen die Gäste punktemässig zum Fünftplatzierten Kreuzlingen auf, GC Amicitia bleibt auf Rang 7.

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Quelle: Matthias Schlageter

Fast gewonnen
GC Amicitia und Kreuzlingen schnupperten jeweils an einem Überraschungssieg, mussten sich am 9. Spieltag der SPL1 aber schliesslich doch geschlagen geben.
13.11.2017
NLA: Zwei weitere Punkte für die Top 4 der Meisterschaft

Die Top 4 der Meisterschaft errangen am 9. Spieltag der Nationalliga A (NLA) allesamt zwei weitere Punkte. Während Pfadi Winterthur und die Kadetten Schaffhausen jeweils einen Kantersieg feierten, mussten die beiden Berner Clubs von Wacker Thun und dem BSV Bern Muri hart für den nächsten Erfolg kämpfen.

Nach drei Niederlagen in Serie fanden die Kadetten Schaffhausen wieder auf die Siegerstrasse zurück. Das Team von Peter Kukucka feierte auswärts beim Aufsteiger Endingen einen klaren 38:23-Triumph. Bester Torschütze war Manuel Liniger mit 12 Treffern, Goalie Simon Kindle zeigte 19 Paraden. Zuletzt hatten die Schaffhauser in der Meisterschaft daheim gegen BSV Bern Muri und danach zweimal in der Champions League auswärts in Skandinavien Niederlagen einstecken müssen. Beim Auswärtsspiel bei Aufsteiger Endingen brannte für den Meister allerdings zu keiner Zeit etwas an. Endingen führte einzig bei 3:2 (5.) und verlor anschliessend den Anschluss. Der Meister führte nach 16 Minuten mit 11:5, zur Pause mit 19:12 und baute den Vorsprung in Durchgang zwei weiter aus. Damit liegen die Kadetten auf Rang 4, Endingen fällt auf den letzten Platz zurück.

Mit einem weiteren Heimsieg setzte der BSV Bern Muri seine Erfolgswelle fort. Gegen den HSC Suhr Aarau gewannen die Berner mit 23:19 (12:10). Stärkster Werfer auf Seiten der Gastgeber war Marcel Lengacher mit 6 Toren. Einen überzeugenden Auftritt zeigte auch das Torhüter-Gespann Dominic Rosenberg (43% Abwehrquote) und Dragan Marjanac (53% Abwehrquote). Nach dem 6. Sieg im neunten Meisterschaftsspiel etabliert sich der BSV in den Top 4 der NLA. Die Gäste aus dem Aargau müssen nach der dritten Niederlage in Serie über die Bücher. Rang 6 und 8 Punkte bedeuten nach wie vor ein Dreipunkte-Polster auf die Teams "unter dem Strich". Allerdings wird Neuzugang und Topscorer Milan Skvaril schmerzlich vermisst. Da weitere Spieler im Kader fehlen oder angeschlagen sind, steht Regeneration vor dem Endspurt in der Hauptrunde im Fokus von Suhr Aarau.

Leader Wacker Thun feierte beim 27:22 (15:16) bei GC Amicitia Zürich den vierten Sieg in Serie. Damit liegen die Berner Oberländer weiterhin zwei Punkte vor den Verfolgern. Die Gäste mussten dabei härter kämpfen als man vorweg beim Duell Letzter gegen Erster erwartete. Der Aussenseiter aus Zürich hielt bis zum 19:19 (41.) gut mit. Nachdem die Thuner begonnen hatten, GC Amicitias Mobiliar Topscorer Manuel Frietsch (6) offensiver zu decken, fanden die Stadtzürcher im Angriff kein Rezept mehr. Überhaupt brachten sie in der zweiten Halbzeit nur sechs Tore zu Stande. Immerhin verbessert sich Zürich trotz der Niederlage von Rang 10 auf Platz 9. Bei den Thunern traf der formstarke Lenny Rubin neunmal, Lukas von Deschwanden erzielte bei seiner Rückkehr nach sechswöchiger Verletzungspause 7 Tore.

Pfadi Winterthur gelang nach zwei Niederlagen ein eindrucksvolles Comeback. Die Winterthurer lagen gegen Fortitudo im Exil in Uster nach elf Minuten bereits 8:2 vorne, zur Pause stand es 19:8. Am Ende siegte das Team von Adrian Brüngger diskussionslos mit 33:17. Pfadi überzeugte dabei als Kollektiv: Von den 13 eingesetzten Feldspielern reihten sich zwölf Akteure in die Torschützenliste ein. Stark auf Seiten der Gastgeber waren auch die Torhüter Matias Schulz und Arunas Vaskevicius, die bei je 30 Minuten Einsatzzeit jeweils über 50 Prozent Abwehrquote erreichten. Dank des deutlichen Erfolges verdrängt Pfadi den BSV Bern Muri von Rang 2. Gossau vermochte nicht an die starken Leistungen der letzten Wochen anzuknüpfen und rutscht aufgrund der Tordifferenz von Platz 6 auf 7.

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Quelle: sda/Matthias Schlageter

Im Gleichschritt
Siege für Schaffhausen, Winterthur, Bern Muri und Leader Thun am 9. Spieltag der Nationalliga A. Die Top 4 der Liga ziehen damit im Gleichschritt weiter davon.
13.11.2017
NLB: Rundschau auf den 8. Spieltag

In der achten Runde der NLB-Meisterschaft kassierte der STV Baden seine erste Saisonniederlage. Die Aargauer verloren bei den Lakers Stäfa nach eine 17:16-Pausenführung letztlich deutlich mit 32:37 und mussten nach bislang fünf Siegen und zwei Unentschieden den ersten doppelten Punktverlust hinnehmen. Fünf Minuten vor Schluss (32:32) war in Stäfa noch alles offen, ehe Badens Philipp Alexander Seitle drei Fehlversuche produzierte und Stäfa-Torhüter Luca Frei zweimal parieren konnte. Für Stäfa (10 Tore durch Nicola Brunner) kommt der Sieg einem Befreiungsschlag gleich, erst Recht nach der 24:26-Niederlage vor Wochenfrist beim TV Steffisburg.

An der Tabellenspitze zieht der NLA-Absteiger RTV 1879 Basel weiterhin einsam seine Runden und kam beim problemlosen 34:25-Heimerfolg über den TV Steffisburg zum achten Sieg im achten Spiel. Engster Verfolger Basels bleibt, mit zwei Punkten Rückstand, der TV Möhlin. Die Fricktaler bezwangen die SG TV Solothurn vor eigenem Publikum nach einer vor allem in der zweiten Halbzeit soliden Leistung mit 22:19. Einen guten Lauf scheint der TV Birsfelden zu haben: eine Woche nach dem klaren Erfolg bei der SG Yellow/Pfadi Espoirs folgte ein deutlicher 29:18-Heimsieg über die HSG Siggenthal/Vom Stein Baden, womit sich die Baselbieter definitiv im vorderen Mittelfeld etablierten.

Weiterhin eher nicht auf Touren kommt der KTV Altdorf. Nach der 25:30-Heimniederlage gegen die SG Yellow/Pfadi Espoirs bleibt es bei einem einzigen Sieg und die Urner finden sich neu nur noch auf dem zweitletzten Platz. Eher überraschend war dagegen der 33:29-Heimerfolg des nach wie vor kecken Aufsteigers HS Biel über die SG GS/Kadetten Espoirs SH. Bei den Seeländern brillierte Kreisläufer Erik L’och mit 12 Toren aus 14 Versuchen. Und schliesslich entschied der HC Horgen das sonntägliche Kellerduell gegen den Aufsteiger BSV Stans klar mit 33:26 zu seinen Gunsten. Stans bleibt somit punktelos am Tabellenende.

In der Torschützenliste führt nach acht Runden Altdorfs Mario Obad (60 Tore) vor Peter Schmid (Birsfelden/58), Marius Moser (HSG Siggenthal/Vom Stein Baden/56) und dem Duo Rares Jurca (RTV 1879 Basel) und Jonas Schelker (SG GS/Kadetten Espoirs SH) mit je 54 Toren

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Quelle: Meinrad Stöcklin

13.11.2017
Women's Challenge Cup: Spono schon raus, Thun so gut wie draussen

Erfolgloses Wochenende für die beiden Schweizer Vertreter der SPAR Premium League im europäischen Challenge Cup. Während für Meisterschaftsleader Spono Eagles nach zwei Niederlagen innert 24 Stunden bereits Schluss ist, liegen die Chancen von Rotweiss Thun für ein Weterkommen im Rückspiel kommendes Wochenende auf einem Minimum.

48:58 lautete der Gesamtscore in der türkischen Stadt Trabzon am Sonntagnachmittag, nachdem Gastgeber Zagnosspor am Samstag und am Sonntag die Spono Eagles zu Gast hatte. Bereits die erste Halbzeit des Hinspiels offenbarte die spielerischen und physischen Vorteile der Türkinnen. Den 13:21 Pausenrückstand konnte Spono nicht mehr kehren. Auch wenn die Schweizerinnen im zweiten Durchgang wesentlich besser zurecht kamen, schafften sie es nicht das Ergebnis wesentlich positiver zu gestalten. Beim 27:35 waren Chantal Wick (7 Tore) und Xenia Hodel (5) die erfolgreichsten Werferinnen.
Die zweite Partie gestalteten die Frauen aus Nottwil ausgeglichener. Die Eagles hielten die Partie lange offen, mussten sich schlussendlich aber dennoch mit 20:23 (11:13) geschlagen geben. Besonders aufgefallen im Rückspiel ist Neli Irman, die 11 Tore beisteuerte. Am Ende steht für den Leader der SPL1 dennoch das Aus gleich beim ersten Europa Cup-Auftritt der Saison.

Bei Rotweiss Thun besteht nur noch ganz wenig Hoffnung auf ein Weiterkommen. Anders als Spono haben die Berner Oberländerinnen zwar kommendes Wochenende noch die Möglichkeit vor heimischem Publikum anzutreten. Die 17:36-Hypothek aus dem Hinspiel mögen aber wohl selbst die kühnsten Optimisten als ambitioniertes Unterfangen beschreiben. Bei Thun waren vor beeindruckenden 4'000 Zuschauern in Ardesen die beiden Neuzugänge Noëlle Frey (5 Tore) und Milena Käslin (4) die erfolgreichsten Werferinnen. Das Rückspiel findet am Samstag, 18. November, um 15 Uhr in der Sporthalle Gotthelf in Thun statt.

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Quelle: Matthias Schlageter

 

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