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Sa 25.05.13 17:30
Wacker Thun - Kadetten SH
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06.04.2013
Splitter: Ende der Durststrecke, Linigers Rekordmarken

Die Schweizer Nationalmannschaft hat am Donnerstag eine fast vierjährige Durststrecke beendet: Das 26:26-Remis gegen Portugal bedeutete den ersten Punktgewinn in der Gruppenphase der EM-Qualifikation seit dem 17. Juni 2009. Damals setzten sich die Schweizer in Sursee gegen Italien mit 28:20 durch. Seither musste die SHV-Auswahl in den Gruppenspielen der EM-Ausscheidungen neun Niederlagen in Folge hinnehmen – unter anderem gegen Europameister Dänemark und Weltmeister Spanien. Mit dem wertvollen Remis gegen das im EHF-Ranking vor der SHV-Auswahl klassierte Portugal haben sich die Schweizer in der laufenden Ausscheidung alle Optionen offengehalten.

767 Tore in 176 Länderspielen
Manuel Liniger wurde am Donnerstagabend in St. Gallen für sein 175. Länderspiel geehrt, welches er am 9. März in Wetzlar gegen Deutschland bestritten hatte. Der Flügelspieler von Bundesligist HBW Balingen-Weilstetten erzielte in der Kreuzbleiche in seinem 176. Auftritt mit der Nationalmannschaft vier weitere Treffer und schraubte damit seine Marke auf mittlerweile 767 Tore hoch. In der Ewigen-Rangliste belegt Manuel Liniger damit bei den Länderspielen den 13. Platz; und bei den Toren gar den vierten Rang. Der in der Nationalmannschafts-Torschützenliste nächstbesser klassierte Robbie Kostadinovich ist nur noch vier Treffer, beziehungsweise fünf Länderspiele entfernt.

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Quelle: Marco Ellenberger

Liniger's Rekordmarken
Manuel Liniger wurde am Donnerstag für sein 175. Länderspiel von Anfang März geehrt. Gegen Portugal schraubte er sein Nati-Konto dann gleich auf 767 Treffer.
10.10.2012
Pascal Stauber: Vom Kameramann zum EM-Helden

Mit Pascal Stauber verliert die Schweizer Handball-Nationalmannschaft eine ihrer prägendsten Figuren der vergangenen Jahre. Der bald 33-jährige Basler Torhüter erzählt im Interview von der Schwierigkeit seiner Rücktritts-Entscheidung, seiner beruflichen Situation mit Vierfachbelastung und den schönsten Momenten aus seinen nicht weniger als 116 Länderspielen.

Pascal Stauber, nach 116 Länderspielen hast du deinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft bekanntgegeben. Worauf gründet dein Entscheid?
Zum einen ist es meine berufliche Situation, die mir kaum mehr eine andere Wahl lässt. Und andererseits glaube ich, dass es ein guter Zeitpunkt ist, weil wir im vergangenen Juni mit dem Sprung in die zweite Phase der EM-Qualifikation eine gute Basis geschaffen haben, um ein Jahr lang ohne allzu viel Druck zu spielen. Die kommenden sechs Partien auf diesem hohen Niveau sind eine hervorragende Gelegenheit für zukünftige Hoffnungsträger wie Nikola Portner, um sich heranzutasten. Da will ich nicht mehr gross im Weg stehen.

Du warst im Juni mit starken Leistungen massgeblich beteiligt, dass die Schweiz die erste Phase der EM-Qualifikation erfolgreich überstanden hat. War diese Tatsache in deinem Entscheidungsprozess hilfreich – im Sinne eines guten Abschlusses?
Ich habe mir im vergangenen Jahr tatsächlich viele Gedanken gemacht, als es nicht so gut lief wie erhofft. Da ist es natürlich schön, mit einem positiven Moment aufzuhören. Andererseits macht es das aber auch nicht unbedingt einfacher, weil es wieder Lust auf mehr weckt. Es war also sozusagen hilfreich und hinderlich zugleich. Deshalb habe ich mich mit dem Entscheid auch so schwer getan.

Was hat denn am Ende den definitiven Ausschlag zu diesem Schritt gegeben?
Seit meiner Rückkehr zum RTV Basel vor sechs Jahren habe und hatte ich mit Studium, der Arbeit als Lehrer und für den Verein, sowie mit dem Handball eine eigentliche Vierfachbelastung. Es wurde immer schwieriger, Freiräume zu schaffen und den Urlaub entsprechend zu planen. Nach Abschluss der Ausbildung habe ich mein Pensum als Lehrer verdoppelt  – und jetzt ist der Moment gekommen, wo es mit Beruf und Nationalmannschaft einfach nicht mehr aneinander vorbeigeht. Ich werde am Freitag 33 Jahre alt, und irgendwann steht der Übertritt ins Berufsleben an. Ich habe in den vergangenen Jahren sehr gerne viel Zeit in den Handball investiert. Aber nun ist für mich der Zeitpunkt gekommen, an dem dieser Schritt die einzig noch mögliche Entscheidung war.

Welche Momente aus deinen 116 Länderspielen bleiben dir besonders in Erinnerung?
Natürlich meine ersten Länderspiele, im März 2002 in Deutschland. Damals habe ich in Dormagen erstmals vor 3000 Zuschauern gespielt. Oder die EM-Endrunde in Slowenien, als ich zuerst nur Kameramann war, mich dann aber in den Kader kämpfte und in der Hauptrunde zweimal spielen durfte. Das unbestrittene Highlight war aber die EM-Endrunde 2006 in St. Gallen. Auch dort habe ich als dritter Goalie begonnen, mich dann aber in die Mannschaft gekämpft. Diesen Auftritten, vor allem jenem beim Unentschieden gegen Polen, habe ich auch heute noch vieles zu verdanken.

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Quelle: Marco Ellenberger

10.10.2012
Pascal Stauber tritt aus der Nationalmannschaft zurück

Nach der eindrücklichen Zahl von 116 Länderspielen ist Schluss: Pascal Stauber tritt per sofort aus der Schweizer Handball-Nationalmannschaft zurück. Der bald 33-jährige Torhüter des RTV 1879 Basel teilte seine Entscheidung den SHV-Verantwortlichen bereits im September mit.

Der extrovertierte Torhüter bestritt sein erstes Länderspiel am 15. März 2002 auswärts gegen Deutschland. Im Lauf seiner Karriere nahm er unter anderem an den Europameisterschafts-Endrunden in Slowenien (2004) und der Schweiz (2006) teil. Am Heimturnier führte Pascal Stauber die SHV-Auswahl in St. Gallen mit einer überragenden Leistung zum ebenso überraschenden wie unvergessenen 31:31-Remis gegen Polen.

«Pascal Stauber hat die Torhüter-Position in der Schweiz in den vergangenen sechs, sieben Jahren geprägt, ja fast schon dominiert», sagt Nationaltrainer Goran Perkovac. «Ausserdem hat es hierzulande schon lange keinen derart emotionalen Spieler mehr gegeben. Pascal war mit seinen Auftritten immer wieder ein eminent wichtiger Motor für die Nationalmannschaft. Es ist für uns natürlich sehr schade, dass er aufhört. Seinen Entscheid kann ich aufgrund seiner beruflichen Situation aber nachvollziehen.»

Mit 116 Länderspielen belegt Pascal Stauber in der ewigen SHV-Rangliste den 29. Platz. Allerdings haben nur fünf Torhüter mehr Länderspiele bestritten als er. Zu ihnen zählen so klingende Namen wie Peter Hürlimann, Christian Meisterhans oder Rolf Dobler. Pascal Stauber wird am Sonntag, 4. November, im Rahmen des EM-Qualifikations-Heimspiels gegen Spanien offiziell verabschiedet.



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Quelle: Marco Ellenberger

14.05.2012
Die Swiss Old Stars haben es nicht verlernt

Am Sonntag trafen das "Swiss Old Star Team" – eine Auswahl von Handball-Grössen aus dem Club ehemaliger Handball-Internationaler (CeHI) – im Rahmen des Minihandballfestivals in Riehen auf die Equipe "Basel Selection". Die beiden Teams trennten sich vor 350 Fans mit einem 15:15-Remis.

Es ist eine schöne Tradition, dass sich die ehemaligen Schweizer Internationalen als Mitglieder des "Club ehemaliger Handball-Internationaler" (CeHI) immer wieder an einem Event irgendwo in der Schweiz zu einem Mätchli einfinden. Dass beim gemütlichen Zusammensein anschliessend über frühere Zeiten geplaudert wurde hatte wie immer einen fast noch grösseren Stellenwert als der vorangegangene Kampf um den Ball. Treffpunkt für die ehemaligen Handball-Stars am vom ATV Basel-Stadt hervorragend organisierten Mini Handballfestival war der 13. Mai in Riehen.

"Da sind ja mehr Fans anwesend als jeweils bei unseren Heimspielen", sagte der schelmisch lachende RTV-Präsident Alex Ebi, welcher als Playmaker wie einst im Rückraum gekonnt die Fäden zog. Den Auftritt des Swiss Old Star Teams wollten Jung und Alt in der gut besetzten Bäumlihofhalle Riehen nicht verpassen, denn in den 40 Minuten tummelten sich im hochkarätig besetzten Team immerhin nicht weniger als 635 Länderspielkappen auf dem Parkett. Und die "Hopp-Schwiiz-Rufe" verstummten bis zum Schluss nie.

Für den 159-fachen ehemaligen Internationalen Hansruedi "Schumenko" Schumacher stand – wie schon zu seiner Aktivzeit – nicht unbedingt das spielerische Element als vielmehr seine Skorerqualitäten im Vordergrund. Und Nationalrat Markus Lehmann versuchte Kreisläufer Walter Müller – seinen langjährigen Jasskumpel in der Nationalmannschaft –, immer wieder mit brauchbaren Bällen zu "füttern." Doch sehr oft ohne Erfolg. Und wenn die "Kugel" dann trotzdem beim Adressaten landete, dann fand der Schuss von "Wädi" den Weg eher selten ins Tor.

Das Resultat war letztlich von untergeordneter Bedeutung. Nach dem 15:11-Vorsprung stellte man bei den Old Stars den erfolgreichen Torwurf gegen das mit seinen vielen ehemaligen NLA-Cracks von ATV Basel-Stadt angetretene Team einfach ein. So war es Florian Blumer vorbehalten, nach dem Schlusspfiff (!) mittels Penalty noch den mehr als gerechten Ausgleichstreffer zu erzielen. Die "Swiss Old Stars" liessen verschiedentlich durchblicken, dass sie von der virtuosen Ballbehandlung nicht allzu viel verloren haben, negativ fiel einzig die ungenügende Angriffseffizienz auf, welche bei nur 39 Prozent lag.

Ein Dankeschön gilt dem Organisator und Teambetreuer Edi Wickli der keinen Aufwand scheute, um das leider relativ kleine Trüpli  auf die Beine zu stellen. Ein Merci geht auch an die Adresse der beiden Unparteiischen Nathalie Bütikofer und Felix Rätz, welche die Begegnung souverän über die Distanz brachten. Alle hatten ganz einfach den Plausch.


Swiss Old Star Team – Basel Selection 15:15 (7:9)
Bäumlihofhalle, Riehen – 350 Zuschauer – Sr. Nathalie Bütikofer/Felix Rätz.
Swiss Old Star Team: Bläuenstein/Heusser; Lehmann (4/1), Ebi (3), Schumacher (5), Keller, Weber (1/1), Müller (2), Wagner.

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Quelle: Jürg Jungi

03.12.2010
Treffpunkt Handball: Der CeHI zu Gast beim FCB

Der Club der ehemaligen Handball-Internationalen (CeHI) war Ende November im Rahmen eines "Treffpunkt Handball" zu Gast beim FC Basel. Der von Alex Ebi bestens organisierte Anlass endete bei vorzüglichem Essen und in sehr gemütlicher Atmosphäre im Restaurant zum Schnabel in Basel.

Die zur Traditon gewordenen "Treffpunkte" sind immer wieder schöne Gelegenheiten, um sich bei einem interessanten Thema über frühere Ereignisse zu unterhalten. So trafen sich in der Premium Lounge des St. Jakob Parks am Abend des 30. November folgende 16 Alt-Internationale:

Burger Charly, Ebi Alex, Eckert Jörg W., Felber Olivio,  Fricker Niklaus, Gfeller Ueli, Mangold Werner, Wagner Ruedi, Wey Herbert, Dürrenberger Hansruedi, Güttinger HansHeinrich, Santini Roland, Wagner Hansruedi,  Wickli Edi, Segesser Bernhard, Freivogel Bruno.

Joe Zindel, der Medien- und Kommunikationschef des FC Basel, liess uns in einem überaus interessanten Vortrag die Geschichte des FC Basel etwas näher kommen. Seine Ausführungen brachten uns zum schmunzeln, staunen und im Stillen immer wieder neidvolle Vergleiche zum Handball ziehen. An dieser Stelle Joe: Herzlichen Dank!

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Quelle: Edi Wickli

28.10.2010
100. Länderspiel für Nati-Goalie Pascal Stauber

Pascal Stauber hat gestern sein 100. Länderspiel für die Schweiz absolviert. Der Torhüter des RTV 1879 Basel ist in der Länderspiel-Geschichte des SHV erst der 38. Auswahlspieler, der diese magische Marke überschritten hat. Sein Début in der Schweizer Nationalmannschaft gab der 31-Jährige im März 2002 in einem Freundschaftsspiel auswärts gegen Deutschland (16:28).

Der Schweizerische Handball-Verband gratuliert Pascal Stauber ganz herzlich zu diesem Jubiläum und wünscht ihm für die kommenden Spiele viel Erfolg!

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Quelle: Marco Ellenberger

11.08.2010
Schweizer Alt-Internationale begeistern in Visp

Der Vespia Nobilis Cup in Visp ist das einzige Handballturnier im Wallis und wurde am Wochenende nun bereits zum 50. Mal ausgetragen. Im Rahmen dieses Jubiläums wurde ein Team ehemaliger Schweizer Internationaler zu einem Propagandaspiel gegen eine Visper Auswahl eingeladen.

Erfahrung aus 906 Länderspielen auf dem Parkett
Das hochkarätig besetzte Swiss Old Star Team um den langjährigen Shooter Marc Baumgartner zeigte dem begeistert mitgehenden Publikum während 40 Minuten einen immer noch attraktiven wie auch schnellen Handball. Die neun Alt-Internationalen brachten zusammengezählt nicht weniger als 906 Länderspielkappen aufs Parkett. Die «alten Herren» siegten letztlich denn auch standesgemäss mit 25:21.

Ehrgeiz und ein loses Mundwerk
Dass diese ehemaligen Internationalen immer noch vom Ehrgeiz gepackt sind, wenn sie den Ball in den Händen spüren, machten sie nach dem 19:19-Zwischenstand deutlich, als sie die Visper Auswahl in den Schlussminuten schwindlig spielten. Doch auch das lose Mundwerk von RTV-Präsident Alex Ebi war wie zu seinen besten Zeiten in der Nationalmannschaft gut hörbar und löste bei den gutgelaunten Zuschauern immer wieder ein Schmunzeln aus.

Swiss Old Star Team: Wickli; Baumgartner (3), Keller (2/1), Schumacher (5), Ebi (1/1), Zumstein (3), Heinzmann (2), Ledermann (2), Lima (7/2).

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Quelle: Jürg Jungi

 

Heinz Karrer

 
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24.05.2013
Kurzfristig ans Champions League-Final4 nach Köln?

Für Kurzentschlossene bietet das Reisebüro Treff in Lyss noch eine Reise für zwei Personen zum Final4 der Champions League vom 1. und 2. Juni in Köln an. Diese ist durch eine Annullierung wieder verfügbar geworden. Im Preis von 695 Franken pro Person sind folgende Leistungen inbegriffen: Reise mit dem Bus (Hinfahrt am Freitag, 31. Mai, Rückfahrt nach dem Finalspiel), zwei Nächte in einem Top-Hotel sowie Eintrittskarten der 2. Kategorie. Ausserdem verfügt das Reisebüro Treff noch über einige zusätzliche Eintrittskarten der 2. Kategorie. Interessierte für die Reise, bzw. für die Tickets, melden sich direkt bei Willy Zitterli (zitterli@treff.ch, 032 387 00 87).

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Quelle: Marco Ellenberger

24.05.2013
Jan Burkhard von Pfadi Winterthur zum TV Endingen

Der TV Endingen bleibt seinem Motto treu und verpflichtet mit Jan Burkhard einen weiteren hoffnungsvollen, jungen Schweizer. Der 2,05 Meter grosse Rückraumspieler wechselt von Pfadi Winterthur zu den Surbtalern. Nachdem letzte Saison Marvin Lier die Endinger verliess und zu Pfadi Winterthur wechselte, verlieren die Surbtaler mit Stefan Huwyler (zu Wacker Thun) dieses Jahr ein weiteres Eigengewächs. Deshalb haben die Verantwortlichen beim TV Endingen reagiert und den 23-jährigen Jan Burkhard unter Vertrag genommen.

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Quelle: TV Endingen

24.05.2013
Die NLA-Finalissima am Samstag live auf handballTV.ch

Die Finalissima um die Schweizer Meisterschaft zwischen Wacker Thun und den Kadetten Schaffhausen wird morgen Samstag (Spielbeginn 17.30 Uhr) live auf www.handballTV.ch übertragen. Nachdem die Thuner im Spiel 4 in Schaffhausen gewannen, werden die Karten nun wieder neu gemischt. Für die Kadetten ging damit eine lange, erfolgreiche Zeit von 7 Jahren ohne Playoff-Heimniederlage zu Ende.

Die Lachenhalle dürfte für dieses grosse Spiel der Entscheidung aus allen Nähten platzen. Für die Kadetten spricht, dass sie solche Showdown-Spiele bestens kennen. Sie schafften es als dominierende Kraft in der Schweiz, in den letzten acht Jahren, sechs Mal Meister zu werden. Der Qualifikationssieger Wacker hingegen wird von einer Euphorie des Thuner Publikums getragen werden. Es wäre für das Team von Trainer Martin Rubin die allererste Schweizermeisterschaft der Vereinsgeschichte. Der Hunger nach so einem absoluten Highlight ist im ganzen Berner Oberland fühl- und greifbar. Am Ende werden die Tagesform und die besseren Nerven darüber entscheiden, wer am Samstag Abend Schweizer Champion 2013 wird.

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Quelle: Patric Schäfler

23.05.2013
EHF: Internationale Nominationen für Stefan Vitzthum

Der Schweizer Delegierte Stefan Vitzthum ist von der EHF zu zwei internationalen Events aufgeboten worden. Am Sonntag, 2. Juni, überwacht er in Oldenburg das WM-Playoff-Spiel der Frauen zwischen Deutschland und der Ukraine. Ausserdem wird er seine Funktion auch vom 13. bis 17. Juni am European Masters Championship im italienischen Brixen ausüben. An dieser jahrlich durchgeführten, öffentlichen Veranstaltung messen sich Handballteams aus mehreren Ländern in fünf verschiedenen Alters-Kategorien; bei den Männern ab 35 Jahren, bei den Frauen ab 33 Jahren.

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Quelle: Marco Ellenberger

23.05.2013
NLA: Wacker Thun erkämpft die Finalissima

Im Playoff-Final um die Handballmeisterschaft kommt es am Samstagabend in der Thuner Lachenhalle zu einer Finalissima. Wacker Thun siegte bei den Kadetten Schaffhausen mit 27:26 und glich die Finalserie zum 2:2 aus. Die Thuner bewiesen in Schaffhausen eine enorme Moral. Sieben Jahre lang, seit einem 20:28 gegen die Grasshoppers im Playoff-Final von 2006, hatten die Kadetten kein Playoff-Heimspiel mehr verloren. Auch in der aktuellen Meisterschaft gewann Schaffhausen in der Finalrunde und in den Playoffs neun Heimpartien in der BBC-Arena hintereinander. Vor 2562 Zuschauern in der BBC-Arena (Saisonrekord) rissen aber diese Serien.

Wacker Thun gewann diese vierte Finalpartie völlig verdientermassen. Die Thuner erwischten den viel besseren Start. Sie nahmen den Schwung des Kantersieges vom letzten Samstag mit in dieses Auswärtsspiel der letzten Chance. Es dauerte neun Minuten, bis die Kadetten durch den Treffer von Andrija Pendic zum 1:3 endlich ihren ersten Torerfolg bejubeln konnte. Später musste das Heimteam zwischen der 15. und der 22. Minute nochmals während fast sieben Minuten vom 4:6 bis zum 5:9 auf einen erfolgreichen Wurf warten.

Wacker Thun führte nach 20 Minuten 9:4 und schien wie vor fünf Tagen in Thun einem weiteren komfortablen Sieg entgegenzugehen. Dann aber drehten die Kadetten auf. 32 Minuten lang präsentierte sich das Team in jener Verfassung, mit der es in den letzten acht Jahren sechs Meisterschaften gewonnen hat. Nach 40 Minuten glichen die Kadetten erstmals zum 17:17 aus. In der 46. Minute brachte Marko Mamic die Schaffhauser zum ersten Mal in Führung (21:20). Danach behielt das Heimteam bis acht Minuten vor Schluss (24:23) die Nase vorne.

Und dennoch jubelte am Ende Wacker Thun. "Ich bin unglaublich stolz auf diese Truppe", freute sich Trainer Martin Rubin. "Vergleichen sie mal mein Thuner Team mit dem Star-Ensemble der Kadetten, und dann sagen sie mir, welche Mannschaft dieses Spiel gewinnen muss. Jede andere Mannschaft als Wacker Thun wäre umgeknickt und eingebrochen, spätestens als Schaffhausen erstmals in Führung ging. Wir aber haben als Mannschaft doch noch einen Weg zum Sieg gefunden."

Tatsächlich deutete während der zweiten Halbzeit lange alles auf eine Meisterschaftsentscheidung zu Gunsten der Kadetten hin. Eine Zeit lang lief alles für die Schaffhauser. Der Thuner Goalie Marc Winkler parierte beispielsweise fünf Schüsse, viermal aber landete der Abpraller wieder in den Händen der Kadetten. Trotzdem avancierte Winkler am Ende zum unangefochtenen Matchwinner. Er, der während des grössten Teils der Saison hinter Andreas Merz den Part der Nummer 2 gespielt hatte und erst im dritten Playoff-Final überraschend erstmals von Anfang an hatte spielen dürfen, parierte diesmal 21 Schüsse; neun in der ersten Hälfte, zwölf in der zweiten.

Die entscheidenden Paraden gelangen ihm gegen Leszek Starczan (bei 24:24), Aleksandar Stojanovic (bei 24:24) und Peter Kukucka (bei 25:24). Ausserdem trugen ein überhasteter Auswurf von Kadetten-Keeper Remo Quadrelli und ein daraus resultierendes Stürmer-Foul (bei 25:24) sowie ein Fehlwurf von Trainersohn Nik Tominec (bei 27:25) dazu bei, dass Wacker im Finish die Wende gelang. Am Ende wurde es nochmals dramatisch. Bis 47 Sekunden vor Schluss führte Wacker mit 27:25, ehe Iwan Ursic nochmals verkürzen konnte. Nur knapp 30 Sekunden später befand sich der Ball wegen Thuner Zeitspiels schon wieder in den Händen der Kadetten. Mit der 21. Parade in der allerletzten Sekunde gegen Rares Jurca rettete Goalie Winkler den Thunern aber den Sieg.

Das alles entscheidende fünfte Finalspiel findet am Samstagabend ab 17.30 Uhr in der Thuner Lachenhalle statt. Wacker Thun als Qualifikationssieger befindet sich nun wieder im Vorteil. "Wenn wir in Thun mal Schiedsrichter hätten, die so für das Heimteam pfeifen wie die Referees es jeweils in Schaffhausen tun, dann gewinnen wir locker", meinte Trainer Martin Rubin. Der ehemalige Schweizer Nationalspieler jammerte jedoch auf hohem Niveau. Die Referees vom Donnerstag sprachen gegen Kadetten sechs Zweiminutenstrafen aus, gegen Thun nur zwei.

NLA. Playoff-Final (best of 5). Spiel 4:
Kadetten Schaffhausen - Wacker Thun 26:27 (9:12). - Stand: 2:2. -
Letztes und entscheidendes Spiel am Samstag, 17.30 Uhr, in Thun.

 

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Quelle: Sportinformation (Si)

Thun wahrt Meister-Chance
Wacker Thun gewinnt das vierte Spiel des Playoff-Finales auswärts bei den Kadetten. Nun kommt es am Samstag um 17.30 Uhr in Thun zum grossen Showdown.
 

 

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