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Makellose Bilanz
Wacker ist weiterhin das Mass aller Dinge in der NLA. Die Berner Oberländer gewinnen zuhause gegen mit GC Amicitia 31:28, zur Pause stand es noch Remis.
Bittere Niederlage
Die Kadetten verlieren zuhause gegen den dänischen Meister Bjerringbro-Silkeborg knapp mit 24:25. Am Samstag in einer Woche ist Veszprem der nächste Gegner.
Starke Winterthurer
Dritter Sieg in Folge für Pfadi: Angeführt von Goalie und Best Player Matías Schulz gewinnen die Winterthurer gegen den Tabellenzweiten HC Kriens-Luzern 29:25.
Schaffhauser Vorfreude
Die Kadetten spielen in der Königsklasse zum Auftakt zuhause gegen Bjerringbro-Silkeborg. Gruppengegner sind u.a. Barcelona, Kiel, PSG und Flensburg-Handewitt.
25.09.2016
NLA: BSV Bern Muri verliert nach Trainerwechsel

Der Trainerwechsel nützte dem BSV Bern Muri in der Meisterschaft noch nichts. Die Berner verloren das Heimspiel gegen den Aufsteiger Suhr Aarau mit 23:24. Wacker Thun marschiert in der NLA-Tabelle weiter souverän voraus: Zwölf Punkte aus sechs Spielen. In den Sonntagsspielen kamen Pfadi Winterthur und Kriens-Luzern zu problemlosen Siegen.

Vor dem bedeutsamen Spiel gegen Suhr Aarau hatte der BSV Bern Muri den 52-jährigen Dragan Dejanovic entlassen und ersetzte ihn durch den 33-jährigen Assistenten David Staudenmann. Die erhoffte Wende zum Guten blieb vorerst aus. Die Stadtberner taten sich in der Offensive weiter schwer. Während des gesamten Spiels konnte der BSV nie in Führung gehen. Vier Minuten vor Schluss schien die Partie beim Stand von 23:21 und Ballbesitz für Suhr Aarau entschieden. Die Berner schafften durch Tobias Baumgartner und Kaspar Arn bis 21 Sekunden vor Schluss noch den Ausgleich. Drei Sekunden vor der Schlusssirene stellte Stevan Kurbalija Suhrs Auswärtssieg aber doch noch sicher.

Der Aufsteiger hält sich mit sieben Punkten aus sechs Spielen in der oberen Tabellenhälfte. Der Rückstand des BSV Bern auf Suhr Aarau beträgt bereits vier Punkte. Die Berner benötigen Siege, um das erklärte Ziel, die Qualifikation für die Finalrunde, nicht aus den Augen zu verlieren.

Wacker Thun setzte seinen Siegeszug auch gegen GC Amicitia Zürich fort. Die Thuner, die bereits vier und mehr Punkte Vorsprung auf die Konkurrenz aufweisen, wurden zum zweiten Mal in dieser Saison gefordert. Die Zürcher führten in Thun 5:2 und in der 43. Minute immer noch 22:20. Mit einem neunminütigen Zwischenspurt vom 20:22 zum 27:23 realisierte Wacker aber die Wende. Lukas von Deschwanden erzielte zehn Tore für Thun. Lenny Rubin schied nach 22 Minuten verletzt aus.

Eine starke Leistung nach zuletzt durchzogenen Auftritten zeigten die Kadetten Schaffhausen gegen den RTV Basel. Der klare 34:19-Sieg entsprach den Stärkeverhältnissen.

Kriens-Luzern fertigte den nach wie vor punktlosen Tabellenletzten Fortitudo Gossau vor heimischem Publikum 41:28 ab. Nach gut 12 Minuten führten die Gastgeber bereits 8:1. Für 27 der 41 Tore zeichneten der neu verpflichtete serbische Linkshänder Aleksandar Radovanovic (15) sowie Adrian Blättler (12) verantwortlich.

Pfadi Winterhur setzte sich gegen St. Otmar St. Gallen zu Hause 34:27 durch. Das Heimteam lag einzig beim 0:1 und 1:2 in Rückstand. Filip Maros sowie Pascal Vernier steuerten je acht Tore zum Erfolg bei. Pfadi setzte damit den Aufwärtstrend fort. Nach zwei Niederlagen in den ersten beiden Partien feierten sie nun den vierten Sieg nacheinander. Die drittklassierten Winterthurer sind zusammen mit Kriens-Luzern (2.) und Kadetten Schaffhausen (4.) mit jeweils acht Punkten die ersten Verfolger von Leader Wacker Thun.

NLA, Qualifikation

Wacker Thun - GC Amicitia Zürich 31:28 (15:15)
BSV Bern Muri - Suhr Aarau 23:24 (12:14)
Kadetten Schaffhausen - RTV Basel 34:19 (18:12
Pfadi Winterhur- St. Otmar St. Gallen 34:27 (18:13)
Kriens-Luzern - Fortitudo Gossau 41:28 (23:10)
 

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Quelle: sda

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23.09.2016
Champions League: Kadetten verlieren Startspiel

Die Kadetten Schaffhausen haben in der Champions League im ersten Gruppenspiel einen herben Dämpfer erlitten. Das Team von Lars Walther unterlag zu Hause Bjerringbro-Silkeborg 24:25. Vor der Partie waren sich bei den Kadetten alle einig gewesen, dass der dänische Meister geschlagen werden muss, wenn der für die Achtelfinal-Qualifikation nötige 6. Platz erreicht werden soll. Dies umso mehr, als Bjerringbro-Silkeborg im Rückraum ohne die beiden verletzten Linkshänder Jacob Lassen und Nikolaj Nielsen antrat.

Die Kadetten zogen daraus aber kein Kapital. Nach der Pause liessen sie in der Verteidigung stark nach. Nach dem 16:15 (38.) gerieten die Schaffhauser bis zur 43. Minute 16:20 in Rücklage. Vor dem 16:17 hatten sie nie in Rückstand gelegen. Zwar kam der Schweizer Meister in der 57. Minute dank Andrija Pendic auf 23:24 heran. Das 23:25 war jedoch symptomatisch, sassen doch zu diesem Zeitpunkt zwei Spieler der Gäste eine Zweiminuten-Strafe ab. Das 24:25 schossen die Kadetten praktisch mit der Schlusssirene.

Die Schaffhauser waren im Angriff für die offensiv verteidigenden Dänen viel zu ausrechenbar, es fehlte die Breite in ihrem Spiel. Wirklich gefährlich war einzig der ungarische Regisseur Gabor Csaszar; der Topskorer der NLA zeichnete für elf Treffer verantwortlich.

Er bekam jedoch zu wenig Unterstützung. Luka Maros (3 Tore) beispielsweise kann wesentlich mehr als er gezeigt hat, gar ein Totalausfall war der neue polnische Hoffnungsträger Michal Szyba. "Auf diesem Niveau muss man während 60 Minuten seine Leistung abrufen", sagte Csaszar. Der Gegner habe nichts Spektakuläres gezeigt, sondern einfach soliden Handball gespielt.

Dass es für die Gastgeber lange Zeit gut aussah, verdankten sie zu einem grossen Teil Torhüter Nikola Marinovic. Der 40-jährige Österreicher brachte es in der ersten Hälfte, welche die Kadetten 12:10 für sich entschieden, auf eine Abwehrquote von 38 Prozent. Marinovic konnte das hohe Niveau jedoch nicht durchziehen. In der Schlussphase gelangen ihm aber noch drei wichtige Paraden, dennoch reichte es nicht zu einem Punktgewinn.

Der nächste Gegner der Kadetten ist am Samstag in einer Woche auswärts die ungarische Equipe Veszprem, die in den letzten beiden Saisons in der Champions League jeweils im Final stand.

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Quelle: sda

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22.09.2016
NLA: Kriens-Luzern verliert gegen Angstgegner Pfadi

Kriens-Luzern bezog im fünften Saisonspiel die zweite Niederlage. Die Innerschweizer verloren den Nachtragsmatch der 2. Runde bei Pfadi Winterthur mit 25:29. Der makellose Leader Wacker Thun hat damit weiterhin vier Punkte Vorsprung auf die ersten Verfolger.

Kriens-Luzern machte zwar einen frühen Viertore-Rückstand wett und führte zwischenzeitlich zu Beginn der zweiten Halbzeit. Doch Pfadi Winterthur war treffsicherer, vor allem dank den beiden Kroaten Filip Gavranovic (8 Tore) und Ante Kuduz (7). Für Kriens-Luzern war es die zehnte Meisterschafts-Niederlage in Folge gegen die Zürcher.

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Quelle: sda

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22.09.2016
Kadetten starten in das Abenteuer Champions League

Heute Donnerstag startet für die Kadetten Schaffhausen mit dem Heimspiel gegen die dänische Mannschaft Bjerringbro-Silkeborg die Champions League. Das Team von Lars Walther steht vor einer grossen Herausforderung. Die erste Partie ist für die Kadetten von enormer Wichtigkeit, ist doch Bjerringbro-Silkeborg auf dem Papier der schwächste Gegner in der Gruppe A.

Obwohl die Schaffhauser in der vergangenen Saison den Einzug in die Achtelfinals verpasst hatten, gehören sie diesmal zu den gesetzten Teams der Top 16. Deshalb treffen sie mit Barcelona, Kiel, Flensburg-Handewitt, Paris St-Germain und Veszprem auf namhafte Mannschaften, die im Normalfall eine Nummer zu gross sind. Realistisch gesehen liegt neben Bjerringbro-Silkeborg einzig Wisla Plock aus Polen in der Reichweite des Schweizer Meisters, der zwei Teams hinter sich lassen muss, um sich für die Achtelfinals zu qualifizieren.

"Dass schon das Erreichen des 6. Platzes sehr schwierig ist, dafür muss man kein Handball-Experte sein", sagte Captain David Graubner. Das erste Spiel sei schon beinahe ein Final. Die Stars bei Bjerringbro-Silkeborg sind Michael V. Knudsen und Nikolaj Markussen, die mit Dänemark an Welt- und Europameisterschaften mehrere Medaillen gewonnen haben. "Um zu gewinnen, müssen wir relativ gut an unser Leistungsvermögen herankommen", erklärte Graubner.

Der langjährige Schweizer Internationale hofft, dass die Mannschaft wie schon oft an der Aufgabe wachsen wird, sie sich bewusst ist, wie wichtig das erste Spiel ist. Die Kadetten müssen sich gegenüber der nationalen Meisterschaft enorm steigern. Immerhin gewannen sie nach den Niederlagen gegen Kriens-Luzern (27:33) und Aufsteiger Suhr Aarau (24:33) die letzten drei Partien, wenn auch ohne wirklich zu überzeugen. Der Spagat zwischen Champions League und NLA sei in diesem Jahr schwieriger, das merke man dem Team an, so Graubner. Jeder Fan rede nur von dieser Gruppe. "Die Konzentration auf die Liga kam zu kurz. Da zahlen wir trotz unserer internationalen Erfahrung Lehrgeld."

Die schwachen Auftritte in der Meisterschaft liegen für Graubner aber nicht nur darin begründet. "Das wäre eine zu einfache Entschuldigung. Es gibt andere Krankheiten im Team." Näher darauf eingehen, wollte er selbstredend nicht. Fakt ist, dass die Kadetten noch nie ein breiteres Kader hatten. Ob allerdings auch die Qualität stimmt, muss sich erst noch zeigen.

Die Vorfreude auf die Königsklasse ist angesichts der Gegner gross. Barcelona (8), Kiel (3) und Flensburg-Handewitt (1) haben den Wettbewerb unter dem Namen Champions League (seit 1993) zusammen nicht weniger als 12 Mal gewonnen. Bei Paris St-Germain spielen mit Nikola Karabatic (2007, 2014), Mikkel Hansen (2011, 2015), Thierry Omeyer (2008) und Daniel Narcisse (2012) gleich vier Akteure, die schon den Titel als Welthandballer holten. Dem einst bei St. Otmar St. Gallen tätigen Filip Jicha (2010/nun bei Barcelona) wurde diese Ehre ebenfalls zuteil. Veszprem stand in den letzten zwei Saisons in der Königsklasse jeweils im Final, wobei die Ungarn in diesem Jahr gegen Kielce eine Neuntore-Führung preisgaben. Nun soll es mit dem Titel endlich klappen.

Trotz aller Vorfreude ist Graubner auch Realist: "Es ist nicht nur Freude, sondern auch ein riesiger Druck. Es gilt fast in jedem Spiel, eine Klatsche abzuwenden. Insofern kann die Freude schnell in Frust drehen." Umso wichtiger wäre ein guter Start gegen Bjerringbro-Silkeborg.

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Quelle: Sascha Fey (sda)

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27.09.2016
U17-Juniorinnen im nächsten Sommer in Mazedonien

Die Schweizer Juniorinnen der Jahrgänge 2000 und jünger (U17) spielen im kommenden Sommer erstmals die EHF Championship, die nach dem neuen Format des europäischen Verbands (EHF) als Turnier ausgetragen wird. Die SHV-Auswahl von Trainer Jürgen Fleischmann wurde dabei dem Turnier in Mazedonien zugelost; sie trifft in Skopje neben dem Gastgeber in der Gruppe A auf Polen, Griechenland und die Färöer Inseln.

Die Gruppenspiele finden vom 13. bis 18. August 2017 statt, die Klassierungs-, bzw. Finalspiele am 19. August 2017. Der Sieger des Turniers in Skopje steigt in die höhere Kategorie (EHF EURO) auf.
 



EHF Championship (U17-Juniorinnen)
Turnier in Skopje (Mazedonien), 13. bis 19. August 2017


Gruppe A: Polen, Mazedonien, Schweiz, Griechenland, Färöer Inseln.
Gruppe B: Slowenien, Bulgarien, Island, Israel, Kosovo.

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Quelle: Marco Ellenberger

27.09.2016
Champions League-Einsatz für Felix Rätz in Polen

Der Schweizer Delegierte Felix Rätz ist von der EHF zu einem weiteren Einsatz in der Champions League aufgeboten worden. Er überwacht am kommenden Samstag, 1. Oktober, in Polen die Partie zwischen KS Vive Tauron Kielce und IFK Kristiansand aus Schweden. Geleitet wird die Begegnung vom deutschen Referee-Gespann Geipel/Helbig.

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Quelle: Marco Ellenberger

25.09.2016
NLA: BSV Bern Muri verliert nach Trainerwechsel

Der Trainerwechsel nützte dem BSV Bern Muri in der Meisterschaft noch nichts. Die Berner verloren das Heimspiel gegen den Aufsteiger Suhr Aarau mit 23:24. Wacker Thun marschiert in der NLA-Tabelle weiter souverän voraus: Zwölf Punkte aus sechs Spielen. In den Sonntagsspielen kamen Pfadi Winterthur und Kriens-Luzern zu problemlosen Siegen.

Vor dem bedeutsamen Spiel gegen Suhr Aarau hatte der BSV Bern Muri den 52-jährigen Dragan Dejanovic entlassen und ersetzte ihn durch den 33-jährigen Assistenten David Staudenmann. Die erhoffte Wende zum Guten blieb vorerst aus. Die Stadtberner taten sich in der Offensive weiter schwer. Während des gesamten Spiels konnte der BSV nie in Führung gehen. Vier Minuten vor Schluss schien die Partie beim Stand von 23:21 und Ballbesitz für Suhr Aarau entschieden. Die Berner schafften durch Tobias Baumgartner und Kaspar Arn bis 21 Sekunden vor Schluss noch den Ausgleich. Drei Sekunden vor der Schlusssirene stellte Stevan Kurbalija Suhrs Auswärtssieg aber doch noch sicher.

Der Aufsteiger hält sich mit sieben Punkten aus sechs Spielen in der oberen Tabellenhälfte. Der Rückstand des BSV Bern auf Suhr Aarau beträgt bereits vier Punkte. Die Berner benötigen Siege, um das erklärte Ziel, die Qualifikation für die Finalrunde, nicht aus den Augen zu verlieren.

Wacker Thun setzte seinen Siegeszug auch gegen GC Amicitia Zürich fort. Die Thuner, die bereits vier und mehr Punkte Vorsprung auf die Konkurrenz aufweisen, wurden zum zweiten Mal in dieser Saison gefordert. Die Zürcher führten in Thun 5:2 und in der 43. Minute immer noch 22:20. Mit einem neunminütigen Zwischenspurt vom 20:22 zum 27:23 realisierte Wacker aber die Wende. Lukas von Deschwanden erzielte zehn Tore für Thun. Lenny Rubin schied nach 22 Minuten verletzt aus.

Eine starke Leistung nach zuletzt durchzogenen Auftritten zeigten die Kadetten Schaffhausen gegen den RTV Basel. Der klare 34:19-Sieg entsprach den Stärkeverhältnissen.

Kriens-Luzern fertigte den nach wie vor punktlosen Tabellenletzten Fortitudo Gossau vor heimischem Publikum 41:28 ab. Nach gut 12 Minuten führten die Gastgeber bereits 8:1. Für 27 der 41 Tore zeichneten der neu verpflichtete serbische Linkshänder Aleksandar Radovanovic (15) sowie Adrian Blättler (12) verantwortlich.

Pfadi Winterhur setzte sich gegen St. Otmar St. Gallen zu Hause 34:27 durch. Das Heimteam lag einzig beim 0:1 und 1:2 in Rückstand. Filip Maros sowie Pascal Vernier steuerten je acht Tore zum Erfolg bei. Pfadi setzte damit den Aufwärtstrend fort. Nach zwei Niederlagen in den ersten beiden Partien feierten sie nun den vierten Sieg nacheinander. Die drittklassierten Winterthurer sind zusammen mit Kriens-Luzern (2.) und Kadetten Schaffhausen (4.) mit jeweils acht Punkten die ersten Verfolger von Leader Wacker Thun.

NLA, Qualifikation

Wacker Thun - GC Amicitia Zürich 31:28 (15:15)
BSV Bern Muri - Suhr Aarau 23:24 (12:14)
Kadetten Schaffhausen - RTV Basel 34:19 (18:12
Pfadi Winterhur- St. Otmar St. Gallen 34:27 (18:13)
Kriens-Luzern - Fortitudo Gossau 41:28 (23:10)
 

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Quelle: sda

Makellose Bilanz
Wacker ist weiterhin das Mass aller Dinge in der NLA. Die Berner Oberländer gewinnen zuhause gegen mit GC Amicitia 31:28, zur Pause stand es noch Remis.
24.09.2016
NLA: BSV Bern Muri trennt sich von Dragan Dejanovic

Der BSV Bern Muri ist zum Entschluss gekommen, die Zusammenarbeit mit Trainer Dragan Dejanovic zu beenden. Das Team wird bis auf weiteres interimistisch von David Staudenmann übernommen. Unterstützt wird er dabei von Thomas Sedioli (bisher Fitnesstrainer) und Torwarttrainer Simon Lehmann.

Dragan Dejanovic übernahm auf die Saison 2015/16, erstmals als Headcoach, das NLA-Team des BSV Bern Muri. Vorher war er während neun Jahren erfolgreich als Assistenztrainer bei Wacker Thun tätig. Die Zielvorgabe wurde mit der Finalrundenqualifikation erreicht und die Saison auf dem 6. Platz abgeschlossen. 

Nach dem durchwachsenen Saisonstart, diversen Gesprächen und einer detaillierten Analyse sind die Verantwortlichen zur Entscheidung gekommen, dass vor den wichtigen Spielen gegen den HSC Suhr Aarau und Fortitudo Gossau neue Impulse nötig sind.

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Quelle: BSV Bern Muri

24.09.2016
NLA: Kadetten Schaffhausen stellen Ivan Karacic frei

Die Kadetten Schaffhausen haben auf den unbefriedigenden Saisonstart reagiert. Einen Tag nach der unnötigen 24:25-Heimniederlage gegen Bjerringbro-Silkeborg im ersten Gruppenspiel der Champions League gab der Schweizer Meister die sofortige Freistellung von Ivan Karacic bekannt. Weitere Änderungen sind gemäss einem Communiqué des Vereins nicht ausgeschlossen.

Karacic, der 2015 mit Bosnien an der WM in Katar teilgenommen hatte, stiess Anfang Februar mit einem Vertrag bis Sommer 2019 zu den Kadetten. Als Ersatz für den 31-jährigen Regisseur rückt der im eigenen Nachwuchs ausgebildete Albin Alili ins Team, der bislang für die Kadetten Espoirs in der NLB spielte. Der 20-jährige Alili ist seit der Amtsübernahme von Michael Suter Mitglied der Schweizer Nationalmannschaft und bestritt sämtliche vier Länderspiele.

 

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Quelle: sda

23.09.2016
Champions League: Kadetten verlieren Startspiel

Die Kadetten Schaffhausen haben in der Champions League im ersten Gruppenspiel einen herben Dämpfer erlitten. Das Team von Lars Walther unterlag zu Hause Bjerringbro-Silkeborg 24:25. Vor der Partie waren sich bei den Kadetten alle einig gewesen, dass der dänische Meister geschlagen werden muss, wenn der für die Achtelfinal-Qualifikation nötige 6. Platz erreicht werden soll. Dies umso mehr, als Bjerringbro-Silkeborg im Rückraum ohne die beiden verletzten Linkshänder Jacob Lassen und Nikolaj Nielsen antrat.

Die Kadetten zogen daraus aber kein Kapital. Nach der Pause liessen sie in der Verteidigung stark nach. Nach dem 16:15 (38.) gerieten die Schaffhauser bis zur 43. Minute 16:20 in Rücklage. Vor dem 16:17 hatten sie nie in Rückstand gelegen. Zwar kam der Schweizer Meister in der 57. Minute dank Andrija Pendic auf 23:24 heran. Das 23:25 war jedoch symptomatisch, sassen doch zu diesem Zeitpunkt zwei Spieler der Gäste eine Zweiminuten-Strafe ab. Das 24:25 schossen die Kadetten praktisch mit der Schlusssirene.

Die Schaffhauser waren im Angriff für die offensiv verteidigenden Dänen viel zu ausrechenbar, es fehlte die Breite in ihrem Spiel. Wirklich gefährlich war einzig der ungarische Regisseur Gabor Csaszar; der Topskorer der NLA zeichnete für elf Treffer verantwortlich.

Er bekam jedoch zu wenig Unterstützung. Luka Maros (3 Tore) beispielsweise kann wesentlich mehr als er gezeigt hat, gar ein Totalausfall war der neue polnische Hoffnungsträger Michal Szyba. "Auf diesem Niveau muss man während 60 Minuten seine Leistung abrufen", sagte Csaszar. Der Gegner habe nichts Spektakuläres gezeigt, sondern einfach soliden Handball gespielt.

Dass es für die Gastgeber lange Zeit gut aussah, verdankten sie zu einem grossen Teil Torhüter Nikola Marinovic. Der 40-jährige Österreicher brachte es in der ersten Hälfte, welche die Kadetten 12:10 für sich entschieden, auf eine Abwehrquote von 38 Prozent. Marinovic konnte das hohe Niveau jedoch nicht durchziehen. In der Schlussphase gelangen ihm aber noch drei wichtige Paraden, dennoch reichte es nicht zu einem Punktgewinn.

Der nächste Gegner der Kadetten ist am Samstag in einer Woche auswärts die ungarische Equipe Veszprem, die in den letzten beiden Saisons in der Champions League jeweils im Final stand.

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Quelle: sda

Bittere Niederlage
Die Kadetten verlieren zuhause gegen den dänischen Meister Bjerringbro-Silkeborg knapp mit 24:25. Am Samstag in einer Woche ist Veszprem der nächste Gegner.
22.09.2016
NLA: Kriens-Luzern verliert gegen Angstgegner Pfadi

Kriens-Luzern bezog im fünften Saisonspiel die zweite Niederlage. Die Innerschweizer verloren den Nachtragsmatch der 2. Runde bei Pfadi Winterthur mit 25:29. Der makellose Leader Wacker Thun hat damit weiterhin vier Punkte Vorsprung auf die ersten Verfolger.

Kriens-Luzern machte zwar einen frühen Viertore-Rückstand wett und führte zwischenzeitlich zu Beginn der zweiten Halbzeit. Doch Pfadi Winterthur war treffsicherer, vor allem dank den beiden Kroaten Filip Gavranovic (8 Tore) und Ante Kuduz (7). Für Kriens-Luzern war es die zehnte Meisterschafts-Niederlage in Folge gegen die Zürcher.

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Starke Winterthurer
Dritter Sieg in Folge für Pfadi: Angeführt von Goalie und Best Player Matías Schulz gewinnen die Winterthurer gegen den Tabellenzweiten HC Kriens-Luzern 29:25.
22.09.2016
Kadetten starten in das Abenteuer Champions League

Heute Donnerstag startet für die Kadetten Schaffhausen mit dem Heimspiel gegen die dänische Mannschaft Bjerringbro-Silkeborg die Champions League. Das Team von Lars Walther steht vor einer grossen Herausforderung. Die erste Partie ist für die Kadetten von enormer Wichtigkeit, ist doch Bjerringbro-Silkeborg auf dem Papier der schwächste Gegner in der Gruppe A.

Obwohl die Schaffhauser in der vergangenen Saison den Einzug in die Achtelfinals verpasst hatten, gehören sie diesmal zu den gesetzten Teams der Top 16. Deshalb treffen sie mit Barcelona, Kiel, Flensburg-Handewitt, Paris St-Germain und Veszprem auf namhafte Mannschaften, die im Normalfall eine Nummer zu gross sind. Realistisch gesehen liegt neben Bjerringbro-Silkeborg einzig Wisla Plock aus Polen in der Reichweite des Schweizer Meisters, der zwei Teams hinter sich lassen muss, um sich für die Achtelfinals zu qualifizieren.

"Dass schon das Erreichen des 6. Platzes sehr schwierig ist, dafür muss man kein Handball-Experte sein", sagte Captain David Graubner. Das erste Spiel sei schon beinahe ein Final. Die Stars bei Bjerringbro-Silkeborg sind Michael V. Knudsen und Nikolaj Markussen, die mit Dänemark an Welt- und Europameisterschaften mehrere Medaillen gewonnen haben. "Um zu gewinnen, müssen wir relativ gut an unser Leistungsvermögen herankommen", erklärte Graubner.

Der langjährige Schweizer Internationale hofft, dass die Mannschaft wie schon oft an der Aufgabe wachsen wird, sie sich bewusst ist, wie wichtig das erste Spiel ist. Die Kadetten müssen sich gegenüber der nationalen Meisterschaft enorm steigern. Immerhin gewannen sie nach den Niederlagen gegen Kriens-Luzern (27:33) und Aufsteiger Suhr Aarau (24:33) die letzten drei Partien, wenn auch ohne wirklich zu überzeugen. Der Spagat zwischen Champions League und NLA sei in diesem Jahr schwieriger, das merke man dem Team an, so Graubner. Jeder Fan rede nur von dieser Gruppe. "Die Konzentration auf die Liga kam zu kurz. Da zahlen wir trotz unserer internationalen Erfahrung Lehrgeld."

Die schwachen Auftritte in der Meisterschaft liegen für Graubner aber nicht nur darin begründet. "Das wäre eine zu einfache Entschuldigung. Es gibt andere Krankheiten im Team." Näher darauf eingehen, wollte er selbstredend nicht. Fakt ist, dass die Kadetten noch nie ein breiteres Kader hatten. Ob allerdings auch die Qualität stimmt, muss sich erst noch zeigen.

Die Vorfreude auf die Königsklasse ist angesichts der Gegner gross. Barcelona (8), Kiel (3) und Flensburg-Handewitt (1) haben den Wettbewerb unter dem Namen Champions League (seit 1993) zusammen nicht weniger als 12 Mal gewonnen. Bei Paris St-Germain spielen mit Nikola Karabatic (2007, 2014), Mikkel Hansen (2011, 2015), Thierry Omeyer (2008) und Daniel Narcisse (2012) gleich vier Akteure, die schon den Titel als Welthandballer holten. Dem einst bei St. Otmar St. Gallen tätigen Filip Jicha (2010/nun bei Barcelona) wurde diese Ehre ebenfalls zuteil. Veszprem stand in den letzten zwei Saisons in der Königsklasse jeweils im Final, wobei die Ungarn in diesem Jahr gegen Kielce eine Neuntore-Führung preisgaben. Nun soll es mit dem Titel endlich klappen.

Trotz aller Vorfreude ist Graubner auch Realist: "Es ist nicht nur Freude, sondern auch ein riesiger Druck. Es gilt fast in jedem Spiel, eine Klatsche abzuwenden. Insofern kann die Freude schnell in Frust drehen." Umso wichtiger wäre ein guter Start gegen Bjerringbro-Silkeborg.

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Quelle: Sascha Fey (sda)

Schaffhauser Vorfreude
Die Kadetten spielen in der Königsklasse zum Auftakt zuhause gegen Bjerringbro-Silkeborg. Gruppengegner sind u.a. Barcelona, Kiel, PSG und Flensburg-Handewitt.
19.09.2016
LC Brühl aus Europacup ausgeschieden

Für die St. Gallerinnen des LC Brühl ist das Abenteuer Europacup bereits vorbei: Sie mussten am Wochenende gegen Issy Paris zwei Niederlagen einstecken. Am Samstag steigerten sich die Ostschweizerinnen nach einem verhaltenen Start zwar in der zweiten Spielhälfte, konnten die 20:29-Niederlage aber nicht mehr abwenden. Die zweite Partie am Sonntag verlief besonders in der Anfangsphase ausgeglichen, bevor die Französinnen kurz vor der Halbzeit auf 15:11 wegzogen. Am Ende musste sich der LC Brühl 23:30 geschlagen geben.

Trotz der Niederlagen zeigte sich Trainer Werner Bösch zufrieden mit der Teamleistung: "Wir haben ansprechenden Handball gezeigt und phasenweise mit dem französischen Top-Team mitgehalten." Bösch hob besonders die Abwehrarbeit und den Teamgeist hervor. Beste Schützin der St. Gallerinnen war am Sonntag Kerstin Kündig (6), bei Issy Paris stach die Norwegerin Stine Bredal Oftedal mit 11 Treffern heraus.

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Quelle: Carolin Thevevin

18.09.2016
NLA: Wacker Thun souverän - Kadetten mit Mühe

Wacker Thun bleibt auch nach der fünften NLA-Handballrunde mit dem Punktemaximum an der Spitze. Die Berner Oberländer liessen beim 34:27 in der Ostschweiz St. Otmar St. Gallen keine Chance. Derweil ist Meister Kadetten Schaffhausen weiter unsicher unterwegs.

Den Grundstein zum fünften Vollerfolg legte Wacker kurz vor der Pause, als es bei 9:9 in Überzahl vier Treffer in Folge realisierte. Auch nach dem Seitenwechsel gerieten die Gäste nie mehr in Gefahr, den Vorsprung noch einmal preiszugeben. Von den St. Gallern kam vor allem aus dem Rückraum zu wenig; bezeichnend dafür die sechs Fehlwürfe (fünf davon in der ersten Hälfte) von Ondrej Zdrahala. Auf Thuner Seite bewerkstelligte das Trio mit Lenny Rubin, Lukas von Deschwanden und Nikola Isailovic mit insgesamt 22 Toren den Sieg praktisch im Alleingang.

Weiterhin auf unsicheren Beinen stehen die Kadetten Schaffhausen. Der Meister und Cupsieger präsentierte sich beim glückhaften 32:25-Erfolg in Gossau bereits zum dritten Mal in dieser Saison überraschend schwach. In den ersten beiden Runden hatten sie in Kriens und daheim gegen Suhr zweimal 33 Gegentreffer und zwei unerwartete Niederlagen kassiert.

Nicht viel fehlte, und die Kadetten hätten sich fünf Tage vor dem ersten Champions-League-Spiel der Saison auch beim punktlosen Schlusslicht bis auf die Knochen blamiert. Sechs Minuten vor Schluss stand es immer noch 23:23. Erst eine Zweiminutenstrafe gegen Niels Ham warf Fortitudo Gossau aus dem Tritt. Den Kadetten gelangen fünf Tore hintereinander.

Erster Verfolger von Wacker bleibt Kriens-Luzern, das auswärts beim BSV Bern-Muri mühelos 27:19 gewann. Dahinter kommt es zum grossen Zusammenschluss. Während sich Pfadi Winterthur in Basel zum 31:25-Favoritensieg mühte, feierte auch Aufsteiger Suhr Aarau beim 33:30 zuhause gegen GC Amicitia Zürich den zweiten Saisonsieg. Die Aargauer, für die Tim Aufdenblatten zehnmal traf, lagen fast durchwegs in Führung. In der zweiten Halbzeit liessen sie die Zürcher nie nahe herankommen.

NLA, Qualifikation

RTV Basel - Pfadi Winterthur 25:31 (10:15)
Fortitudo Gossau - Kadetten Schaffhausen 25:32 (10:11)
BSV Bern Muri - Kriens-Luzern 19:27 (7:11)
Suhr Aarau -GC Amicitia Zürich 33:30 (17:12)
St. Otmar St. Gallen - Wacker Thun 27:34 (9:13)

 

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Quelle: sda

Noch auf Formsuche
Die Kadetten tun sich bei Fortitudo Gossau schwer und gewinnen am Ende doch noch klar mit 32:25. Kriens-Luzern und Pfadi, Suhr Aarau und Wacker siegen ebenfalls.
17.09.2016
SHV: Abschluss mit Gewinn – Luzia Bühler neu im Zentralvorstand

Der Schweizerische Handball-Verband (SHV) hat am Samstag in Olten seine 42. ordentliche Mitgliederversammlung abgehalten. Zentralpräsident Ulrich Rubeli durfte die Vertreter von insgesamt 174 Vereinen im Stadttheater begrüssen. Luzia Bühler wurde nach einer dafür notwendigen Anpassung der Statuten als achtes Mitglied in den Zentralvorstand gewählt.

Der durch die Mitgliederversammlung gewählte Zentralvorstand setzt sich neu aus sieben bis neun Mitgliedern zusammen; bis anhin waren gemäss Statuten sieben Mitglieder vorgesehen. Durch die beantragte und durch die Versammlung genehmigte Erweiterung schafft sich der Zentralvorstand wertvolle zusätzliche Ressourcen, und mit der ehemaligen Nationalspielerin Luzia Bühler (34) wird das Gremium wie erhofft durch eine Frau ergänzt.

Geschäftsführer Jürgen Krucker gab der Versammlung einen Überblick über die zahlreichen operativen Aktivitäten des SHV. Finanzchef Adrian Schmutz durfte für das vergangene Finanzjahr, das per Ende März abgeschlossen wurde, einen Gewinn von rund 12'000 Franken präsentieren; budgetiert war ursprünglich ein Verlust von knapp 50‘000 Franken. Die Mitgliederversammlung erteilte dem Zentralvorstand die Decharge und genehmigte die Jahresrechnung für das vergangene Verbandsjahr. 

Das im vergangenen März im Rahmen der ausserordentlichen Mitgliederversammlung noch abgelehnte Budget wurde im Detail erläutert und danach mit grosser Mehrheit genehmigt. Es sieht für die Saison 2016/17 bei Einnahmen und Ausgaben in der Höhe von rund 6,2 Mio. Franken einen Gewinn von gut 100‘000 Franken vor. Für die drei Monate von April bis Juni 2016, im Rahmen des laufenden Langjahrs separat ausgewiesen, wurden rund 1,2 Mio. Franken budgetiert.
 


 
Ordentliche SHV-Mitgliederversammlung

Zentralvorstand
Ulrich Rubeli (Zentralpräsident)
Peter Leutwyler (Vizepräsident)
Walter Boreatti (Spielbetrieb und Schiedsrichter)
Pascal Jenny (Leistungssport und Ausbildung)
Klaus Wellershoff (Marketing und Kommunikation)
Martin Strupler (Handballförderung)
René Stamm (Finanzen und IT)
Luzia Bühler (neu, Mitglied)

Mitglieder der strategischen Ausschüsse
Spielbetrieb und Schiedsrichter
Alfred Ulli (Romandie)
Thomas Etter (Lakers Stäfa, Vertreter SHL-Vereine)
Peter Stutz (LK Zug, Vertreter SPL-Vereine)
Martin Kieser (HV Olten)
Rolf Bucher (vormals TV Kaufleute Luzern)

Leistungssport und Ausbildung
Nick Christen (HC Kriens-Luzern, Vertreter SHL-Vereine)
Vroni Keller (LC Brühl St. Gallen, Vertreterin SPL-Vereine)
Annika Pettersson (Regionalauswahl-Trainerin Aargau Plus)
Peter Lüthi (Head of National Teams Swiss Icehockey)

Marketing und Kommunikation
Sabrina Marty (Präsidentin SPL, Vertreterin SPL-Vereine)
Patrice Hitz (neu, BSV Bern Muri, Vertreter SHL-Vereine)
Sandro Strähl (HRV Nordwestschweiz)
Marc Santschi (Wacker Thun)

Finanzen und IT
Reto Estermann (Präsident BSC Wettingen/Siggenthal, Vorstand SPL)
Bruno Höhener (TV Teufen, Finanzchef HRV OST)
Christoph Bingisser (Präsident HC Einsiedeln)

Handballförderung
Marco Bodmer (SC Siggenthal/Vom Stein Baden)
Eugen Lang (TV Magden)
Christian Traber (Albis Foxes)
Armin Flükiger (neu, HV Langenthal)
Josy Beer (neu, Bundesamt für Sport)

Disziplinarkommission Breitensport (DKB)

Ersatzwahl und Ergänzung
Simone Bosshard (HC Schwamendingen, neu)
Thomas Schwyter (GC Amicitia Zürich, neu)
 

Luzia Bühler, Ulrich Rubeli.

 

Versammlung im Stadttheater Olten.

    
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Quelle: Marco Ellenberger

Ein positiver Abschluss
Der SHV präsentiert an der 42. ordentlichen Mitgliederversammlung in Olten
einen kleinen Gewinn. Luzia Bühler wird neu in den Zentralvorstand gewählt.
17.09.2016
EHF-Cup: Der LC Brühl fordert Paris in der Kreuzbleiche

Der Schweizer Cupsieger LC Brühl trifft am Wochenende in der ersten Runde des EHF-Cups zu Hause zweimal auf Issy Paris. Anpfiff am Samstag ist um 17.30 Uhr, am Sonntag um 14.30 Uhr. Gegen die Profi-Equipe aus dem Land des Olympia-Finalisten treten die St. Gallerinnen als krasse Aussenseiter an. Die Spiele werden auf handballTV.ch live übertragen.

«Die Begegnungen mit Paris kann man als klares Duell zwischen David und Goliath bezeichnen», sagt LCB-Trainer Werner Bösch. Seine Mannschaft werde versuchen, dem Gegner alles abzuverlangen. «Wir wollen unsere Deckung auf höherem Niveau stabilisieren. In so einer Partie können die Spielerinnen über sich hinauswachsen.»

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Quelle: Marco Ellenberger

16.09.2016
Schweiz – Deutschland: Bereits knapp 3'500 Tickets abgesetzt

​Am Samstag, 5. November, spielt die Schweiz im Zürcher Hallenstadion gegen Europameister Deutschland – es ist das Highlight des Jahres. Bei Ticketcorner sind neben attraktiven VIP-Packages (225 Franken) nummerierte Sitzplätze zwischen 55 Franken und 25 Franken* erhältlich. Ausserdem bietet der SHV auch wieder die beliebten Teamtickets mit 50 Prozent Rabatt an; der entsprechende Promotionscode wurde den Vereinen direkt zugestellt.

Wir wollen den Zuschauerrekord!
Mehr als 30 Jahre ist es her, da spielte die Schweiz an der WM-Endrunde in Basel gegen Deutschland – vor 9'000 Fans. Es ist bis heute das Nationalmannschafts-Heimspiel mit den meisten Zuschauern. Und diesen Rekord wollen wir am 5. November brechen. Platz dafür ist genug: Das Hallenstadion bietet rund 11'500 Sitzplätze. Darum: Nimm alle deine Freunde mit und sei ein Teil des grossen Rekord-Versuchs – und erlebe gleichzeitig den Europameister in Action. Wir freuen uns auf ein grossartiges Event. Hopp Schwiiz!
 

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Quelle: Marco Ellenberger

3'500 Tickets abgesetzt
Schweiz vs. Deutschland: Für das Highlight des Jahres vom 5. November im Hallenstadion sind bereits 3'500 Tickets weg. Der Vorverkauf läuft bei Ticketcorner.
16.09.2016
SPAR BonusCard oder Handball-App einsetzen und profitieren

Seit der vergangenen Woche ist die neue Saison in der SPAR Premium League lanciert. Du kannst für deinen Verein weiterhin Gutes tun: Zeige bei all deinen Einkäufen im SPAR oder TopCC die BonusCard oder die Handball-App vor – und Ende Saison wird ein Teil deines Umsatzes zugunstens des Nachwuchses an deinen Club rückvergütet.

Alleine in der vergangenen Saison kamen auf diese Weise 19'000 Franken für die Juniorinnen und Junioren der entsprechenden Vereine zusammen. Die BonusCard gibt es beim SHV sowie bei allen Vereinen der SPL. Die «SPAR Handball» App ist ganz bequem im App Store zu finden.

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Quelle: Marco Ellenberger

16.09.2016
Sportheon Handball-Camps: Stars von morgen im Mittelpunkt

BPM Sports belebt die alte Tradition und bietet Jugendlichen Handball-Camps in der ganzen Schweiz an. Der Auftakt findet bereits in diesem Jahr statt. Vom 3. bis 8. Oktober 2016 startet das erste Camp in der GoEasy Arena in Siggenthal. Zehn weitere Camps folgen im nächsten Jahr.

Eine Woche lang begleiten top-ausgebildete Nachwuchstrainer handballbegeisterte Jugendliche (Mädchen und Jungs) im Alter zwischen 12 und 16 Jahren. Nebst den vielen Handball-Trainingseinheiten stehen auch Besuche von Nationalspielern an. Zusätzlich werden in der Freizeit diverse Fun-Sportarten das einmalige Angebot komplettieren.

BPM Sports wird von den Sponsoren Sportheon, Schweizerischer Handball-Verband, Asics und Handballworld unterstützt. Deren Engagement ermöglicht ein Erlebnis der besonderen Art. Im Camp Package von Fr. 550.00 enthalten sind neben den Handballtrainings ein Hallenschuh und ein Camp-Shirt von Asics, ein Jahresabo von Handballworld, Unterkunft und Verpflegung sowie diverse Freizeitaktivitäten.

"Wir bieten den jungen Handballerinnen und Handballern damit ein Paket, das für sie die Woche zum Erlebnis werden lässt“, sagt Christian Meier, der für die Organisation der Sportheon Camps bei BPM Sports zuständig ist. Auch der Schweizerische Handball-Verband freut sich über die Organisation dieser Handball-Camps und unterstützt diese aus Überzeugung, so der Verantwortliche Handballförderung beim SHV, Daniel Willi. Interessierte sichern sich am besten die Teilnahmeplätze gleich jetzt.

Dokumente:
Sportheon Handball Camps: Weitere Informationen2.3 MByte

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Quelle: Marco Ellenberger

Sportcamps: Jetzt anmelden!
Der Schweizerische Handball-Verband (SHV) unterstützt die Handball-Camps von BPM Sports. Das erste Camp findet vom 3. bis 8. Oktober in Siggenthal statt.
15.09.2016
Schweizer Cup Männer: Auslosung der Sechzehntelfinals

Am Mittwochabend wurden im Rahmen der NLA-Begegnung zwischen GC Amicitia Zürich und dem TSV St. Otmar St. Gallen in der Saalsporthalle die Sechzehntelfinals im Schweizer Cup der Männer ausgelost. Dort greifen acht von zehn NLA-Mannschaften in den Wettbewerb ein. Die Kadetten Schaffhausen und Wacker Thun als Meister und Cupsieger, bzw. Vize-Meister, haben in dieser Runde ein Freilos. Das offizielle Spieldatum ist Samstag, 1. Oktober 2016.

Das FINAL4 wird am Wochenende vom 4. und 5. Februar 2017 in der Stadthalle Olten ausgetragen.
 


 
Schweizer Cup Männer
Auslosung Sechzehntelfinals

HC Kriens-Luzern – BSV Bern Muri
HC Küsnacht (3.) – TSV Frick (2.)
SC Frauenfeld (1.) – TV Solothurn (NLB)
SG Lägern Wettingen (1.) – TSV St. Otmar St. Gallen
HSC Kreuzlingen (1.) – Lakers Stäfa (NLB)
SV Fides St. Gallen (1.) – TV Muri (1.)
HSG Siggenthal/Vom Stein Baden (NLB) – TSV Fortitudo Gossau
Handball Wohlen (1.) – HC Wädenswil (NLB)
SG Pilatus (1.) – TV Endingen (NLB)
TV Möhlin (NLB) – Pfadi Winterthur
RTV 1879 Basel – HSC Suhr Aarau
SG GS/Kadetten Espoirs SH (NLB) – GC Amicitia Zürich
Handball Brugg (2.) – SG Horgen (NLB)
KTV Muotathal (1.) – HC KTV Altdorf (NLB)

Offizielles Spieldatum: Samstag, 1. Oktober 2016.

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Quelle: Marco Ellenberger

Der Weg zum FINAL4
Am Mittwochabend wurden in der Zürcher Saalsporthalle die Sechzehntelfinals im Schweizer Cup der Männer ausgelost. Gespielt wird am Samstag, 1. Oktober.
15.09.2016
NLA: Wacker Thun deklassiert zuhause den RTV Basel

Wacker Thun weist auch nach der vierten NLA-Runde eine makellose Bilanz auf. Die Berner Oberländer fertigten den RTV Basel 39:21 ab. Der Schweizer Meister Kadetten Schaffhausen kam zum zweiten Sieg. Mit Wacker Thun und dem RTV Basel trafen jene beiden Mannschaften aufeinander, die nach drei Runden noch ohne Niederlage dastanden.

Dennoch hätte die Partie nicht einseitiger verlaufen können. In der 13. Minute führte Wacker 9:4, zur Pause lag das Heimteam 21:9 vorne. Der beste Werfer des Leaders war mit sechs Toren einmal mehr Lukas von Deschwanden. In der 59. Minute gab es noch eine unschöne Szene. RTV-Keeper Sebastian Ullrich traf den Thuner Aufbauer Nicolas Raemy mit gestrecktem Bein voll am Hals. Raemy musste mit der Bahre vom Feld getragen werden, war aber ansprechbar. Wacker feierte den zehnten Sieg in Serie gegen den RTV.

Neuer Tabellenzweiter ist überraschend GC Amicitia. Die Stadtzürcher schickten St. Otmar St. Gallen mit einer 36:24-Packung nach Hause. Von der 24. Minute bis zur Pause baute GC Amicitia die Führung von 11:9 auf 17:10 aus. Danach war der Sieg der Gastgeber zu keinem Zeitpunkt gefährdet. GC Amicitia kam dank einer starken Leistung in der Defensive zu vielen erfolgreichen Gegenstössen.

Die mit zwei Niederlagen in die Saison gestarteten Kadetten nehmen langsam Fahrt auf. Beim 31:26 gegen den BSV Bern Muri sorgten sie rasch für klare Verhältnisse - in der 17. Minute stand es 11:4 für die Schaffhauser. Gabor Csaszar und Luka Maros waren beim Schweizer Meister je neunmal erfolgreich. Eine starke Leistung zeigte auch Kadetten-Goalie Nikola Marinovic, der 18 Schüsse parierte.

Kriens-Luzern kam beim 23:19 gegen Aufsteiger Suhr Aarau im dritten Spiel zum zweiten Sieg. Bis zum 14:12 (41.) verlief die Partie ausgeglichen. Dann zogen die Innerschweizer bis zur 49. Minute auf 19:12 davon. Suhr Aarau nutzten selbst neun Tore von Tim Aufdenblatten nichts.

Pfadi Winterthur ist weiter auf der Suche nach seiner Form. Immerhin holten die Winterthurer mit dem 19:16 beim nach wie vor punktelosen Fortitudo Gossau die ersten Zähler. Es war ein Spiel auf äusserst schwachem Niveau mit vielen Fehlern und vielen Unkonzentriertheiten.

NLA, Qualifikation

Wacker Thun - RTV Basel 39:21 (21:9)
Kadetten Schaffhausen - BSV Bern Muri 31:26 (14:10)
Fortitudo Gossau - Pfadi Winterthur 16:19 (9:12)
Kriens-Luzern - Suhr Aarau 23:19 (9:9)
GC Amicitia Zürich - St. Otmar St. Gallen 36:24 (17:10)
 

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Quelle: sda

Weiterhin makellos
Wacker steht nach vier Meisterschaftsrunden an der Tabellenspitze der NLA. Gegen den RTV Basel spielen sich in die Thuner in einen Rausch und gewinnen klar 39:21.
14.09.2016
Olympia-Teilnehmer Brasilien am 45. Yellow Cup

Vom 6. bis 8. Januar 2017 wird in Winterthur zum 45. Mal das Traditionsturnier um den Yellow Cup ausgetragen – auch in dieser Saison wieder als Vierländerturnier mit attraktiven Nationalmannschaften. Die Schweiz trifft in der Eulachhalle auf Rumänien, die Slowakei und Olympia-Teilnehmer Brasilien.

Die Brasilianer zeigten als Gastgeber der Olympischen Spiele in Rio de Janeiro ein starkes Turnier und überzeugten unter anderem mit Siegen gegen Polen und Deutschland in der Vorrunde. Die Südamerikaner, die sich mit ihrer attraktiven Spielweise viel Lob verdienten, scheiterten schliesslich im Viertelfinal am späteren Finalisten Frankreich. Mit Rumänien und der Slowakei dürfen sich die Handballfans in Winterthur ausserdem auf zwei physisch starke und traditionell gut besetzte Mannschaften auf Osteuropa freuen.
 


 
Schweizer Bilanz gegen...

Rumänien (52 Spiele)
10 Siege, 4 Unentschieden, 38 Niederlagen.

Slowakei (13 Spiele)
7 Siege, 6 Niederlagen.

Brasilien (1 Spiel)
1 Sieg (25:21 am 10. Januar 2010 in Badajoz/Spanien).

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Quelle: Marco Ellenberger

Samba in Winterthur
Die Schweiz trifft am 45. Yellow Cup vom 6. bis 8. Januar 2017 in der Winterthurer Eulachhalle auf Rumänien, die Slowakei und Olympia-Teilnehmer Brasilien.
14.09.2016
Champions League: Alle Kadetten-Spiele live im Free TV

Die Spiele der Kadetten Schaffhausen in der Champions League sind in dieser Saison via Teleclub Sport-Flash live im Free TV zu sehen. Um diesen Sender zu empfangen, ist die neue Swisscom TV 2.0 App für mobile Geräte herunterzuladen. Der Download sowie die Nutzung der App sind kostenlos; der Service beinhaltet Live-TV auf über 190 Sendern inklusive Replay-Funktion. Die Anmeldung ist via Handynummer (egal von welchem Mobilfunkanbieter) oder via Facebook-Account möglich.

Das erste Livespiel auf Teleclub Sport-Flash steht am Donnerstag, 22. September, um 20 Uhr auf dem Programm. Dann ist der dänische Champion Bjerringbro-Silkeborg in Schaffhausen zu Gast.
 

 

Dokumente:
Anleitung Swisscom TV 2.0 App425 KByte

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Quelle: Kadetten Schaffhausen

12.09.2016
SPL: Bekannte Verhältnisse nach dem ersten Wochenende

Nach den ersten sieben Spielen der neuen Saison in der SPAR Premium League entspricht vieles den Erwartungen: Der LC Brühl ist der erste Leader – gefolgt von Spono und Zug, die jeweils noch ein Spiel weniger ausgetragen haben. Erster Verfolger des Spitzentrios ist Yellow Winterthur, das sich mit einem 23:14-Sieg am Sonntag in Stans eine gute Tordifferenz schuf.

Aufsteiger Kreuzlingen hat mit einem 28:25-Heimsieg gegen Basel ein erstes Ausrufezeichen gesetzt, während Rotweiss Thun mit der neu formierten Mannschaft zunächst gegen Yellow Winterthur mit 27:22 gewann, dann aber am Sonntag in St. Gallen gegen den LC Brüh deutlich mit 21:31 verlor. Der BSV Stans und ATV/KV Basel stehen nach dem ersten Wochenende indes noch ohne Punkte da.

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Quelle: Marco Ellenberger | Foto: Felix Walker.

Der erste Leader
Der LC Brühl gewinnt zum Auftakt der SPAR Premium League gegen Stans und Thun zweimal souverän und setzt sich nach dem ersten Wochenende an die Spitze.
12.09.2016
EHF-Cup: Spono Eagles ungefährdet in der zweiten Runde

Die Spono Eagles haben sich am Wochenende auf souveräne Weise für die zweite Runde im EHF-Cup der Frauen qualifiziert. Sie setzten sich gegen den kosovarischen Vertreter KHF Prishtina im heimischen SPZ in Nottwil mit 41:14 und 30:16 (Gesamtskore 71:30) zweimal diskussionslos durch. Der Gegner in der zweiten Runde heisst entweder Krasnodar (RUS) oder Ionias Athen – die Entscheidung darüber fällt am kommenden Wochenende.

Die Nottwilerinnen waren über die beidne Begegnungen die deutlich bessere Mannschaft und wurden ihrer Favoritenrolle eindrücklich gerecht. Der Einzug in die zweite Runde stand im Prinzip bereits nach der ersten von vier Halbzeit fest, als die Eagles in der Pause des ersten Spiels mit 17:8 in Führung lagen. Noëlle Frey und Judith Matter trafen am Samstag je neunmal, Patricia Arnet und Xenia Hodel waren am Sonntag je sechsmal erfolgreich. Prishtina machte sich das Leben am Sonntag mit 24 Strafminuten und zwei Disqualifikationen gleich selbst noch zusätzlich schwer.

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Quelle: Marco Ellenberger

71:30
Die Spono Eagles stehen dank zwei souveränen Auftritten gegen Prishtina in der zweiten Runde des EHF-Cups. Sie gewinnen in Nottiwl mit 41:14 und 30:16.
11.09.2016
NLA: Erster Saisonsieg für Meister Kadetten Schaffhausen

Die Kadetten Schaffhausen kamen in der 3. Runde der NLA-Meisterschaft zum ersten Sieg. Der Titelverteidiger und Topfavorit bezwang ein dezimiertes Pfadi Winterthur zuhause 29:26. Weiter ungeschlagen ist Schaffhausens Finalgegner Wacker Thun. Nach den beiden peinlichen Auftritten gegen Kriens-Luzern (27:33) und Aufsteiger Suhr Aarau (24:33) zum Saisonstart zeigte sich das Team von Lars Walther gegen Pfadi (wie schon am letzten Sonntag im Supercup: 30:23 gegen St. Otmar St. Gallen) vor allem defensiv stark verbessert.

Zwar vermochten die dezimierten Gäste bis zum 14:13 gut mitzuhalten, mit einem Zwischensprint nach der Pause konnten sich die ohne den verletzten Schweizer Nationalmannschafts-Captain Manuel Liniger (Bauchmuskelzerrung) angetretenen Schaffhauser aber vorentscheidend auf 19:14 absetzen. Zum Matchwinner der Kadetten avancierte der Ungar Gabor Csaszar mit 12 Toren.

Wacker Thun seinerseits setzte sich gegen den Kadetten-Bezwinger Kriens-Luzern in extremis durch. Die Berner Oberländer drehten einen 13:18 Pausenrückstand in einen 29:28-Sieg und grüssen nach drei Runden weiterhin mit dem Punktemaximum von der Tabellenspitze. Lenny Rubin gelang per Penalty 35 Sekunden vor Schluss der Siegtreffer für die Gäste. David Nyffenegger verpasste anschliessend mit einem Fehlwurf den Ausgleich. Die Thuner hatten nach der Pause das Handicap rasch wettgemacht (20:20). Gleichwohl legten mehrheitlich die Innerschweizer mit einem oder zwei Treffern vor.

Im Duell zwischen dem BSV Bern Muri und GC Amicitia Zürich verpassten derweil beide Teams den zweiten Saisonsieg. Nach dem 21:21-Ausgleichstreffer des Bernern Tim Weber nur drei Sekunden vor Schluss endete eine hart umkämpfte Partie mit einer gerechten Punkteteilung.

In den Sonntagsspielen genügte St. Otmar St. Gallen gegen den noch sieg- und punktelosen Kantonsrivalen Fortitudo Gossau eine dürftige Leistung zu einem nicht überzeugenden, aber dennoch souveränen 33:29-Erfolg. Für den Unterschied der individuell besseren Gastgeber sorgte Igor Milovic in der zweiten Halbzeit. Der Serbe erzielte sechs seiner sieben Treffer im zweiten Abschnitt.

Der RTV Basel gab im dritten Spiel erstmals einen Punkt ab. Beim 19:19 bei Suhr Aarau retteten die Basler immerhin einen Punkt, nachdem sie bis zur 52. Minute praktisch von Beginn weg in Rückstand gelegen waren. Simon Wittlin gelang in der letzten Minute unmittelbar nach einem verschossenen Penalty von Suhrs Stevan Kurbalija der finale Ausgleichstreffer. Die Partie in der Aarauer Schachenhalle war geprägt von vielen Fehlern auf beiden Seiten.

NLA, Qualifikation

Kriens-Luzern - Wacker Thun 28:29 (18:13)
Kadetten Schaffhausen - Pfadi Winterthur 29:26 (14:13)
BSV Bern Muri - GC Amicitia Zürich 21:21 (13:12)
Suhr Aarau - RTV Basel 19:19 (12:9)
St. Otmar St. Gallen - Fortitudo Gossau 33:29 (16:14)



 

 

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Quelle: sda

Starke Reaktion
Die Kadetten kehren nach den beiden überraschenden Niederlagen zum Saisonstart auf die Siegerstrasse zurück - mit einem 29:26 Heimsieg gegen Pfadi Winterthur.
09.09.2016
Spono am Wochenende im EHF-Cup zweimal zu Hause

Die Spono Eagles bestreiten am Wochenende die erste Runde im EHF-Cup der Frauen. Der Gegner kommt aus dem Kosovo und heisst KHF Prishtina – gespielt wird zweimal in Nottwil: Am Samstag um 17 Uhr, und am Sonntag um 14 Uhr. Beide Begegnungen sind live auf handballTV.ch zu sehen.

Die kosovarischen Vertreterinnen sind in der Schweiz keine Unbekannten, spielten sie doch im Challenge Cup der Saison 2013/14 gegen Basel Regio, wobei die Baslerinnen die Affiche mit 80:48 klar für sich entscheiden konnten. Auch Ivana Ljubas von den SPONO EAGLES hat sich mit ihrer vorherigen Mannschaft Zagorje (Slowenien) schon mit Prishtina duelliert. Diese Spiele in der Saison 2012/2013 sind ebenfalls zu Prishtinas Ungunsten ausgegangen, und Ivana Ljubas hat in den Matches 15 Tore erzielt. 

Wie die SPONO EAGLES stand Pristhina im Play-off-Final und spielte um den kosovarischen Ligatitel. Im Gegensatz zum Team am Sempachersee verloren die Spielerinnen aus dem Osten diese Serie und belegten den zweiten Platz in der abgelaufenen Saison. Zwar liegt die kosovarische Handballliga im EHF-Ranking acht Plätze hinter der Schweiz, doch ist das Team vom KHF Prishtina top motiviert, nicht vergebens in die Schweiz gereist zu sein und mit vier Punkten aus zwei Partien zurückzureisen. Für die EAGLES wiederum gilt es, den Schwung der beiden souveränen Spielen der laufenden Woche mitzunehmen, um auch in dieser Europacup-Affiche als Sieger vom Platz zu gehen.

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Quelle: Spono Eagles

07.09.2016
Taktische Umstellungen und ein Lucky Punch zum Remis

Die Schweizer Nationalmannschaft hat sich im zweiten Spiel in Minsk gegen Weissrussland ein 27:27 (12:13)-Remis erkämpft. Die SHV-Auswahl von Trainer Michael Suter lag praktisch über die gesamte Spielzeit zurück – doch taktische Umstellungen sowie ein Lucky Punch von Lenny Rubin nach der Schlusssirene brachten unverhofft doch noch einen verdienten Punktgewinn.

Irgendwann in der zweiten Halbzeit, als die 1200 Zuschauern in der weissrussischen Hauptstadt wohl bereits an einen Sieg ihrer Mannschaft glaubten, kam doch noch alles anders. Vier Tore in Serie vom 19:23 zum 23:23 (55.) brachten die SHV-Auswahl wieder zurück ins Geschäft. Die Aufholjagd war das Ergebnis zweier taktischer Massnahmen, die am Ende den Spielverlauf noch einmal auf den Kopf stellten. Zunächst fand Trainer Michael Suter in einer 6-0-Verteidigung mit offensiv interpretierten Zweiern den Schlüssel zur Stabilität – und ab zehn Minuten vor Schluss ersetzte er den Torhüter durch den siebten Feldspieler und erwischte Weissrussland damit auf dem falschen Fuss. Es war aber längst nicht nur das Überraschungsmoment, das die Schweizer zurück brachte; es war viel mehr auch die hohe Qualität der Aktionen, die in den letzten zehn Minuten acht Tore ermöglichte.

Dass sich die SHV-Auswahl überhaupt einen Rückstand eingehandelt hatte, lag zum einen an der beeindruckenden Durchschlagskraft der Weissrussen, welche die Schweiz zunächst vor Probleme stellte, sowie an der mangelnden Effizienz: Die Gäste liessen eine Vielzahl an besten Chancen liegen; darunter auch drei Siebenmeter. Doch die junge Nationalmannschaft wuchs an der Aufgabe. Sie liess sich nie entscheidend distanzieren und trat erneut als geschlossenes, beeindruckendes Kollektiv auf. Sinnbildlich dafür stand Samuel Röthlisberger, der nach der Disqualifikation von Stefan Huwyler (37.) im Innenblock zum Einsatz kam und diese Aufgabe vorzüglich löste. «Er hat seine Chance genutzt und ein erstes Ausrufezeichen in der Abwehr auf diesem Niveau gesetzt», sagte Michael Suter.

Es war in beiden Testspielen in Minsk eine beeindruckende Eigenschaft der SHV-Auswahl, dass in herausfordernden Momenten immer jemand in die Bresche sprang. Neben Lenny Rubin (8), der in seinen ersten beiden Länderspielen 15 Tore markierte, waren am Mittwoch offensiv auch Nicolas Raemy (5), Dimitrij Küttel (4) oder Lucas Meister (4) in den entscheidenden Situationen zur Stelle. Diese Variabilität stellte Weissrussland in den letzten Minuten defensiv vor unlösbare Aufgaben und ermöglichte in Zusammenarbeit mit der starken Deckung überhaupt erst die Chance zum Ausgleich. Lenny Rubin traf schliesslich per direktem Freiwurf auf scheinbar unmöglichem Weg über den Block und zwischen den Beinen des Torhüters hindurch zum umjubelten und verdienten Ausgleich.
 



Michael Suter: «Die taktische Cleverness in der Schlussphase war massgebend. Der Schlüssel war die 6-0-Verteidigung mit offensiven Zweiern ab der 40. Minute; Albin Alili und Nicolas Raemy haben das hervorragend umgesetzt. Durch die gute Defensive haben wir neuen Schwung gefunden.

Das 7 gegen 6, das wir in einer neuen Variante gespielt haben, ist dann zum matchentscheidenden Schachzug geworden. Der Ausgleich auf diese Weise gelingt nur einer Mannschaft, die alles hineinwirft und zusammen etwas erreichen will.

Es war insgesamt eine gewohnt kämpferische Leistung – erneut mit einer Aufstellung, die wir noch nie hatten. Cédrie Tynowski haben wir nach der hohen Belastung mehrheitlich geschont. Diese Mannschaft hat auf und neben dem Feld Spass miteinander und spielt gerne zusammen Handball. Das sieht man den Auftritten an.»

 



Nationalmannschaft Männer, Testspiel

Weissrussland – Schweiz 27:27 (13:12)
Sportpalast Uruchje, Minsk – 1210 Zuschauer – Sr. Butskewitsch/Butskewitsch (BLR).
Torfolge: 2:0, 7:5, 7:7, 8:7, 10:9, 10:11 (23.), 12:11, 13:12; 16:12, 16:14, 17:15, 19:15, 19:18, 21:18, 21:19, 23:19 (50.), 23:23 (55.), 25:23, 27:25 (59.), 27:27.
Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Weissrussland; 6mal 2 Minuten plus Disqualifikation Huwlyer (37.) gegen die Schweiz.
Schweiz: Wick (1 Tor/6 Paraden)/Rosenberg (48. bis 55. plus für 1 Penalty/2 Paraden); Meister (4), Rubin (8), Tynowski, Vernier (1), Lier (2), Alili (2/1), Delhees, Raemy (5), Röthlisberger, Küttel (4), Huwyler.
Bemerkungen: Schweiz ohne Schmid, Portner (beide Verein), Svajlen, Sidorowicz (beide verletzt), Maros (angeschlagen), Liniger, Von Deschwanden und Markovic (alle nicht eingesetzt). Rosenberg hält Penalty von Wailupow (14./7:6). Saldatsenka hält Penaltys von Alili (29./13:12) und von Raemy (45./19:18). Rubin schiesst Penalty an die Latte (50./22:19).

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Quelle: Marco Ellenberger

Der siebte Mann
Die Nationalmannschaft trennt sich im zweiten Testspiel von Weissrussland 27:27-Remis. Am Ursprung einer starken Aufholjagd stehen zwei taktische Massnahmen.
07.09.2016
NLA: RTV Basel behält in St. Gallen die weisse Weste

Nach dem Tabellenführer Wacker Thun steht auch der RTV Basel nach der 2. Runde der NLA-Meisterschaft ohne Verlustpunkte da. Die Basler gewannen das Auswärtsspiel bei St. Otmar St. Gallen 30:27. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit - kein Team führte mit mehr als einem Treffer - nutzte die Mannschaft des holländischen Trainers Joop Fiege nach der Pause eine Schwächephase des Heimteams und zog innerhalb von acht Minuten von 18:18 auf 25:19 davon.

Zum Matchwinner avancierte der kroatische Rechtshänder Bruno Kozina, der in dieser Phase vier seiner total sieben Treffer realisierte.

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Quelle: sda

 

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