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Kontinuität
Pfadi Winterthur honoriert die geleistete Arbeit von Trainer Adrian Brüngger und stattet ihn mit einem neuen, langfristigen Vertrag bis Ende Saison 2020/21 aus.
«Unser Rezept ist ganz einfach»
Patrick Romann führt den zweitbesten Aufsteiger des 21. Jahrhunderts auf das Feld und verrät in der "Schnellen Mitte" das Erfolgsgeheimnis des HSC Suhr Aarau.
Spannender Strichkampf
Der BSV Bern Muri gewinnt auswärts beim HSC Suhr Aarau 23:22. Die Berner liegen nun nur noch einen Punkt hinter St. Otmar und drei Zähler hinter Suhr Aarau.
Ausrichter gesucht
Die Schweizer Nationalmannschaft spielt am 18. und 19. März zweimal zu Hause gegen Weissrussland. Für die beiden Länderspiele wird ein Ausrichter gesucht.
08.12.2016
Adrian Brüngger bleibt bis 2021 Trainer von Pfadi Winterthur

Pfadi Winterthur honoriert die Arbeit von Adrian Brüngger und stattet ihn mit einem langfristen Kontrakt aus. Der 40-jährige Cheftrainer unterschreibt einen Vier-Jahres-Vertrag bis zum Ende der Saison 2020/21 und wird in Zukunft auch im Bereich Marketing seine Kompetenzen einbringen.

Mit Kontinuität auf der strategisch wichtigen Trainerposition unterstreicht Pfadi Winterthur seine Überzeugung, den eingeschlagenen Weg konsequent weiter zu gehen. Der Fokus mit jungen, talentierten Schweizer Nachwuchskräften attraktiven und erfolgreichen Handball zu spielen ist bisher hervorragend gelungen. Die hierfür gelegte Basis ist zu grossen Teilen ein Verdienst von Adrian Brüngger, der die Herausforderung zur vollsten Zufriedenheit der Vereinsverantwortlichen ausführt. Mit der vorzeitigen Vertragsverlängerung kann er das anspruchsvolle Projekt weiterhin zielstrebig und konsequent realisieren.

Adrian Brüngger ist seit Februar 2007 als Trainer beim Fanionteam von Pfadi engagiert. Unter seiner Leitung gewann Pfadi Winterthur in den Jahren 2010 und 2015 den Schweizer Cup. Zusätzlich zu seiner Trainertätigkeit übernimmt der sehr gut vernetzte und businesserfahrene Trainer Aufgaben im Marketing.

Präsident Jürg Hofmann freut sich über die Fortsetzung der Zusammenarbeit. «Adrian Brüngger ist der Baumeister unserer hoffnungsvollen, jungen Mannschaft. Es war uns ein grosses Anliegen auch in Zukunft auf seine Dienste zählen zu können. Gemeinsam wollen wir in naher Zukunft den Lohn für die akribische und engagierte Arbeit einfahren. Mit seiner Denkweise, die wie ein roter Faden durch den Verein geht, passt er hervorragend ins Führungsteam. Er kümmert sich auch um mannschaftsübergreifende Bereiche und dies ist sehr wichtig für unseren Verein».
 



Interview mit Adrian Brüngger

Adrian, Du verlängerst deinen Vertrag um weitere vier Jahre. Was hat für dich den Ausschlag gegeben, die Zusammenarbeit fortzusetzen?
Adrian Brüngger: Die Perspektiven in Winterthur sind interessant. Ich habe eine junge, talentierte Mannschaft, welche ich gezielt weiter entwickeln möchte. Unser ältester Rückraumspieler ist 25-jährig, das beste Handballalter steht uns noch bevor. Und natürlich freue ich mich ungemein auf WinCity. Sobald es fertig gebaut ist, werden wir über eine traumhafte Infrastruktur verfügen. Ein Zentrum für Medizin und Sport, ein Kraftraum der ganz auf die Bedürfnisse der Ballsportler ausgerichtet ist und eine schmucke und verfügbare Ballsport-Arena - alles unter einem Dach. Damit werden wir für die jungen Toptalente noch viel attraktiver werden und können unseren Weg konsequent fortsetzen.

Du bist seit fast zehn Jahren Trainer des Fanionteams. Welche Bindung hast du zu Pfadi in dieser Zeit aufgebaut?
Adrian Brüngger: Pfadi ist für mich längst eine Herzensangelegenheit geworden. Ich habe in Winterthur als Junior alle Stufen durchlaufen, durfte danach in der ersten Mannschaft spielen. Ich bin stolz darauf, seit so langer Zeit Teil dieses Clubs zu sein. Und natürlich gibt es da sehr viele persönliche Beziehungen im Umfeld, zur Vereinsführung, Sponsoren und Spielern, auch das ist mir wichtig.

Was sind die nächsten Ziele, die du mit der Mannschaft erreichen willst und wohin soll es in den nächsten Jahren gehen?
Adrian Brüngger: Momentan sind wir mitten in einer sehr intensiven Phase. Da machen wir es wie immer, wir denken nur von Spiel zu Spiel und kämpfen um jeden Punkt. Natürlich wollen wir uns Ende Dezember für das Final4 im Cup qualifizieren und dann in Olten unseren Exploit von 2015 wiederholen. Danach geht es darum sich eine gute Ausgangslage für die Play-Offs zu erkämpfen und im April voll bereit und in Topform zu sein. Unserer Strategie werden wir auch in den nächsten Jahren treu bleiben. Wir wollen etwas entwickeln, etwas kreieren. Pfadi wird für junge Topspieler noch interessanter werden. Titel und Pokale zu gewinnen ist und bleibt dabei ein grosses Ziel.

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Quelle: Pfadi Winterthur

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08.12.2016
"Schnelle Mitte - Das Kurzinterview" mit Patrick Romann

Patrick Romann ist Captain und zweitbester Torschütze des HSC Suhr Aarau. In der Rubrik «Schnelle Mitte – Das Kurzinterview» erklärt der 23-jährige Aufbauer das Erfolgsrezept des erfolgreichsten Aufsteigers seit mehr als sieben Jahren. Ausserdem verrät das Eigengewächs der Aargauer das Leistungsmerkmal der beeindruckenden HSC-Nachwuchsarbeit.
 



Patrick, ihr steht aktuell auf Rang 5 in der Tabelle und seid der zweitbeste Aufsteiger in der NLA im 21. Jahrhundert (2007/08 wurde ZMC Amicitia als Aufsteiger Meister, Anm. d. Red.). Hast du eine Erklärung für den Lauf und was können wir in dieser Saison noch vom HSC Suhr Aarau erwarten?
Patrick Romann: Unser Rezept ist eigentlich ganz einfach. Wir wissen, was wir zu machen haben und jeder im Team macht genau das, was seine Aufgabe ist. Wir schauen von Spiel zu Spiel und gehen in jede Partie mit dem Ziel, einen Sieg einzufahren. Der Erfolg von jetzt ist hausgemacht, denn wir sind schon seit mehreren Jahren dabei, hier etwas aufzubauen. Langsam trägt es Früchte und wir hoffen selbstverständlich, dass es so positiv weitergeht.

Du bist schon seit einigen Jahren beim HSC, hast auch schon erlebt, wie es nach einem Aufstieg direkt wieder in die NLB ging. Was ist das diesjährige Erfolgsgeheimnis? Sind es vielleicht die ausländischen Neuverpflichtungen um Torwart Mihailo Radovanovic?
Patrick Romann: Klar, wir haben uns gezielt verstärkt, das merkt man auf jeden Fall. An dieser Stelle möchte ich aber besonders den Trainer loben, der uns extrem gut vorbereitet. Misha Kaufmann kennt die Stärken aller Spieler und weiss diese gezielt einzusetzen. Taktisch nehmen wir jeden Gegner auseinander und wir machen sehr viel Videostudium. Die grosse Kunst im Moment ist sicherlich, wie er uns Spiel für Spiel punktgenau einstellen und motivieren kann.

Vom Spieler der U17 bis zum Captain im Fanionteam: Mit 74 Toren in 15 Spielen stehst du exemplarisch für die HSC-Nachwuchsarbeit und hast einen grossen Anteil am aktuellen Erfolg des HSC Suhr Aarau. Kannst du uns die Philosophie des Vereins beschreiben?
Patrick Romann: Der HSC Suhr Aarau ist eindeutig ein Ausbildungsverein. Wir wollen auf die eigenen Junioren setzen und wenn man sich das aktuelle Kader anschaut, dann besteht etwa die Hälfte der Mannschaft aus eigenen Nachwuchsspielern. Das zeigt die extrem gute und auch durchlässige Arbeit, die hier in Aarau gemacht wird. Man kann den Club nur dafür loben, dass den Spielern das Vertrauen geschenkt wird. Es wird nicht einfach versprochen «ihr kommt zum Einsatz» und dann werden Ausländer geholt, sondern die Integration der Eigengewächse wird gezielt gefördert und bei Bedarf mit Ausländern ergänzt.

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Quelle: Matthias Schlageter

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08.12.2016
NLA: BSV Bern Muri nähert sich Finalrundenplatz

In der viertletzten Runde der NLA-Qualifikation ist es am Strich zum grossen Zusammenschluss gekommen. Das sechstplatzierte St. Otmar St. Gallen und den neuntklassierten RTV Basel trennen nur noch drei Punkte. Die Spiele vom Mittwoch können als Aufstand der "Kleinen" bezeichnet werden. Von den ersten fünf Teams der Rangliste siegte einzig Kriens-Luzern gegen den Tabellenletzten Fortitudo Gossau, wobei der Erfolg glücklich zu Stande kam. Den Siegtreffer zum 32:31 erzielte Boris Stankovic nach der Schlusssirene per Penalty. 30 Sekunden vor dem Ende hatte Fortitudos Afshin Sadeghi nur den Pfosten getroffen.

Die Gossauer verloren zum dritten Mal in den letzten vier Spielen mit nur einem Tor Unterschied und warten weiter auf den ersten Saisonsieg. Kriens-Luzern dagegen verbesserte sich vom 4. auf den 2. Tabellenplatz und schloss punktemässig zu Leader Kadetten Schaffhausen auf. Die Kadetten verloren beim RTV Basel 27:30 und erlitten die erste Niederlage nach elf Siegen.

Aufsteiger Suhr Aarau hätte mit einem Heimsieg gegen den BSV Bern Muri einen grossen Schritt in Richtung Finalrunde machen können, verlor aber 22:23. Die Berner lagen beim ersten Erfolg nach fünf Niederlagen bloss zweimal im Rückstand (0:1/4. und 7:8/21.). Der tschechisch Regisseur Jakub Szymanski steuerte sieben Treffer zum wichtigen Sieg bei.

Der BSV liegt zwar als Achter weiter unter dem Strich, aber nur noch drei Punkte hinter Suhr Aarau und einen hinter St. Otmar St. Gallen, das gegen Pfadi Winterthur 27:27 spielte. Für die St. Galler war das Unentschieden insofern ärgerlich, als sie von der 39. bis zur 50. Minute ein 17:19 in ein 25:21 wendeten. Pfadi kämpfte sich jedoch zurück. Drei der letzten sechs Tore der Winterthurer erzielte Roman Sidorowicz. Insgesamt ging das 27:27 in Ordnung, machten doch die Pfader in der ersten Halbzeit (15:14) zu wenig aus ihren Vorteilen.

Wie der BSV Bern Muri hat auch GC Amicitia Zürich zwölf Punkte auf dem Konto. Die Stadtzürcher bezwangen das arg ersatzgeschwächte Wacker Thun 25:22 und beendeten eine drei Partien dauernde Niederlagenserie. Matchwinner von GC Amicitia war mit 19 Paraden Torhüter Simon Schelling. Der zwei Zähler dahinter liegende RTV meldete sich dank des überraschenden Sieges gegen die Kadetten ebenfalls im Rennen um die Finalrunde zurück. Überragender Spieler der Basler war Bruno Kozina, der nicht weniger als zehn Tore schoss.

NLA, Qualifikation

St. Otmar St. Gallen - Pfadi Winterthur 27:27 (14:15)
GC Amicitia Zürich - Wacker Thun 25:22 (11:9)
Suhr Aarau - BSV Bern Muri 22:23 (10:11)
Fortitudo Gossau - Kriens-Luzern 31:32 (19:16)
RTV Basel - Kadetten Schaffhausen 30:27 (16:13)
 

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Quelle: sda

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07.12.2016
Ausrichter für Männer-Länderspiele im März gesucht

Die Schweizer Nationalmannschaft bestreitet am Wochenende vom 18. und 19. März 2017 in der Schweiz zwei Vorbereitungs-Länderspiele gegen WM-Teilnehmer Weissrussland. Für die beiden Partien sucht der Schweizerische Handball-Verband (SHV) einen Ausrichter. Interessierte melden sich bitte direkt bei Roger Keller, Leiter Marketing und Events (roger.keller@handball.ch).

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Quelle: Marco Ellenberger

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09.12.2016
Spiel der Runde am 16. Spieltag: Wacker Thun - Pfadi Winterthur

Wacker Thun empfängt am Samstag Pfadi Winterthur zum Direktduell in der Spitzengruppe. Beide Teams stehen sicher in den Top 6. Drei Spieltage vor Schluss wollen beide Mannschaften schon jetzt weitere Zähler sammeln, um sich eine gute Ausgangsposition für die anstehende Finalrunde zu sichern.

Verletzungssorgen begleiten Wacker Thun schon während der ganzen Hinrunde. Nach den Ausfällen von Nicolas Raemy, Lenny Rubin, Markus Hüsser und Andreas Merz reihten sich nun auch noch Topscorer Lukas von Deschwanden und Luca Linder in die Verletztenliste ein. Erstaunlich, dass die Berner Oberländer dennoch recht souverän in den Top 4 dabei sind. Unter der Woche setzte es dennoch die fünfte Saisonniederlage (22:25 bei GC Amicitia). Die Thuner werden versuchen mit gemeinsamen Kräften und den begeisternden Fans im Rücken der Misere zu trotzen und den sechsten Heimsieg der Saison einzufahren.

Pfadi Winterthur sorgte unter der Woche abseits des Feldes für positive Schlagzeilen. Cheftrainer Adrian Brüngger verlängert seinen Vertrag für vier weitere Jahre und wird die Geschicke der Pfader bis und mit der Saison 2020/21 leiten. Sportlich sind seine Coaching-Qualitäten nach dem bescheidenen Auftritt in St. Gallen (27:27 bei St. Otmar) vom letzten Mittwoch gefragt. Gewinnt Pfadi in Thun, dann hätten die Pfader sehr gute Chancen die Hauptrunde auf einem der beiden ersten Plätze abzuschliessen. Pfadi hat nämlich noch eine Partie weniger bestritten und so alle Trümpfe auf seiner Seite.

Statistisch ist die Neuauflage des letztjährigen Playoff-Halbfinals eine ausgeglichene Sache. Wacker gewann fünf, Pfadi vier der letzten zehn Duelle (1 Unentschieden). Im Hinspiel siegte Pfadi deutlich mit 30:20. Wer dieses Wochenende die Nase vorne hat zeigt sich um 16.30 Uhr in der Lachenhalle in Thun. Ausserdem läuft die Partie als Topspiel auf der Streamingplattform HandballTV.

Über Wacker Thun: Tabelle: 4./15 Spiele/20 Punkte. Torverhältnis: 427:378 (+49). Heimstatistik 16/17: 5 Siege, 2 Niederlagen. Die letzten 5 Spiele: 3 Siege, 2 Niederlagen. Die Top 3 Torschützen: Lukas von Deschwanden (104 Tore), Jonas Dähler (54), Nikola Isailovic (47).

Über Pfadi Winterthur: Tabelle: 3./14 Spiele/21 Punkte. Torverhältnis: 383:341 (+42). Auswärtsstatistik 16/17: 4 Siege, 1 Unentschieden, 3 Niederlagen. Die letzten 5 Spiele: 3 Siege, 1 Unentschieden, 1 Niederlage. Die Top 3 Torschützen: Filip Maros (65), Filip Gavranovic (54), Pascal Vernier (42).

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Quelle: Matthias Schlageter

08.12.2016
Adrian Brüngger bleibt bis 2021 Trainer von Pfadi Winterthur

Pfadi Winterthur honoriert die Arbeit von Adrian Brüngger und stattet ihn mit einem langfristen Kontrakt aus. Der 40-jährige Cheftrainer unterschreibt einen Vier-Jahres-Vertrag bis zum Ende der Saison 2020/21 und wird in Zukunft auch im Bereich Marketing seine Kompetenzen einbringen.

Mit Kontinuität auf der strategisch wichtigen Trainerposition unterstreicht Pfadi Winterthur seine Überzeugung, den eingeschlagenen Weg konsequent weiter zu gehen. Der Fokus mit jungen, talentierten Schweizer Nachwuchskräften attraktiven und erfolgreichen Handball zu spielen ist bisher hervorragend gelungen. Die hierfür gelegte Basis ist zu grossen Teilen ein Verdienst von Adrian Brüngger, der die Herausforderung zur vollsten Zufriedenheit der Vereinsverantwortlichen ausführt. Mit der vorzeitigen Vertragsverlängerung kann er das anspruchsvolle Projekt weiterhin zielstrebig und konsequent realisieren.

Adrian Brüngger ist seit Februar 2007 als Trainer beim Fanionteam von Pfadi engagiert. Unter seiner Leitung gewann Pfadi Winterthur in den Jahren 2010 und 2015 den Schweizer Cup. Zusätzlich zu seiner Trainertätigkeit übernimmt der sehr gut vernetzte und businesserfahrene Trainer Aufgaben im Marketing.

Präsident Jürg Hofmann freut sich über die Fortsetzung der Zusammenarbeit. «Adrian Brüngger ist der Baumeister unserer hoffnungsvollen, jungen Mannschaft. Es war uns ein grosses Anliegen auch in Zukunft auf seine Dienste zählen zu können. Gemeinsam wollen wir in naher Zukunft den Lohn für die akribische und engagierte Arbeit einfahren. Mit seiner Denkweise, die wie ein roter Faden durch den Verein geht, passt er hervorragend ins Führungsteam. Er kümmert sich auch um mannschaftsübergreifende Bereiche und dies ist sehr wichtig für unseren Verein».
 



Interview mit Adrian Brüngger

Adrian, Du verlängerst deinen Vertrag um weitere vier Jahre. Was hat für dich den Ausschlag gegeben, die Zusammenarbeit fortzusetzen?
Adrian Brüngger: Die Perspektiven in Winterthur sind interessant. Ich habe eine junge, talentierte Mannschaft, welche ich gezielt weiter entwickeln möchte. Unser ältester Rückraumspieler ist 25-jährig, das beste Handballalter steht uns noch bevor. Und natürlich freue ich mich ungemein auf WinCity. Sobald es fertig gebaut ist, werden wir über eine traumhafte Infrastruktur verfügen. Ein Zentrum für Medizin und Sport, ein Kraftraum der ganz auf die Bedürfnisse der Ballsportler ausgerichtet ist und eine schmucke und verfügbare Ballsport-Arena - alles unter einem Dach. Damit werden wir für die jungen Toptalente noch viel attraktiver werden und können unseren Weg konsequent fortsetzen.

Du bist seit fast zehn Jahren Trainer des Fanionteams. Welche Bindung hast du zu Pfadi in dieser Zeit aufgebaut?
Adrian Brüngger: Pfadi ist für mich längst eine Herzensangelegenheit geworden. Ich habe in Winterthur als Junior alle Stufen durchlaufen, durfte danach in der ersten Mannschaft spielen. Ich bin stolz darauf, seit so langer Zeit Teil dieses Clubs zu sein. Und natürlich gibt es da sehr viele persönliche Beziehungen im Umfeld, zur Vereinsführung, Sponsoren und Spielern, auch das ist mir wichtig.

Was sind die nächsten Ziele, die du mit der Mannschaft erreichen willst und wohin soll es in den nächsten Jahren gehen?
Adrian Brüngger: Momentan sind wir mitten in einer sehr intensiven Phase. Da machen wir es wie immer, wir denken nur von Spiel zu Spiel und kämpfen um jeden Punkt. Natürlich wollen wir uns Ende Dezember für das Final4 im Cup qualifizieren und dann in Olten unseren Exploit von 2015 wiederholen. Danach geht es darum sich eine gute Ausgangslage für die Play-Offs zu erkämpfen und im April voll bereit und in Topform zu sein. Unserer Strategie werden wir auch in den nächsten Jahren treu bleiben. Wir wollen etwas entwickeln, etwas kreieren. Pfadi wird für junge Topspieler noch interessanter werden. Titel und Pokale zu gewinnen ist und bleibt dabei ein grosses Ziel.

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Quelle: Pfadi Winterthur

Kontinuität
Pfadi Winterthur honoriert die geleistete Arbeit von Trainer Adrian Brüngger und stattet ihn mit einem neuen, langfristigen Vertrag bis Ende Saison 2020/21 aus.
08.12.2016
Handball-Splitter Swiss Handball League

Drittletzter Spieltag in der Nationalliga A. Nach den überraschenden Ergebnissen vom letzten Mittwoch spitzt sich die Spannung am Strich noch weiter zu. Zwischen Rang 5 und Rang 9 liegen nur fünf Punkte, Suhr Aarau, St. Otmar, Bern Muri, GC Amicitia und Basel sind weiter im Rennen um die Finalrundenplätze dabei.

Im Direktduell treffen dabei am Samstag um 19 Uhr im Rankhof der RTV 1879 Basel (9.) und BSV Bern Muri (8.) aufeinander. Die Gastgeber besiegten unter der Woche die Kadetten und wollen im letzten Heimspiel der Hauptrunde die Gäste aus der Hauptstadt besiegen und punktemässig mit ihnen gleichziehen. Bern wiederum winkt mit einem Auswärtssieg der Sprung über den Strich.

Das will auch GC Amicitia Zürich (7.) schaffen und benötigt hierfür den zweiten Sieg in Serie gegen ein Team aus den Top 4. Nach Thun gastieren nun die Kadetten Schaffhausen (1.) bei GC, der ausnahmsweise zum Duell im Waldegg in Horgen lädt. Dort will der Leader seinen Ausrutscher vom Mittwoch wettmachen und auf die Siegerstrasse zurückkehren. Anwurf in Horgen ist um 18 Uhr.

Ebenfalls um 18 Uhr treffen im Schachen in Aarau Aufsteiger HSC Suhr Aarau (5.) und Fortitudo Gossau (10.) aufeinander. Die Gastgeber wollen im letzten Heimspiel den Sack in Richtung Finalrunde zu machen. Dabei müssen sie jedoch mit grosser Gegenwehr rechnen. Fortitudo hatte zuletzt gleich mehrere Topteams am Rande einer Niederlage und kämpft mit grossem Willen um den ersten Saisonsieg.

Kämpfen wird auch das zweite Ostschweizer Team. St. Otmar St. Gallen (6.) gewann zwar am Mittwoch einen Punkt gegen Pfadi, trotzdem ist der Vorsprung auf die Verfolger unter dem Strich kleiner geworden. Gegen den HC Kriens-Luzern (2.) wartet am Samstag eine ähnlich schwere Aufgabe. Die Gäste aus der Innerschweiz gewannen vier der letzten fünf Spiele und schielen auf Rang 1. Los geht’s in der Kreuzbleiche in St. Gallen um 17.30 Uhr.

Im «Spiel der Runde» treffen die beiden bereits für die Finalrunde qualifizierten Teams von Wacker Thun und Pfadi Winterthur am Samstag um 16.30 Uhr in der Lachenhalle in Thun aufeinander.

SHV-Livestream
Alle Spiele sind live im Stream auf HandballTV zu sehen. Klicken Sie sich rein und seien Sie live dabei, wenn die besten Schweizer Teams um den Sieg kämpfen.

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Quelle: Matthias Schlageter

08.12.2016
Handball-Splitter SPAR Premium League

Nach der Länderspiel-Pause steigen sechs SPL1-Clubs am kommenden Wochenende wieder in die Meisterschaft ein. Dabei kommt es in Nottwil zum Spitzenspiel, in Stans treffen zwei Teams aus dem Tabellenmittelfeld aufeinander und in Basel werden wichtige Punkte im Abstiegskampf vergeben.

Die Spono Eagles (1.) haben am Samstag um 18 Uhr im SPZ in Nottwil den LK Zug (3.) zu Gast. Die Gastgeberinnen wollen trotz der Hiobsbotschaft vom Saisonaus von Lisa Frey ihre weisse Weste behalten und den neuen Sieg im neuen Spiel einfahren. Das wird gegen die Zugerinnen ein schweres Unterfangen, gewann der LK Zug doch in dieser Saison sechs von acht Partien. Im Hinspiel setzte sich Spono mit 26:23 durch.

Im Duell des sechsten BSV Stans gegen den fünften Yellow Winterthur geht es darum, sich weiter vom Tabellenende abzusetzen und gleichzeitig die Negativserie zu beenden. Beide Clubs verloren vier der letzten sechs Spiele, davon zuletzt dreimal in Serie. Los geht das Duell im Tabellenmittelfeld in Stans (Eichli) am Samstag um 16.30 Uhr.

Am Tabellenende kommt es zum Duell zwischen dem noch punktlosen ATV/KV Basel und dem HSC Kreuzlingen. Das bisher einzige Aufeinandertreffen der beiden Teams gewann der HSC Kreuzlingen mit 28:25. Die Baselerinnen wollen sich für die Auftaktniederlage revanchieren und punktemässig mit dem Aufsteiger gleichziehen. Anwurf im Rankhof in Basel ist am Samstag um 17 Uhr.

SHV-Livestream
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Quelle: Matthias Schlageter

08.12.2016
"Schnelle Mitte - Das Kurzinterview" mit Patrick Romann

Patrick Romann ist Captain und zweitbester Torschütze des HSC Suhr Aarau. In der Rubrik «Schnelle Mitte – Das Kurzinterview» erklärt der 23-jährige Aufbauer das Erfolgsrezept des erfolgreichsten Aufsteigers seit mehr als sieben Jahren. Ausserdem verrät das Eigengewächs der Aargauer das Leistungsmerkmal der beeindruckenden HSC-Nachwuchsarbeit.
 



Patrick, ihr steht aktuell auf Rang 5 in der Tabelle und seid der zweitbeste Aufsteiger in der NLA im 21. Jahrhundert (2007/08 wurde ZMC Amicitia als Aufsteiger Meister, Anm. d. Red.). Hast du eine Erklärung für den Lauf und was können wir in dieser Saison noch vom HSC Suhr Aarau erwarten?
Patrick Romann: Unser Rezept ist eigentlich ganz einfach. Wir wissen, was wir zu machen haben und jeder im Team macht genau das, was seine Aufgabe ist. Wir schauen von Spiel zu Spiel und gehen in jede Partie mit dem Ziel, einen Sieg einzufahren. Der Erfolg von jetzt ist hausgemacht, denn wir sind schon seit mehreren Jahren dabei, hier etwas aufzubauen. Langsam trägt es Früchte und wir hoffen selbstverständlich, dass es so positiv weitergeht.

Du bist schon seit einigen Jahren beim HSC, hast auch schon erlebt, wie es nach einem Aufstieg direkt wieder in die NLB ging. Was ist das diesjährige Erfolgsgeheimnis? Sind es vielleicht die ausländischen Neuverpflichtungen um Torwart Mihailo Radovanovic?
Patrick Romann: Klar, wir haben uns gezielt verstärkt, das merkt man auf jeden Fall. An dieser Stelle möchte ich aber besonders den Trainer loben, der uns extrem gut vorbereitet. Misha Kaufmann kennt die Stärken aller Spieler und weiss diese gezielt einzusetzen. Taktisch nehmen wir jeden Gegner auseinander und wir machen sehr viel Videostudium. Die grosse Kunst im Moment ist sicherlich, wie er uns Spiel für Spiel punktgenau einstellen und motivieren kann.

Vom Spieler der U17 bis zum Captain im Fanionteam: Mit 74 Toren in 15 Spielen stehst du exemplarisch für die HSC-Nachwuchsarbeit und hast einen grossen Anteil am aktuellen Erfolg des HSC Suhr Aarau. Kannst du uns die Philosophie des Vereins beschreiben?
Patrick Romann: Der HSC Suhr Aarau ist eindeutig ein Ausbildungsverein. Wir wollen auf die eigenen Junioren setzen und wenn man sich das aktuelle Kader anschaut, dann besteht etwa die Hälfte der Mannschaft aus eigenen Nachwuchsspielern. Das zeigt die extrem gute und auch durchlässige Arbeit, die hier in Aarau gemacht wird. Man kann den Club nur dafür loben, dass den Spielern das Vertrauen geschenkt wird. Es wird nicht einfach versprochen «ihr kommt zum Einsatz» und dann werden Ausländer geholt, sondern die Integration der Eigengewächse wird gezielt gefördert und bei Bedarf mit Ausländern ergänzt.

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«Unser Rezept ist ganz einfach»
Patrick Romann führt den zweitbesten Aufsteiger des 21. Jahrhunderts auf das Feld und verrät in der "Schnellen Mitte" das Erfolgsgeheimnis des HSC Suhr Aarau.
08.12.2016
NLA: BSV Bern Muri nähert sich Finalrundenplatz

In der viertletzten Runde der NLA-Qualifikation ist es am Strich zum grossen Zusammenschluss gekommen. Das sechstplatzierte St. Otmar St. Gallen und den neuntklassierten RTV Basel trennen nur noch drei Punkte. Die Spiele vom Mittwoch können als Aufstand der "Kleinen" bezeichnet werden. Von den ersten fünf Teams der Rangliste siegte einzig Kriens-Luzern gegen den Tabellenletzten Fortitudo Gossau, wobei der Erfolg glücklich zu Stande kam. Den Siegtreffer zum 32:31 erzielte Boris Stankovic nach der Schlusssirene per Penalty. 30 Sekunden vor dem Ende hatte Fortitudos Afshin Sadeghi nur den Pfosten getroffen.

Die Gossauer verloren zum dritten Mal in den letzten vier Spielen mit nur einem Tor Unterschied und warten weiter auf den ersten Saisonsieg. Kriens-Luzern dagegen verbesserte sich vom 4. auf den 2. Tabellenplatz und schloss punktemässig zu Leader Kadetten Schaffhausen auf. Die Kadetten verloren beim RTV Basel 27:30 und erlitten die erste Niederlage nach elf Siegen.

Aufsteiger Suhr Aarau hätte mit einem Heimsieg gegen den BSV Bern Muri einen grossen Schritt in Richtung Finalrunde machen können, verlor aber 22:23. Die Berner lagen beim ersten Erfolg nach fünf Niederlagen bloss zweimal im Rückstand (0:1/4. und 7:8/21.). Der tschechisch Regisseur Jakub Szymanski steuerte sieben Treffer zum wichtigen Sieg bei.

Der BSV liegt zwar als Achter weiter unter dem Strich, aber nur noch drei Punkte hinter Suhr Aarau und einen hinter St. Otmar St. Gallen, das gegen Pfadi Winterthur 27:27 spielte. Für die St. Galler war das Unentschieden insofern ärgerlich, als sie von der 39. bis zur 50. Minute ein 17:19 in ein 25:21 wendeten. Pfadi kämpfte sich jedoch zurück. Drei der letzten sechs Tore der Winterthurer erzielte Roman Sidorowicz. Insgesamt ging das 27:27 in Ordnung, machten doch die Pfader in der ersten Halbzeit (15:14) zu wenig aus ihren Vorteilen.

Wie der BSV Bern Muri hat auch GC Amicitia Zürich zwölf Punkte auf dem Konto. Die Stadtzürcher bezwangen das arg ersatzgeschwächte Wacker Thun 25:22 und beendeten eine drei Partien dauernde Niederlagenserie. Matchwinner von GC Amicitia war mit 19 Paraden Torhüter Simon Schelling. Der zwei Zähler dahinter liegende RTV meldete sich dank des überraschenden Sieges gegen die Kadetten ebenfalls im Rennen um die Finalrunde zurück. Überragender Spieler der Basler war Bruno Kozina, der nicht weniger als zehn Tore schoss.

NLA, Qualifikation

St. Otmar St. Gallen - Pfadi Winterthur 27:27 (14:15)
GC Amicitia Zürich - Wacker Thun 25:22 (11:9)
Suhr Aarau - BSV Bern Muri 22:23 (10:11)
Fortitudo Gossau - Kriens-Luzern 31:32 (19:16)
RTV Basel - Kadetten Schaffhausen 30:27 (16:13)
 

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Quelle: sda

Spannender Strichkampf
Der BSV Bern Muri gewinnt auswärts beim HSC Suhr Aarau 23:22. Die Berner liegen nun nur noch einen Punkt hinter St. Otmar und drei Zähler hinter Suhr Aarau.
07.12.2016
Interviews zum Spiel der Runde HSC Suhr Aarau - BSV Bern Muri

Der rechte Flügel Simon Getzmann ist erleichtert nach dem hart erkämpften Auswärtssieg seines Clubs BSV Bern Muri beim HSC Suhr Aarau (22:23). Der Kreisläufer der Gastgeber, Stevan Kurbalija, hadert mit der eigenen Offensivleistung und spricht von einem verpassten Matchball. Die Beiden stellten sich nach dem Schlusspfiff im "Spiel der Runde" des 15. Spieltags und blickten auf die enge Partie im Schachen in Aarau zurück.

 

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Quelle: Matthias Schlageter

07.12.2016
Ausrichter für Männer-Länderspiele im März gesucht

Die Schweizer Nationalmannschaft bestreitet am Wochenende vom 18. und 19. März 2017 in der Schweiz zwei Vorbereitungs-Länderspiele gegen WM-Teilnehmer Weissrussland. Für die beiden Partien sucht der Schweizerische Handball-Verband (SHV) einen Ausrichter. Interessierte melden sich bitte direkt bei Roger Keller, Leiter Marketing und Events (roger.keller@handball.ch).

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Quelle: Marco Ellenberger

Ausrichter gesucht
Die Schweizer Nationalmannschaft spielt am 18. und 19. März zweimal zu Hause gegen Weissrussland. Für die beiden Länderspiele wird ein Ausrichter gesucht.
07.12.2016
2. Bundesliga: Tim Jud verlängert Vertrag in Konstanz

Spielmacher Tim Jud verlängert vorzeitig seinen Vertrag bei der HSG Konstanz aus der 2. Bundesliga. Der 22-jährige Mittelmann unterschrieb trotz laufenden Vertrages bis 2017 einen neuen Kontrakt bis zum 30. Juni 2018. „Ein Statement“, so der junge Schweizer, „wie gut es mir in Konstanz gefällt und dass ich den Weg mit der HSG weitergehen möchte.“

Cheftrainer Daniel Eblen lobt seine tolle Entwicklung und hebt Tim Juds Rolle für seine junge Mannschaft hervor: „Er ist sehr wichtig für uns und ist auch so etwas wie der verlängerte Arm des Trainers. Tim hat sich sehr stark entwickelt, auch an Torgefährlichkeit zugelegt und athletisch einiges draufgepackt. Er zeichnet sich durch große Spielintelligenz aus.“ Mit seinem Team liegt der ehemalige Schweizer Juniorennationalspieler mit 14 Punkten aus 15 Partien auf Rang 11 in der zweithöchsten Deutschen Spielklasse und befindet sich somit auf gutem Weg als Aufsteiger in der 20er-Liga den Klassenerhalt zu schaffen.

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Quelle: HSG Konstanz/Matthias Schlageter

07.12.2016
Leuchtende Kinderaugen dank dem HC Horgen

Das ganze Jahr über setzt sich der Handballclub Horgen tatkräftig dafür ein, dass den Kindern und Jugendlichen in und um Horgen eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung geboten wird. Nicht weniger als 17 Juniorenmannschaften mit engagierten Trainern sorgen für viel Bewegung und gemeinsame Erlebnisse im Team.

Um auch für Kinder Unterstützung zu bieten, die weniger auf Rosen gebettet sind, hat sich der Verein für die Adventszeit etwas Besonderes ausgedacht: Der Handball Club Horgen unterstützt das Schweizer Kinderhilfswerk help2kids.

Im Rahmen der beiden hochkarätigen Spiele in der Horgner Waldegg vom Samstag, 10. Dezember (NLA: 18 Uhr, GC Amicitia Zürich - Kadetten Schaffhausen und NLB: 20 Uhr, SG Horgen - STV Baden), verlangt der Club ausnahmsweise einen Eintritt von 5 Franken. Die so generierten Einnahmen gehen vollumfänglich an das Kinderhilfswerk help2kids, ein junges und dynamisches Kinderhilfswerk aus der Schweiz.

Es unterstützt Kinder in Tansania und Malawi (Afrika) und ermöglicht ihnen eine nachhaltige Zukunft. Die Projekte umfassen ein Kinderheim, Grundschulen, Kindergärten, Sportprojekte sowie Gesundheitsprojekte für über 600 Kinder. Somit sorgt der Handballclub Horgen an Weihnachten für leuchtende Kinderaugen, weit über die Grenze des Bezirks Horgen hinaus.
 

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Quelle: HC Horgen

07.12.2016
NLB: Trainerwechsel bei der HSG Siggenthal/Vom Stein Baden

Die Vereinsleitung der HSG Siggenthal/Vom Stein Baden hat sich für einen Wechsel an der Seitenlinie entschieden, um der Mannschaft neue Impulse zu liefern. Cheftrainer beim Tabellenzehnten der Nationalliga B ist per sofort Sascha Schönholzer.

Sascha Schönholzer kennt den Verein aus den vergangenen 1,5 Jahren als Co-Trainer und will neu als Cheftrainer für die notwendigen Impulse sorgen. Sein Erfahrungsschatz aus seiner Tätigkeit bei GC Amicitia und als Juniorennationaltrainer, sowie seine profunden Trainerkenntnisse sind für die HSG Siggenthal/Vom Stein Baden von hohem Wert.

Durch diese Massnahme erhofft sich die Vereinsleitung, dass die Negativspirale durchbrochen werden kann. Da Schönholzer aktuell auch noch in anderen Vereinen aktiv ist, kann er sich noch nicht zu 100 Prozent auf seine neue Aufgabe fokussieren. Der Verein wird versuchen, diese Situation so gut wie möglich, intern zu lösen. Der gesamte Staff und jeder einzelne Spieler sind nun gefordert.

Der SCS dankt Kai Wetzel für die geleistete Arbeit und wünscht ihm für seine sportliche sowie auch private Zukunft alles Gute.

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Quelle: HSG Siggenthal/Vom Stein Baden

06.12.2016
Ethik-Charta: Auf ein wertvolles Sportjahr 2017

Der Schweizer Sport hat eine Ethik-Charta. Zum Jahresbeginn 2017 setzt die Schweizer Sportwelt mit einer Kampagne ein gemeinsames Zeichen für diese Ethik-Charta und für ihren Grundgedanken: sauberen, respektvollen, fairen und erfolgreichen Sport. In den Trainings wie an Wettkämpfen, im Spitzensport wie im Breitensport. Was aber ist die Ethik-Charta genau?

Ausgangspunkt der Ethik-Charta sind die olympischen Werte: Höchstleistung, Freundschaft und Respekt. In den Schweizer Sportalltag übersetzt, entstanden daraus zuerst sieben, schliesslich neun Prinzipien für einen sauberen, respektvollen, fairen und erfolgreichen Sport. Sie lauten: Gleichbehandlung für alle – Sport und soziales Umfeld im Einklang – Stärkung der Selbst- und Mitverantwortung – Respektvolle Förderung statt Überforderung – Erziehung zu Fairness und Umweltverantwortung – Gegen Gewalt, Ausbeutung und sexuelle Übergriffe – Absage an Doping und Drogen – Verzicht auf Tabak und Alkohol während des Sports – Gegen jegliche Form von Korruption.

Unterdessen verpflichten sich alle 85 Mitgliedverbände von Swiss Olympic und alle olympischen Delegationen der Schweiz zu den neun Prinzipien der Ethik-Charta. Dank der Charta ziehen sich die Prinzipien wie ein roter Faden durch den Schweizer Sport. Beispielsweise als Teil der Vereinbarungen zur finanziellen Unterstützung der Sportverbände und als Grundlage für die Ausbildung der J+S-Leiter. Zudem unterstützen Programme und Angebote von Swiss Olympic sowie dem Bundesamt für Sport BASPO die Sportvereine und Sportverbände beim Umsetzen der Ethik-Charta im Sportalltag.

Die Ethik-Charta ist damit eine zentrale Grundlage für die Schweizer Sportentwicklung geworden. Sie macht Ethik im Sport zu einem grossen Bild, an dem täglich gemalt wird. Wie das Bild aussieht, beeinflussen wir alle, und zwar Tag für Tag, ob Breitensportler oder Spitzenathletin, Fan oder Funktionärin. Wir alle machen den Sport wertvoll!

Mit einer gemeinsamen Kampagne trägt der Schweizer Sport die Ethik-Charta Anfang 2017 noch stärker in den hiesigen Sportalltag. Dafür sind verschiedene Produkte entwickelt worden. Neben Infos zur Ethik-Charta finden sich auf der Kampagnen-Website Social-Media-Einträge zum Teilen sowie Bildmaterial, Videos und Textbausteine zum Weiterverbreiten. Ebenfalls können kostenlos Poster und Banner für die eigene Sportstätte oder den eigenen Sportverein bestellt werden. Und natürlich verweist eine Linksammlung auf die Programme und Angebote für den Sportalltag.

Setzen wir gemeinsam ein Zeichen! www.spiritofsport.ch

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Quelle: Swiss Olympic

Ethik-Charta
Die Schweizer Sportwelt hat eine Kampagne lanciert für die Ethik-Charta. Jetzt ein Zeichen setzen für sauberen, respektvollen, fairen und erfolgreichen Sport!
06.12.2016
Spiel der Runde am 15. Spieltag: HSC Suhr Aarau - BSV Bern Muri

Das Duell HSC Suhr Aarau gegen BSV Bern Muri vom 15. Spieltag sorgt für grosse Aufmerksamkeit. Der Gastgeber kann sich am Mittwoch um 20 Uhr im Schachen in Aarau für die Finalrunde qualifizieren, die Gäste aus Bern brauchen dringend Punkte, um weiter für die Top 6 im Rennen zu bleiben.

Die Saison des HSC Suhr Aarau wird mit Blick auf die Vergangenheit noch eindrucksvoller. Seit der Spielzeit 2001/02 war nur ein einziges Mal ein Aufsteiger besser klassiert als die Aargauer. 2007/08 wurde ZMC Amicitia Zürich als Neuling sogleich Schweizer Meister, nun ist der HSC auf Rang 5 liegend der zweitbeste Aufsteiger der letzten 15 Jahre. Je nach Ausgang der parallel stattfindenden Partien kann der HSC Suhr Aarau schon am Mittwoch in die Finalrunde einziehen.

Den Einzug in die Top 6 will auch der BSV Bern Muri schaffen. Nur ein Punkt aus den letzten fünf Partien ist dafür aber zu wenig. Auf Platz 8 abgerutscht brauchen die Hauptstädter in den letzten vier Spielen so viele Punkte wie möglich, um die Leistung aus der letzten Saison zu wiederholen. Das Restprogramm mit Spielen gegen Suhr Aarau, Basel, Gossau und St. Gallen lässt den Schluss zu, dass die Finalrunde durchaus noch zu erreichen ist.

In bisher 41 Aufeinandertreffen gewann Bern Muri 29 Spiele, die letzten beiden Duelle gingen allerdings zu Gunsten der Aargauer aus. Deren letzter Heimsieg gegen Bern liegt jedoch schon neun Jahre zurück. Ob die Negativserie zu Hause fällt, können Sie live und on demand auf HandballTV verfolgen (Mittwoch, 20 Uhr, Schachen Aarau).

Über HSC Suhr Aarau: Tabelle: 5./14 Spiele/15 Punkte. Torverhältnis: 356:347 (+9). Heimstatistik 16/17: 3 Siege, 1 Unentschieden, 3 Niederlagen. Die letzten 5 Spiele: 2 Siege, 3 Niederlagen. Die Top 3 Torschützen: Tim Aufdenblatten (86 Tore), Patrick Romann (66), Djordje Golubovic (52).

Über BSV Bern Muri: Tabelle: 8./14 Spiele/10 Punkte. Torverhältnis: 355:366 (-11). Auswärtsstatistik 16/17: 2 Siege, 1 Unentschieden, 4 Niederlagen. Die letzten 5 Spiele: 1 Unentschieden, 4 Niederlagen. Die Top 3 Torschützen: Simon Getzmann (66), Tobias Baumgartner (65), Luca Mühlemann (34).

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Quelle: Matthias Schlageter

06.12.2016
Handball-Splitter Swiss Handball League

Schlag auf Schlag geht es in der Nationalliga A weiter. Am Mittwoch treten alle zehn Teams zum 15. Spieltag an. Am Strich spitzt sich der Kampf um die Finalrundenplätze zu. Vier Spieltage vor Ende der Hauptrunde kämpfen nach wie vor fünf Teams um die zwei verbliebenen Plätze in den Top 6.

St. Otmar St. Gallen (6.) beansprucht momentan einen der beiden Plätze. Eine gute Rückrunde mit vier Siegen aus fünf Spielen sorgt für Zuversicht bei den Ostschweizern. Eine vergleichbare Statistik haben nur Wacker, die Kadetten und der nächste Gegner aus Winterthur (3.). Pfadi qualifizierte sich am Wochenende für die Finalrunde und kann auch personell etwas aufatmen. Ante Kuduz und Oliver Scheuner sind zurück im Kader und greifen um 19.30 Uhr in der Kreuzbleiche in St. Gallen die Tabellenspitze an.

Big Points benötigt GC Amicitia Zürich (7.), wenn es mit der Finalrunde noch klappen soll. In den letzten vier Spielen treffen die Zürcher auf die Top 4 der Liga. Zum Auftakt gastiert Wacker Thun (2.) um 20 Uhr in der Saalsporthalle in Zürich. Auch die Thuner sind bereits fix in der Finalrunde und wollen die Statistik gegen GC Amicitia aufpolieren. Drei der letzten vier Gastspiele in Zürich gingen verloren, ungewöhnlich für die erfolgsverwöhnten Berner Oberländer und möglicherweise ein Strohhalm für die Zürcher.

Kleine Hoffnung in Sachen Finalrunde macht sich auch noch der RTV 1879 Basel (9.). Vier Punkte und ein deutlich schlechteres Torverhältnis trennen die Basler von Rang 6. Will der RTV weiter in der Vergabe mitmischen, braucht es um 20.15 Uhr im Rankhof gegen die Kadetten Schaffhausen (1.) einen Heimsieg. Das gelang in 19 Duellen nur ein einziges Mal und dürfte trotz des verletzungsbedingten Ausfalls von Michal Szyba (Kadetten) schwierig werden, wollen die Kadetten doch den zwölften Sieg in Serie.

Im «Spiel der Runde» gegen den BSV Bern Muri (8.) hat der HSC Suhr Aarau (5.) im Schachen in Aarau um 20 Uhr die Chance das Finalrundenticket bereits sicher einzutüten.

Ein Spiel ganz ohne Finalrundencharakter steigt um 20 Uhr im Buechenwald in Gossau. Sowohl Gastgeber Fortitudo (10.) wie auch der HC Kriens-Luzern (4.) spielen im Kampf um die zwei letzten freien Plätze keine Rolle mehr. Das Heimteam wagt einen neuerlichen Versuch den ersten Sieg in der Meisterschaft einzufahren. Die Innerschweizer wollen weiter in den Top 4 munter mitmischen und sich die bestmögliche Ausgangsposition für den weiteren Saisonverlauf schaffen.

SHV-Livestream
Alle Spiele sind live im Stream auf HandballTV zu sehen. Klicken Sie sich rein und seien Sie live dabei, wenn die besten Schweizer Teams um den Sieg kämpfen.

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Quelle: Matthias Schlageter

06.12.2016
Stellenausschreibung: SHV-Mitarbeiter/in (100%)

Der Schweizerische Handball-Verband ist der nationale Fachverband und das Kompetenzzentrum für den Handballsport in der Schweiz. Seit der Reorganisation «Struktur 2020» führt und vereint der SHV neben den Nationalmannschaften und den nationalen Aufgaben auch die beiden Spitzenligen Swiss Handball League (SHL) und SPAR Premium League (SPL) sowie die sieben regionalen Verbände. Mit einem Team von 15 Vollzeitstellen in fünf Bereichen operiert der SHV seit Februar 2016 von seinem neuen Hauptsitz in Olten.

Der SHV sucht per 1. Januar 2017 oder nach Vereinbarung eine initiative Persönlichkeit als

Mitarbeiter/in (100%)
Abteilung Spielbetrieb und Schiedsrichter

Ihre Aufgaben

  • Unterstützung der Abteilung Spielbetrieb und Schiedsrichter in allen Themen (Terminplanung, Spielplanerstellung, Spielüberwachung, Lizenzwesen, Zusammenarbeit mit den Rechtsgremien und Überarbeitung/ Kontrolle der Weisungen und Reglemente).
  • Ansprechperson für alle Fragen rund um den Spielbetrieb in der ganzen Schweiz, insbesondere der Westschweiz.
  • Mitverantwortung für das Frontoffice des SHV.

Ihr Profil

  • Abgeschlossene Berufsausbildung (KV oder vergleichbar).
  • Hohe Sozialkompetenz, Belastbarkeit und flexible Verfügbarkeit (teilweise auch Wochenendtätigkeiten).
  • Eigenverantwortliches Arbeiten.
  • Sportverbands- und/oder Dienstleistungserfahrung von Vorteil, allgemeines Interesse am Sport.
  • Sensibilität im Umgang mit den ehrenamtlich für den Verband tätigen Personen.
  • MS-Office-Kenntnisse (Excel, Word).
  • Sehr gute Kommunikation in Deutsch und Französisch (mündlich und schriftlich).

Unser Angebot
Eine vielseitige und abwechslungsreiche Stelle mit viel Eigenverantwortung in einer lebhaften Non-Profit-Sportorganisation, welche sich in einer Phase der Reorganisation und Zentralisierung befindet, wartet auf Sie. Sie haben die Möglichkeit, als dienstleistungsorientierte Persönlichkeit mit den Vereinen und für die Vereine den Spielbetrieb zu organisieren.

Kontakt
Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann freuen wir uns über Ihre Bewerbungsunterlagen mit Foto bis am 11. Dezember 2016 an Roger Felder, Ressortleiter Spielbetrieb und Schiedsrichter, roger.felder@handball.ch.

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Quelle: Marco Ellenberger

Verstärkung gesucht
Der Schweizerische Handball-Verband (SHV) sucht per 1. Januar 2017 als Verstärkung eine/n Mitarbeiter/in für die Abteilung Spielbetrieb und Schiedsrichter.
05.12.2016
Die Kadetten Schaffhausen verpflichten Ivan Stevanovic

Die Kadetten Schaffhausen freuen sich auf die kommende Saison die Verpflichtung des 34-jährigen kroatischen Torhüters Ivan Stevanovic bekannt zu geben. Der 193 cm grosse Stevanovic unterschrieb bei den Kadetten Schaffhausen einen Dreijahres-Vertrag ab Juli 2017. Ivan Stevanovic verfügt über eine grosse internationale Erfahrung, sowohl als Torwart von RK Zagreb in der VELUX EHF Champions League als auch mit der kroatischen Nationalmannschaft, zuletzt an den Europameisterschaften in Polen sowie an den Olympischen Spielen in Brasilien. Stevanovic ist mehrfacher kroatischer Meister und Cupsieger.

Präsident Giorgio Behr sagt zur Neuverpflichtung: „Ein starker Torwart kann sehr oft den entscheidenden Unterschied ausmachen. Erfahrung und Bewährung auf internationaler Ebene sind dafür wichtig - Ivan Stevanovic bringt das alles mit.“ Teammanager Gabor Vass ergänzt: „Er ist von internationaler Klasse. Wir brauchen solche Spieler, um uns international weiter zu entwickeln.“

„Ich freue mich sehr, Spieler der Kadetten Schaffhausen zu werden. Der Verein ist sportlich, sowie organisatorisch eine Topadresse im europäischen Handball und ich hoffe, dass wir in den kommenden Jahren die sportlichen Ziele auf nationaler und internationaler Ebene erreichen“, so Ivan Stevanovic zu seiner Verpflichtung. 

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Quelle: Kadetten Schaffhausen

05.12.2016
Kreuzbandriss und Saisonaus für Lisa Frey

Für die amtierende Mobiliar Topscorerin Lisa Frey ist die Saison beendet. Die Rechtshänderin von den Spono Eagles hat sich beim Zusammenzug der Nationalmannschaft anlässlich der WM-Qualifikation das Kreuzband gerissen. Die letztjährige Torschützenkönigin der SPAR Premium League fällt damit rund acht bis elf Monate aus.

 „Lisa ist im Moment im Gesamtpaket die beste Schweizer Spielerin. Sie war in den letzten eineinhalb Jahren in beneidenswert guter Form“, so ihr Vereinstrainer Urs Mühlethaler. „Auch als Trainer musste ich durchatmen – aber Lisa und ich haben beschlossen: Sie kommt stärker zurück.“ Beim Fanionteam der Spono Eagles fällt mit Lisa Frey eine Schlüsselspielerin aus. „Lisa war eine Verantwortungsspielerin, die jetzt nicht mehr da ist. Dies gibt anderen die Gelegenheit, in diesen Bereich reinzukommen“, blickt Urs Mühlethaler in die Zukunft der Adler. Die Mannschaft müsse näher zusammenrücken, sich noch kompakter zeigen in der Deckung und taktischer im Angriff. „Lisa kann man nicht ersetzen. Wir verlieren an individueller Klasse, aber als Team werden wir das auffangen.“
 

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Quelle: Spono Eagles/Matthias Schlageter

Bitteres Saisonaus
Lisa Frey verletzt sich am Knie und muss die Saison vorzeitig beenden. Für ihren Trainer Urs Mühlethaler ist klar: «Wir verlieren an individueller Klasse.»
05.12.2016
Eure Stimme zählt: Ein Handballer als Freiämter Sportler des Jahres

Der Wohler 1. Liga-Goalie Sascha Rudi (26) ist nominiert als «Freiämter Sportler des Jahres». Er hat starke Konkurrenz: Zum Beispiel die Fussballer Alain Schultz (Captain des FC Wohlen) und Alban Pnishi (kosovarischer Nationalspieler bei GC). Darum brauchen wir die ganze Community: Jetzt abstimmen und mithelfen, damit «der emotionale Hexer» den Titel gewinnt.

Hier geht es zum Voting:
http://www.bbawa.ch/sportler/

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Quelle: Marco Ellenberger

04.12.2016
Starke Juniorinnen gewinnen das zweite Spiel in der Slowakei

Die als Förderkader der Jahrgänge 1998 bis 2002 angetretenen Schweizer U19-Juniorinnen zeigten im Testspiel auswärts gegen die Slowakei ihr Potenzial eindrücklich auf. Die SHV-Auswahl setzte sich gegen den 13. der vergangenen U18-EM gleich mit 30:24 durch. Zur Pause lautete das Skore noch unentschieden.

Wie am Vortag starteten die Schweizerinnen gut, doch auch die Slowakinnen brauchten dieses Mal weniger Anlaufzeit, um ins Spiel zu finden. So gestaltete sich das Spiel lange Zeit ausgeglichen mit leichten Vorteilen auf Seiten der Gäste. Kurz vor der Pause leisteten sich die Schweizerinnen ein paar Fehler zu viel, welche das Heimteam mit schnellen Angriffen zum 15:15-Ausgleich brachte.

Im Unterschied zum ersten Spiel stabilisierten die Gäste im zweiten Umgang ihr Spiel aber wieder. In der Abwehr bissig und im Angriff spielerisch überlegen, zogen die Gäste kontinuierlich davon und führten nach 54 Minuten mit neun Toren Vorsprung. Die letzten Minuten waren dann spielen und spielen lassen, was der Slowakei zu Resultatkosmetik verhalf.

Der Schweizer Sieg war aber nicht mehr in Gefahr. Die zweite Halbzeit machte viel Freude und zeigt das Potential, welches in diesen Spielerinnen schlummert und mit der Massnahme des Förderkaders kontinuierlich ausgebaut werden soll.
 



Slowakei – Schweiz 24:30 (15:15)
Schweiz: Ukaj/Giger/Fässler; Eberhart (5), Hess (3), Eugster, La Scalea (1), Kähr (2), Stutz (4), Gautschi (6), Albrecht (1), Muntwyler (4), Ingold, Zumstein (4), Wegmüller.

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Quelle: Marco Ellenberger

04.12.2016
WM-Qualifikation: Die Schweiz scheitert an der Türkei

Die Schweizer Frauen-Nationalmannschaft ist in der WM-Qualifikation gescheitert: Die SHV-Auswahl von Trainer Jesper Holmris verlor das letzte und entscheidende Spiel am Sonntag gegen die Türkei mit 24:29 (13:15). Damit ziehen Weissrussland und die Türkei in die Playoffs ein.

Wie schon am Samstag gegen Weissrussland lieferte sich die Schweizerinnen mit den Gegner einen spannenden Kampf. Die favorisierten und routinierten Türkinnen legten in Minsk stets vor, doch die SHV-Auswahl kam immer wieder zurück. Lagen die Schweizerinnen nach 38 Minuten noch mit 15:20 im Hintertreffen, gelang ihnen elf Minuten vor Schluss wieder der Anschluss zum 22:23.

Doch die Hoffnungen auf den erstmaligen Playoff-Einzug seit 2004 zerschlugen sich in der Schlussphase. Die von Asli Izkit (11) und Yeliz Özel (7) angeführten Türkinnen wurden ihrem Rendement gerecht und holten schliesslich mehr oder weniger ungefährdet die beiden entscheidenden Zähler. Auf Schweizer Seite waren Sibylle Scherer (7), Karin Weigelt (5) und Kerstin Kündig (5) für das Gros der Tore verantwortlich.

«Es war heute keine gute Leistung», sagte Jesper Holmris. «Wir haben zu viele Fehler gemacht und waren einfach zu wenig konstant. Vor allem in der zweiten Halbzeit haben in den entscheidenden Momenten viele Sachen nicht zusammengepasst. Trotzdem waren wir lange dran, gerade weil wir in der Verteidigung gut gekämpft und gearbeitet haben. Es wäre heute mehr möglich gewesen.»

Die Schweizerinnen waren am Freitag mit einem 36:21-Sieg gegen Kosovo ins Turnier gestartet und zeigten im zweiten Spiel vom Samstag gegen den Gastgeber und grossen Favoriten Weissrussland trotz 27:35-Niederlage eine richtig gute Leistung. Am Sonntag gegen die international erfahrenen Türkinnen gelang es der SHV-Auswahl aber nicht, daran anzuknüpfen.
 


 
WM-Qualifikation Frauen

Türkei – Schweiz 29:24 (15:13)
Sportpalast Uruchje, Minsk – 425 Zuschauer – Sr. Nastase/Raluca Stancu (Rum).
Strafen: 1mal 2 Minuten gegen die Türkei; 3mal 2 Minuten gegen die Schweiz.
Schweiz: Brütsch/Dokovic; Scherer (7), Kündig (5), Weigelt (5), Hodel (3), Haag (2), Csebits (1), Ineichen (1), Noëlle Frey, Jordi, Masset, Murer, Özcelik, Wyder.
Bemerkungen: Schweiz ohne Schneider und Lisa Frey (beide verletzt).
 



Freitag, 2. Dezember
Schweiz – Kosovo 36:21 (16:10)
Weissrussland – Türkei 37:23 (17:10)

Samstag, 3. Dezember
Türkei – Kosovo 36:17 (15:10)
Weissrussland – Schweiz 35:27 (17:15)

Sonntag, 4. Dezember
Türkei – Schweiz 29:24 (15:13)
Kosovo – Weissrussland 13:31 (6:16)

Tabelle
1. Weissrussland 3/6
2. Türkei 3/4
------------------------------
3. Schweiz 3/2
4. Kosovo 3/0

Modus: Weissrussland und die Türkei qualifizieren sich für die Playoffs im Juni 2017.

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Quelle: Marco Ellenberger

Aus der Traum
Die Schweiz verliert an der WM-Qualifikation das letzte und entscheidende Spiel gegen die Türkei mit 24:29 (13:15). Es resultiert damit in Minsk der dritte Platz.
04.12.2016
Juniorinnen verlieren erstes Spiel in der Slowakei knapp

Die Schweizer Juniorinnen haben am Samstag erstmals im Rahmen des neuen Förderkaders (U19) ein Länderspiel bestritten und auswärts gegen die Slowakei nur knapp mit 22:24 verloren. Im ersten Auftritt mit der neuen Formation gefiel die SHV-Auswahl von Beginn weg mit einer aggressiven und beweglichen Deckung. So lagen die Schweizerinnen nach elf Minuten mit 6:2 in Führung. Danach fanden die Gastgeberinnen besser ins Spiel und schlossen bis zur Pause zum 11:12 auf.

In der zweiten Halbzeit verlor die Schweiz im Angriff den Faden. So dauerte es acht Minuten bis zum ersten Torerfolg der Gäste. Da die Deckung aber nach wie vor gute Arbeit leistete, gelang es, kurze Zeit später wieder in Führung zu gehen. Doch die ungenügende Chancenauswertung zog sich durch die ganzen 30 Minuten, weshalb die solide Abwehrleistung viel zu selten in Tore umgemünzt werden konnte. Bis zum Schluss zeigte sich der 13. der vergangenen U18-WM stilsicherer und holte sich die erste Partie mit 24:22. Am Sonntag sind die Schweizerinnen auf Revanche aus, um mit einer ausgeglichenen Bilanz von der Testspielreise zurückzukehren.
 


 
Slowakei – Schweiz 24:22 (11:12)
Schweiz: Ukaj/Giger/Fässler; Eberhart (2), Hess (1), Eugster (2), La Scalea, Kähr (3), Stutz, Gautschi (1), Albrecht (3), Muntwyler (3), Ingold (3), Zumstein (4), Wegmüller.

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Quelle: Team Schweiz

04.12.2016
NLA: HSC Suhr Aarau mit überzeugendem Auswärtssieg

Mit Titelverteidiger Kadetten Schaffhausen, Pfadi Winterthur, Wacker Thun und Kriens-Luzern erreichten in der fünftletzten Runde der NLA-Qualifikation die ersten vier Teams die Finalrunde der besten sechs Mannschaften. Leader Kadetten Schaffhausen, Pfadi, Wacker und Kriens-Luzern kamen allesamt zu Siegen.

Am härtesten kämpfen mussten die Winterthurer, die sich gegen den RTV Basel nach 16 Minuten 7:9 in Rückstand befanden, ehe sie die Partie mit vier Toren in Serie zum 11:9 (21.) in die gewünschten Bahnen lenkten. In der Folge lag Pfadi stets vorne. Am Ende resultierte mit dem 30:23 der sechste Sieg im sechsten Heimspiel der Saison. Die Partie fand allerdings in Uster statt.

Die Kadetten Schaffhausen holten sich gegen Schlusslicht Fortitudo Gossau trotz vielen verletzungsbedingten Absenzen den erwarteten Pflichtsieg mit 38:33 und lagen nie im Rückstand. Immer, wenn die Gäste wieder herankamen, was ihnen letztmals nach der Pause zum 20:20 gelang, drehte das Team von Lars Walther ein bisschen auf. Seit dem 3. September und der 24:33-Heimniederlage gegen Aufsteiger Suhr Aarau feierten die Kadetten in der Meisterschaft nur noch Siege.

Wacker Thun bezwang St. Otmar St. Gallen vor heimischem Publikum 27:20. Die Berner Oberländer zogen von der 13. bis zur 17. Minute von 4:4 auf 8:4 davon und hatten die Begegnung fortan im Griff. Dabei trat Wacker arg ersatzgeschwächt an, fehlten doch mit den verletzten Nicolas Raemy, Lenny Rubin und Markus Hüsser sowie dem gesperrten Reto Friedli gleich vier Teamstützen. Zudem war Topskorer Lukas von Deschwanden nach einem Schlag auf den Oberschenkel (25.) handicapiert. Dennoch war der Schweizer Internationale zusammen mit Jonas Dähler der beste Torschütze (je 6) seines Teams. St. Otmar hatte zuvor vier Partien hintereinander gewonnen.

Kriens-Luzern bekundete beim 29:24-Heimsieg gegen den BSV Bern Muri keinerlei Probleme. Nach fünf Minuten führten die Zentralschweizer 4:0, der maximale Vorsprung betrug zehn Treffer (24:14/42.). Den Bernern nutzten selbst elf Tore von Simon Getzmann nichts.

Ein grosser Schritt in Richtung Finalrunde gelang Aufsteiger Suhr Aarau, der bei GC Amicitia 31:22 triumphierte. Die Aargauer liegen nun fünf Punkte vor den unmittelbar unter dem Strich klassierten Stadtzürchern. Tim Aufdenblatten (9) und Patrick Romann (7) zeichneten für mehr als die Hälfte aller Tore der Gäste verantwortlich.

NLA, Qualifikation

Wacker Thun - St. Otmar St. Gallen 27:20 (15:10)
Pfadi Winterthur - RTV Basel 30:23 (17:15)
GC Amicitia Zürich  - Suhr Aarau 22:31 (12:17)
Kriens-Luzern - BSV Bern Muri 29:24 (16:9)
Kadetten Schaffhausen - Fortitudo Gossau 38:33 (20:18)
 

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Quelle: sda

In der Finalrunde
Die Kadetten, Pfadi Winterthur, Wacker Thun und Kriens-Luzern sind bereits für die Finalrunde qualifiziert. Suhr Aarau ist auf gutem Weg, das ebenfalls zu schaffen.
03.12.2016
WM-Qualifikation: Die Schweiz unterliegt Weissrussland

Die Schweizer Frauen haben ihre zweite Partie der WM-Qualifikation gegen Weissrussland am Ende deutlich mit 27:35 (15:17) verloren. Gegen den Gastgeber und gleichzeitig grossen Favoriten lieferte sich die SHV-Auswahl von Trainer Jesper Holmris lange einen starken Kampf. Sie liess sich lange nicht distanzieren und lag beim Seitenwechsel noch immer auf Tuchfühlung mit dem Heimteam.

Im zweiten Durchgang musste sie sich aber der Übermacht des Gegners beugen. Die Entscheidung fiel zwischen der 31. und der 38. Minute, als sich Weissrussland von 17:15 auf 24:16 absetzte. Beste Schweizer Torschützin vor 1800 Zuschauern war Sibylle Scherer mit sieben Treffern. Damit kommt es erwartungsgemäss zur Finalissima gegen die Türkei: Der Sieger der Partie vom Sonntag (10 Uhr, MEZ) qualifiziert sich als Gruppenzweiter für die WM-Playoffs.
 


 
EM-Qualifikation Frauen

Weissrussland – Schweiz 35:27 (17:15)
Sportpalast Uruchje, Minsk (Wruss) – 1820 Zuschauer – Sr. Nastase/Raluca Stancu (Rum).
Strafen: Je 4mal 2 Minuten.
Schweiz: Brütsch/Dokovic; Scherer (7), Haag (5), Hodel (5), Noëlle Frey (3), Weigelt (3), Csebits (2), Ineichen (1), Masset (1), Jordi, Kündig, Murer, Özcelik, Wyder.
Bemerkungen: Schweiz ohne Schneider und Lisa Frey (beide verletzt).
 



Freitag, 2. Dezember
Schweiz – Kosovo 36:21 (16:10)
Weissrussland – Türkei 37:23 (17:10)

Samstag, 3. Dezember
Türkei – Kosovo 36:17 (15:10)
Weissrussland – Schweiz 35:27 (17:15)

Sonntag, 4. Dezember
10.00 Uhr: Türkei – Schweiz
12.00 Uhr: Kosovo – Weissrussland

Tabelle
1. Weissrussland 2/4
2. Schweiz 2/2 (+7)
------------------------------
3. Türkei 2/2 (+5)
4. Kosovo 2/0 (-34)

Modus: Die beiden besten Mannschaften der Gruppe qualifizieren sich für die Playoffs im Juni 2017. Alle Angaben nach mitteleuropäischer Zeit (MEZ).

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Quelle: Marco Ellenberger

Finalissima am Sonntag
Die Schweizer Frauen verlieren ihr zweites Spiel an der WM-Qualifikation gegen Weissrussland mit 27:35. Am Sonntag kommt es zur Finalissima gegen die Türkei.
03.12.2016
Spiel der Runde: Interviews zum Match Kadetten - Fortitudo

38:33 (20:18) gewinnen die Kadetten Schaffhausen vor heimischer Kulisse das "Spiel der Runde" gegen Fortitudo Gossau. Der Titelverteidiger gewinnt damit zum elften Mal in Serie, die Gäste aus der Ostschweiz warten auch nach 14 Spielen auf den ersten Sieg. Nach der Partie versucht Fortitudo-Captain Gariel Würth zu erklären, weshalb am Samstag in der BBC Arena nichts zu holen war. Ein Grund für die Niederlage war auch der gut aufgelegte Kadetten-Goalie Aurel Bringolf, der im Interview die momentan angespannte Torhütersituation beim Triplesieger beschreibt.

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Quelle: Matthias Schlageter

02.12.2016
Schweizer Frauen mit Auftaktsieg in der WM-Qualifikation

Die Schweizer Frauen-Nationalmannschaft ist mit einem Sieg in die WM-Qualifikation gestartet. Gegen das international unerfahrene Team aus Kosovo siegten die Schweizerinnen in Minsk deutlich mit 36:21 (16:10). Beste Werferin im Team von Nationaltrainer Jesper Holmris war Sibylle Scherer mit acht Treffern. Pascale Wyder und Zerin Özcelik steuerten je fünf Tore zum Sieg bei.

Der Sieg gegen den Aussenseiter war aufgrund der Umstände gerade in dieser Deutlichkeit nicht selbstverständlich. Die Schweizerinnen mussten kurzfristig den Ausfall von Lisa Frey (Knieverletzung) verkraften und waren am Donnerstag ausserdem ohne Gepäck in der weissrussischen Hauptstadt angekommen. Die SHV-Auswahl von Jesper Holmris liess nach einer ausgeglichenen Startphase gegen Kosovo aber überhaupt nichts anbrennen und fuhr die budgetierten Punkte ein. Am Samstag und am Sonntag stehen die Spiele gegen Weissrussland und die Türkei auf dem Programm.
 


 
WM-Qualifikation Frauen

Schweiz – Kosovo 36:21 (16:10)
Sportpalast Uruchje, Minsk (Wruss) – 318 Zuschauer – Sr. Rakytina/Tkachuk (Ukr).
Strafen: 5mal 2 Minuten inkl. Disqualifikation Haag (59.) gegen die Schweiz; 6mal 2 Minuten inkl. Disqualifikation Rama (35.) gegen Kosovo.
Schweiz: Brütsch/Dokovic; Scherer (8), Özcelik (5), Wyder (5), Haag (4), Kündig (4), Csebits (3), Weigelt (3), Hodel (1), Ineichen (1), Jordi (1), Masset (1), Noëlle Frey, Murer.
Bemerkungen: Schweiz ohne Schneider und Lisa Frey (beide verletzt).
 



Freitag, 2. Dezember
Schweiz – Kosovo 36:21 (16:10)
Weissrussland – Türkei 37:23 (17:10)

Samstag, 3. Dezember
11.00 Uhr: Türkei – Kosovo
13.00 Uhr: Weissrussland – Schweiz

Sonntag, 4. Dezember
10.00 Uhr: Türkei – Schweiz
12.00 Uhr: Kosovo – Weissrussland

Tabelle
1. Schweiz 1/2 (+15)
2. Weissrussland 1/2 (+14)
------------------------------
3. Türkei 1/0 (-14)
4. Kosovo 1/0 (-15)

Modus: Die beiden besten Mannschaften der Gruppe qualifizieren sich für die Playoffs im Juni 2017. Alle Angaben nach mitteleuropäischer Zeit (MEZ).

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Quelle: Matthias Schlageter/Marco Ellenberger

Ein souveräner Auftakt
Die Schweizer Frauen lassen sich von den widrigen Umständen nicht beeindrucken und gewinnen zum Auftakt der WM-Qualifikation gegen Kosovo 36:21 (16:10).

 

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